| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Benelli Imperiale 400 vs Triumph Bonneville T100 – welcher Klassiker passt besser?
Wer sich für ein Retro-Motorrad interessiert, landet schnell bei zwei Namen, die auf ihre Art für Fahrspaß und Stil stehen: die Benelli Imperiale 400 und die Triumph Bonneville T100. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick vertraut – runde Formen, klassische Linien und ein Charakter, der nicht nach „Mainstream“ aussieht. Doch sobald man genauer hinschaut, wird klar: Die beiden Motorräder zielen auf unterschiedliche Fahrerbedürfnisse ab. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle mit, wo liegen die Schwächen, und für wen lohnt sich welches Bike?
Erster Eindruck: Retro-Optik trifft auf unterschiedliche Philosophie
Die Benelli Imperiale 400 steht für eine zugängliche, moderne Interpretation des Klassikers. Das Motorrad wirkt stimmig, ohne zu überladen zu sein, und macht optisch Lust auf entspannte Touren. Die Triumph Bonneville T100 verfolgt dagegen den Ansatz „Klassiker mit Premium-Anspruch“: Die Anmutung ist sehr hochwertig, die Verarbeitung wirkt durchgehend souverän, und das Gesamtbild strahlt eine gewisse Historie aus.
In der Praxis zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Retro-Look gebaut – aber die Triumph legt stärker den Fokus auf das „Gesamtpaket“ aus Design, Detailqualität und Markencharakter. Die Benelli ist eher die Wahl, wenn man den Stil sucht, aber dabei pragmatisch bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Benelli Imperiale 400 setzt auf ein entspanntes, gut dosierbares Fahrgefühl. Der Motor passt besonders gut zu Stadtverkehr, Landstraße und gemütlichem Cruisen. Das Ansprechverhalten wirkt angenehm direkt, und das Motorrad lässt sich ohne großen Aufwand bewegen. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert von der unkomplizierten Art, wie die Imperiale beschleunigt und dabei kontrollierbar bleibt.
Die Triumph Bonneville T100 geht dagegen stärker in Richtung „kraftvoller Klassiker“. Der Motor fühlt sich in vielen Situationen souveräner an, besonders wenn es um zügiges Fahren, Überholvorgänge oder längere Strecken geht. Die Art, wie die Maschine Leistung aufbaut, wirkt insgesamt erwachsener – nicht nur „mehr“, sondern auch harmonischer im Zusammenspiel mit dem Fahrwerk und der Sitzposition.
Stärken der Benelli: entspanntes Handling, unkomplizierte Dosierbarkeit, sehr alltagstauglicher Charakter. Schwächen der Benelli: wer häufig sportlich unterwegs ist oder regelmäßig hohe Lasten/Tempo fährt, merkt schneller Grenzen. Stärken der Triumph: souveräner Antrieb, mehr Reserven, insgesamt erwachsener Fahrstil. Schwächen der Triumph: wer vor allem kurze Strecken fährt und ein möglichst entspanntes Budget im Blick hat, könnte den Mehrwert nicht vollständig ausspielen.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. stabil auf Distanz
Im Handling spielt die Imperiale 400 ihre Stärken aus: Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, vermittelt ein sicheres Gefühl bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten und macht das Rangieren sowie das Fahren im Stadtverkehr angenehm. Auch auf Landstraßen bleibt die Maschine gut kontrollierbar – sie lädt eher zu flüssigem Fahren ein als zu „harten“ Manövern.
Die Triumph Bonneville T100 zeigt sich dagegen besonders auf längeren Strecken und bei zügigerem Tempo. Das Fahrwerk wirkt stabiler, die Maschine liegt ruhiger auf der Linie und vermittelt mehr Gelassenheit, wenn die Straße schneller wird. In Kurven fühlt sich die Triumph insgesamt „erwachsener“ an, während die Benelli eher den Fokus auf Agilität und Alltagstauglichkeit legt.
Damit ergibt sich ein klares Bild: Die Benelli ist die leichtere Wahl für entspanntes Fahren und häufiges Stop-and-go. Die Triumph ist die bessere Option, wenn längere Touren, Autobahnabschnitte oder dynamischere Landstraßenfahrten häufiger vorkommen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei den Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Imperiale 400 bremst zuverlässig und lässt sich gut kontrollieren, was gerade im Stadtverkehr ein Plus ist. Die Triumph Bonneville T100 bietet ebenfalls ein sicheres Bremsgefühl, wirkt aber in der Gesamtheit oft präziser und standfester, wenn es um stärkere Verzögerungen oder wiederholte Bremsmanöver geht.
