| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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Benelli Imperiale 400 vs. BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Einsteiger und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, lohnt sich ein genauer Blick: Die Benelli Imperiale 400 steht für klassisches Retro-Feeling und entspanntes Cruisen, während die BMW G 310 GS mit ihrem Reiseenduro-Charakter auf Abenteuer im Alltag setzt. Genau hier liegt der Reiz des Vergleichs: Beide Maschinen sind für viele Fahrer interessant, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenwerte, sondern um die Frage, wie sich die typischen Eigenschaften der Benelli Imperiale 400 und der BMW G 310 GS im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Aspekte beider Modelle miteinander gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.
Erster Eindruck: Retro-Cruiser vs. Reiseenduro
Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie aus einer anderen Zeit: Rundungen, klassische Linien und eine Haltung, die sofort Lust auf ruhige Ausfahrten macht. Wer ein Motorrad sucht, das im Stadtbild gut aussieht und sich auch ohne „Sport-Modus“ souverän anfühlt, findet hier schnell einen passenden Vibe.
Die BMW G 310 GS dagegen ist klar auf Vielseitigkeit ausgelegt. Die Optik und die Grundidee sind „funktional“: aufsteigen, losfahren, auch mal abseits der perfekten Straße. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Pendler, die nicht nur Asphalt sehen wollen, und für Einsteiger, die ein sicheres Gefühl auf wechselndem Untergrund suchen.
Fahrgefühl im Vergleich: entspannter Cruiser vs. agiles Allround-Talent
Benelli Imperiale 400: gelassenes Tempo, angenehmer Rhythmus
Die Benelli Imperiale 400 spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßigem Fahren aus. Das Fahrgefühl ist eher „smooth“ als hektisch: Beschleunigungen wirken kontrolliert, das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar. Gerade auf kurzen Strecken und im Stadtverkehr ist das angenehm, weil das Tempo nicht ständig neu „eingestellt“ werden muss.
Als Stärke zeigt sich außerdem, dass die Imperiale 400 den Fokus auf Komfort und entspannte Sitzhaltung legt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Touren nicht auf maximale Dynamik ausgelegt sind, sondern auf Wohlfühlfahrten.
BMW G 310 GS: leicht zu handeln, bereit für wechselnde Strecken
Die BMW G 310 GS wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das schnell „mitdenkt“. Die Maschine ist darauf ausgelegt, in vielen Situationen handlich zu bleiben – vom Rangieren bis zur Landstraßenfahrt. Gerade für Einsteiger ist das wichtig: Ein Motorrad, das sich leicht anfühlt, reduziert Stress und macht das Lernen einfacher.
Im Alltag zeigt sich die Reiseenduro-Philosophie vor allem dann, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Die G 310 GS ist dafür gemacht, nicht nur auf glattem Asphalt zu glänzen, sondern auch auf schlechteren Straßen oder Schotterpisten einen sicheren Eindruck zu hinterlassen.
Sitzposition und Ergonomie: wer fühlt sich worauf wohler?
Bei der Benelli Imperiale 400 steht die entspannte, eher klassische Sitzhaltung im Vordergrund. Das unterstützt eine ruhige Fahrweise und sorgt dafür, dass längere Fahrten nicht sofort „anstrengend“ werden. Wer gerne mit entspannter Haltung fährt und das Motorrad als Begleiter für Alltagswege und gemütliche Ausfahrten sieht, wird hier schnell warm.
Die BMW G 310 GS bietet dagegen eine aufrechte, funktionale Ergonomie. Das ist ein Vorteil, wenn der Blick weiter nach vorn und die Kontrolle über das Motorrad wichtiger sind als maximaler Cruiser-Komfort. Außerdem hilft die aufrechte Haltung vielen Fahrern dabei, auch bei wechselnden Strecken eine gute Übersicht zu behalten.
Stärken/Schwächen im Vergleich: Die Imperiale 400 punktet mit entspannter Wohlfühlhaltung, während die G 310 GS mit einer ergonomischen Position überzeugt, die für „Allround“ und wechselnde Bedingungen gemacht ist. Wer vor allem Stadt und Landstraße im entspannten Rhythmus fährt, fühlt sich bei der Benelli oft schneller zuhause. Wer dagegen öfter unterwegs ist, wenn die Strecke nicht planbar ist, findet in der BMW häufig die passendere Basis.
Motor und Antrieb: Charakter statt Zahlen
Beim Motor geht es im Vergleich weniger um „mehr“ oder „weniger“, sondern um den Charakter. Die Benelli Imperiale 400 vermittelt ein Gefühl von kontrollierter Kraftentfaltung. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, in typischen Alltagssituationen sauber zu reagieren – etwa beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim gleichmäßigen Dahingleiten.
Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf ein universelles Fahrprofil getrimmt. Sie soll in vielen Situationen zuverlässig funktionieren: zügig genug für den Alltag, aber auch so abgestimmt, dass das Motorrad auf wechselndem Untergrund nicht „zu nervös“ wirkt. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur eine Art von Strecke kann.
