| UVP | 25.757 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Bremsen
- Unterhaltskosten
- Preis
- Reichweite
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Riemen, Kupplungsfreier Direktantrieb | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Zero SR/F vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich ansetzen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Zero SR/F steht für moderne E-Mobilität mit direktem Drehmoment und einem sehr ruhigen, kontrollierten Charakter. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist die klassische Antwort auf „mehr“: mehr Temperament, mehr Sound- und Drehzahlgefühl, mehr Performance-Anspruch. Genau daraus entsteht die Frage, die viele beschäftigt: Welches Bike passt besser zum eigenen Alltag, zum eigenen Fahrstil und zu den eigenen Erwartungen an Dynamik?
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede beider Modelle nicht nur nebeneinander gestellt, sondern auch eingeordnet: Wie wirkt sich die Antriebsart auf das Fahrgefühl aus? Wo spielt Elektronik ihre Stärken aus? Und welche Schwächen zeigen sich im Alltag – also dort, wo man wirklich fährt und nicht nur auf dem Datenblatt schaut?
Antrieb und Fahrgefühl: Drehmoment vs. Drehzahl
Zero SR/F: sofortige Kraft, sehr kontrolliert
Die Zero SR/F liefert ihre Leistung auf eine Art, die man schnell zu schätzen lernt: Das Drehmoment liegt praktisch sofort an. Das macht das Beschleunigen besonders „griffig“ – gerade aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus. Dadurch wirkt das Motorrad in der Stadt oft entspannter, weil man weniger „arbeiten“ muss: weniger Schalten, weniger Suchen nach dem richtigen Drehzahlbereich, mehr gleichmäßiges Vorwärtskommen.
Gleichzeitig ist das E-Fahrgefühl nicht nur ein Komfortthema, sondern auch ein Sicherheits- und Kontrollthema. Die Kraftentfaltung lässt sich über die Elektronik gut dosieren, was gerade bei wechselnden Bedingungen (Nässe, kalte Reifen, unübersichtliche Ampelstarts) ein Plus sein kann. Wer gern smooth fährt, bekommt hier eine sehr stimmige Grundlage.
Triumph Speed Triple 1200 RR: Performance mit Biss
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt auf den klassischen Charakter eines leistungsstarken Dreizylinders. Das bedeutet: mehr „Drehzahl-Erlebnis“, spürbares Aufbauen von Leistung und ein Fahrgefühl, das stärker mit dem Motor und dem Klang verbunden ist. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven anreißt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier genau das: ein Bike, das sich nach „mehr“ anfühlt, wenn man es entsprechend fordert.
Im direkten Vergleich wirkt die Triumph im Alltag oft lebendiger im Kopf – nicht unbedingt im Sinne von „einfach schneller“, sondern im Sinne von „direkteres Feedback“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern fährt, statt nur zu rollen. Die Kehrseite: Wer eher entspannt unterwegs ist, muss sich weniger um das Timing kümmern, während die Triumph mehr „Mitdenken“ belohnt.
Elektronik und Fahrmodi: beide können viel – aber anders
Beide Motorräder sind modern und verfügen über Elektronik, die das Fahren unterstützt. Der Unterschied liegt in der Art, wie die Systeme wirken: Bei der Zero SR/F ist die Elektronik eng mit der Leistungsabgabe und der Regulierbarkeit der Kraft verbunden. Das hilft dabei, das Motorrad sehr fein zu dosieren – besonders in Situationen, in denen man nicht maximal aggressiv fahren möchte.
Bei der Triumph Speed Triple 1200 RR ist die Elektronik stärker auf Performance, Traktion und Fahrstabilität ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man zügig unterwegs ist: Die Systeme unterstützen beim Herausbeschleunigen, beim Stabilisieren in Schräglage und beim Halten der Linie. Wer sportlich fährt, profitiert davon, dass die Triumph auch bei wechselndem Grip „ruhig“ bleibt.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Zero SR/F punktet mit einer sehr gut kontrollierbaren Kraftentfaltung und einem insgesamt „glatteren“ Fahrverhalten. Die Triumph punktet mit dem sportlichen Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerk- und Elektronikunterstützung – kann aber im entspannten Alltag etwas mehr „Anspruch“ an den Fahrstil mitbringen.
