| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
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Benelli Imperiale 400 vs Kawasaki Z 500 – Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen der Benelli Imperiale 400 und der Kawasaki Z 500 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei unterschiedlichen Motorrad-Charakteren: Die Imperiale 400 steht für klassisches Retro-Feeling und eine eher entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Die Z 500 wirkt dagegen modern, direkt und straßenorientiert – mit dem Anspruch, sich im Alltag genauso wie auf der Landstraße agil zu bewegen. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Maschinen im Zusammenspiel aus Fahrgefühl, Komfort, Alltagstauglichkeit und typischen Vor- und Nachteilen unterscheiden.
Erster Eindruck: Stil und Haltung auf der Straße
Benelli Imperiale 400: Retro als Programm
Die Benelli Imperiale 400 setzt klar auf den Look klassischer Motorräder. Das Design wirkt stimmig, die Linien sind bewusst „old school“ gehalten. Dadurch fühlt sich die Maschine nicht wie ein reines Transportmittel an, sondern eher wie ein Motorrad, das man gerne fährt, weil es optisch und vom Gesamteindruck her Spaß macht. Wer Wert auf eine ruhigere, charaktervolle Optik legt, findet hier schnell einen Zugang.
Kawasaki Z 500: Naked Bike mit moderner Ausstrahlung
Die Kawasaki Z 500 präsentiert sich als modernes Naked Bike. Die Optik wirkt kompakt und dynamisch, die Silhouette ist auf „Straße“ getrimmt. Das spiegelt sich auch im Fahrgefühl wider: Die Z 500 wirkt insgesamt pragmatisch und zielgerichtet, als wäre sie für wechselnde Streckenprofile gemacht – von der Stadt bis zur Feierabendrunde.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder anfühlen
Benelli Imperiale 400: entspannt, gleichmäßig, angenehm
Die Imperiale 400 vermittelt ein entspanntes Fahrgefühl. Gerade im Alltag, wenn es häufig um Anfahren, kurze Strecken und gleichmäßiges Dahingleiten geht, spielt das Konzept seine Stärken aus. Die Maschine wirkt nicht „nervös“, sondern eher harmonisch. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse „mitgerissen“ werden.
Kawasaki Z 500: lebendig, direkt und straßenorientiert
Die Z 500 ist spürbar direkter in der Ansprache. Das macht sie interessant, wenn man gerne zügig unterwegs ist oder Kurvenfahrten mag, bei denen man das Motorrad aktiv einsetzt. Im Vergleich zur Imperiale 400 wirkt die Z 500 insgesamt „sportlicher“ im Charakter – nicht im Sinne von kompromissloser Rennmaschine, sondern eher als agiles Naked Bike, das Lust auf Dynamik macht.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Strecken
Im Alltag zählen vor allem Dinge wie Übersicht, Handlichkeit, Sitzposition und das Gefühl, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss. Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie spielen ihre Stärken unterschiedlich aus.
Imperiale 400: Komfort und Gelassenheit
Die Imperiale 400 wirkt besonders dann passend, wenn das Motorrad vor allem komfortabel und unkompliziert sein soll. Das Retro-Konzept sorgt dafür, dass man sich schnell wohlfühlt, ohne ständig auf „Performance-Modus“ zu gehen. Für Pendler, die lieber entspannt fahren und das Motorrad als Begleiter sehen, ist das ein klarer Pluspunkt.
Z 500: wendig und schnell im Kopf
Die Kawasaki Z 500 punktet im Alltag vor allem durch ihre agile Auslegung. Gerade im Stadtverkehr, bei häufigen Richtungswechseln oder wenn man mal zügiger durch eine Lücke möchte, fühlt sich die Z 500 oft „präsenter“ an. Wer gerne flexibel fährt und das Motorrad als Werkzeug für unterschiedliche Situationen nutzt, wird die Z 500 als sehr stimmig empfinden.
Leistung und Durchzug: Wo die Unterschiede im Fahrstil sichtbar werden
Beim Vergleich zwischen 400 und 500 Kubikzentimetern geht es weniger um „Gewalt“ als um die Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Imperiale 400 ist eher auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt, während die Z 500 das Gefühl vermittelt, dass man bei Bedarf mehr Reserven abrufen kann.
Benelli Imperiale 400: souverän im Alltag
Die Imperiale 400 passt gut zu Fahrern, die nicht ständig am Gas spielen möchten. Der Charakter ist eher harmonisch: Man fährt, kommt voran und muss nicht dauernd in den „nächsten Gang“ denken, um das Motorrad angenehm zu bewegen. Das ist besonders auf Strecken mit wechselndem Tempo ein Vorteil.
Kawasaki Z 500: mehr Dynamik für Tempo und Überholen
Die Z 500 wirkt im Vergleich oft spritziger, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder auf der Landstraße Überholvorgänge entspannt zu planen. Das macht sie interessant für alle, die gerne etwas mehr „Biss“ im Fahrgefühl haben, ohne dabei in eine komplett andere Motorradklasse zu wechseln.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagspraxis und Ermüdung
Komfort ist nicht nur eine Frage von „bequem“, sondern auch von Ermüdung und dem Gefühl, wie gut man nach einer längeren Runde noch entspannt ankommt.
Imperiale 400: entspannte Haltung
Die Imperiale 400 wirkt insgesamt auf entspanntes Sitzen ausgelegt. Das Retro-Konzept unterstützt das Gefühl, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Für längere Feierabendfahrten oder Touren mit Fokus auf Genuss ist das ein Pluspunkt.
