| UVP | 12.199 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Sehr gute Ausstattung
- Geländegängig
- Hohe, angenehme Sitzposition
- Leicht und wendig
- Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
- Windschutz 1b
- Windschild nicht verstellbar
- Aufkleber nicht überlackiert
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 80 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 450 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Aprilia Tuareg 660 vs Harley-Davidson Nightster: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird die Entscheidung oft spannend: Die Aprilia Tuareg 660 steht für vielseitige Touren mit einer Prise Abenteuer, während die Harley-Davidson Nightster eher für urbanen Stil, markanten Sound und ein direktes Fahrgefühl bekannt ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Modelle auf dem Papier versprechen, sondern wie sie sich im Alltag und auf der Straße gegeneinander schlagen.
Grundidee: Reiseenduro-Vielseitigkeit vs. Street-Charakter
Die Tuareg 660 ist als Allrounder gedacht, der sowohl auf der Landstraße Spaß macht als auch auf leichtem Terrain nicht sofort klein beigibt. Der Fokus liegt dabei auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen zusammen, damit sich längere Strecken genauso gut anfühlen wie spontane Ausflüge.
Die Nightster dagegen ist stärker auf den Straßenalltag und den typischen Harley-Charakter ausgerichtet. Hier steht das Fahrgefühl im Vordergrund: spürbar, präsent und mit einer Haltung, die man nicht verstecken muss. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist oder sich auf kurvigen Strecken an einem klaren, unkomplizierten Setup erfreut, findet in der Nightster schnell einen passenden Rhythmus.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter: Die Aprilia Tuareg 660 wirkt in der Praxis oft „tourentauglich“ – also so, dass man aus verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen sauber beschleunigen kann, ohne ständig am Gas zu arbeiten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Streckenplanung und gleichmäßiges Tempo eine Rolle spielen.
Die Harley-Davidson Nightster spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Drehmoment und der Art, wie der Motor seine Leistung in Bewegung umsetzt. Das ist weniger „sportlich drehzahlgetrieben“, sondern eher „kraftvoll aus dem Bereich heraus“. Dadurch entsteht ein Fahrstil, bei dem man das Motorrad oft mit weniger Schaltarbeit bewegt und sich mehr auf das unmittelbare Ansprechverhalten konzentriert.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Tuareg 660 – Stärke: gleichmäßige, alltagstaugliche Leistungsentfaltung für Touren und wechselnde Strecken.
- Tuareg 660 – Schwäche: wer ausschließlich den „Harley-Vibe“ sucht, könnte den Charakter weniger emotional finden.
- Nightster – Stärke: markantes Drehmomentgefühl und ein sehr präsentes Fahrgefühl.
- Nightster – Schwäche: wer häufig lange Strecken mit hoher Taktung fährt, achtet stärker auf Komfort und Wind-/Sitzthemen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Alltagstauglichkeit
Die Aprilia Tuareg 660 ist so ausgelegt, dass sie unterschiedliche Untergründe mitmacht. Das merkt man vor allem daran, wie sie sich in Kurven und bei wechselndem Belag anfühlt: Sie wirkt kontrolliert, ohne dabei „zu schwer“ zu werden. Gerade wenn die Strecke mal nicht perfekt ist, spielt die Tuareg ihre Vielseitigkeit aus.
Die Nightster ist im Handling eher auf den Straßenfokus getrimmt. Das Motorrad wirkt agil genug für Stadt und Landstraße, aber die Philosophie ist eine andere: weniger „Adventure-Tool“, mehr „Street-Maschine“. Dadurch kann sie sich in engen Situationen sehr angenehm anfühlen, während auf holprigen Abschnitten die Prioritäten stärker bei Komfort und Fahrstil liegen.
Kurvengefühl und Stabilität
Im Vergleich zeigt sich: Die Tuareg 660 vermittelt mehr „Sicherheit durch Setup“, also ein Gefühl von Ruhe, wenn die Straße wechselt. Die Nightster vermittelt mehr „Direktheit“, also ein Motorrad, das man spürt und das man aktiv mit dem Körper begleitet. Beide Ansätze können Spaß machen – aber sie passen zu unterschiedlichen Fahrgewohnheiten.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie, und wie lange?
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Aprilia Tuareg 660 ist auf eine Haltung ausgelegt, die längere Fahrten unterstützt. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man nicht nach kurzer Zeit „zusammenfällt“, sondern die Arme und der Rücken eine sinnvolle Balance finden. Für Tourenfahrer ist das ein echter Pluspunkt.
Die Harley-Davidson Nightster setzt auf eine typische Cruiser-/Street-Optik und damit auch auf eine Sitzposition, die sich eher nach „entspanntem Vorwärtsdrücken“ anfühlt. Das kann im Stadtverkehr sehr angenehm sein, während auf langen Strecken die persönliche Vorliebe entscheidet: Manche mögen die Haltung, andere möchten für lange Touren mehr Unterstützung.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Tuareg 660 – Stärke: tourorientierte Ergonomie für längere Abschnitte.
