| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kompakt, leicht, wendig
- elektronisch komplett ausgestattet
- V2-Sound
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- gutes Fahrwerk
- Bremse hinten mit langem Regelintervall
- 48 PS Version obenraus dünn
- etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display
- bewährter V2-Motor
- gute Serienausstattung
- sehr zugängliches Motorrad
- guter Quickshifter
- guter Fahrkomfort
- günstiger Preis
- einfaches Fahrwerk
- Turbulenzen beim Windschutz
- könnte einen Tick leichter sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Gewicht | 211 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder V-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 100 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 414 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen, Motor mittragendes Element | |
| Federung vorne | Kayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 129)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, Federvorspannung 7-stufig einstellbar (Federweg 129)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!
Fazit: genau richtig unaufgeregt
Die Suzuki SV-7GX ist ein Motorrad, das man nicht auf dem Papier kaputtanalysieren sollte. Ja, es gibt stärkere Bikes. Ja, es gibt edlere Fahrwerke. Ja, es gibt Maschinen mit mehr elektronischem Bling-Bling. Aber kaum etwas davon ist entscheidend, wenn man nach den ersten Kilometern merkt, dass dieses Motorrad einfach funktioniert und dabei sympathisch bleibt. Der V2 hat Charakter, die Ergonomie passt, der Windschutz ist alltagstauglich, die Ausstattung modern genug und der Preis fair. Das Ergebnis ist kein lautes Statement, sondern ein richtig gutes Motorrad für echte Kilometer.
Wer eine Maschine sucht, die Stadt, Landstraße, Pendeln und Touren locker unter einen Helm bekommt, findet in der SV-7GX einen sehr starken Kandidaten. Sie ist zugänglich genug für Aufsteiger, interessant genug für erfahrene Fahrer und praktisch genug für Leute, die nicht nur sonntags bei Sonnenschein unterwegs sind. Kurz gesagt: Die Suzuki SV-7GX ist nicht das Motorrad, das am lautesten brüllt. Sie ist das, mit dem man nach einer langen Runde grinsend abstellt und denkt: „Jo, genau so muss das.“
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Zweirad Leber in Verlbert (südlich von Essen) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
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Aprilia RS 660 vs Suzuki SV: Motorradvergleich im Alltag und in der Kurve
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Aprilia RS 660 steht für sportliche Ausrichtung, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das nach Kurven ruft. Die Suzuki SV ist dagegen ein Klassiker mit sympathischem Charakter: vielseitig, alltagstauglich und oft genau deshalb beliebt, weil sie nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich im Alltag leicht anfühlt. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, wo die Stärken liegen – und wo man je nach Fahrstil Kompromisse eingehen muss.
Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit vs. Vielseitigkeit
Die Aprilia RS 660 ist als sportliches Motorrad konzipiert. Das merkt man an der Auslegung: Fokus auf Dynamik, spürbare Rückmeldung am Lenker und ein Setup, das Kurvenfahrten belohnt. Die Suzuki SV verfolgt eine andere Philosophie. Sie wirkt weniger „auf Schiene“ und lässt sich dadurch oft entspannter fahren. Gerade wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Landstraße und wechselnden Bedingungen, spielt die Vielseitigkeit ihre Vorteile aus.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Aprilia RS 660: sportlicher Punch und klares Ansprechverhalten
Die Aprilia RS 660 liefert ein Fahrgefühl, das stark nach „Sport“ klingt. Der Motor arbeitet so, dass sich Beschleunigung und Gangwechsel wie ein zusammenhängender Ablauf anfühlen. Besonders beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt das Setup stimmig: Gas auf, Motorrad setzt um, und das Tempo baut sich kontrolliert auf. Wer gern dynamisch fährt, findet hier eine Maschine, die das Tempo nicht nur mitmacht, sondern aktiv unterstützt.
Suzuki SV: souveränes Alltagsgefühl mit Charakter
Die Suzuki SV ist weniger auf maximale Sportdramatik getrimmt, sondern auf einen Charakter, der sich im Alltag bewährt. Das Ansprechverhalten wirkt oft „direkt“, ohne dass es sich hektisch anfühlt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das auch bei moderater Gangart Spaß macht. Wer häufig zwischen gemütlichem Fahren und spontanen Überholmanövern wechselt, profitiert von der Art, wie die SV die Leistung nutzbar macht.
Fahrwerk und Handling: Präzision oder Komfort im Fokus
Aprilia RS 660: agiles Handling für sportliche Linien
Im Handling zeigt die Aprilia RS 660 ihre sportliche Ausrichtung. Das Motorrad liegt spürbar stabil in Schräglage und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die Abstimmung harmonisch: Lenkimpulse werden sauber umgesetzt, und das Motorrad bleibt dabei berechenbar. Die Kehrseite: Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder längere Strecken eher entspannt fährt, kann die sportlichere Auslegung als etwas „präsenter“ wahrnehmen.
