| UVP | 7.299 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- schicke Optik
- fetter Sound
- wenig Schnickschnack
- gute Reifen
- gute Bremsen
- guter Preis
- überschaubare Leistung
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 226 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 269 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Benelli 752 S vs Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur ein anderes Design. Genau das trifft auf den Vergleich zwischen der Benelli 752 S und der Harley-Davidson Sport Glide FLSB zu. Während die Benelli eher die sportlich-präzise Seite betont und sich wie ein modernes Street-Bike anfühlt, steht bei der Harley-Davidson der typische Cruiser-Charakter im Vordergrund: markant, präsent und mit einem Fahrgefühl, das man spürt. Doch welche der beiden Maschinen passt wirklich besser – für Stadt, Landstraße oder längere Touren?
Erster Eindruck: Charakter und Design im Vergleich
Benelli 752 S – modern, kompakt, sportlich
Die Benelli 752 S wirkt wie ein Motorrad, das auf Agilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Die Linienführung ist klar, die Proportionen sind stimmig und die Maschine macht optisch einen „aktiven“ Eindruck. Das passt zu einem Fahrstil, bei dem man Kurven gerne zügig ansteuert und das Motorrad dabei möglichst direkt reagieren soll.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – ikonisch, kraftvoll, cruiserhaft
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen steht für den typischen Harley-Look: kraftvoll, eigenständig und mit viel visueller Präsenz. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch im Gesamtkonzept: Das Motorrad soll sich souverän anfühlen, den Rhythmus vorgeben und auf der Straße „groß“ wirken. Wer auf Charakter und ein unverwechselbares Auftreten Wert legt, wird hier schnell zuhause sein.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Benelli 752 S und der Harley-Davidson Sport Glide FLSB geht es nicht nur um Zahlen, sondern vor allem darum, wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht. Die Benelli zielt stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten und ein dynamisches Hochdrehen. Dadurch wirkt das Motorrad besonders dann stimmig, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder zügig in die nächste Situation übergegangen wird – etwa im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen.
Die Harley-Davidson spielt dagegen ihre Stärken oft in einem anderen Modus aus: mehr „Zug“ aus dem Drehzahlkeller und ein Fahrgefühl, das weniger auf hektische Impulse setzt, sondern auf ruhige Kontrolle. Das macht die Sport Glide FLSB besonders attraktiv, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn das Motorrad eher als entspannter Begleiter dienen soll, der auch bei konstantem Tempo souverän bleibt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Benelli 752 S wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „arbeitet“: Man geht in Kurven hinein, korrigiert bei Bedarf und spürt, wie das Bike die Linie hält. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn man gerne sportlich fährt oder wenn die Strecke viele Richtungswechsel hat.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht hingegen für Stabilität und ein souveränes Fahrverhalten. Cruiser sind häufig darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten ruhig bleibt und nicht ständig „nachjustiert“ werden muss. Das kann sich gerade auf Landstraßen und Autobahnabschnitten sehr angenehm anfühlen – allerdings kann das Handling im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirken als bei einem stärker sportlich ausgelegten Bike.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, sicher zu verzögern, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Benelli 752 S passt vom Gesamtpaket her zu einem Fahrstil, bei dem man häufiger und gezielter bremst, um die Linie in Kurven zu halten. Die Bremsleistung wirkt dabei oft wie ein Werkzeug, das man präzise einsetzen kann.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB vermittelt dagegen eher das Gefühl von „Kontrolle durch Ruhe“. Gerade wenn man zügig unterwegs ist, aber nicht ständig maximal aggressiv bremst, kann das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Stabilität sehr überzeugend sein. Wer viel Wert auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Sicherheitsgefühl legt, wird hier schnell Vorteile sehen.
Komfort und Sitzposition: Wie entspannt ist die Fahrt?
