| UVP | 25.757 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Bremsen
- Unterhaltskosten
- Preis
- Reichweite
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Riemen, Kupplungsfreier Direktantrieb | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Zero SR/F vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich im Alltag und auf der Strecke
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Zero SR/F und die MV Agusta Superveloce 800, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein modernes E-Motorrad mit dem Anspruch, den Alltag leichter zu machen und das Fahrgefühl neu zu definieren. Auf der anderen Seite geht es um italienische Sportlichkeit: Die Superveloce 800 steht für Charakter, Dynamik und ein Setup, das auf Fahrspaß ausgelegt ist. Doch welches Motorrad passt wirklich besser – und worin liegen die Stärken sowie die Schwächen im direkten Vergleich?
Grundidee im Vergleich: Elektrisch pragmatisch vs. sportlich-emotional
Die Zero SR/F ist als E-Motorrad darauf ausgelegt, den Alltag zu vereinfachen. Das beginnt bei der Art, wie Leistung anliegt, und setzt sich in der Nutzung fort: weniger Wartungsaufwand, kein klassischer Kraftstoffbetrieb und ein sehr direktes Ansprechverhalten. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen folgt einer anderen Philosophie. Sie bringt den typischen Sportmotor-Charakter mit, der sich über Drehzahl und Lastwechsel vermittelt. Wer gern „mit dem Motor arbeitet“, findet hier eine andere Art von Fahrgefühl als bei einem E-Antrieb.
Leistungsentfaltung und Ansprechverhalten
Im Vergleich der Leistungswerte zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art der Kraftübertragung. Die Zero SR/F liefert ihre Stärke vor allem über das sofortige Drehmoment: Beim Beschleunigen wirkt das Motorrad sehr gleichmäßig und spontan. Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken stärker über die Motorcharakteristik aus. Das bedeutet: Während die Zero beim Anfahren und im Stadtverkehr sehr souverän wirkt, kann die Superveloce auf sportlicheren Strecken mit ihrem Temperament punkten, besonders wenn die Drehzahl genutzt wird.
Fahrgefühl: Wie sich die Motorräder im Alltag unterscheiden
Im Alltag zählt nicht nur die reine Leistung. Es geht darum, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt, wie gut es sich im Verkehr anfühlt und wie stressfrei der Alltag bleibt. Genau hier trennt sich die Spreu schnell.
Stadtverkehr und kurze Strecken
Die Zero SR/F ist im Stadtbetrieb besonders attraktiv, weil das elektrische Antriebskonzept sehr „entspannt“ wirkt. Das Anfahren ist unkompliziert, das Motorrad reagiert feinfühlig und die Bedienung ist insgesamt modern und intuitiv. Dazu kommt: Der Alltag wird planbarer, wenn das Laden in den Tagesablauf passt.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art. Sie fühlt sich eher wie ein sportliches Werkzeug an, das man gern bewegt. Im Stop-and-Go kann das Fahrgefühl zwar weiterhin Spaß machen, aber die Nutzung hängt stärker von klassischem Fahrstil und Motorbetrieb ab. Wer häufig kurze Strecken fährt, wird bei der Zero oft den Vorteil der elektrischen Ruhe und Direktheit spüren.
Landstraße und sportliche Passagen
Auf der Landstraße zeigt sich, dass beide Motorräder ihre Stärken haben. Die Zero SR/F überzeugt mit einem sehr gleichmäßigen Schub und einer kontrollierten Beschleunigung. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die flüssig fahren und die Linie halten möchten. Gleichzeitig kann die Superveloce dort punkten, wo es um „Biss“ und das Gefühl geht, dass der Motor aktiv mitarbeitet.
Im Vergleich der Fahrwerks- und Handling-Eigenschaften wird deutlich: Die Superveloce 800 wirkt auf sportliche Dynamik ausgelegt, während die Zero SR/F eher auf souveräne Kontrolle und ein modernes, ruhiges Fahrverhalten abzielt. Beide können zügig bewegt werden – aber die Art, wie man dahin kommt, ist unterschiedlich.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Bei einem Motorradvergleich ist das Thema Bremsen entscheidend. Im direkten Vergleich zeigen sich Unterschiede in der Charakteristik: Die Zero SR/F bietet ein sehr gut dosierbares Gefühl, das besonders beim kontrollierten Fahren hilft. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt in sportlichen Situationen oft direkter und „griffig“, was das Vertrauen beim dynamischen Einlenken stärkt.
Auch die Fahrstabilität spielt eine Rolle: Auf schnellen Abschnitten und bei wechselnden Bedingungen zeigt sich, wie gut ein Motorrad die Linie hält. Die Superveloce wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das man bewusst in die Kurve nimmt. Die Zero hingegen unterstützt eher ein ruhiges, gleichmäßiges Tempo und lässt sich sehr kontrolliert bewegen.
Komfort, Ergonomie und Alltagspraxis
Komfort ist nicht nur Sitzhöhe oder Polsterung. Es geht auch um Windschutz, Bedienbarkeit und die Frage, wie anstrengend längere Fahrten werden. Hier unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich.
Ergonomie und Sitzposition
Die Zero SR/F wirkt insgesamt moderner und alltagstauglicher in der Bedienlogik. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass sie auch längere Strecken gut vertragen kann, ohne dass man sich sofort „sportlich verkrampft“ fühlt. Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann auf der Landstraße ein Vorteil sein, weil die Beweglichkeit und das Kurvengefühl dadurch intensiver werden. Für sehr lange Touren hängt es stärker vom individuellen Empfinden ab.