Handling und Fahrwerk: agil im Alltag vs. sportlich auf Linie
Beim Handling geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was man beim Fahren spürt: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen? Wie stabil bleibt es bei Tempo? Und wie gut „antwortet“ es auf Lenkimpulse?
Zero SR/F: leicht zu bewegen, angenehm im Stadtverkehr
Die Zero SR/F wirkt im Alltag oft besonders zugänglich. Das liegt nicht nur am Fahrgefühl des Antriebs, sondern auch daran, dass das Motorrad in vielen Situationen sehr berechenbar bleibt. Gerade auf kurzen Strecken, bei Stop-and-go oder beim Wechsel zwischen engen Straßenabschnitten und offenen Passagen fühlt sich das E-Bike häufig unkompliziert an.
Eine mögliche Schwäche im Vergleich: Wer sehr sportlich „auf Kante“ fährt und dabei maximale Dynamik erwartet, wird die Triumph als direkteres Performance-Werkzeug empfinden. Die Zero ist stark – aber ihr Charakter ist eher „präzise und kontrolliert“ als „aggressiv und fordernd“.
Triumph Speed Triple 1200 RR: sportliche Linie, viel Reserven
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man Kurven dynamisch fährt und das Motorrad spürbar arbeiten lassen möchte. Das Handling wirkt dabei oft wie ein Paket: Motorfeedback, Fahrwerk und Elektronik greifen ineinander. Dadurch entsteht das Gefühl, dass die Triumph nicht nur schnell ist, sondern auch „will“, wenn man sie fordert.
Schwäche im Vergleich: Im ganz entspannten Alltag kann die Triumph weniger „meditativ“ wirken. Wer häufig nur kurz fährt oder sehr gemächlich unterwegs ist, bekommt zwar trotzdem Komfort, aber der Charakter ist klar sportlich ausgerichtet.
Bremsen und Stabilität: Vertrauen beim Tempoaufbau
Beide Motorräder sind auf ein sicheres, kontrolliertes Bremsen ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich aber ein Unterschied im Gesamteindruck: Die Zero SR/F profitiert von der Art, wie die Leistungsabgabe und das Fahrverhalten zusammenpassen. Dadurch fühlt sich das Motorrad beim Verzögern oft sehr „ruhig“ an, weil die Kraft nicht abrupt kommt, sondern fein dosierbar bleibt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR steht für sportliche Verzögerung und hohe Reserven. Wer häufig zügig fährt oder sportliche Passagen bevorzugt, wird die Triumph als besonders „druckvoll“ wahrnehmen. Die Bremsperformance passt hier zum Performance-Anspruch des Bikes.
Alltagstauglichkeit: Reichweite vs. Tankgefühl
Der größte praktische Unterschied zwischen Zero SR/F und Triumph Speed Triple 1200 RR liegt nicht im Fahrwerk oder in der Elektronik, sondern im Alltag: Beim E-Motorrad ist das Thema Reichweite und Laden entscheidend. Das bedeutet: Planung wird Teil des Fahrens. Wer regelmäßig kurze bis mittlere Strecken fährt und Zugang zu Ladeoptionen hat, erlebt die Zero SR/F oft als sehr unkompliziert. Wer dagegen häufig lange Strecken ohne Ladepausen fährt, wird die Triumph als deutlich „freier“ empfinden, weil das Tankgefühl und die Reichweite klassisch funktionieren.
