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Pro und Kontra

Pro:
  • schicke Optik
  • fetter Sound
  • wenig Schnickschnack
  • gute Reifen
  • gute Bremsen
  • guter Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
Pro:
  • kerniger Sound
  • spritziger Motor
  • gute Offroad-Ausstattung
  • zugängliches Bike
  • abschaltbares Hinterrad-ABS
  • gutes Display mit Vollkarten-Navigation
Kontra:
  • dürfte gerne etwas leichter sein
  • Vorderrad-Bremse 1b
  • etwas unruhig auf der Autobahn
  • Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht226kg
Radstand1.460mm
Länge2.130mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.100mm
Gewicht185kg
Radstand1.505mm
Länge2.210mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.380mm

Motor

Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum754ccm
Hub62mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum449ccm
Hub55mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung76 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite269km
Leistung42 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment42 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite398km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten180/55 - 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Federung hintenKYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten140/70 R18

Bremsen

Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2020
  • Farben: Schwarz, Grün

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Benelli 752 S vs. CF Moto 450 MT – Motorradvergleich im Detail

Wenn zwei Motorräder auf dem Papier nach „Allround“ klingen, wird es in der Praxis spannend: Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Benelli 752 S und der CF Moto 450 MT an. Beide Modelle wollen im Alltag funktionieren und auf Touren nicht enttäuschen. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Ausrichtung und dem, was sich beim Fahren als besonders stimmig anfühlt.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Motorräder im Fahralltag gegeneinander verhalten: Wo wirkt die Benelli souveräner, wo spielt die CF Moto ihre Stärken aus? Und welche Schwächen können je nach Fahrprofil ins Gewicht fallen?

Grundidee und Motorrad-Charakter

Die Benelli 752 S wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus stärker auf Fahrspaß und einen dynamischen Auftritt legt. Die CF Moto 450 MT ist dagegen klar als vielseitiges Konzept gedacht: Sie soll für unterschiedliche Strecken funktionieren, ohne dass man ständig Kompromisse eingehen muss.

Schon beim Blick auf die Vergleichswerte wird deutlich, dass die Benelli eher den „größeren“ Anspruch bedient, während die CF Moto auf ein ausgewogenes Gesamtpaket setzt. Das zeigt sich später besonders bei der Frage, wie entspannt sich das Motorrad im Alltag bewegt und wie gut es mit wechselnden Anforderungen klarkommt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Alltag anfühlen

Beim Vergleich von Benelli 752 S und CF Moto 450 MT spielt der Motor natürlich die Hauptrolle. Die aufgelisteten Kennzahlen lassen erkennen, dass die Benelli tendenziell mehr Reserven für zügiges Fahren mitbringt. Das ist vor allem dann relevant, wenn häufiger beschleunigt wird, Überholmanöver anstehen oder die Strecke wellig ist.

Die CF Moto 450 MT kann dagegen mit einem eher „ruhigeren“ und gut dosierbaren Fahrgefühl punkten. Gerade im Stadtverkehr oder auf kürzeren Pendelstrecken ist das angenehm: Man muss weniger „arbeiten“, um aus dem Tempo heraus sauber zu beschleunigen. Die Benelli wirkt in solchen Situationen oft lebendiger, die CF Moto eher harmonischer.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Benelli 752 S: Stärken liegen in der spürbaren Dynamik und dem Gefühl, dass Reserven für längere Beschleunigungsphasen vorhanden sind. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker „eingefordert“ wird, wenn man sehr entspannt und sparsam unterwegs sein möchte.
  • CF Moto 450 MT: Stärken liegen in der gut kontrollierbaren Leistungsentfaltung und dem unkomplizierten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichem Fahrstil die Reserven schneller „gefühlt“ sind als bei der Benelli.

Fahrwerk und Handling: Unterschiedliche Ansätze, ähnliches Ziel

Auch beim Fahrwerk zeigen sich Unterschiede, die man nicht nur auf dem Papier merkt. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass die Benelli eher auf ein sportlicheres Ansprechverhalten ausgelegt ist. Das bedeutet: Kurven lassen sich oft direkter anfahren, und das Motorrad wirkt bereit, das Tempo mitzunehmen.

Die CF Moto 450 MT zielt stärker auf Stabilität und Alltagstauglichkeit. Gerade bei wechselnden Untergründen oder längeren Strecken ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, ohne dass man ständig nachjustieren muss.

Kurven, Tempo und Alltag

Im direkten Vergleich wirkt die Benelli 752 S besonders dann stark, wenn die Strecke „Fahrspaß“ bietet: Landstraße, zügige Passagen und Kurvenfolgen. Die CF Moto 450 MT spielt ihre Stärken eher aus, wenn die Fahrt abwechslungsreich ist: Stadt, Landstraße, Autobahnanteile oder auch mal eine längere Tour mit Gepäckplanung.

