| UVP | 7.199 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 22.490 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leichtes, ultrahandliches Bike
- Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
- Design: 1 mit *
- Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
- Bremse hinten mit geringer Wirkung
- Sound könnte stärker sein
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- charaktervoller Motor mit ordentlich Punch
- Drehmoment ohne Ende
- gute Bremsen
- gute Fahrleistungen
- funktionales Farb-Display mit Touch-Screen und Handy-Connect
- reichhaltige Serien-Ausstattung
- Soziussitz nur gegen Aufpreis
- Sitzposition nicht für Jedermann geeignet
- schweres Gerät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 175 | kg |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Länge | 1.960 | mm |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Gewicht | 311 | kg |
| Radstand | 1.640 | mm |
| Länge | 2.301 | mm |
| Radstand | 1.640 | mm |
| Sitzhöhe: | 686 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt Reihentwin | |
| Hubraum | 457 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.890 | ccm |
| Hub | 113 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 9.400 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
| Leistung | 88 PS bei 4.500 U/Min | |
| Drehmoment | 162 NM bei 3.200 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Alurahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | KYB® Upside-down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Dual Fox® Piggyback Stoßdämpfer (Federweg 100)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 81H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben Brembo / halbschwimmend / 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / halbschwimmend / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.
Fazit
Die Indian Sport Chief ist ein Frontal-Angriff auf die Harley Davidson Low Rider S. Linienführung und Optik, Motorleistung und Preisgefüge sind wohl nicht zufällig vergleichbar. Pluspunkt für die Indian: Die Serien-Ausstattung und die Bremsleistung sind besser. Pluspunkt für die Harley: Der Motor dreht obenrum noch williger aus. Für sich gesehen ist die Indian Sport Chief ein lässiger Power-Cruiser, der vor allem mit jeder Menge Esprit und Individualität glänzen kann. Wer gerne etwas Besonderes fahren möchte, der sollte sich diese Maschine einmal genauer ansehen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Händler ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer in der Nähe von Hamburg und hat jede Menge schöne Indians in seinen Verkaufsräumen zu bestaunen. Wer eine Sport Chief einmal Probefahren möchte, der begibt sich bitte umgehend nach Appen bei Pinneberg bei Hamburg - viel Spaß!
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Aprilia RS 457 vs Indian Sport Chief: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Aprilia RS 457 und die Indian Sport Chief, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Viel spannender ist die Frage, wie sich die Maschinen anfühlen: beim Anfahren, in der Kurve, auf der Landstraße und auf dem Weg zur Arbeit. Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die wichtigsten Eigenschaften, die in der Praxis wirklich zählen.
Grundidee der beiden Motorräder: sportlich vs. souverän
Die Aprilia RS 457 steht klar für sportliches Fahren. Das merkt man an der Ausrichtung: kompakter, dynamischer Charakter, Fokus auf Agilität und ein Fahrgefühl, das Kurven belohnt. Die Indian Sport Chief dagegen ist eher die Maschine für einen souveränen Auftritt. Sie wirkt wie gemacht für entspanntes Dahingleiten, mit einem Look, der sofort Aufmerksamkeit bekommt, und einem Charakter, der auf Gelassenheit setzt.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Wer häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für präzises Fahren sieht, wird die RS 457 stärker in den Vordergrund rücken. Wer dagegen Wert auf Komfort, ruhiges Tempo und eine „große“ Präsenz legt, findet in der Sport Chief eher die passende Richtung.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Beim Vergleich von Motorleistung, Drehmoment und Ansprechverhalten zeigt sich der typische Unterschied zwischen Sport- und Cruiser-Philosophie. Die Aprilia RS 457 zielt auf ein dynamisches Gesamtpaket: Der Motor arbeitet so, dass Beschleunigung und Durchzug in sportlichen Situationen gut funktionieren. Besonders in Phasen, in denen häufig gewechselt, beschleunigt und wieder gebremst wird, spielt die sportliche Abstimmung ihre Stärken aus.
Die Indian Sport Chief setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigen, souveränen Vortrieb. In der Praxis bedeutet das: weniger „Hektik“ im Fahrgefühl, dafür ein Antrieb, der auch bei moderater Drehzahl angenehm zieht. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man entspannt Tempo hält.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Aprilia RS 457: Stärken liegen im dynamischen Fahrgefühl und in der sportlichen Abstimmung. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf entspanntes Gleiten bei niedrigen Drehzahlen liegt.
- Indian Sport Chief: Stärken liegen im ruhigen, souveränen Vortrieb und im angenehmen „Mitziehen“. Schwäche kann sein, dass das letzte Quäntchen sportlicher Reaktion nicht so im Vordergrund steht wie bei einer klaren Sportausrichtung.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Alltag und auf der Landstraße entscheidet das Fahrwerk darüber, wie sicher man sich fühlt. Die Aprilia RS 457 ist auf Agilität ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad in Richtungswechseln reagiert und wie leicht es sich in eine Linie bringen lässt. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv führt, bekommt hier ein sehr passendes Setup.
Die Indian Sport Chief wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Das Fahrgefühl ist weniger „zackig“, dafür oft sehr kontrolliert. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Straßenbedingungen kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Kurvenverhalten und Alltag
Beim Vergleich der Geometrie, des Feder-/Dämpferkonzepts und der Abstimmung wird klar: Die RS 457 ist eher die Wahl für Kurven, bei denen man das Motorrad spürt und aktiv arbeitet. Die Sport Chief ist die Wahl für Kurven, bei denen man entspannt bleibt und das Motorrad die Arbeit mitmacht.
