| UVP | 25.757 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Bremsen
- Unterhaltskosten
- Preis
- Reichweite
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Riemen, Kupplungsfreier Direktantrieb | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Zero SR/F vs. KTM 1290 Super Duke R: Zwei Welten im Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Zero SR/F als modernes E-Motorrad mit dem Anspruch, Alltag und Dynamik zusammenzubringen. Auf der anderen Seite steht die KTM 1290 Super Duke R, ein kompromissloses Sport-Naked-Bike, das mit seiner Performance-Klasse und seinem Temperament für klare Ansagen sorgt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant: Wie fühlt sich Drehmoment an, wie unterscheidet sich die Kraftentfaltung, und wo liegen die Stärken im Alltag?
Antriebskonzept: Elektromotor vs. V2-Performance
Der größte Unterschied liegt natürlich beim Antrieb. Die Zero SR/F setzt auf einen Elektromotor, der seine Kraft sehr direkt und ohne Drehzahlaufbau bereitstellt. Das wirkt sich spürbar auf das Fahrgefühl aus: Beschleunigung kommt gleichmäßig und spontan, besonders aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus. Dadurch entsteht ein sehr „leichtes“ Ansprechverhalten, das im Stadtverkehr und bei häufigen Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen Vorteile bringt.
Die KTM 1290 Super Duke R dagegen steht für den klassischen Charakter eines leistungsstarken Verbrenners. Hier spielt die Motorcharakteristik eine große Rolle: Der V2 liefert seine Kraft mit einem deutlich spürbaren Drehzahlfenster und einem markanten Antriebston. Wer gern mit dem Motor arbeitet, findet bei der KTM ein Fahrgefühl, das stärker „mechanisch“ wirkt – mit mehr Dynamik über die Drehzahl und einem sportlichen Rhythmus, der besonders auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise Spaß macht.
Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder sind schnell – aber auf unterschiedliche Art. Die Zero SR/F punktet mit der unmittelbaren Drehmomentverfügbarkeit, wodurch Überholmanöver und Beschleunigungen oft sehr souverän und stressfrei wirken. Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn der Motor im passenden Bereich gehalten wird und das Motorrad sein volles Temperament entfalten kann. Das kann sich wie „mehr Motorrad“ anfühlen, weil die Performance stärker über den Fahrstil und die Drehzahl mitgesteuert wird.
Fahrgefühl und Handling: Direktheit vs. sportliche Kontrolle
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad sich in den Alltag integrieren lässt. Die Zero SR/F ist dabei vor allem durch ihre elektrische Direktheit und die ruhige Art des Antriebs im Vorteil. Das Motorrad wirkt oft entspannter, weil der Antrieb nicht „arbeitet“, sondern einfach liefert. Gerade bei Stop-and-Go oder bei wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Plus.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Bike, das aktiv fordert. Das Handling ist sportlich, die Sitzposition und die Abstimmung zielen auf zügiges Fahren. In schnellen Kurven und bei dynamischem Kurvenwechsel zeigt sich, dass die KTM für Performance gemacht ist. Wer gern präzise lenkt und das Motorrad spüren möchte, bekommt hier ein sehr direktes, aber auch lebendiges Fahrverhalten.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
Zero SR/F – Stärken: sehr gleichmäßige Beschleunigung, angenehmes Ansprechverhalten, oft entspannteres Fahrgefühl im Stadtbetrieb und bei kurzen Strecken.
Zero SR/F – Schwächen: die Planung spielt eine größere Rolle, weil Reichweite und Ladeinfrastruktur in die Entscheidung einfließen. Außerdem hängt das „Alltagspaket“ stark davon ab, wie und wo geladen werden kann.
KTM 1290 Super Duke R – Stärken: sportliche Dynamik, starker Charakter bei zügiger Fahrt, sehr gutes Gefühl für die Performance über den Motor und die Fahrwerksabstimmung.
KTM 1290 Super Duke R – Schwächen: im Stadtverkehr kann der Fokus auf sportliche Performance weniger „entspannt“ wirken, und wer häufig Kurzstrecken fährt, spürt eher den Unterschied zu einem elektrisch ruhigen Antrieb.
Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen in jeder Situation
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Sicherheit und Kontrolle zentral. Die Zero SR/F profitiert davon, dass Elektromotoren beim Verzögern oft eine sehr fein dosierbare Unterstützung bieten können. Das kann das Fahrgefühl beim Anbremsen und beim kontrollierten Verzögern verbessern, weil die Lastwechsel oft harmonisch wirken. In Kombination mit dem Fahrwerk entsteht ein stabiler Eindruck – besonders dann, wenn die Fahrweise gleichmäßig bleibt.
Die KTM 1290 Super Duke R setzt auf ein sportliches Setup, das für hohe Ansprüche ausgelegt ist. Beim Bremsen und in schnellen Passagen zeigt sich, dass die KTM auf „Grip und Kontrolle“ getrimmt ist. Wer sportlich fährt, wird die klare Rückmeldung und die Stabilität in dynamischen Situationen zu schätzen wissen.
