| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Aprilia Tuono 660 vs Yamaha Tracer 9 GT Plus – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Aprilia Tuono 660 steht für agiles, direktes Fahren mit sportlichem Charakter. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen zielt klar auf vielseitiges Reisen und souveränen Langstrecken-Einsatz. Genau hier liegt der Kern der Frage: Geht es eher um reines Fahrvergnügen im Alltag und auf kurvigen Strecken – oder um Komfort, Reichweite und Elektronik, die den Alltag entspannter machen?
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie gut passt es zu unterschiedlichen Streckenprofilen und welche Kompromisse muss man jeweils eingehen?
Charakter und Einsatzprofil: sportlich vs. reisetauglich
Aprilia Tuono 660: Fokus auf Dynamik
Die Aprilia Tuono 660 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Die Sitzposition ist sportlich, die Gasannahme ist direkt und das Fahrwerk unterstützt eine zügige Linie durch den Kurvenbereich. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern spontan unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Beschleunigung sieht, findet hier eine klare Ansage.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Komfort und Vielseitigkeit
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker auf „Allround-Reisen“ ausgelegt. Der Charakter ist weniger auf maximale Aggressivität im engen Kurvenradius getrimmt, sondern auf ruhiges, kontrolliertes Vorankommen – auch wenn die Strecke länger wird. Gerade auf Autobahnabschnitten, bei wechselnden Wetterbedingungen oder wenn Gepäck und längere Etappen dazugehören, spielt die Tracer ihre Stärken aus.
Fahrgefühl im Alltag: Agilität vs. Souveränität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Tuono 660 vermittelt ein sehr unmittelbares Feedback. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, unterstützt schnelle Richtungswechsel und macht Lust auf dynamisches Fahren. Gleichzeitig bedeutet diese Ausrichtung, dass man bei längeren, weniger sportlichen Strecken eher selbst „mitarbeitet“, um die Position und den Rhythmus zu finden.
Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Souveränität besonders dann aus, wenn das Tempo konstant bleibt oder die Strecke unruhiger wird. Das Motorrad wirkt stabil, die Abstimmung zielt auf kontrollierte Ruhe. Wer häufig unterwegs ist, ohne jedes Mal den Fokus auf „sportlich maximal“ zu legen, profitiert von diesem Grundgefühl.
Windschutz und Ergonomie: kurze Wege vs. lange Etappen
Ein entscheidender Unterschied liegt im Umgang mit Wind und im Komfort über Zeit. Die Tuono 660 ist als sportliches Naked-Bike konzipiert. Das heißt: weniger Verkleidung, mehr „Direktkontakt“ mit der Fahrt. Das kann auf kurzen Strecken ein Vorteil sein, weil das Motorrad dadurch kompakt und lebendig bleibt. Auf längeren Autobahnfahrten kann der fehlende Windschutz jedoch spürbarer werden.
Die Tracer 9 GT Plus ist hier klar im Reise-Modus. Durch die Tourenorientierung und den typischen Aufbau mit Windschutz und ergonomischer Auslegung entsteht ein entspannteres Gesamtpaket. Das Motorrad bleibt auch nach mehreren Stunden fahrbar, ohne dass man ständig gegen Wind und Haltung ankämpfen muss.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. sportliche Einfachheit
Beide Motorräder sind heute nicht mehr „old school“, aber die Philosophien unterscheiden sich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stärker auf Elektronik, die den Alltag erleichtert: Traktions- und Fahrmodi, die je nach Situation helfen, sowie ein Gesamtkonzept, das sich wie ein Sicherheitsnetz anfühlt. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren.
Die Aprilia Tuono 660 bleibt in der Wahrnehmung etwas direkter und sportlicher. Elektronik ist vorhanden, aber der Fokus liegt stärker auf dem Fahrgefühl. Das kann für Fahrerinnen und Fahrer attraktiv sein, die lieber „mit dem Motorrad“ arbeiten und weniger auf Assistenzsysteme als Hauptrolle setzen.
Fahrwerk und Bremsen: Präzision in unterschiedlichen Welten
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich vor allem die Ausrichtung: Die Tuono 660 ist darauf ausgelegt, sportliche Linien zu unterstützen. Das Motorrad fühlt sich bei zügiger Fahrt in Kurven besonders stimmig an, weil es das Tempo „mitmacht“. Wer häufig kurvige Strecken fährt, wird die direkte Rückmeldung und die sportliche Abstimmung zu schätzen wissen.
Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Stabilität und Komfort getrimmt. Das Fahrwerk wirkt so, dass auch längere Strecken und wechselnde Untergründe gut abgedeckt werden. Bei dynamischer Fahrweise bleibt die Tracer kontrolliert, aber sie vermittelt eher das Gefühl von „sicherem Gleiten“ als von „maximalem Kurvenangriff“.
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Priorität. Die Tuono 660 wirkt in der sportlichen Nutzung sehr bissig und progressiv, was das Vertrauen beim zügigen Fahren stärkt. Die Tracer 9 GT Plus punktet zusätzlich mit einem Gesamtkonzept, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant bleibt.
Motor und Antrieb: Temperament vs. Reise-Drive
Beide Motorräder liefern ausreichend Leistung, aber die Art, wie sie sie bereitstellen, unterscheidet sich. Die Aprilia Tuono 660 wirkt wie ein Motorrad, das man gern im mittleren Drehzahlbereich bewegt. Das macht sie besonders attraktiv für kurvige Strecken, auf denen man häufig beschleunigt, bremst und wieder auflädt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stärker auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Der Antrieb unterstützt entspanntes Fahren bei moderaten Drehzahlen, ohne dass man ständig „nachdrehen“ muss. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn, Landstraße und wechselnden Tagesetappen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Gepäck
Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik. Auch Dinge wie Übersicht, Handlichkeit und die Frage, wie gut das Motorrad mit dem Tagesprogramm harmoniert, sind entscheidend. Die Tuono 660 ist als Naked-Bike besonders unkompliziert im Handling. Sie wirkt wendig, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und macht Pendeln weniger monoton.
Die Tracer 9 GT Plus ist für den Alltag ebenfalls stark, aber in einer anderen Rolle. Sobald Gepäck, längere Fahrten oder regelmäßige Touren dazugehören, spielt sie ihre Stärken aus. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „mehr als nur Feierabendrunde“ – und weniger wie ein reines Spaßgerät.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Aprilia Tuono 660 – Stärken
- Sportliches, direktes Fahrgefühl mit hoher Kurvenlust
- Agilität und schnelle Reaktion auf Fahrbefehle
- Klare Ausrichtung auf dynamischen Einsatz im Alltag und auf Landstraßen
Aprilia Tuono 660 – Schwächen
- Weniger Windschutz bei längeren Autobahnfahrten
- Komfort-Fokus ist nicht die Hauptpriorität gegenüber dem sportlichen Charakter
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken
- Reise- und Langstreckenkomfort für längere Etappen
- Stabile, souveräne Fahrweise auch bei wechselnden Bedingungen
- Umfangreiche Elektronik, die den Alltag entspannter macht
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen
- Weniger „Naked-Sportdirektheit“ im Vergleich zur Tuono
- Tourenorientierung kann sich für reine Kurven-Fans weniger kompromisslos anfühlen
Welche Kaufentscheidung passt? Einfache Leitplanken
Wenn die Entscheidung zwischen Aprilia Tuono 660 und Yamaha Tracer 9 GT Plus ansteht, helfen ein paar Leitplanken. Wer vor allem kurvige Strecken fährt, das Motorrad oft spontan nutzt und ein sehr direktes Fahrgefühl sucht, wird mit der Tuono 660 deutlich zufriedener sein. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz, Komfort und moderne Unterstützung legt und das Motorrad als Reisebegleiter sieht, trifft mit der Tracer 9 GT Plus die passendere Wahl.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie definieren Spaß unterschiedlich. Die Tuono 660 steht für „kurz, knackig, dynamisch“. Die Tracer 9 GT Plus steht für „entspannt ankommen, dabei jederzeit kontrolliert bleiben“.
Fazit:
Die Aprilia Tuono 660 ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportliches Naked-Bike suchen: direktes Ansprechen, agiles Handling und viel Kurvenlust im Fokus. Sie passt besonders gut, wenn der Alltag aus kurzen bis mittleren Strecken besteht und das Motorrad vor allem für Dynamik genutzt wird. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, auch bei Wind und wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte und eine stärkere Touren-Ausrichtung bevorzugt, findet in der Yamaha Tracer 9 GT Plus den stimmigeren Begleiter. Die Tracer spielt ihre Stärken bei Komfort, souveräner Stabilität und Elektronik aus, die den Fahralltag spürbar erleichtert. Kurz gesagt: Tuono 660 für sportliche Direktheit – Tracer 9 GT Plus für Reise-Komfort und moderne Unterstützung.