In der Stadt kann die Agilität der Aprilia helfen, während die Indian durch ihre souveräne Art oft weniger „nervös“ wirkt. Welche Seite gewinnt, hängt stark davon ab, wie man fährt: sportlich-aktiv oder komfortorientiert.
Bremsen: Gefühl und Performance im Vergleich
Bei Bremsen geht es nicht nur um reine Leistungswerte, sondern auch um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Aprilia RS 457 ist auf sportliches Fahren ausgelegt, daher passt das Bremsgefühl oft gut zu dynamischen Situationen: zügiges Verzögern, klare Rückmeldung und ein Setup, das zu sportlicher Fahrweise einlädt.
Die Indian Sport Chief bringt ebenfalls solide Bremsleistung mit, wirkt aber im Gesamtkonzept eher auf „kontrolliertes“ Fahren abgestimmt. Das kann bedeuten: sehr gut für Alltag und Landstraße, besonders wenn man nicht ständig an die Grenzen geht.
Stärken und Schwächen bei der Bremsanlage
- Aprilia RS 457: Stärken bei sportlicher Dosierung und dynamischem Einsatz. Schwäche eher dann, wenn man vor allem Komfort und entspanntes Tempo sucht.
- Indian Sport Chief: Stärken bei kontrollierter Bremswirkung im Alltag und auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass das „Sportgefühl“ nicht so stark im Vordergrund steht wie bei der RS 457.
Sitzposition und Ergonomie: Wie man wirklich sitzt
Ein riesiger Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Sitzposition. Die Aprilia RS 457 führt typischerweise zu einer sportlicheren Haltung: der Oberkörper ist näher am Fahrer, die Arme sind eher „eingebunden“, und das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren. Das ist super, wenn man Kurven liebt und das Motorrad als Sportgerät betrachtet.
Die Indian Sport Chief setzt auf eine eher entspannte, cruiserartige Ergonomie. Dadurch wirkt die Maschine oft angenehmer für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinarbeitet“. Wer viel im Alltag unterwegs ist oder längere Strecken fährt, profitiert häufig von dieser entspannteren Position.
Ergonomie im Vergleich
Im direkten Vergleich ist die RS 457 die bessere Wahl für Fahrer, die eine sportliche Körperhaltung mögen und gerne „arbeiten“ statt nur „sitzen“. Die Sport Chief ist die bessere Wahl für Fahrer, die Komfort und eine entspannte Sitzhaltung priorisieren – ohne dabei auf Stil zu verzichten.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Bei der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppe ist. Die Aprilia RS 457 wirkt wie ein Motorrad, das auf Fahrspaß und ein sportliches Gesamtpaket ausgelegt ist. Das kann sich in Details widerspiegeln, die das Fahren unterstützen: klare Bedienlogik, sportliche Orientierung und ein Setup, das sich auf Dynamik konzentriert.
Die Indian Sport Chief setzt stärker auf das „Gesamtgefühl“: Design, Präsenz und ein stimmiges Paket, das sich wie ein echtes Langstrecken- oder Tourenmotorrad anfühlt. Gerade wenn man Wert auf eine stimmige Atmosphäre legt, spielt die Indian ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Aprilia RS 457: Stärken im sportlichen Fahrkonzept und in der Art, wie sie sich im aktiven Fahren anfühlt. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „entspanntes Reisen“ liegt.
- Indian Sport Chief: Stärken in Komfort, souveränem Charakter und dem stimmigen Gesamtauftritt. Schwäche kann sein, dass sie weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man maximal sportlich unterwegs sein möchte.
Design und Fahrgefühl: Was man jeden Tag sieht und spürt
Design ist natürlich Geschmackssache – aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad nutzt. Die Aprilia RS 457 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „ausfährt“. Die Indian Sport Chief wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „genießt“. Genau diese Unterschiede spiegeln sich im Fahrgefühl wider: sportlich aktiv auf der einen Seite, souverän entspannt auf der anderen.
Welche Unterschiede sind entscheidend?
Wenn man die Eigenschaften der beiden Motorräder miteinander vergleicht, kristallisieren sich ein paar klare Punkte heraus:
- Fahrcharakter: RS 457 eher dynamisch und kurvenorientiert, Sport Chief eher souverän und komfortbetont.
- Ergonomie: RS 457 sportlicher, Sport Chief entspannter.
- Handling: RS 457 agil und aktiv, Sport Chief stabil und ruhig.
- Bremsgefühl: RS 457 sportlich-dosierbar, Sport Chief kontrolliert für Alltag und längere Strecken.
Fazit:
Die Aprilia RS 457 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich sportlich anfühlt, Kurven aktiv belohnt und bei dynamischer Fahrweise besonders viel Spaß macht. Wer gerne zügig unterwegs ist, das Motorrad spüren möchte und eine sportliche Sitzposition nicht scheut, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Indian Sport Chief passt besser zu Fahrern, die Komfort, Souveränität und ein entspanntes Fahrgefühl priorisieren. Sie ist ideal, wenn längere Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein souveräner Charakter im Vordergrund stehen – und wenn das Motorrad auch optisch eine starke Präsenz haben darf.
Kurz gesagt: RS 457 für sportlich-aktive Fahrer, Sport Chief für genussorientierte Tourenfahrer. Beide können begeistern – die richtige Wahl hängt vor allem davon ab, wie man unterwegs sein möchte.