UVP 25.757 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Verarbeitung
  • Fahrkomfort
  • Bremsen
  • Unterhaltskosten
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite
Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht220kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 787 mm
Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm

Motor

Motor-BauartZ-Force 75-10, Wechselstrommotor
Kühlungluftgekühlt
AntriebRiemen, Kupplungsfreier Direktantrieb
Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung110 PS bei 5.000 U/Min
Drehmoment190 NM
Höchstgeschw.200km/h
Reichweite158km
Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

Federung vorneShowa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Zero SR/F vs. CF Moto 800 MT Explore: Vergleich für Alltag, Touren und den richtigen Einsatzzweck

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Zero SR/F steht für ein modernes E-Motorrad mit direktem Drehmoment und einem Fokus auf Alltagstauglichkeit. Die CF Moto 800 MT Explore dagegen ist ein klassisches Adventure-Bike mit dem Charme eines vielseitigen Reisegefährten – mit Verbrenner-Feeling, viel Alltagstauglichkeit und dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu meistern.

Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gehalten. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, was sich daraus im Fahralltag ableitet: Wie fühlt sich die Leistung an, wie wirkt sich die Ausstattung auf den Komfort aus und wo liegen die typischen Stärken – aber auch die Grenzen – der jeweiligen Philosophie.

Grundidee: E-Motorrad-Charakter vs. Adventure-Universum

Zero SR/F: Elektrisch, urban und mit viel „sofort da“-Feeling

Die Zero SR/F ist ein E-Motorrad, das vor allem durch seinen elektrischen Antrieb punktet. Der wichtigste Unterschied im Vergleich zur CF Moto: Das Drehmoment liegt nicht „auf Abruf“, sondern ist direkt verfügbar. Das macht das Motorrad besonders in Situationen interessant, in denen häufiges Anfahren, Beschleunigen aus dem Stand oder zügiges Einfädeln im Verkehr gefragt ist.

Gleichzeitig ist die SR/F ein Motorrad, das sich stark über Elektronik definiert. Fahrmodi, die Art der Leistungsentfaltung und die Art, wie das System mit der Traktion umgeht, prägen das Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich modern anfühlt und im Alltag möglichst unkompliziert wirkt, findet hier eine klare Ausrichtung.

CF Moto 800 MT Explore: Reiseorientiert, robust und mit klassischem Antrieb

Die CF Moto 800 MT Explore ist als Adventure gedacht: Sie soll nicht nur auf der Straße funktionieren, sondern auch auf längeren Touren eine gute Figur machen. Der Verbrenner bringt dabei ein anderes Grundgefühl mit: gleichmäßiges Vorankommen, ein vertrautes Leistungsbild und die Möglichkeit, Reichweite über Tankstopps zu planen.

Im Vergleich zur SR/F wirkt die MT Explore stärker wie ein „Allrounder für die Tour“. Das zeigt sich typischerweise in der Ausrichtung auf Komfort, Fahrstabilität und eine Ausstattung, die auf längere Strecken ausgelegt ist. Wer viel unterwegs ist und dabei auch mal weiter plant, bekommt hier eine klare Adventure-Logik.

Leistung und Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Werte im Alltag bemerkbar machen

Direktes Drehmoment vs. lineare Leistungsentfaltung

Im direkten Vergleich ist der größte Unterschied nicht nur die Art der Leistung, sondern wie sie ankommt. Die Zero SR/F liefert ihre Kraft elektrisch und damit sehr spontan. Das macht das Motorrad besonders agil im Stadtverkehr und beim schnellen Reagieren. Die CF Moto 800 MT Explore liefert Leistung über den Verbrenner – das fühlt sich oft „klassischer“ an und kann bei gleichmäßigem Tempo besonders angenehm wirken.

Stärken der SR/F liegen damit im Beschleunigungsgefühl und in der Reaktionsfreudigkeit. Eine mögliche Schwäche im Alltag kann sich daraus ergeben, dass die Planung bei längeren Strecken stärker von der Lade- bzw. Reichweitenlogik abhängt. Die MT Explore ist hier im Grundprinzip flexibler, weil Tankstopps meist einfacher in den Tagesablauf integrierbar sind.