Vergleich der Brems- und Fahrwerkslogik
Die Zero SR/F wirkt oft wie ein Motorrad, das Vertrauen über die gleichmäßige Kraft und die gut dosierbare Verzögerung aufbaut. Die KTM 1290 Super Duke R baut Vertrauen stärker über die sportliche Abstimmung und die Art auf, wie das Motorrad in Kurven und beim harten Anbremsen stabil bleibt. Beide können sicher gefahren werden – aber sie geben das Gefühl auf unterschiedliche Weise.
Alltagstauglichkeit: Laden und Reichweite vs. Tank und Reichweite
Bei einem Vergleich zwischen E-Motorrad und Verbrenner ist die Alltagstauglichkeit ein entscheidender Punkt. Die Zero SR/F bringt den modernen Ansatz mit: Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, erlebt das Motorrad oft als sehr alltagstauglich. Die Planung für längere Strecken ist jedoch ein Thema, das man aktiv mitdenken muss – je nach Streckenprofil, Fahrweise und Ladeoptionen.
Die KTM 1290 Super Duke R ist in dieser Hinsicht klassisch: Tanken ist unkompliziert, und längere Strecken lassen sich ohne Ladeplanung angehen. Dafür ist der Alltagseindruck stärker vom Fahrstil abhängig – wer viel Stadt fährt, merkt eher den Unterschied in der Art, wie ein leistungsstarkes Naked-Bike genutzt wird.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Die Zero SR/F passt besonders gut zu Fahrten, bei denen regelmäßiges Laden möglich ist und bei denen die Vorteile des elektrischen Antriebs voll greifen. Die KTM 1290 Super Duke R ist ideal, wenn spontane längere Touren im Vordergrund stehen und man die Performance lieber „on demand“ über den Verbrenner abruft.
Komfort, Ausstattung und Fahrmodi: Wie sich die Charaktere zeigen
Auch wenn beide Motorräder sportlich wirken, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie sich anfühlen. Die Zero SR/F kann durch ihre elektronische Steuerung und mögliche Fahrmodi sehr fein an den Fahrstil angepasst werden. Das macht es leichter, das Motorrad für unterschiedliche Situationen „einzustellen“ – von ruhigerem Fahren bis hin zu dynamischerem Antrieb.
Die KTM 1290 Super Duke R zeigt ihren Charakter stärker über die mechanische Performance und die sportliche Auslegung. Wer gern mit dem Motorrad „arbeitet“, wird die KTM als sehr direkt erleben. Die Abstimmung ist auf Dynamik ausgelegt, wodurch sich das Motorrad besonders auf zügigen Strecken und bei sportlicher Fahrweise besonders stimmig anfühlt.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Nutzung
Zero SR/F – Stärken: flexible Anpassung über elektronische Konzepte, ruhiger Betrieb, oft angenehmes Handling im Alltag.
Zero SR/F – Schwächen: Komfort hängt stärker von der persönlichen Lade- und Streckenroutine ab; für „immer sofort los“-Touren ist die Planung ein Faktor.
KTM 1290 Super Duke R – Stärken: sportliche Ausrichtung, starker Charakter bei dynamischer Fahrt, unkomplizierte Nutzung für längere Strecken.
KTM 1290 Super Duke R – Schwächen: im Alltag kann die sportliche Auslegung weniger „entspannt“ wirken, wenn die Fahrten überwiegend kurz und urban sind.
Welches Motorrad ist die bessere Wahl? Ein Vergleich nach Fahrprofil
Der Vergleich zwischen Zero SR/F und KTM 1290 Super Duke R lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer vor allem im Alltag unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt und die Vorteile eines elektrischen Antriebs spüren möchte, bekommt mit der Zero SR/F ein Motorrad, das durch Direktheit und Ruhe überzeugt. Besonders dann, wenn Laden zuverlässig möglich ist, wirkt das Gesamtpaket sehr stimmig.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das bei sportlicher Fahrweise maximal Spaß macht, bei dem der Motorcharakter und die Performance im Vordergrund stehen und das auch für spontane längere Touren gedacht ist, findet in der KTM 1290 Super Duke R die passende Antwort. Die KTM ist weniger „technisch leise“ und mehr „fahraktiv“ – ein Bike für Menschen, die das Gefühl von Leistung und Kontrolle in dynamischen Situationen suchen.
Fazit:
Die Zero SR/F ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes E-Motorrad suchen und den Alltag gern mit einem sehr direkten, gleichmäßigen Antrieb gestalten. Wer regelmäßig laden kann und häufig in urbanen oder kurvigen, aber eher planbaren Strecken unterwegs ist, profitiert besonders von der spontanen Kraftentfaltung und dem ruhigen Fahrgefühl. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Wahl, wenn sportliche Performance im Vordergrund steht: ein Motorrad mit starkem Charakter, das auf zügige Fahrweise ausgelegt ist und bei dynamischen Passagen besonders viel Freude macht. Für spontane längere Touren und für Fahrer, die den Verbrenner-Drive und das aktive Arbeiten mit dem Motorrad lieben, spielt die KTM ihre Stärken aus. Kurz gesagt: Zero SR/F für elektrischen Alltag und Direktheit, KTM 1290 Super Duke R für maximale Fahrdynamik und klassisches Performance-Feeling.