Eine mögliche Schwäche der Benelli kann sein, dass sie bei sehr entspanntem Fahrstil weniger „komfortabel“ wirkt als erwartet, weil der sportlichere Charakter stärker durchkommt. Die CF Moto kann dagegen bei sehr aggressivem Kurventempo etwas weniger „sportlich“ wirken, dafür aber mit mehr Gelassenheit im Alltag überzeugen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Bei der Ergonomie sind die aufgelisteten Werte nur ein Teil der Wahrheit. Entscheidend ist, wie sich Sitzhöhe, Sitzposition und Lenkergefühl in der Praxis anfühlen. Die Benelli 752 S wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das eine sportlichere Haltung unterstützt. Das kann für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig sein, wenn kurze bis mittlere Touren im Vordergrund stehen.

Die CF Moto 450 MT ist eher auf entspannteres Handling ausgelegt. Das macht sie interessant, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus „einfach fahren“.

Komfort vs. sportliche Haltung

  • Benelli 752 S: Stärken bei sportlicher Ausrichtung und direktem Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die Haltung bei sehr langen Tagen oder bei weniger geübten Fahrern schneller als „aktiv“ empfunden wird.
  • CF Moto 450 MT: Stärken bei entspannterem Komfort und alltagstauglicher Sitzposition. Schwäche kann sein, dass der letzte Funke „Sportlichkeit“ weniger stark rüberkommt als bei der Benelli.

Komfort, Ausstattung und Alltagstauglichkeit

Im Alltag zählen Details: Windschutz, Übersicht, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad für unterschiedliche Situationen nutzen lässt. Die Benelli 752 S wirkt wie ein Modell, das den Fokus auf Fahrdynamik legt und dabei eine stimmige Basis bietet. Die CF Moto 450 MT ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit getrimmt – das zeigt sich besonders dann, wenn die Fahrt nicht planbar ist oder wenn Gepäck und längere Strecken eine Rolle spielen.

Beim Blick auf die Vergleichswerte wird klar: Die Benelli kann im „Fahren im Vordergrund“-Szenario überzeugen, während die CF Moto im „Fahren und dabei flexibel bleiben“-Szenario Vorteile hat.

Stärken und Schwächen im Komfort-Check

  • Benelli 752 S: Stärken in der fahrerorientierten Auslegung und dem insgesamt sportlichen Gesamteindruck. Schwäche kann sein, dass man für maximale Komfortansprüche eher nachrüsten oder genauer hinschauen muss.
  • CF Moto 450 MT: Stärken in der praktischen Vielseitigkeit und dem tourentauglichen Ansatz. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „sportlich bis ins Detail“ liegt als bei der Benelli.

Wirtschaftlichkeit und Nutzungskosten: Was die Werte indirekt verraten

Auch wenn konkrete Kosten nicht im Vordergrund stehen, geben die aufgelisteten Werte Hinweise: Verbrauchs- und Leistungscharakter, sowie die Art, wie sich die Motorräder im Alltag bewegen lassen, beeinflussen indirekt, wie teuer oder günstig sich die Nutzung anfühlt.

Die CF Moto 450 MT wirkt dabei oft wie die pragmatischere Wahl für regelmäßige Fahrten, weil sie sich im Alltag leicht dosieren lässt. Die Benelli 752 S kann dagegen besonders dann punkten, wenn die Fahrten häufiger „mit Anspruch“ stattfinden: Dann lohnt sich die dynamische Auslegung, weil das Motorrad genau dafür gemacht wirkt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Frage „Welches ist besser?“ lässt sich am Ende nur über das eigene Fahrprofil beantworten. Der Vergleich zwischen Benelli 752 S und CF Moto 450 MT zeigt: Beide haben ihren Platz, aber in unterschiedlichen Szenarien.

Benelli 752 S – ideal für…

  • Fahrten, bei denen Fahrspaß und Dynamik im Vordergrund stehen
  • Kurvenreiche Strecken und zügige Landstraßen
  • Menschen, die eine sportlichere Sitzposition und ein direktes Handling bevorzugen

CF Moto 450 MT – ideal für…

  • Alltag, Pendeln und gemischte Strecken mit wechselnden Anforderungen
  • Touren, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Sportlichkeit
  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen

Fazit:

Die Benelli 752 S ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Fahrspaß, Dynamik und einem sportlicheren Charakter liegt. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das Reserven für dynamische Manöver mitbringt, wird mit der Benelli sehr wahrscheinlich mehr „Aha“-Momente erleben. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung bei sehr entspannten Langstrecken oder weniger geübten Fahrern schneller als „fordernder“ wirken.

Die CF Moto 450 MT passt besser, wenn Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit im Mittelpunkt stehen. Das Motorrad wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn die Fahrt abwechslungsreich ist und Komfort sowie ein gut dosierbares Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Dynamik. Wer ein unkompliziertes Touren- und Allround-Motorrad sucht, findet in der CF Moto meist den runderen Einstieg in viele Fahr-Szenarien.

Kurz gesagt: Benelli für sportliche Ambitionen, CF Moto für entspannte Vielseitigkeit.

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