Fahrmodi und Elektronik vs. „mechanisches“ Adventure-Feeling

Die SR/F ist stark über Fahrmodi und Systemsteuerung geprägt. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil sich das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpassen lässt. Gleichzeitig bedeutet es: Wer das Motorrad „einfach nur fahren“ möchte, profitiert zwar von der Automatik, aber die Elektronik-Philosophie ist Teil des Gesamtpakets.

Die MT Explore wirkt im Vergleich weniger „systemgetrieben“ und mehr wie ein Adventure, das über Fahrwerk, Sitzposition und Motorcharakter überzeugt. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer genau der Punkt: ein Motorrad, das sich vertraut anfühlt und bei Touren nicht ständig „erklärt“ werden muss.

Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter, wer fühlt sich sicherer?

Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind für den Alltag und Touren gedacht, aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Die Zero SR/F wirkt im Vergleich eher wie ein modernes, straßenorientiertes Motorrad, das sich auch im Stadtverkehr gut kontrollieren lässt. Die CF Moto 800 MT Explore ist dagegen klar auf Reise- und Adventure-Komfort ausgelegt: stabil, tourentauglich und mit einer Sitzposition, die längere Strecken angenehmer machen soll.

Stärken der SR/F liegen damit oft in der agilen Handhabung und im „schnell da“-Fahrgefühl. Schwächen können sich ergeben, wenn die Touren sehr lang und sehr abseits der Ladeoptionen geplant sind – dann wird Komfort nicht nur durch Ergonomie bestimmt, sondern auch durch die praktische Umsetzbarkeit der Reiseplanung.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität

Im Vergleich der aufgelisteten Eigenschaften zeigt sich: Die MT Explore ist als Adventure tendenziell auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt, damit sie auch auf wechselnden Streckenbedingungen souverän bleibt. Die SR/F kann dagegen im Alltag besonders durch präzises Ansprechverhalten und die direkte Kraftentfaltung überzeugen.

Eine mögliche Schwäche der jeweiligen Seite ist dabei spiegelbildlich: Wer maximale Agilität sucht, findet bei der SR/F den Vorteil im elektrischen Antrieb. Wer maximale Tourstabilität und „klassische“ Langstreckenplanung bevorzugt, wird bei der MT Explore eher glücklich.

Ausstattung und Elektronik: Was bringt die Technik wirklich?

Zero SR/F: Elektronik als Fahrassistenz und Komfortfaktor

Die SR/F ist ein Motorrad, bei dem die Elektronik nicht nur „nice to have“ ist, sondern das Fahrgefühl mitprägt. Fahrmodi, Systemlogik und die Art, wie Leistung bereitgestellt wird, sind im Alltag spürbar. Das kann besonders dann überzeugen, wenn unterschiedliche Bedingungen (Stadt, Landstraße, wechselnde Lasten) schnell bewältigt werden sollen.

Schwäche: Wer sehr unabhängig von Software- und Systemlogik fahren möchte, muss sich darauf einstellen, dass die SR/F ein „digitales“ Motorrad ist. Das ist nicht negativ, aber es ist Teil der Philosophie.

CF Moto 800 MT Explore: Adventure-Technik für Touren

Bei der MT Explore steht die Ausstattung typischerweise im Dienst des Reisens. Dazu gehören Funktionen, die das Motorrad im Alltag und auf längeren Strecken alltagstauglich machen. Im Vergleich zur SR/F ist die Technik stärker „tourenorientiert“: Sie soll helfen, entspannt zu fahren, ohne dass man sich ständig mit dem Antriebssystem beschäftigen muss.

Stärke: Die MT Explore wirkt dadurch für viele Fahrerinnen und Fahrer als unkomplizierter Begleiter. Mögliche Schwäche im Vergleich zur SR/F ist, dass das „sofortige“ elektrische Ansprechverhalten nicht vorhanden ist – dafür bekommt man ein vertrautes Motorgefühl.

