UVP 4.869 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
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Baujahr von 2022 bis 2025
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Pro und Kontra

Pro:
  • konsequenter Klassik-Look
  • einfachste Bedienung
  • Speichenfelgen ohne Aufpreis
  • schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
  • günstiger Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • etwas klobige Fußrastenanlage
  • mittelmässige Bremse
Pro:
  • starker, charaktervoller Motor
  • kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
  • irsinnig gute Ausstattung
  • 200 Watt Musikanlage
  • Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
  • bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
Kontra:
  • sehr schwer
  • Bremsen vorne nur 1b
  • keine Rückfahrhilfe
  • Apple Carplay ja, Android-Auto nein
  • nix für Anfänger

Abmessungen & Gewicht

Gewicht205kg
Radstand1.440mm
Länge2.170mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.120mm
Gewicht416kg
Radstand1.669mm
Länge2.609mm
Radstand1.669mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.444mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum374ccm
Hub90mm
Bohrung73mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartPowerPlus V2
Hubraum1.768ccm
Hub96mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite387km
Leistung122 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment178 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vornekonventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm
Federung hintenDoppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm
Aufhängung hintenKasten-Zweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90 - 19
Reifen hinten130/80 - 18
RahmenbauartRückgrat
Federung vorneUpside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenFox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60 B 19 66 H
Reifen hinten180/60 R 16 80 H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm)

Fazit

So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen. 

Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.199€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 2.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: Schwarz, Silber

Fazit

Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!
 
Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 35.790€
  • Verfügbarkeit: seit 2022 
  • Farben: schwarz, blau, grau

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Benelli Imperiale 400 vs. Indian Pursuit Dark Horse – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Stil“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich spannend. Die Benelli Imperiale 400 steht für klassisches Retro-Feeling und einen unkomplizierten Einstieg in die Cruiser-Optik. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen wirkt wie ein Statement: mehr Reise-Charakter, mehr Präsenz und ein Gesamtpaket, das auf längere Strecken und souveränes Dahingleiten ausgelegt ist. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrkomfort, Ausstattung und Fahrverhalten unterscheiden – und worauf man beim Kauf achten sollte.

Erster Eindruck: Stil, Haltung und Zielgruppe

Benelli Imperiale 400 – klassisch, nahbar, entspannt

Die Imperiale 400 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt. Die Sitzposition und die generelle „Leichtigkeit“ im Handling passen gut zu Stadtfahrten, Feierabendrunden und entspannten Touren. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern einfach Spaß macht, findet hier eine stimmige Basis.

Indian Pursuit Dark Horse – markant, reiseorientiert, souverän

Die Pursuit Dark Horse tritt deutlich selbstbewusster auf. Das Design und die Ausrichtung zielen stärker auf Komfort über längere Strecken. Gerade wenn man regelmäßig weitere Distanzen fährt oder gern mit Gepäck unterwegs ist, spielt das Gesamtkonzept seine Stärken aus. Das Motorrad fühlt sich weniger wie „kurz mal um die Ecke“ an, sondern eher wie „wir fahren los und bleiben unterwegs“.

Motor & Charakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich vor allem ein Unterschied im Charakter: Die Imperiale 400 ist eher auf ein ruhiges, gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt dagegen kraftvoller im Gesamteindruck und bietet mehr Reserven, wenn es zügiger werden soll oder wenn man mit mehr Last unterwegs ist.

Wichtig ist dabei nicht nur die reine Zahl, sondern wie sich Leistung und Drehmoment im Fahrbetrieb bemerkbar machen. Die Benelli spielt ihre Stärken besonders bei entspanntem Tempo aus: Man fährt „mit dem Motor“, statt ihn ständig zu fordern. Die Indian lässt sich im Vergleich oft leichter in höhere Geschwindigkeitsbereiche bringen und bleibt dabei gelassen – besonders dann, wenn der Fokus auf flüssigem Reisen liegt.

Getriebe & Antrieb: Schalten, Beschleunigen, Durchzug

Auch beim Getriebe und der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, unterscheiden sich die Philosophien. Die Imperiale 400 wirkt wie ein Motorrad, das man gern sauber und ruhig bewegt: Schalten fühlt sich stimmig an, und der Antrieb unterstützt eine entspannte Fahrweise. Die Pursuit Dark Horse wirkt dagegen „toureriger“: Der Antrieb trägt oft auch dann, wenn man nicht ständig nachjustiert, und macht das Fahren in wechselnden Situationen leichter.

In der Praxis bedeutet das: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert anfühlt, wird mit der Benelli sehr zufrieden sein. Wer dagegen öfter Landstraße oder Autobahn-Anteile fährt und dabei weniger „Arbeit“ im Antrieb spüren möchte, findet in der Indian häufig den entspannteren Begleiter.

