UVP 26.415 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Das ist die Zukunft
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Bedienung
  • Unglaubliches Drehmoment
  • Fahrpräzision
  • Komfort
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 787 mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartE-Motor, Z-Force 75-10
Kühlungluftgekühlt
AntriebKupplungsfreier Direktantrieb, Riemen
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung110 PS bei 5.000 U/Min
Drehmoment190 NM
Höchstgeschw.200km/h
Reichweite157km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

Federung vorneShowa Upside-down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa-Gasdruck Stoßdämpfer (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Radialsättel von J. Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel von J. Juan ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Zero SR/S vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich im Alltag, in der Kurve und auf der Landstraße

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Zero SR/S steht für ein modernes Elektro-Naked-Bike mit sofortiger Kraftentfaltung und einem klaren Fokus auf Alltag und Fahrspaß ohne Abgase. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist eine klassische, leistungsorientierte Streetfighter-Interpretation mit viel Temperament, einem sportlichen Anspruch und dem typischen Triumph-Charakter.

Beide Bikes wollen dynamisch bewegt werden, aber sie liefern dieses Ziel auf sehr unterschiedliche Weise. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Fahrcharakteristik, die Art der Kraftübertragung, die Brems- und Fahrwerksanmutung sowie die praktische Nutzung im Alltag? Und vor allem: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich, wenn man nicht nur auf dem Papier vergleicht, sondern die Konzepte im Fahrbetrieb gegeneinander hält.

Grundkonzept: Elektro-Naked vs. High-Performance Streetfighter

Die Zero SR/S ist ein Elektro-Motorrad, das seine Stärken vor allem aus dem Antriebskonzept zieht: Der Elektromotor liefert sofort Drehmoment, wodurch sich Beschleunigung sehr direkt anfühlt. Das macht das Bike besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, zügiges Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und ein entspanntes Handling im Stadtverkehr im Vordergrund stehen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Motorrad, das seine Dynamik aus dem Verbrenner-Setup und der Abstimmung zieht. Der Motor bietet eine kraftvolle, lineare bis sportlich ansteigende Leistungsentfaltung, die sich vor allem dann besonders gut anfühlt, wenn man das Motorrad aktiv bewegt: Gas auf, Drehzahl nutzen, den Charakter des Motors ausspielen.

Damit sind die Grundrichtungen klar: Die Zero wirkt oft wie ein „Drehmomentwerkzeug“, die Triumph wie ein „Fahrspaßmotor“. Beide können schnell sein – aber die Art, wie sie schnell machen, ist unterschiedlich.

Leistung und Antrieb: Wie sich die Kraft im Fahrgefühl unterscheidet

Beim Vergleich der Leistungsdaten und der Art der Kraftentfaltung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Elektro und Verbrenner: Die Zero SR/S punktet mit der direkten Reaktion auf Gasbefehle. Das bedeutet: weniger „Warten“, mehr unmittelbares Vorwärtsdrücken. Gerade beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten wirkt das sehr souverän.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR liefert ihre Dynamik stärker über den Motorbetrieb. Das fühlt sich oft „mechanischer“ an: Man spürt, wie der Verbrenner in seinem Arbeitsbereich arbeitet. In der Praxis ist das besonders dann reizvoll, wenn man gerne mit dem Gas spielt und das Motorrad in Schwung bringt, statt nur auf maximale Sofortkraft zu setzen.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Zero ist im Alltag und bei häufigen Beschleunigungsphasen sehr effizient im Gefühl, während die Triumph ihre Stärke vor allem dann ausspielt, wenn man die Leistung über Drehzahl und Fahrstil abrufen will. Wer „einfach loszieht“ möchte, wird die Zero schnell schätzen. Wer „Motorcharakter“ und aktives Fahren sucht, wird mit der Triumph eher glücklich.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvenrhythmus

Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die Zero SR/S wirkt häufig sehr kontrolliert, weil das Drehmoment sehr gleichmäßig und fein dosierbar anliegt. Das kann in Kurven beim Herausbeschleunigen helfen, weil das Bike nicht „plötzlich“ reagiert, sondern eher kontinuierlich zieht.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Handling stark darauf getrimmt, sportliche Linien zu fahren. Das Motorrad vermittelt oft ein deutliches Gefühl für Haftung und Lastwechsel. In schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren zeigt sich die Stärke eines leistungsorientierten Streetfighter-Konzepts: Man kann das Motorrad spürbar „arbeiten lassen“ und bekommt dafür eine direkte Rückmeldung.

Schwächen zeigen sich weniger als „schlecht“, sondern eher als „anders“: Die Zero kann beim sehr sportlichen Fahren zwar dynamisch sein, aber die Charakteristik bleibt stärker vom elektrischen Antrieb geprägt. Die Triumph kann in Alltagssituationen sehr agil sein, verlangt aber im sportlichen Modus mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren, weil der Verbrenner-Charakter und die Leistungsentfaltung stärker vom Fahrstil abhängen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Vergleich der Bremsen geht es vor allem um zwei Dinge: Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Zero SR/S profitiert zusätzlich von der elektrischen Logik des Antriebs, denn Rekuperation und Motorbremswirkung können das Fahrgefühl beim Verzögern beeinflussen. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil das Bike sich „vorausschauend“ anfühlt und man Verzögerung oft fein dosieren kann.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt auf ein klassisches Bremskonzept mit starkem Fokus auf sportliche Wirkung. In Situationen, in denen man hart verzögert oder wiederholt aus höheren Geschwindigkeiten bremst, spielt die Triumph ihre Stärken aus: Das System wirkt auf Vertrauen ausgelegt, und die Bremsleistung lässt sich typischerweise sehr direkt ansteuern.

