UVP 26.415 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Das ist die Zukunft
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bedienung
  • Unglaubliches Drehmoment
  • Fahrpräzision
  • Komfort
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 787 mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartE-Motor, Z-Force 75-10
Kühlungluftgekühlt
AntriebKupplungsfreier Direktantrieb, Riemen
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung110 PS bei 5.000 U/Min
Drehmoment190 NM
Höchstgeschw.200km/h
Reichweite157km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

Federung vorneShowa Upside-down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa-Gasdruck Stoßdämpfer (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Radialsättel von J. Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel von J. Juan ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Zero SR/S vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wer zwischen einem modernen E-Motorrad und einem klassischen Enduro-Allrounder schwankt, steht schnell vor einer spannenden Entscheidung: Zero SR/S steht für elektrisches Drehmoment, leisen Vortrieb und eine moderne, softwaregetriebene Fahrkultur. Die BMW F 450 GS dagegen bringt die typische GS-Philosophie in die Welt der leichten, agilen Motorräder: unkompliziert, vielseitig und mit Fokus auf Fahrbarkeit – sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter und Feldwegen. Der folgende Vergleich zeigt, worin sich die beiden Konzepte im Alltag unterscheiden, welche Stärken jeweils besonders gut zur Nutzung passen und wo die Grenzen liegen.

Grundidee im Vergleich: Elektrische Performance vs. GS-Allround

Die Zero SR/S ist ein E-Motorrad, das seine Stärken vor allem dort ausspielt, wo man häufig beschleunigt, stoppt und wieder losfährt. Das elektrische Drehmoment setzt sehr direkt ein, wodurch sich das Motorrad in der Stadt und auf kurzen Strecken oft besonders souverän anfühlt. Gleichzeitig ist die SR/S ein Motorrad, das durch seine moderne Ausrichtung nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als technisches Gesamtpaket wahrgenommen wird.

Die BMW F 450 GS verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist als leichter Enduro-Allrounder gedacht, der sich schnell anfühlt, gut kontrollierbar bleibt und sich für unterschiedliche Untergründe eignet. Die GS-typische Ergonomie und die Auslegung auf Alltagstauglichkeit machen sie interessant für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht nur auf einer Straße funktioniert, sondern auch abseits davon.

Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Zero SR/S: Direktes Drehmoment und ruhiger Vortrieb

Im Vergleich zeigt sich schnell, dass die Zero SR/S ihre Leistung sehr gleichmäßig und ohne Schaltpausen bereitstellt. Das macht das Fahren besonders entspannt: Beschleunigungen wirken spontan, und das Motorrad bleibt dabei fein dosierbar. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken mit häufigen Geschwindigkeitswechseln wirkt das wie ein Vorteil – weniger „Prozess“, mehr unmittelbares Ansprechverhalten.

Auch das Geräuschbild ist ein Unterschied, der im Alltag spürbar ist: Die SR/S fährt deutlich leiser, was in Wohngebieten und auf Touren mit Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer angenehm sein kann. Gleichzeitig hängt das Fahrgefühl stark davon ab, wie die Leistungsabgabe und die Fahrmodi im konkreten Setup genutzt werden.

BMW F 450 GS: Agilität, Kontrolle und Enduro-Charakter

Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken eher über das klassische Zusammenspiel von Motorcharakter, Fahrwerk und Fahrbarkeit aus. Sie fühlt sich in der Regel „handlicher“ an, was besonders beim Rangieren, in engen Passagen und auf unebenem Untergrund hilft. Auf Schotter oder Feldwegen wirkt die GS-Philosophie wie ein Sicherheitsnetz: Das Motorrad bleibt kontrollierbar, und das Fahrwerk unterstützt das ruhige Durchfahren.

Im Vergleich zur SR/S ist der Antritt weniger „instant“, dafür aber sehr vertraut und gut planbar. Wer gerne mit Motorbremse arbeitet oder das Gefühl von Gangwechseln und Drehzahl nutzt, wird sich mit der F 450 GS schneller zuhause fühlen.

Elektronik und Assistenz: Moderne Steuerung vs. GS-typische Praxis

Beide Motorräder sind technisch auf der Höhe, aber auf unterschiedliche Weise. Die Zero SR/S profitiert von der elektrischen Antriebslogik: Fahrmodi, Leistungscharakteristik und die Art, wie das Motorrad die Energie in Vortrieb umsetzt, sind eng miteinander verbunden. Das kann im Alltag zu einem sehr stimmigen Gesamtgefühl führen – besonders, wenn die Abstimmung auf die eigene Fahrweise passt.

Die BMW F 450 GS setzt stärker auf die bewährte Praxis moderner Motorradelektronik: Fahrmodi, Assistenzfunktionen und eine Bedienlogik, die im Alltag schnell verstanden wird. Im Vergleich wirkt die F 450 GS dadurch oft „einfacher“ in der Handhabung, während die SR/S eher als technisches System wahrgenommen wird, das man bewusst kennenlernen möchte.

Alltagstauglichkeit: Nutzung, Komfort und Handling

Stadt und Pendeln

Für den täglichen Weg zur Arbeit oder für kurze Strecken ist die Zero SR/S häufig besonders attraktiv. Die Kombination aus leiserem Betrieb, direktem Ansprechverhalten und dem typischen E-Motorrad-Feeling macht das Fahren im Stop-and-Go-Alltag angenehm. Dazu kommt: Wartungsintervalle und der grundsätzliche Unterhalt können sich im Vergleich zu Verbrennern günstiger darstellen – abhängig von Fahrprofil und Nutzung.

