UVP 25.757 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Verarbeitung
  • Fahrkomfort
  • Bremsen
  • Unterhaltskosten
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht220kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 787 mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartZ-Force 75-10, Wechselstrommotor
Kühlungluftgekühlt
AntriebRiemen, Kupplungsfreier Direktantrieb
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung110 PS bei 5.000 U/Min
Drehmoment190 NM
Höchstgeschw.200km/h
Reichweite158km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

Federung vorneShowa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Zero SR/F vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag, Touren und Elektronik-Fans

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Zero SR/F steht für modernes, elektrisches Fahren mit direktem Drehmoment und einem klaren Fokus auf Alltag und smarte Technik. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist ein klassischer Vertreter der großen Reise-Sporttourer: kraftvoller Motor, viel Ausstattung und ein Konzept, das auf lange Strecken und souveränes Handling ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant – denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Motorräder im Alltag und auf Touren wirklich anfühlen.

Grundidee und Charakter: elektrisch vs. sporttourer-orientiert

Die Zero SR/F ist als E-Motorrad darauf ausgelegt, das Fahren besonders unkompliziert und dynamisch zu gestalten. Der Antrieb liefert das Drehmoment sehr direkt, wodurch Beschleunigung und Antritt häufig als „sofort da“ wahrgenommen werden. Das verändert den Charakter: Statt Drehzahl- und Schaltgefühl steht das gleichmäßige, ruhige Vorankommen im Vordergrund – mit einem Antrieb, der sich im Stadtverkehr und bei häufigem Anfahren besonders angenehm anfühlt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt dagegen die Philosophie eines großen, leistungsstarken Sporttourers. Hier kommt das Fahrgefühl aus dem Zusammenspiel von Motorleistung, Getriebe und Fahrwerksabstimmung. Gerade auf Landstraßen und Autobahnabschnitten spielt die Tracer ihre Stärke aus: Sie wirkt wie ein „Allrounder auf Tour“, der auch bei zügigem Tempo stabil bleibt und dabei Komfort bietet.

Fahrgefühl im Vergleich: Antritt, Tempo und Kontrolle

Zero SR/F: Drehmoment ohne Verzögerung

Im Vergleich zeigt sich die typische Stärke der Zero: Der Antrieb reagiert schnell und gleichmäßig. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Strecken mit vielen Ampeln, Stop-and-go oder für Fahrer, die gern spontan beschleunigen. Gleichzeitig sorgt die elektrische Leistungsentfaltung dafür, dass das Motorrad in vielen Situationen sehr gut dosierbar wirkt – gerade wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach flüssig fahren will.

Yamaha Tracer 9 GT Plus: souverän bei höheren Geschwindigkeiten

Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Tempo und Strecke zusammenkommen. Der Motor liefert spürbare Reserven, und das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl. Wer gern zügig fährt, profitiert von der Art, wie die Yamaha Leistung auf die Straße bringt: nicht nur als „Kick“, sondern als kontinuierliche Kraft, die das Motorrad auch bei längeren Autobahnphasen stabil hält.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag

Beide Motorräder sind für längere Fahrten gedacht, aber auf unterschiedliche Weise. Die Zero SR/F wirkt im Alltag oft besonders zugänglich: Das Konzept ist modern, die Bedienung ist auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis ausgelegt, und das ruhige Gesamtpaket passt gut zu Pendeln und Wochenendtouren. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, wird den „stressfreien“ Charakter schnell zu schätzen wissen.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen klar auf Reise ausgelegt. Der Fokus liegt auf Komfort bei höheren Geschwindigkeiten, guter Windabschirmung und einer Ausstattung, die lange Strecken angenehmer macht. In der Praxis bedeutet das: weniger Ermüdung bei Touren, mehr Gelassenheit auf Autobahn und Landstraße – besonders dann, wenn das Tempo über längere Zeit konstant bleibt.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Touren-Setup

Im Vergleich fällt auf, dass beide Motorräder stark auf Technik setzen, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Zero SR/F profitiert als E-Motorrad von einem elektrischen Gesamtsystem, das Fahrmodi und Leistungscharakteristik flexibel gestaltet. Das kann helfen, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen – etwa an Fahrstil, Streckenprofil oder gewünschte Dynamik.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt als GT-Modell eine Touren-orientierte Elektronik mit, die vor allem das Fahren im Alltag und auf Reisen erleichtert. Dazu gehören Assistenz- und Komfortfunktionen, die das Motorrad berechenbarer machen und das Handling in unterschiedlichen Situationen unterstützen. Gerade für Fahrer, die gern „einfach losfahren“ und sich auf ein rundes Gesamtpaket verlassen möchten, ist das ein Pluspunkt.