Windschutz und Streckenkomfort
Im Vergleich der Ausstattung rund um Windschutz und Verkleidung zeigt sich: Die Zero ist häufig die entspanntere Wahl, wenn es um gleichmäßiges Fahren geht. Die Superveloce kann bei sportlicherem Tempo mehr „Fahrgefühl“ liefern, ist aber auch eher ein Motorrad, das man bewusst bewegt, statt es einfach nur durchzuziehen.
Technik und Ausstattung: Moderne E-Welt vs. italienischer Sportanspruch
Technisch sind die Unterschiede natürlich groß. Die Zero SR/F steht für die elektrische Plattform: Das Zusammenspiel aus Antrieb, Steuerung und Nutzung im Alltag ist der Kern. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen bringt klassische Sporttechnik mit, die sich über Motor, Fahrwerk und die Abstimmung im Fahrbetrieb zeigt.
Bedienung und digitale Unterstützung
Die Zero punktet mit einem modernen Ansatz bei der Bedienung und der Art, wie Informationen bereitgestellt werden. Das hilft besonders, wenn man sich an das E-Fahren gewöhnt und die Nutzung im Alltag optimieren möchte. Die Superveloce setzt stärker auf das direkte Fahrerlebnis: weniger „Assistenten-Feeling“, mehr Motorrad-Charakter.
Wartung und Nutzungskosten im Gefühl
Auch wenn konkrete Kostenwerte je nach Region und Nutzung variieren, lässt sich im Vergleich ein Trend erkennen: Die Zero SR/F hat durch den elektrischen Antrieb oft das Potenzial, den Wartungsaufwand im Alltag zu reduzieren. Die MV Agusta Superveloce 800 ist ein klassisches Motorrad mit den typischen Wartungs- und Verschleißthemen eines Verbrenners. Wer gern selbst schraubt oder Werkstatttermine einplant, wird das anders bewerten als jemand, der maximale Alltagssicherheit ohne viel Aufwand sucht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zero SR/F: Stärken
- Sehr direktes Ansprechverhalten durch das elektrische Drehmoment – besonders im Stadtverkehr und beim kontrollierten Beschleunigen.
- Moderne Alltagspraxis: Die Nutzung fühlt sich oft planbarer an, wenn Laden in den Tagesablauf passt.
- Ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten, das das Fahren entspannter macht.
Zero SR/F: Schwächen
- Reichweite und Ladeplanung sind im Alltag ein Thema, das man aktiv mitdenken muss – vor allem bei längeren Touren.
- Fahrgefühl: Wer den Motorcharakter eines Verbrenners sucht, wird die „emotionale“ Komponente anders erleben.
MV Agusta Superveloce 800: Stärken
- Sportlicher Charakter mit Motorgefühl und dynamischer Fahrweise – besonders auf kurvigen Strecken.
- Direktes Handling und ein Setup, das bewusstes Fahren belohnt.
- Emotionaler Antrieb: Das Motorrad wirkt wie ein „Fahrspaß-Paket“.
MV Agusta Superveloce 800: Schwächen
- Alltagstauglichkeit hängt stärker vom Fahrprofil ab: Im reinen Kurzstreckenbetrieb kann die elektrische Alternative entspannter wirken.
- Wartung und Nutzung sind klassisch – wer maximale Einfachheit sucht, wird die Zero oft bevorzugen.
Für wen welches Motorrad besser passt
Der Vergleich zeigt am Ende weniger „Gewinner“ als vielmehr unterschiedliche Zielgruppen. Die Zero SR/F ist besonders stark, wenn der Fokus auf Alltag, planbarer Nutzung und einem sehr modernen Fahrgefühl liegt. Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, Motorcharakter und ein intensives Kurvenerlebnis im Vordergrund stehen.
Empfehlung für den Fahrstil
- Wer viel in der Stadt fährt und das Motorrad vor allem für Pendeln, kurze Strecken und entspanntes Beschleunigen nutzt, findet in der Zero SR/F oft die passendere Lösung.
- Wer gern zügig über Landstraße fährt, Drehzahl und Motorgefühl nutzt und sportliche Dynamik sucht, wird mit der MV Agusta Superveloce 800 sehr glücklich.
Empfehlung nach Nutzung
- Alltag mit Ladeoption (z. B. zuhause oder regelmäßig unterwegs): Zero SR/F.
- Touren mit Fokus auf klassisches Motorradgefühl: Superveloce 800.
Fazit:
Die Zero SR/F ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein modernes, elektrisches Motorrad im Alltag wirklich nutzen möchten: Das Ansprechverhalten ist direkt, das Fahrgefühl wirkt kontrolliert und die Nutzung im täglichen Rhythmus kann deutlich entspannter sein. Wer die Ladeplanung im Blick hat und vor allem Stadt- und Landstraßenfahrten im Alltag priorisiert, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliche Dynamik und Motorcharakter im Vordergrund stehen. Auf kurvigen Strecken wirkt sie lebendiger und belohnt eine aktive Fahrweise. Wer das Motorrad nicht nur „funktional“ nutzt, sondern das Fahrgefühl und die emotionale Komponente sucht, findet in der Superveloce 800 den passenden Partner.
Kurz gesagt: Zero SR/F für den modernen Alltag mit E-Fokus – MV Agusta Superveloce 800 für sportliche Leidenschaft und klassisches Motorradgefühl.