UVP 4.869 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 14.995 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Der günstige Italo Retro-Klassiker für nur 4.199 Euro
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Was kann die neue und derzeit günstigste Harley Davidson?
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Pro und Kontra

Pro:
  • konsequenter Klassik-Look
  • einfachste Bedienung
  • Speichenfelgen ohne Aufpreis
  • schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
  • günstiger Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • etwas klobige Fußrastenanlage
  • mittelmässige Bremse
Pro:
  • Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
  • Gute Fahrleistungen
  • Erstaunlich wendig
  • Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Sound 1b
  • Verarbeitung hier und da etwas lieblos

Abmessungen & Gewicht

Gewicht205kg
Radstand1.440mm
Länge2.170mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.120mm
Gewicht221kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum374ccm
Hub90mm
Bohrung73mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite387km
Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite229km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vornekonventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm
Federung hintenDoppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm
Aufhängung hintenKasten-Zweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90 - 19
Reifen hinten130/80 - 18
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen. 

Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.199€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 2.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: Schwarz, Silber

Fazit - was bleibt hängen

Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.999€
  • Verfügbarkeit: seit 06/2022
  • Farben: rot, schwarz, grau

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Benelli Imperiale 400 vs Harley-Davidson Nightster – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Benelli Imperiale 400 steht für klassisch gezeichnete Retro-Ästhetik, eine unkomplizierte Auslegung und ein Fahrgefühl, das vor allem im Alltag Spaß macht. Die Harley-Davidson Nightster dagegen bringt den typischen Vibe der Marke mit: markantes Auftreten, ein deutlich „amerikanischer“ Charakter und ein Setup, das auf Dynamik und Präsenz ausgelegt ist. Dieser Vergleich hilft dabei, die Unterschiede nicht nur optisch, sondern auch im Fahrbetrieb einzuordnen – damit die Entscheidung am Ende wirklich zum eigenen Fahrstil passt.

Erster Eindruck: Stil, Haltung und Charakter

Benelli Imperiale 400 – Retro mit Fokus auf Alltag

Die Imperiale 400 wirkt wie aus einer Zeitlinie, in der Chrom, runde Formen und stimmige Proportionen wichtiger waren als technische Effekthascherei. Das Motorrad macht optisch sofort klar, wofür es gedacht ist: entspanntes Fahren, angenehmes Handling und ein Look, der auch abseits von Social-Media-Feeds funktioniert. Der Charakter ist dabei eher „ruhig“ und stimmig statt laut und fordernd.

Harley-Davidson Nightster – Präsenz und moderner Harley-Anspruch

Die Nightster tritt deutlich selbstbewusster auf. Der Stil ist zwar ebenfalls im Retro-Umfeld verankert, wirkt aber moderner und kantiger. Das Design vermittelt Dynamik, und genau so fühlt sich das Motorrad im Gesamtpaket an: Es will nicht nur gut aussehen, sondern auch aktiv gefahren werden. Wer die Marke Harley-Davidson mag, bekommt hier ein Motorrad, das den typischen Markenanspruch spürbar macht.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorisierung zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die beiden Konzepte gedacht sind. Die Benelli Imperiale 400 ist eher auf gleichmäßiges Gleiten und entspannte Drehmomententfaltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken wie Stadtverkehr, kurze Ausfahrten oder gemütliche Landstraßen im Vordergrund stehen. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei gut dosierbar, sodass sich das Motorrad leicht in den Alltag integrieren lässt.

Die Harley-Davidson Nightster zielt stärker auf das Gefühl von „Ansprechverhalten“ und spürbarer Dynamik. Im Vergleich wird deutlich: Während die Imperiale 400 eher auf harmonische Kontinuität setzt, wirkt die Nightster im Fahrbetrieb lebendiger und präsenter. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn häufiger beschleunigt wird, wenn Überholmanöver anstehen oder wenn Kurvenfahrten mehr Tempo vertragen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich, wie die Motorräder ihre Stärken ausspielen. Die Benelli Imperiale 400 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das auf souveräne Ruhe ausgelegt ist. Das hilft besonders auf unruhigen Straßen, bei wechselndem Belag oder wenn die Konzentration nicht dauerhaft auf „sportliches Arbeiten“ liegen soll. Das Handling ist dabei zugänglich: Man fühlt sich schnell sicher, ohne dass das Motorrad ständig „mitarbeitet“.

Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen tendenziell direkter im Gefühl. Im Vergleich wird klar: Sie lädt eher dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen. Das kann in kurvigen Abschnitten oder bei zügigerem Fahren Vorteile bringen. Gleichzeitig gilt: Wer sehr entspannt unterwegs ist und vor allem Komfort sucht, kann die Imperiale 400 als „leichter zu fahren“ empfinden, weil sie weniger fordert.

Bremsen und Kontrolle: Vertrauen in kritischen Momenten

Bremsen sind im Alltag nicht nur ein Sicherheitsfaktor, sondern auch ein Komfortthema. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bieten eine solide Basis, aber sie vermitteln unterschiedliche Arten von Kontrolle. Die Benelli Imperiale 400 wirkt dabei eher auf gleichmäßige Dosierbarkeit ausgelegt. Das ist praktisch, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man in kurzen Abständen anhalten muss.