Stärken/Schwächen im Vergleich: Die Imperiale 400 wirkt besonders stimmig, wenn die Fahrweise ruhig und gleichmäßig bleibt. Die G 310 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motor- und Fahrkonzept gefragt ist, das sich stärker an unterschiedliche Situationen anpasst.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Alltag
Bremsen sind im Alltag entscheidend – nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem im Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb kontrollierbar bleiben. Die Benelli Imperiale 400 vermittelt dabei eher das Bild eines Motorrads, das mit ruhiger Dosierbarkeit überzeugt. Das passt gut zu ihrer Cruiser-Charakteristik.
Die BMW G 310 GS legt den Fokus stärker auf Stabilität und Kontrolle, besonders wenn die Strecke nicht ideal ist. Das ist ein Vorteil, wenn man häufiger bremsen muss, weil sich Verkehrslagen oder Untergrund schneller ändern.
Stärken/Schwächen im Vergleich: Die Imperiale 400 punktet mit einem entspannten Bremsgefühl, das zu ihrer Fahrphilosophie passt. Die G 310 GS ist im Vergleich oft die sicherere Wahl, wenn man mehr „Varianz“ erwartet – etwa durch schlechte Straßen oder unübersichtliche Abschnitte.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Welche Maschine macht den Unterschied?
Komfort ist mehr als nur Sitzpolster. Es geht darum, wie gut ein Motorrad den Alltag „mitmacht“. Die Benelli Imperiale 400 ist besonders dann im Vorteil, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und gemütliche Touren im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Werkzeug für jede Strecke, sondern mehr wie ein stilvoller Begleiter.
Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf Alltagstauglichkeit in einem breiteren Sinn ausgelegt: Pendeln, spontane Ausflüge, längere Strecken und auch mal ein Abstecher auf weniger perfekte Straßen. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für eine „Lieblingsstrecke“ genutzt wird, spielt die Reiseenduro-Logik ihre Vorteile aus.
Stärken/Schwächen im Vergleich: Die Imperiale 400 ist die Wahl für alle, die Komfort und Stil in den Vordergrund stellen und eher planbar fahren. Die G 310 GS ist die bessere Option, wenn das Motorrad vielseitig sein soll und unterschiedliche Strecken häufiger vorkommen.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Im Vergleich fällt auf, dass beide Modelle auf ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Die Benelli Imperiale 400 setzt auf ein stimmiges Gesamtbild aus klassischem Look und alltagstauglicher Technik. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch optisch gefallen soll und man sich nicht ständig mit „Spezialausrüstung“ beschäftigen möchte.
Die BMW G 310 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das für Praxis gebaut ist: Es soll sich leicht in den Alltag integrieren lassen und gleichzeitig genug Reserven bieten, um auch mal weiter zu fahren oder andere Strecken auszuprobieren. Dadurch ist sie häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „schön“, sondern auch „nützlich“ sein soll.
Für wen passt welches Motorrad?
Benelli Imperiale 400: ideal für entspannte Fahrer
Die Benelli Imperiale 400 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und dabei eine klassische Optik mitbringt. Wer gerne gemütlich unterwegs ist, Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt und das Motorrad vor allem für Stadt, Landstraße und entspannte Touren nutzt, trifft mit der Imperiale oft eine sehr passende Wahl.
BMW G 310 GS: ideal für vielseitige Nutzung
Die BMW G 310 GS ist häufig die bessere Entscheidung für Einsteiger und Fahrer, die ein Allround-Motorrad wollen. Wenn die Strecke variiert, wenn es auch mal holprig wird oder wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Fahrt gedacht ist, spielt die Reiseenduro-Philosophie ihre Stärken aus. Wer außerdem ein Motorrad sucht, das sich leicht kontrollieren lässt und dabei „bereit“ wirkt, ist mit der G 310 GS meist gut bedient.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 ist die stimmige Wahl für alle, die vor allem Stil, Entspannung und ein klassisches Fahrgefühl suchen. Sie eignet sich besonders, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, kurzen Wegen und gemütlichen Landstraßenfahrten besteht und das Motorrad dabei nicht als „Werkzeug“, sondern als sympathischer Begleiter verstanden wird. Ihre Stärke liegt im ruhigen, gut dosierbaren Charakter – weniger im Anspruch, jede Strecke maximal auszureizen.
Die BMW G 310 GS ist dagegen dann im Vorteil, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist: Pendeln, spontane Ausflüge, wechselnde Straßenverhältnisse und ein Motorrad, das sich auch für Einsteiger leicht anfühlt. Die Reiseenduro-Orientierung sorgt dafür, dass die Maschine nicht nur auf perfekten Strecken überzeugt, sondern auch dann, wenn es unübersichtlicher wird. Wer ein Motorrad für „mehr als nur eine Route“ sucht, findet in der G 310 GS meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: Benelli für den entspannten Retro-Alltag, BMW für den vielseitigen Allround-Einsatz.