- Tuareg 660 – Schwäche: wer einen sehr tiefen Cruiser-Style bevorzugt, findet die Haltung möglicherweise „zu funktional“.
- Nightster – Stärke: stimmige Street-/Cruiser-Position für kurze bis mittlere Strecken.
- Nightster – Schwäche: auf sehr langen Touren hängt der Komfort stärker von der individuellen Körpergröße und dem Setup ab.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen im richtigen Moment
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder zielen auf sicheres Anhalten im Alltag. Die Tuareg 660 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert bewegen möchte. Die Nightster setzt stärker auf ein direktes Feedback, das man im Stadtverkehr und auf bekannten Strecken schnell „lesen“ kann.
Welche Stärken überwiegen, hängt davon ab, wie man fährt: Wer häufig zügig unterwegs ist oder bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, profitiert oft von dem tourorientierten Sicherheitsgefühl der Tuareg. Wer dagegen vor allem „gefühlte Kontrolle“ und ein klares Bremsverhalten sucht, wird an der Nightster schnell Gefallen finden.
Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern um die Gesamtnutzung. Die Aprilia Tuareg 660 ist als Reise- und Allround-Konzept gedacht: Man möchte sie für unterschiedliche Strecken nutzen können, ohne jedes Mal neu zu planen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „für das Wochenende“ gedacht ist, sondern auch für den Alltag und längere Touren.
Die Harley-Davidson Nightster punktet vor allem über den Look, den Sound und das typische Fahrgefühl. Im Alltag fühlt sie sich oft wie ein Motorrad an, das man gern „einfach nimmt“, weil es Spaß macht, sich damit zu bewegen. Wer Wert auf Stil und Präsenz legt, wird hier schnell das passende Gefühl finden.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Tuareg 660 – Stärke: vielseitig für unterschiedliche Strecken und Einsatzzwecke.
- Tuareg 660 – Schwäche: wer nur Stadt und kurze Wege fährt, braucht nicht zwingend den Adventure-Fokus.
- Nightster – Stärke: starker Charakter, der im Alltag sofort Spaß macht.
- Nightster – Schwäche: für sehr lange Touren ist Komfort/Setup ein wichtiger Faktor.
Design und Fahrkultur: Emotion vs. Funktion
Design ist natürlich Geschmackssache – aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad nutzt. Die Tuareg 660 wirkt wie ein Werkzeug für Abenteuer: robust, zweckmäßig und bereit für mehr als nur Asphalt. Das passt zu Fahrern, die gern variieren: mal Landstraße, mal etwas unebener, mal eine spontane Abkürzung.
Die Nightster steht für Fahrkultur und Identität. Der Sound, die Optik und die Art, wie das Motorrad „präsent“ ist, machen sie zu einem Bike, das man gern zeigt – und das man vor allem genießt. Wer Motorradfahren als Erlebnis versteht, findet hier schnell die richtige Stimmung.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende klar, wenn man die eigenen Prioritäten kennt. Die Aprilia Tuareg 660 ist besonders stark, wenn ein Motorrad für viele Situationen funktionieren soll: Touren, Alltag, wechselnde Strecken und das Gefühl, auch mal abseits des perfekten Asphalts entspannt zu bleiben. Sie ist die Wahl, wenn Vielseitigkeit und ein ausgewogenes Gesamtpaket wichtiger sind als ein reiner Street-Cruiser-Charakter.
Die Harley-Davidson Nightster ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf urbaner Nutzung, Stil, Sound und einem direkten, emotionalen Fahrgefühl liegt. Sie passt zu Fahrern, die gern „mit dem Motorrad leben“, statt es nur als Transportmittel zu sehen – und die Strecken eher nach Lust und Laune auswählen.
Fazit:
Die Aprilia Tuareg 660 ist das Motorrad für alle, die ein vielseitiges Bike suchen, das Touren und Alltag souverän verbindet und auch bei wechselnden Bedingungen ein sicheres, kontrolliertes Fahrgefühl vermittelt. Wer Wert auf eine tourorientierte Ergonomie, ein ausgewogenes Setup und die Möglichkeit legt, die Strecke auch mal unperfekt zu nehmen, trifft mit der Tuareg meist die richtige Entscheidung.
Die Harley-Davidson Nightster empfiehlt sich vor allem dann, wenn Stil, Sound und ein sehr präsentes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Ausflüge und Fahrer, die Cruiser-Charakter und emotionale Motoranmutung mögen, wirkt die Nightster oft stimmiger. Kurz gesagt: Tuareg 660 für Vielseitigkeit und Touren, Nightster für Street-Feeling und Harley-Identität.