Die Harley-Davidson Nightster kann im Vergleich als „griffiger“ wahrgenommen werden, besonders wenn man stärker verzögert oder aus höheren Geschwindigkeiten in den nächsten Abschnitt hineinbremst. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv nutzt, profitiert von diesem Gefühl. Wer dagegen vor allem auf sanftes, ruhiges Bremsen setzt, findet bei der Imperiale 400 ebenfalls eine passende Abstimmung.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltag und Reichweite

Komfort entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach einer schönen Tour auch nach mehreren Wochen noch Spaß macht. Die Benelli Imperiale 400 punktet im Vergleich mit einer eher entspannten Sitzhaltung und einem Gesamtpaket, das sich für längere Alltagsfahrten gut anfühlt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für „einfach losfahren“ gemacht – ohne dass man ständig an der Ergonomie nachjustieren muss.

Die Harley-Davidson Nightster bietet ebenfalls einen modernen Komfortansatz, wirkt aber im Fahrgefühl stärker auf sportlichere Aktivität ausgelegt. Das kann bedeuten, dass man sich schneller „im Motorrad“ fühlt – gleichzeitig kann die persönliche Passform (je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit) stärker ins Gewicht fallen. Im Vergleich lohnt sich daher der Blick auf die eigene Sitzposition: Wer gerne dynamisch fährt, wird die Nightster oft als stimmig empfinden, während sehr entspannte Fahrer mit der Imperiale 400 leichter glücklich werden.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt

Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie sie im Alltag zusammenwirken. Die Benelli Imperiale 400 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche reduziert ist – und genau dadurch unkompliziert bleibt. Das macht sie interessant, wenn Wartung, Handhabung und ein klarer Fokus auf Fahrspaß im Vordergrund stehen.

Die Harley-Davidson Nightster bringt dagegen mehr „Marken- und Lifestyle-Feeling“ mit. Im Vergleich kann das bedeuten, dass sich das Motorrad in der Nutzung stärker wie ein Statement anfühlt. Gleichzeitig ist das Setup oft so gedacht, dass man das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch gerne individualisiert. Wer Zubehör und Anpassungen mag, findet hier häufig mehr Ansatzpunkte.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Benelli Imperiale 400 – Stärken

  • Alltagstauglicher Retro-Charakter: stimmiges Design ohne unnötige Komplexität.
  • Leicht zugängliches Fahrgefühl: gut dosierbar, angenehm im Stadtverkehr.
  • Komfortorientierte Abstimmung: wirkt entspannend auf längeren Strecken.

Benelli Imperiale 400 – Schwächen

  • Weniger Fokus auf maximale Dynamik: wer sportlich „ziehen“ will, könnte mehr erwarten.
  • Charakter eher harmonisch: für Fans von aggressiverem Ansprechverhalten ist die Nightster oft spannender.

Harley-Davidson Nightster – Stärken

  • Starke Präsenz: der Markencharakter ist im Fahrgefühl deutlich spürbar.
  • Aktiveres Handling: macht Lust auf zügigere Fahrten und Kurven.
  • Mehr Individualisierungs- und Lifestyle-Potenzial: passt gut zu Zubehörideen.

Harley-Davidson Nightster – Schwächen

  • Anspruch an die persönliche Passform: Ergonomie kann je nach Fahrer stärker variieren.
  • Weniger „Plug-and-Relax“: wer maximal entspannt fahren will, kann die Imperiale 400 als entspannter empfinden.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung fällt leichter, wenn klar ist, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Benelli Imperiale 400 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein klassisches Retro-Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt. Wer vor allem Stadtverkehr, kurze bis mittlere Touren und eine entspannte Gangart bevorzugt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein Motorrad ohne „Druck“ fahren möchten, ist die Imperiale 400 oft die ruhigere, angenehmere Wahl.

Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen ideal für alle, die mehr Dynamik, mehr Markencharakter und ein aktiveres Fahrgefühl suchen. Wer gerne zügig fährt, Kurven dynamischer angeht oder das Motorrad als Ausdruck von Stil und Haltung versteht, wird mit der Nightster häufig mehr „Biss“ im Alltag erleben. Auch wer Spaß an Individualisierung hat, findet in der Nightster meist mehr Ansatzpunkte.

Fazit:

Die Benelli Imperiale 400 ist die bessere Wahl, wenn ein entspanntes Retro-Motorrad im Fokus steht: leicht zu fahren, alltagstauglich und mit einem harmonischen Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Sie punktet besonders für Stadtfahrten, gemütliche Touren und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig nach sportlicher Aufmerksamkeit verlangt.

Die Harley-Davidson Nightster passt besser, wenn Präsenz und Dynamik stärker zählen: ein lebendigeres Ansprechverhalten, aktiveres Handling und ein Gesamtpaket, das sich mehr nach „Fahren mit Charakter“ anfühlt. Wer gerne zügiger unterwegs ist, Kurven dynamischer nimmt und den Harley-Vibe wirklich erleben möchte, findet in der Nightster meist die passendere Wahl.

Kurz gesagt: Imperiale 400 für entspanntes, unkompliziertes Fahren – Nightster für mehr Dynamik, Stil und aktives Fahrvergnügen.

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