| UVP | 7.199 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Leichtes, ultrahandliches Bike
- Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
- Design: 1 mit *
- Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
- Bremse hinten mit geringer Wirkung
- Sound könnte stärker sein
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 175 | kg |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Länge | 1.960 | mm |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt Reihentwin | |
| Hubraum | 457 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 9.400 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Alurahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Aprilia RS 457 vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Aprilia RS 457 und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich ausgerichtetes Konzept mit Fokus auf Agilität und Dynamik auf eine Cruiser-Interpretation, die vor allem mit Charakter, Komfort und einer souveränen Art zu fahren punktet. Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Alltag und auf der Strecke gegeneinander ausspielen – und welche Stärken bzw. Schwächen daraus entstehen.
Grundidee der beiden Motorräder: Sportlichkeit vs. Cruiser-Charakter
Die Aprilia RS 457 steht klar für ein sportliches Gesamtpaket. Die Ausrichtung zielt darauf, dass sich das Motorrad leichtfüßig bewegt, zügig beschleunigt und sich in Kurven kontrolliert anfühlt. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie wirkt wie gemacht für entspanntes Dahingleiten, mit einem Fahrgefühl, das mehr auf Gelassenheit und Stil setzt als auf kompromisslose Rennstrecken-Härte.
Genau hier beginnt der Vergleich: Während die Aprilia eher den Wunsch nach sportlicher Fahrweise bedient, bringt die Harley-Davidson eine Mischung aus Komfort, Präsenz und einem souveränen Cruiser-Flow mit.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Werte in der Praxis anfühlen
Aprilia RS 457: Agilität und direkte Rückmeldung
Die Aprilia RS 457 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn zügiges Fahren gefragt ist. Die aufgelisteten Werte, die auf sportliche Auslegung hindeuten (u. a. die typische Geometrie und die Abstimmung von Fahrwerk und Antrieb), sorgen dafür, dass das Motorrad schnell in den gewünschten Rhythmus kommt. Das Handling wirkt dabei oft „direkter“: Lenkimpulse werden zügig umgesetzt, und das Motorrad vermittelt ein klares Gefühl für Haftung und Linie.
Als Stärke zeigt sich außerdem, dass die Aprilia nicht nur für kurze sportliche Sessions taugt. Wer regelmäßig fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, profitiert von der sportlichen Grundhaltung – allerdings kann genau diese Ausrichtung auf längeren Strecken auch weniger „entspannt“ wirken als bei einem Cruiser.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Souverän, ruhig und komfortorientiert
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB wirkt im Vergleich wie der Gegenpol: Die aufgelisteten Werte und die typische Cruiser-Charakteristik sprechen für ein Fahrgefühl, das weniger auf hektische Lenkbewegungen setzt, sondern auf Stabilität und ruhige Kontrolle. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad lässt sich gelassen bewegen, und auch bei längeren Fahrten steht der Komfort stärker im Vordergrund.
Die Stärke der Harley liegt damit vor allem in der Art, wie sie Strecke „wegatmet“. Wer gern mit gleichmäßigem Tempo unterwegs ist und das Motorrad als Begleiter für Touren sieht, wird das besonders schätzen. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Agilität und sportliche Präzision im Vordergrund stehen – denn ein Cruiser ist selten so „leicht“ im Handling wie ein sportlich ausgelegtes Motorrad.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Faktor. Die Aprilia RS 457 ist typischerweise so ausgelegt, dass der Fahrer eine sportlichere Haltung einnimmt. Das unterstützt eine aktive Fahrweise: Körper und Motorrad arbeiten enger zusammen, was beim dynamischen Fahren Vorteile bringt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt dagegen auf eine ergonomische Ausrichtung, die eher auf Komfort und entspannteres Sitzen ausgelegt ist. Das wirkt sich besonders bei längeren Strecken aus: Weniger „sportliches“ Arbeiten am Motorrad, mehr ruhiges Fahren. Als Schwäche kann sich ergeben, dass die aktive Kurvenarbeit weniger intuitiv ist als bei der Aprilia – vor allem, wenn es sportlich eng wird.