Die BMW F 450 GS ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders: Sie bietet ein robustes, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl und bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen stabil. Wer häufig auf schlechten Straßen fährt oder regelmäßig über Schotterstrecken rollt, wird die GS-Vorteile schnell zu schätzen wissen.

Touren und längere Strecken

Auf längeren Touren wird der Unterschied im Konzept besonders sichtbar. Bei der Zero SR/S spielt die Planung eine größere Rolle: Ladezeiten, Ladeinfrastruktur und das eigene Fahrverhalten beeinflussen die Tagesetappen. Dafür kann das Fahren selbst sehr entspannt sein, weil das Antriebskonzept gleichmäßig arbeitet und das Motorrad im Alltag oft weniger „anstrengend“ wirkt.

Die BMW F 450 GS punktet auf Touren häufig durch die klassische Verfügbarkeit von Kraftstoff und die unkomplizierte Reichweitenplanung. Zudem ist sie als Enduro-Allrounder dafür gemacht, unterschiedliche Streckenarten zu kombinieren – von Autobahnabschnitten bis zu Schotterwegen. Im Vergleich zur SR/S ist die Tourenplanung damit oft weniger vorausplanungsintensiv.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Zero SR/S – Stärken

  • Sehr direktes Drehmoment und dadurch ein spontanes Fahrgefühl.
  • Leiser Betrieb, der im Alltag und in sensiblen Bereichen angenehm ist.
  • Moderne Steuerung und ein elektrisches Gesamtpaket, das sich gut an verschiedene Fahrmodi anpassen lässt.
  • Potenzial bei Wartung und Unterhalt durch den elektrischen Antrieb (abhängig von Nutzung und Servicekonzept).

Zero SR/S – Schwächen

  • Planungsaufwand beim Laden kann auf längeren Strecken stärker ins Gewicht fallen.
  • Abhängigkeit von Ladeinfrastruktur und Ladezeiten im realen Alltag.
  • Je nach Fahrprofil kann die Effizienz (z. B. bei hoher Geschwindigkeit oder viel Beschleunigung) stärker spürbar sein.

BMW F 450 GS – Stärken

  • Agiles, kontrollierbares Handling mit Enduro-Charakter.
  • Vielseitigkeit für Asphalt, Schotter und Feldwege.
  • Praktische Elektronik und eine Bedienlogik, die im Alltag schnell greift.
  • Unkomplizierte Reichweitenplanung durch den Verbrenner-Ansatz.

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Im Vergleich zur SR/S ist das Ansprechverhalten weniger „instant“.
  • Je nach Fahrprofil können Wartung und Unterhalt im Vergleich zu einem E-Motorrad höher ausfallen.
  • Auf sehr leisen, emissionssensiblen Strecken ist der Verbrenner-Charakter ein klarer Unterschied.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Nutzung im Vordergrund steht. Die Zero SR/S ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem im Alltag unterwegs sind, häufig kurze bis mittlere Strecken fahren und die Vorteile eines elektrischen Antriebs wirklich spüren möchten: direktes Ansprechverhalten, leiser Betrieb und ein modernes Gesamtgefühl.

Die BMW F 450 GS ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein leichtes, vielseitiges Motorrad suchen, das sich auf unterschiedlichen Untergründen wohlfühlt und bei Touren weniger von Ladeplanung abhängig sein soll. Wer gerne „einfach losfährt“, dabei aber trotzdem Enduro-Feeling möchte, wird mit der F 450 GS sehr wahrscheinlich glücklich.

Typische Szenarien

  • Viele Stadtfahrten, Pendeln, kurze Touren: eher SR/S.
  • Gemischte Strecken, Schotter und Feldwege, spontane Ausfahrten: eher F 450 GS.
  • Technikinteresse und Lust auf E-Mobilität: eher SR/S.
  • Vertrautes Fahrgefühl, Enduro-Vielseitigkeit und unkomplizierte Tourenplanung: eher F 450 GS.

Fazit:

Die Zero SR/S überzeugt im Vergleich vor allem durch das elektrische Fahrgefühl: Das direkte Drehmoment, der ruhige Vortrieb und die moderne Steuerung machen sie besonders attraktiv für den Alltag, für Pendelstrecken und für Fahrer, die das Fahren als entspanntes Erlebnis erleben möchten. Wer bereit ist, Ladeplanung als Teil des Konzepts zu akzeptieren, bekommt ein Motorrad, das sich im täglichen Rhythmus sehr stimmig anfühlt und bei Wartung und Unterhalt häufig Vorteile bietet.

Die BMW F 450 GS ist die Wahl, wenn Vielseitigkeit und Fahrbarkeit im Vordergrund stehen: agiles Handling, Enduro-Charakter und die Fähigkeit, unterschiedliche Untergründe souverän zu verbinden. Auf Touren spielt die unkomplizierte Reichweitenplanung ihre Stärke aus, und wer gerne spontan fährt oder regelmäßig auch abseits des Asphalts unterwegs ist, findet in der F 450 GS einen sehr passenden Begleiter.

Kurz gesagt: SR/S für elektrisches Alltags-Feeling und Technikfans, F 450 GS für den vielseitigen Enduro-Allrounder mit klassischer Tourenlogik.

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