Als Schwäche kann man bei beiden nicht pauschal „zu wenig“ nennen – eher ist es eine Frage des Einsatzes: Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist und das Bike häufig „sanft“ verzögert, wird die Zero als sehr stimmig empfinden. Wer sportlich fährt und wiederholt kräftig bremst, wird die Triumph als besonders konsequent erleben.

Alltagstauglichkeit: Reichweite, Laden und Nutzung im echten Leben

Hier wird der Vergleich besonders klar, denn die Zero SR/S bringt ein Elektro-Thema mit, das man nicht wegdiskutieren kann: Reichweite und Ladeplanung. Auf kurzen bis mittleren Strecken kann das Motorrad im Alltag sehr unkompliziert wirken, vor allem wenn zuhause oder am Arbeitsplatz Ladeoptionen bestehen. Die Vorteile liegen dann im leisen Betrieb, im schnellen Ansprechverhalten und im entspannten Handling bei Stop-and-Go.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist in der Alltagspraxis dagegen „klassisch“: Tankstopps sind schnell erledigt, und die Reichweite ist weniger ein Planungsfaktor. Dafür hängt der Alltagseindruck stärker von Faktoren wie Sitzposition, Ergonomie und dem persönlichen Fahrstil ab. Die Triumph ist sportlich, aber nicht automatisch „unbequem“ – sie will nur entsprechend gefahren werden, damit sie ihr Potenzial ausspielt.

Stärken und Schwächen im Alltag lassen sich so zusammenfassen: Die Zero ist ideal, wenn die Nutzung planbar ist und Laden verfügbar ist. Die Triumph ist ideal, wenn spontane Touren und schnelle Zwischenstopps im Vordergrund stehen. Wer beides will, muss bei der Zero stärker mitdenken – bei der Triumph ist das Thema weniger präsent.

Technik und Fahrmodi: Wie Elektronik den Charakter prägt

Die Zero SR/S bringt eine moderne Elektro-Logik mit, die sich in Fahrmodi, Leistungsabstufungen und der Art der Kraftentfaltung zeigt. Das kann helfen, das Motorrad an unterschiedliche Strecken und Fahrstile anzupassen. Gerade wenn man zwischen „entspannt“ und „sportlich“ wechseln möchte, wirkt das System oft stimmig.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt ebenfalls auf Elektronik, allerdings im Rahmen eines Verbrenner-Konzepts: Traktions- und Fahrhilfen unterstützen, ohne den Charakter komplett zu überdecken. Das Ergebnis ist häufig ein Motorrad, das sportlich bleibt, aber kontrollierbar.

Als Schwäche kann man hier eher „Erwartungen“ nennen: Wer von einem Elektro-Bike eine bestimmte Art von Leistungsentfaltung erwartet, wird die Zero sehr passend finden. Wer dagegen den klassischen Motor-Drive bevorzugt, wird die Triumph als natürlicher erleben. Beide sind technisch stark – aber sie bedienen unterschiedliche Vorlieben.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich? Stärken im Profil

Wenn man die Stärken beider Motorräder in ein klares Profil gießt, entsteht ein ziemlich eindeutiges Bild:

Zero SR/S – besonders stark, wenn Dynamik ohne Abgase zählt

Die Zero SR/S ist besonders interessant für alle, die im Alltag gerne schnell reagieren, leise fahren und das Motorrad als modernes Fortbewegungsmittel sehen. Die sofortige Kraftentfaltung und die fein dosierbare Beschleunigung machen sie im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr attraktiv. Wer Ladeoptionen hat und Reichweite realistisch einplant, bekommt ein Bike, das sich im Alltag oft „einfach richtig“ anfühlt.

Triumph Speed Triple 1200 RR – besonders stark, wenn Fahrspaß aus dem Motor kommt

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist besonders interessant für alle, die sportliche Performance suchen und den Motorcharakter lieben. In Kurven, beim zügigen Fahren auf Landstraßen und bei dynamischen Ausfahrten spielt die Triumph ihre Stärken aus. Wer spontane Touren plant und nicht über Ladezeiten nachdenken möchte, findet in der Speed Triple 1200 RR ein sehr konsequentes Gesamtpaket.

Fazit:

Die Zero SR/S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, sofortiger Antriebskraft und einem modernen Elektro-Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Strecken, die sich gut planen lassen, und zu Fahrern, die die Vorteile von leiser Mobilität und direkter Beschleunigung wirklich nutzen möchten. Ihre Schwäche liegt weniger im Fahrspaß als im Rahmen der Reichweiten- und Ladeplanung.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die bessere Wahl, wenn klassischer Motor-Drive, sportliche Performance und unkomplizierte Touren im Vordergrund stehen. Sie wirkt besonders stark, wenn man das Motorrad aktiv bewegt, Linien sauber fährt und die Dynamik aus dem Verbrennerbetrieb herausarbeitet. Ihre Schwäche ist eher die Abhängigkeit vom Fahrstil: Wer die Leistung nicht „mitfährt“, verschenkt Potenzial.

Kurz gesagt: Zero SR/S für den Alltag mit Elektro-Vorteilen und direktem Ansprechverhalten – Triumph Speed Triple 1200 RR für alle, die Fahrspaß, Sound und sportliche Performance aus dem Motor heraus suchen.

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