Fahrwerk & Fahrverhalten: Komfort vs. Agilität

Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen den Einsatzzwecken. Die Benelli Imperiale 400 legt den Schwerpunkt auf ein angenehmes, alltagstaugliches Fahrgefühl. Unebenheiten werden meist so verarbeitet, dass das Motorrad nicht unnötig unruhig wirkt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein komfortables Cruiser-Feeling suchen, ohne dass das Motorrad „zu schwerfällig“ wird.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist stärker auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Gerade bei längeren Strecken profitiert man von einem Fahrgefühl, das auch bei wechselndem Tempo und Winddruck souverän bleibt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „kurvenhungriges“ Gerät, sondern mehr wie ein Reisemittel, das Kilometer gut aussehen lässt.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo

Bei Bremsen und dem Zusammenspiel aus Verzögerung und Dosierbarkeit geht es vor allem um das Gefühl: Wie schnell kann man das Motorrad kontrolliert abbremsen, und wie gut lässt sich die Bremsleistung abstufen? Die Imperiale 400 bietet ein gut nutzbares Setup für den Alltag – besonders dann, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad nicht ständig am Limit bewegt.

Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn mehr Tempo oder mehr Last im Spiel ist. Das Gesamtpaket wirkt darauf abgestimmt, dass man auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ein hohes Maß an Kontrolle behält. Wer viel unterwegs ist und sich auf gleichbleibende Bremsperformance verlassen möchte, findet hier einen Vorteil.

Ergonomie & Sitzposition: Wie man sich auf dem Motorrad „einrichtet“

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt. Die Benelli Imperiale 400 wirkt so, als wäre sie für entspannte Fahrten gemacht: Der Rücken bleibt angenehm, die Arme erreichen die Bedienelemente ohne Zwang, und das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt eher zu genießen als zu „arbeiten“.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie man auf dem Motorrad sitzt und wie gut sich die Haltung über Zeit beibehält. Wer häufig fährt, merkt den Unterschied: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Gesamtsetup, das sich für Touren besonders gut anfühlt.

Ausstattung & Komfort: Was den Unterschied im Alltag macht

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Modelle vor allem in der Ausrichtung. Die Imperiale 400 setzt auf ein stimmiges, klassisches Gesamtbild und eine Bedienlogik, die schnell verstanden ist. Das ist ein Plus, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht mit zu vielen Funktionen ablenkt.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen stärker auf Komfort und Reise-Feeling ausgelegt. Dazu gehören typischerweise mehr „Alltagshelfer“ im Gesamtkonzept, die das Fahren über längere Strecken angenehmer machen. Wer Wert auf eine runde Tour-Ausstattung legt, wird die Indian häufiger als „fertiges Paket“ wahrnehmen.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Benelli Imperiale 400 – Stärken

  • Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Feierabendrunden
  • Nahezu unkomplizierte Bedienung und ein klarer Fokus auf Genuss
  • Stimmige Ergonomie für kurze bis mittlere Touren
  • Retro-Charme, der auch im Alltag gut funktioniert

Benelli Imperiale 400 – Schwächen

  • Für sehr lange Strecken kann die Reise-Ausrichtung weniger „komfortorientiert“ wirken als bei der Indian
  • Wenn häufig zügig gefahren wird oder viel Last dabei ist, kann die Indian im Gesamteindruck mehr Reserven bieten

Indian Pursuit Dark Horse – Stärken

  • Reiseorientiertes Gesamtpaket mit Fokus auf Komfort über Distanz
  • Mehr Souveränität bei wechselnden Geschwindigkeiten und Lastsituationen
  • Stabileres Langstrecken-Gefühl durch die passende Abstimmung
  • Stärkere Präsenz und „Tourer“-Charakter

Indian Pursuit Dark Horse – Schwächen

  • Wer vor allem kurze Wege fährt, empfindet die Ausrichtung möglicherweise als „zu groß“ oder zu tourerisch
  • In engen Situationen kann das Gesamtgefühl weniger agil wirken als bei der Benelli

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Benelli Imperiale 400 ist besonders attraktiv, wenn der Alltag im Vordergrund steht: unkompliziert starten, entspannt fahren, das Motorrad als Begleiter für regelmäßige kurze Ausfahrten nutzen. Auch für Fahrer, die den Cruiser-Look mögen, aber keine Lust auf „zu viel“ haben, ist sie eine sehr stimmige Wahl.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen die bessere Wahl, wenn Touren und längere Strecken eine große Rolle spielen. Wer häufig unterwegs ist, Komfort über Distanz sucht und ein Motorrad möchte, das sich auch bei höheren Anforderungen ruhig und souverän anfühlt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild. Dazu passt auch, wer gern mit mehr Gepäck oder in wechselnden Bedingungen fährt.

Fazit:

Die Benelli Imperiale 400 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, unkomplizierter Bedienung und klassischem Cruiser-Feeling liegt. Sie passt besonders gut für Stadtverkehr, Feierabendrunden und Touren, bei denen man vor allem den Genuss im Vordergrund sieht. Ihre Stärken spielen aus, wenn man nicht ständig hohe Reserven abrufen muss, sondern gleichmäßig und ruhig unterwegs sein möchte.

Die Indian Pursuit Dark Horse empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die mehr Reise-Charakter wollen: souveränes Fahrgefühl, komfortorientierte Abstimmung und ein Gesamtpaket, das längere Strecken deutlich angenehmer macht. Wer regelmäßig weitere Distanzen fährt, profitiert von der tourerischen Ausrichtung und dem ruhigen, stabilen Eindruck im Fahrbetrieb.

Kurz gesagt: Benelli für nahbare Alltagsfahrten mit Retro-Charme, Indian für Tourenmenschen, die Komfort und Souveränität über Distanz priorisieren.

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