Fahrwerk und Bremsen: Unterschiede in der Abstimmung
Auch wenn beide Motorräder sicherheitsrelevante Komponenten besitzen, unterscheiden sich die Prioritäten. Die Aprilia RS 457 ist auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad beim Einlenken stabil bleibt und wie sich die Abstimmung für zügige Manöver eignet. Die Bremsleistung wirkt in der Praxis oft „zielgenauer“, wenn man sportlich fährt und das Motorrad konsequent fordert.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB legt den Fokus stärker auf souveräne Verzögerung und ein insgesamt ruhiges Fahrverhalten. Das ist im Alltag ein Vorteil: Man bremst kontrolliert, das Motorrad bleibt dabei stabil, und die Dosierbarkeit passt zu einer entspannten Fahrweise. Wer jedoch sehr sportlich an die Grenzen geht, spürt möglicherweise, dass die Aprilia in der Dynamik näher an der sportlichen Auslegung bleibt.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. sportliche Dynamik
Beim Motor geht es weniger darum, wer „besser“ ist, sondern wie sich die aufgelisteten Werte in ein Fahrgefühl übersetzen. Die Aprilia RS 457 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das Drehzahl und Dynamik belohnt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern beschleunigen, zügig aus Kurven herauskommen und das Motorrad aktiv nutzen.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht dagegen für ein Charaktergefühl, das oft stärker über gleichmäßige Kraftentfaltung und ein ruhiges Ansprechverhalten wahrgenommen wird. Das passt zu einer Fahrweise, bei der nicht ständig „hochgedreht“ wird, sondern das Motorrad mit Drehmoment aus dem jeweiligen Gang heraus arbeitet.
Stärken und Schwächen ergeben sich daraus: Die Aprilia ist im sportlichen Zugriff meist im Vorteil, während die Harley im entspannten Cruisen und auf Touren ihre Stärken ausspielt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen „handhaben“ lässt. Die Aprilia RS 457 ist durch ihre sportliche Auslegung häufig angenehm, wenn es um dynamisches Vorankommen geht: Ampelstarts, zügige Überholvorgänge und kurvige Strecken wirken passend. Gleichzeitig kann die sportlichere Sitzhaltung auf sehr langen Strecken weniger entspannend sein als bei einem Cruiser.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet besonders dort, wo Komfort und Ruhe gefragt sind: Landstraßen, längere Ausfahrten und Touren. Die Cruiser-typische Art, das Motorrad zu bewegen, sorgt dafür, dass man weniger „arbeitet“, sondern mehr genießt. In der Stadt kann das Handling je nach Situation trotzdem anspruchsvoller sein, wenn viel Rangieren oder enge Manöver anstehen.
Design und Charakter: Warum das Motorradgefühl mehr ist als Technik
Der Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf den Charakter. Die Aprilia RS 457 wirkt wie ein sportliches Werkzeug: klar, fokussiert, auf Performance getrimmt. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht dagegen für Stil und Präsenz. Das Design ist nicht nur „Optik“, sondern beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man es fährt.
Stärken zeigen sich hier in der Zielgruppe: Wer ein Motorrad sucht, das sportlich inspiriert und sich wie ein dynamischer Begleiter anfühlt, wird mit der Aprilia glücklicher. Wer ein Motorrad möchte, das Touren und Fahrkultur in den Mittelpunkt stellt, findet in der Harley-Davidson einen starken Partner.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Aprilia RS 457 – passend für sportlich orientierte Fahrer
Die Aprilia RS 457 ist besonders interessant für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv angehen und ein Motorrad bevorzugen, das auf direkte Rückmeldung und sportliche Kontrolle ausgelegt ist. Wer häufig Landstraße fährt, gern dynamisch beschleunigt und dabei Wert auf ein agiles Handling legt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – passend für Touren und Cruiser-Fans
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB empfiehlt sich für alle, die Komfort, Charakter und entspanntes Fahren priorisieren. Wer Touren plant, gern gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad als Erlebnis versteht, wird die Stärken der Harley besonders spüren. Die Cruiser-typische Ausrichtung macht sie zu einer guten Wahl, wenn weniger „Sportmodus“ und mehr „Genussmodus“ gefragt ist.
Fazit:
Die Aprilia RS 457 und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB sind zwei Motorräder mit klar unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Aprilia spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliche Dynamik, agiles Handling und eine aktive Fahrweise im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Werte passen zu einem Motorrad, das sich schnell in den gewünschten Rhythmus bringt und sportliche Manöver unterstützt. Wer gern zügig fährt und Kurven dynamisch angeht, findet in der RS 457 meist die passendere Basis.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB überzeugt dagegen durch ihren Cruiser-Charakter: ruhiges, souveränes Fahren, Komfort und ein Fahrgefühl, das Touren besonders angenehm macht. Die Werte wirken hier wie eine Einladung zum entspannten Dahingleiten, bei dem das Motorrad weniger „gearbeitet“ werden muss. Für lange Strecken und Fahrer, die Stil und Gelassenheit suchen, ist die Sport Glide oft die bessere Wahl.
Kurz gesagt: Sportlich und agil – Aprilia RS 457. Komfortabel und charaktervoll – Harley-Davidson Sport Glide FLSB.