Z 500: aufrechte, straßennahe Ergonomie
Die Z 500 bietet eine Ergonomie, die eher auf aktive Straßenfahrt ausgelegt ist. Das bedeutet: Man sitzt nicht „wie auf einem Sofa“, sondern hat das Motorrad gut unter Kontrolle. Für Fahrer, die gerne Kurven fahren oder öfter mal zügiger unterwegs sind, ist das oft angenehmer, weil man das Bike direkter spürt.
Handling und Fahrwerk: Wie sicher fühlt es sich an?
Beim Handling geht es darum, wie leicht das Motorrad zu bewegen ist und wie stabil es bei wechselnden Bedingungen bleibt. Beide Maschinen sind für die Straße gemacht, aber sie vermitteln unterschiedliche Schwerpunkte.
Imperiale 400: ruhige Linie
Die Imperiale 400 wirkt tendenziell ruhiger in der Fahrweise. Das kann gerade auf unruhigerem Asphalt oder bei entspanntem Tempo ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht ständig nach „Korrektur“ verlangt. Wer eine gleichmäßige, gutmütige Linie bevorzugt, wird das mögen.
Z 500: präzise und lebendig
Die Z 500 fühlt sich im Vergleich oft präziser an, wenn es um Richtungswechsel und zügiges Fahren geht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern aktiv gestaltet. Gleichzeitig ist das Handling so ausgelegt, dass man auch im Alltag nicht ständig das Gefühl hat, man müsse das Motorrad „führen“.
Bremsen, Sicherheit und Kontrolle
Bei beiden Modellen steht die Kontrollierbarkeit im Vordergrund. Im Vergleich zeigt sich typischerweise: Die Z 500 wirkt im dynamischeren Einsatz oft etwas „direkter“, während die Imperiale 400 eher für berechenbare Alltagsbremsungen und ein ruhiges Gesamtpaket steht. Entscheidend ist am Ende weniger ein einzelner Wert als das Zusammenspiel aus Gefühl am Hebel, Dosierbarkeit und dem, wie stabil sich das Motorrad beim Verzögern anfühlt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag sind Details wichtig: Sicht, Bedienbarkeit, Alltagstauglichkeit bei Lichtverhältnissen und die Frage, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt. Beide Bikes sind so konzipiert, dass sie sich nicht „kompliziert“ anfühlen.
Imperiale 400: Charakter statt Technik-Show
Die Imperiale 400 wirkt wie ein Motorrad, das man wegen seines stimmigen Gesamtkonzepts kauft. Wer Retro mag und ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein „reines Datenblatt“ anfühlt, wird hier schnell glücklich. Die Stärke liegt in der stimmigen Atmosphäre und dem unkomplizierten Fahralltag.
Z 500: modernes Naked-Bike-Paket
Die Z 500 wirkt wie ein Motorrad, das auf Alltag und Fahrspaß optimiert ist. Gerade wenn man Wert auf ein Motorrad legt, das sich schnell „richtig“ anfühlt und bei Bedarf dynamisch wird, ist die Z 500 oft die passendere Wahl.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
Benelli Imperiale 400 – Stärken
- Retro-Charakter und stimmiges Design, das man gerne fährt.
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße.
- Wirkt im Alltag gutmütig und nicht überfordernd.
Benelli Imperiale 400 – mögliche Schwächen
- Wer maximale Dynamik sucht, findet bei der Imperiale 400 eher einen genussorientierten Ansatz.
- Im Vergleich zur Z 500 kann das Gefühl von „mehr Reserven“ im sportlicheren Einsatz weniger präsent sein.
Kawasaki Z 500 – Stärken
- Agiler, direkter Charakter für wechselnde Strecken.
- Wirkt im dynamischen Fahren oft spritziger und straßenorientiert.
- Ergonomie und Handling unterstützen aktive Kurvenfahrten.
Kawasaki Z 500 – mögliche Schwächen
- Wer bewusst den ganz entspannten Retro-Flow sucht, könnte die Z 500 als „lebendiger“ empfinden.
- Je nach Fahrstil kann der Fokus auf Dynamik dazu führen, dass man im Alltag schneller „mitzieht“ als geplant.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist.
Benelli Imperiale 400 ist besonders passend für…
- Fahrer, die Retro-Design lieben und ein stimmiges Gesamtgefühl suchen.
- Menschen, die vor allem entspannt pendeln oder Touren mit Genusscharakter fahren.
- Alle, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert anfühlt und nicht dauernd „fordert“.
Kawasaki Z 500 ist besonders passend für…
- Fahrer, die ein modernes Naked Bike wollen und gerne dynamisch unterwegs sind.
- Menschen, die im Alltag und auf der Landstraße flexibel beschleunigen und überholen möchten.
- Wer ein Motorrad sucht, das agil wirkt und Kurvenfahrten aktiv unterstützt.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Retro-Charakter, entspanntem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das im Alltag vor allem Ruhe und Genuss vermittelt. Sie passt besonders zu Fahrern, die lieber gleichmäßig unterwegs sind und das Motorrad als stimmigen Begleiter sehen. Die Kawasaki Z 500 empfiehlt sich dagegen, wenn ein modernes, straßenorientiertes Naked Bike gesucht wird, das sich lebendig anfühlt und im dynamischeren Einsatz mehr „Direktheit“ liefert. Wer Kurven aktiv fährt, im Alltag flexibel beschleunigen möchte und insgesamt ein agileres Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Z 500 glücklicher. Kurz gesagt: Imperiale 400 für den entspannten Retro-Genuss, Z 500 für mehr Dynamik und straßennahe Agilität.