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzhaltung. Die Benelli 752 S bietet eine Position, die eher sportlich-natürlich wirkt: man sitzt aktiv, ohne komplett „zu liegen“. Dadurch bleibt der Oberkörper beweglich und das Motorrad lässt sich im Alltag gut kontrollieren.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist klar cruiserorientiert. Das bedeutet: mehr entspannte Haltung, oft mehr „Road-Trip“-Gefühl und ein Fahrkomfort, der besonders dann punktet, wenn man nicht ständig in den sportlichen Modus wechseln möchte. Für lange Strecken kann das ein echter Pluspunkt sein – während es im dichten Stadtverkehr je nach Fahrgewohnheit weniger „handlich“ wirken kann.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Im Alltag zeigt sich, dass beide Motorräder Stärken haben, aber in unterschiedlichen Bereichen. Die Benelli 752 S eignet sich besonders dann, wenn der Alltag aus kurzen Wegen, wechselnden Geschwindigkeiten und häufigem Richtungswechsel besteht. Das Motorrad wirkt dabei wie ein zuverlässiger Partner, der schnell auf Situationen reagiert.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt ihre Vorteile vor allem auf längeren Strecken aus. Wer gerne durchfährt, ohne ständig „neu zu sortieren“, profitiert vom cruiserhaften Gesamtkonzept. Auch wenn die Maschine in der Stadt nicht unpraktisch ist, liegt der Fokus spürbar eher auf dem entspannten Vorankommen.
Ausstattung und Praxis: Was im Vergleich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie sinnvoll die Details im Fahralltag sind. Die Benelli 752 S wirkt wie ein Motorrad, das auf moderne Nutzbarkeit setzt: klare Bedienbarkeit, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Konzept, das sich schnell erschließt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet häufig mit dem typischen Harley-Gefühl: hochwertig wirkende Anmutung, ein stimmiges Gesamtbild und ein Motorrad, das man gerne fährt, weil es sich „richtig“ anfühlt. Gerade wer Wert auf Markencharakter und ein Motorrad mit Wiedererkennungswert legt, wird das im Alltag merken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli 752 S – Stärken
- Agiles Handling und sportlich-direktes Fahrgefühl
- Gute Alltagstauglichkeit durch dynamisches Ansprechverhalten
- Aktive Sitzposition, die Kontrolle in wechselnden Situationen erleichtert
Benelli 752 S – mögliche Schwächen
- Wer stark cruiserhaft entspannen möchte, könnte die Ausrichtung als „sportlicher“ empfinden
- Je nach persönlichem Geschmack kann der Fokus auf Dynamik weniger „groß“ wirken als bei klassischen Cruisern
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Stärken
- Unverwechselbarer Cruiser-Charakter mit viel Markenpräsenz
- Souveränes Fahrgefühl, besonders auf längeren Strecken
- Entspannte Sitzhaltung für Touren und gleichmäßiges Fahren
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – mögliche Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das Handling weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte den Fokus eher auf Komfort und Charakter als auf Agilität empfinden
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen der Benelli 752 S und der Harley-Davidson Sport Glide FLSB hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad bevorzugt, das schnell auf Eingaben reagiert, findet in der Benelli oft die passendere Basis. Das Bike wirkt wie gemacht dafür, den Tag dynamisch zu gestalten – ohne dass man sich ständig „umstellen“ muss.
Wer dagegen vor allem Touren plant, gerne entspannt fährt und ein Motorrad sucht, das sich auf der Straße besonders präsent anfühlt, wird mit der Harley-Davidson sehr zufrieden sein. Die Sport Glide FLSB ist dann die bessere Wahl, wenn das Fahrgefühl, der Cruiser-Charakter und die Langstrecken-Komfort-Philosophie im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Benelli 752 S ist die stimmigere Wahl für alle, die ein Motorrad mit sportlichem, direktem Fahrgefühl suchen: dynamisch im Alltag, agil in Kurven und angenehm aktiv zu fahren. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Bike möchte, das sich schnell „zur Hand“ anfühlt, wird hier besonders profitieren. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Komfort, Cruiser-Charakter und souveränes Vorankommen wichtiger sind als maximale Agilität. Für längere Touren, entspanntes Tempo und ein unverwechselbares Markengefühl ist die Sport Glide oft die bessere Entscheidung. Kurz gesagt: Benelli für sportliche Alltagsdynamik, Harley-Davidson für Cruiser-Genuss und Tourenkomfort.