Suzuki SV: leicht zu bewegen, angenehm im Alltag
Die Suzuki SV punktet häufig mit einem Handling, das sich unkompliziert anfühlt. Sie lässt sich gut dosieren und wirkt in vielen Situationen weniger „angespannt“. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht immer ideal ist oder wenn häufiger gestoppt und wieder angefahren wird. Gleichzeitig kann die sportliche Präzision der RS 660 auf sehr ambitionierten Linien einen Tick voraus sein – je nachdem, wie aggressiv gefahren wird.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie die Motorräder mit dem eigenen Konzept zusammenpassen. Die Aprilia RS 660 wirkt darauf ausgelegt, sportliche Verzögerungsmanöver souverän zu unterstützen. Das gibt Sicherheit, wenn es zügig in die Kurve geht und die Linie sauber gehalten werden soll. Die Suzuki SV ist ebenfalls solide, aber der Fokus liegt stärker auf einem stimmigen Gesamtgefühl: kontrolliert bremsen, stabil einlenken, entspannt weiterfahren. Wer häufig „normal“ unterwegs ist, wird die SV oft als angenehm berechenbar erleben.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Aprilia RS 660: sportliche Sitzhaltung mit Fokus auf Dynamik
Die Aprilia RS 660 bringt eine sportlichere Sitzposition mit. Das unterstützt das aktive Fahren, weil der Körper näher an der „Sport-Logik“ des Motorrads ist. Für längere Touren kann das je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit ein Thema werden: Wer viel auf dem Motorrad sitzt, merkt eher, wie stark die Haltung auf sportliches Fahren ausgerichtet ist. Dafür fühlt sich die RS 660 in Kurven oft besonders „eingebunden“ an.
Suzuki SV: entspannter, vielseitiger für unterschiedliche Fahrer
Die Suzuki SV wirkt in der Ergonomie häufig alltagstauglicher. Die Sitzhaltung ist meist so gewählt, dass sie nicht nur für kurze Ausfahrten passt, sondern auch für längere Strecken. Das macht die SV interessant, wenn das Motorrad nicht nur für das Wochenende gedacht ist, sondern auch für den täglichen Einsatz oder gemischte Touren.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, wechselnde Bedingungen
Im Alltag entscheidet nicht nur die Motorleistung, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Die Suzuki SV spielt hier oft ihre Stärken aus: Sie wirkt unkompliziert, lässt sich gut dosieren und passt zu unterschiedlichen Fahrstilen. Die Aprilia RS 660 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, wird die SV meist als entspannter wahrnehmen. Wer dagegen regelmäßig kurvige Strecken fährt und das Motorrad bewusst dynamisch bewegt, wird an der RS 660 mehr „Sport-Mehrwert“ finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Aprilia RS 660 – Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit klarer Rückmeldung beim Einlenken und Beschleunigen
- Präzises Handling für dynamische Linien und zügiges Fahren
- Stimmiges Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsgefühl
Aprilia RS 660 – Schwächen
- Sportlichere Ergonomie kann bei längeren Fahrten je nach Person stärker spürbar sein
- Alltagstempo wirkt manchmal weniger „entspannt“, wenn man eher gemütlich unterwegs ist
Suzuki SV – Stärken
- Vielseitiges Fahrgefühl für Stadt, Landstraße und gemischte Touren
- Gute Dosierbarkeit und oft angenehmes Handling im Alltag
- Charaktervoller Motor, der auch bei moderater Fahrweise Spaß macht
Suzuki SV – Schwächen
- Sportliche Spitzenwirkung ist eher weniger im Fokus als bei der RS 660
- Ambitionierte Fahrweise kann je nach Anspruch schneller an Grenzen stoßen
Welche Werte sind entscheidend – und wie wirken sie sich aus?
Beim Vergleich der aufgelisteten technischen Eckdaten zeigt sich vor allem, wie die Konzepte zusammenpassen. Die Aprilia RS 660 setzt stärker auf sportliche Auslegung: Das spürt man in der Kombination aus Motoransprache, Fahrwerksgefühl und der Art, wie das Motorrad in Schräglage reagiert. Die Suzuki SV wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf Alltag und Vielseitigkeit optimiert ist: Die Abstimmung unterstützt ein leichtes Handling und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen angenehm bleibt.
Wichtig ist dabei: Es geht nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern um die Abstimmung. Ein Motorrad kann bei einzelnen Parametern anders wirken, aber im Gesamterlebnis gewinnen. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Bremsgefühl, Ergonomie und Fahrwerk – und nicht nur auf einzelne Zahlen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Aprilia RS 660 ist besonders interessant, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: kurvige Strecken, zügige Ausfahrten und ein Motorrad, das präzise mitmacht. Wer gern aktiv fährt, schnell ein Gefühl für die Linie bekommt und die sportliche Sitzposition nicht als Nachteil sieht, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Suzuki SV ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad möglichst vielseitig sein soll: für Alltag, Touren und unterschiedliche Fahrstile. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, auch bei moderater Fahrweise Spaß macht und insgesamt weniger „sportlich unter Spannung“ wirkt, trifft mit der SV oft genau den richtigen Ton.
Fazit:
Die Aprilia RS 660 ist das Motorrad für alle, die sportliche Dynamik suchen und ein präzises, kurvenorientiertes Fahrgefühl bevorzugen. In Kombination aus Motoransprache, Handling und sportlichem Gesamtpaket entsteht ein Bike, das besonders auf zügigen Strecken überzeugt. Die sportlichere Ergonomie kann dabei je nach Person bei längeren Fahrten stärker ins Gewicht fallen, und wer überwiegend entspannt unterwegs ist, spürt die Ausrichtung stärker als „Mehrwert“.
Die Suzuki SV ist die rundere Wahl für Vielnutzer: Alltag, gemischte Touren und ein Fahrstil, der nicht ständig auf maximale Sportlichkeit ausgerichtet ist. Das Motorrad wirkt oft unkompliziert, gut dosierbar und macht auch bei moderatem Tempo Spaß. Wer dagegen sehr ambitioniert fährt und maximale sportliche Präzision priorisiert, wird eher zur RS 660 tendieren.
Kurz gesagt: RS 660 für sportliche Kurvenfans, SV für vielseitige Fahrer, die ein Motorrad für viele Situationen suchen.