Reichweite, Laden und Alltag: Der praktische Unterschied entscheidet

Zero SR/F: Reichweite als Planungsfaktor

Im Vergleich ist die SR/F klar vom Thema Reichweite und Laden geprägt. Das ist nicht nur eine Frage der reinen Kapazität, sondern auch der realen Nutzung: Fahrstil, Streckenprofil und Außentemperaturen beeinflussen, wie sich die Reichweite im Alltag anfühlt.

Stärke: Im Stadt- und Kurzstreckenbetrieb kann die SR/F besonders attraktiv sein, weil das elektrische System im Alltag sehr effizient und angenehm wirkt. Schwäche: Für lange Touren braucht es eine Reiseplanung, die Ladeoptionen berücksichtigt.

CF Moto 800 MT Explore: Tanklogik als Reisevereinfacher

Die MT Explore löst das Thema Reichweite anders: Über den Verbrenner ist die Reiseplanung oft einfacher, weil Tankstopps in vielen Regionen schnell und flexibel möglich sind. Das macht das Motorrad besonders interessant, wenn Touren spontan entstehen oder wenn Ladeinfrastruktur nicht zuverlässig verfügbar ist.

Stärke: Flexibilität bei längeren Strecken. Schwäche im Vergleich: Das „elektrische“ Fahrgefühl und die besondere Ruhe bzw. das unmittelbare Ansprechverhalten der SR/F sind nicht Teil des Pakets.

Kosten und Wartung: Wo sich die Philosophien unterscheiden

Wartungsaufwand und Betriebskosten im Vergleich

Im Alltag unterscheiden sich E-Motorräder und Verbrenner oft deutlich in der Wartungslogik. Die SR/F hat typischerweise weniger bewegliche Teile im Antrieb, was sich in der Praxis positiv auf den Wartungsaufwand auswirken kann. Gleichzeitig entstehen Kosten und Aufwand über das Thema Laden und die Nutzung der Ladeinfrastruktur.

Die MT Explore hat den klassischen Wartungsrahmen eines Verbrenners. Dafür ist die Energieversorgung über Tankstellen in der Regel unkompliziert. Im Vergleich wird damit klar: Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz zuverlässig laden kann, findet in der SR/F oft ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Wer maximale Unabhängigkeit auf langen Strecken priorisiert, wird bei der MT Explore eher die passende Lösung sehen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Zero SR/F – klare Vorteile

  • Direktes Drehmoment und sehr spontanes Ansprechverhalten
  • Moderne Elektronik und anpassbares Fahrgefühl
  • Sehr attraktiv für Stadt, Pendeln und kurze bis mittlere Touren

Zero SR/F – mögliche Grenzen

  • Reichweite und Ladeplanung sind bei längeren Touren entscheidend
  • Das Motorrad ist stärker „systemorientiert“ – Technik ist Teil des Fahrkonzepts

CF Moto 800 MT Explore – klare Vorteile

  • Adventure-Charakter für Touren und längere Strecken
  • Flexiblere Reiseplanung durch Tanklogik
  • Vertrautes Verbrenner-Fahrgefühl mit gleichmäßigem Vorankommen

CF Moto 800 MT Explore – mögliche Grenzen

  • Kein elektrisches „sofort da“-Drehmoment wie bei der SR/F
  • Bei sehr urbanem Betrieb kann das E-Motorrad-Plus stärker wirken

Fazit:

Die Zero SR/F ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Alltag, Stadtverkehr und spontanen Fahrten liegt. Das elektrische Ansprechverhalten, die moderne Systemsteuerung und das unkomplizierte Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv, sobald Laden im Alltag zuverlässig möglich ist. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei den besonderen Charakter eines E-Motorrads erleben möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die CF Moto 800 MT Explore passt besser, wenn Touren, Reiseplanung und maximale Flexibilität im Vordergrund stehen. Als Adventure-Bike spielt sie ihre Stärken aus, wenn längere Strecken geplant sind und Tankstopps einfacher in den Tagesablauf passen. Wer ein Motorrad sucht, das sich auf Reisen vertraut anfühlt und dabei komfortabel bleibt, findet in der MT Explore den passenden Begleiter.

Kurz gesagt: SR/F für den elektrischen Alltag mit Technikfokus – MT Explore für das klassische Adventure mit Reise-Flexibilität.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