Umgekehrt hat die Zero SR/F im Alltag auch klare Vorteile: Das Anfahren ist entspannt, das Motorrad ist leise im Vergleich und die Kraftentfaltung ist im Stadtverkehr sehr angenehm. Die Triumph punktet dafür mit dem klassischen Langstrecken-Workflow und dem emotionalen Motorerlebnis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zero SR/F – Stärken
- Sehr direkte und gut dosierbare Kraftentfaltung durch den E-Antrieb
- Angenehmes, kontrolliertes Fahrgefühl, besonders in der Stadt und bei wechselnden Bedingungen
- Moderne Elektronik, die das Fahren fein unterstützt
- Alltagstauglicher Charakter für viele kurze bis mittlere Strecken
Zero SR/F – Schwächen
- Reichweite und Ladeplanung sind ein echter Faktor
- Wer maximale „Performance-Emotion“ über Drehzahl sucht, empfindet die Triumph oft als näher am sportlichen Kern
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Starker Motorcharakter mit spürbarem Drehzahl- und Klanggefühl
- Sportliches Gesamtpaket aus Fahrwerk, Elektronik und Motorfeedback
- Hohe Reserven für zügige Fahrten und dynamische Kurvenpassagen
- Praktisch für lange Strecken durch klassisches Tanken
Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen
- Im entspannten Alltag kann der sportliche Charakter mehr „Fokus“ verlangen
- Wer vor allem Ruhe, Laufruhe und „einfach losfahren“ sucht, findet in der Zero SR/F oft die passendere Ruhe
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Modell „objektiv besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird.
Für wen ist die Zero SR/F besonders passend?
Die Zero SR/F ist ideal für alle, die das Motorrad im Alltag häufig nutzen und dabei Wert auf entspanntes Anfahren, kontrollierbare Dynamik und moderne Elektronik legen. Wer kurze bis mittlere Strecken fährt, Ladeoptionen hat und das E-Fahrgefühl mag, bekommt ein Bike, das sich schnell vertraut anfühlt. Auch wer gern leise und souverän unterwegs ist, wird die Stärken der Zero besonders deutlich spüren.
Für wen ist die Triumph Speed Triple 1200 RR besonders passend?
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt vor allem zu Fahrern, die sportliche Performance suchen und das Motorrad gern aktiv bewegen. Wer Kurven dynamisch fährt, gern am Gas arbeitet und das Motorfeedback als Teil des Fahrspaßes betrachtet, wird die Triumph als besonders stimmig erleben. Auch für längere Touren ohne feste Ladeplanung ist die Triumph die unkompliziertere Wahl.
Fazit:
Die Zero SR/F und die Triumph Speed Triple 1200 RR sind beide starke Motorräder – aber sie liefern unterschiedliche Antworten auf die Frage nach Fahrspaß. Die Zero SR/F überzeugt vor allem durch ihr direktes Drehmoment, die sehr gut dosierbare Leistungsentfaltung und den insgesamt ruhigen, kontrollierten Charakter. Das macht sie besonders attraktiv für den Alltag, für Stadtfahrten und für alle, die moderne E-Mobilität ohne komplizierte Fahrlogik erleben möchten. Die praktische Schwäche liegt weniger im Motorrad selbst als im Thema Reichweite und Laden.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die Wahl für alle, die Performance, Motorgefühl und sportliche Dynamik suchen. Ihr Dreizylinder-Charakter, die sportliche Elektronik und das stimmige Zusammenspiel aus Fahrwerk und Antrieb machen sie zur idealen Begleiterin für zügige Strecken und dynamische Kurven. Als Schwäche zeigt sich vor allem, dass sie im entspannten Alltag weniger „spielerisch leicht“ wirkt als die Zero – dafür aber mehr Emotion und Reserven liefert.
Wer häufig kurz und planbar fährt und das E-Fahrgefühl liebt, nimmt die Zero SR/F. Wer maximale sportliche Ausstrahlung, klassisches Tanken und Performance-Feeling priorisiert, entscheidet sich für die Triumph Speed Triple 1200 RR.