Stärken und Schwächen: worauf es im Alltag wirklich ankommt

Zero SR/F – Stärken

  • Direktes Drehmoment und sehr spontaner Antritt, besonders im Stadtverkehr.
  • Ruhiges, modernes Fahrgefühl ohne klassisches Motorgeräusch und ohne Schaltarbeit.
  • Technik-Fokus: Fahrmodi und elektrische Steuerung machen das Motorrad flexibel.
  • Potenzial bei Betriebskosten: Wer zu Hause oder mit passender Ladeinfrastruktur lädt, profitiert häufig von günstigeren Energiekosten.

Zero SR/F – Schwächen

  • Abhängigkeit von Reichweite und Ladeplanung: Für lange Touren muss die Route und Ladeinfrastruktur mitgedacht werden.
  • Praxisunterschiede je nach Fahrprofil: Tempo, Fahrstil und Wetter beeinflussen die nutzbare Reichweite spürbarer.
  • Ladezeiten können bei spontanen Langstrecken zum limitierenden Faktor werden.

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken

  • Reise- und Langstreckenkomfort: Das Motorrad wirkt auf Touren besonders stimmig.
  • Leistungsreserven und kontinuierliche Kraftentfaltung für zügiges Fahren.
  • Tourenorientierte Ausstattung und Elektronik, die das Motorrad im Alltag „rund“ machen.
  • Planbarkeit bei längeren Strecken: Tankstopps sind in der Regel einfacher in den Tagesablauf integrierbar.

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen

  • Gewicht und Größe können im engen Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren spürbar sein.
  • Wartungs- und Betriebskosten orientieren sich am klassischen Verbrenner-Konzept (je nach Nutzung).
  • Fahrgefühl: Wer das direkte E-Moment sucht, wird den Charakter der Yamaha als „klassischer“ empfinden.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man das Fahrprofil betrachtet. Die Zero SR/F ist vor allem dann die bessere Wahl, wenn der Alltag im Fokus steht: kurze bis mittlere Strecken, häufiges Anfahren, Pendeln, Stadtfahrten und das Bedürfnis nach einem modernen, ruhigen Antrieb. Wer zu Hause oder unterwegs zuverlässig laden kann, bekommt ein Motorrad, das sich im Alltag sehr unkompliziert anfühlt und durch den direkten Antritt begeistert.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ideal für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, dabei Komfort und Stabilität bei Tempo schätzen und ein Motorrad möchten, das als Reisebegleiter funktioniert. Wer gern Touren plant oder spontan auf längere Tagesetappen setzt, profitiert von der klassischen Reichweiten-Planbarkeit und dem starken Gesamtpaket aus Leistung, Fahrwerk und Ausstattung.

Typische Einsatzszenarien

  • Stadt & Feierabendrunde: Zero SR/F wirkt oft entspannter und dynamischer im Antritt.
  • Wochenendtour & Autobahnanteil: Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt Komfort und Reserven aus.
  • Elektronik-Fokus: Beide bieten moderne Unterstützung – die Zero eher über das elektrische System, die Yamaha über Touren-Features und Assistenz.
  • Langstrecke mit wenig Planungsstress: Yamaha hat hier meist die einfachere Handhabung.

Fazit: Welche Wahl ist die bessere?

Die Zero SR/F ist die überzeugendere Option für alle, die vor allem im Alltag unterwegs sind und das Fahren als unkomplizierten, modernen Prozess erleben möchten. Der direkte Antritt und das ruhige, gleichmäßige Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für Stadtverkehr, Pendeln und kurze bis mittlere Touren – vorausgesetzt, Laden und Reichweitenplanung passen zum eigenen Alltag. Wer diese Rahmenbedingungen erfüllt, bekommt ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt und im Alltag oft mehr Freude macht als ein klassisches Konzept.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Komfort bei höheren Geschwindigkeiten suchen und ein leistungsstarkes Reisepaket möchten. Die Tracer wirkt auf Touren besonders souverän, bietet viel Ausstattung und unterstützt das Fahren spürbar – ideal für Menschen, die gern entspannt unterwegs sind, ohne sich Gedanken über Ladezeiten machen zu müssen. Kurz gesagt: Zero für den modernen Alltag mit E-Fahrgefühl, Yamaha für die große Tour mit klassischer Reise-Performance.

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