Wer viel in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert von der gutmütigen Dosierung der Benelli. Wer häufiger zügig fährt oder längere Strecken mit wechselnden Bedingungen plant, wird die Triumph als insgesamt souveräner wahrnehmen.
Ergonomie und Sitzkomfort: Für welche Körper passt es?
Die Ergonomie ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil Retro-Modelle oft eine bestimmte Sitzhaltung mitbringen. Die Benelli bietet eine entspannte Position, die sich besonders für kürzere bis mittlere Fahrten angenehm anfühlt. Das Motorrad wirkt so abgestimmt, dass man schnell „drin“ ist und nicht ständig gegen die Maschine arbeiten muss.
Die Triumph Bonneville T100 ist ebenfalls auf Komfort ausgelegt, wirkt aber in der Gesamtabstimmung oft etwas „touriger“. Dadurch kann sie für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, die bessere Wahl sein. Wer viel im Alltag unterwegs ist, wird trotzdem schnell merken: Beide Motorräder sind nicht als Sportmaschinen gedacht, sondern als Klassiker, die man entspannt bewegt.
Stärken der Benelli: unkomplizierte Sitzposition, schnell vertraut. Schwächen der Benelli: bei sehr langen Fahrten kann der Komfort je nach Körperbau schneller an Grenzen stoßen. Stärken der Triumph: insgesamt tourentauglicheres Gesamtgefühl. Schwächen der Triumph: wer sehr klein/leicht ist oder maximale Leichtigkeit sucht, sollte die Passform individuell prüfen.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die Optik, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im täglichen Betrieb nutzen lässt. Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach fährt: übersichtliche Bedienung, ein stimmiges Konzept und eine klare Ausrichtung auf unkomplizierten Fahrspaß. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein Retro-Motorrad als „Alltagsklassiker“ sehen, ist das ein Vorteil.
Die Triumph Bonneville T100 punktet stärker mit dem Premium-Gefühl: Verarbeitung, Detailqualität und das Marken-typische Gesamtpaket machen sich im Alltag bemerkbar. Dazu kommt, dass die Triumph oft als „rund“ wahrgenommen wird – vom Starten bis zum Fahren. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt und das Motorrad auch länger besitzen möchte, findet hier häufig den besseren Gegenwert.
Wichtig ist: Ausstattung und Komfort sind nicht nur „nice to have“. Sie entscheiden darüber, ob man das Motorrad nach der ersten Ausfahrt wirklich regelmäßig nutzt.
Wartung, Service und Kosten: Pragmatismus vs. Premium-Ökosystem
Bei der Frage nach Wartung und Service spielt die Praxis eine große Rolle: Wie gut ist das Händlernetz, wie unkompliziert sind Ersatzteile, und wie planbar sind die Kosten? Die Benelli Imperiale 400 wird oft als pragmatische Wahl gesehen, wenn man ein klassisches Motorrad sucht, ohne in ein Premium-Ökosystem zu müssen. Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen stärker mit dem Marken- und Serviceumfeld verbunden, was sich in der Regel in einem sehr professionellen Gesamtgefühl zeigt – kann aber auch höhere Ausgaben bedeuten.
Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer maximale Planbarkeit und einen eher „unkomplizierten“ Weg sucht, schaut sich die Benelli genauer an. Wer bereit ist, für Premium-Qualität und das Markenpaket mehr einzuplanen, findet in der Triumph häufig die passendere Basis.
Für wen lohnt sich welche Maschine?
Benelli Imperiale 400: die richtige Wahl für entspanntes Cruisen
Die Benelli Imperiale 400 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird: Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und das Bedürfnis nach einem unkomplizierten Retro-Motorrad. Das Fahrgefühl ist zugänglich, das Handling wirkt leicht, und der Motorcharakter unterstützt eine entspannte Gangart. Wer nicht ständig hohe Reserven braucht, sondern lieber gleichmäßig und entspannt fährt, findet hier einen stimmigen Begleiter.
Triumph Bonneville T100: die bessere Wahl für Touren und mehr Reserven
Die Triumph Bonneville T100 ist die passende Option, wenn längere Strecken, zügigeres Fahren und ein „erwachseneres“ Gesamtgefühl häufiger vorkommen. Der Antrieb wirkt souveräner, das Fahrwerk vermittelt mehr Stabilität und das Motorrad fühlt sich insgesamt runder an. Wer das Retro-Feeling nicht nur optisch, sondern auch in Verarbeitung und Fahrqualität sucht, wird mit der Triumph sehr wahrscheinlich glücklicher.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 und die Triumph Bonneville T100 sind beide echte Retro-Klassiker – aber sie spielen unterschiedliche Stärken aus. Die Benelli überzeugt vor allem durch ihr unkompliziertes, leicht zu fahrendes Wesen: Sie eignet sich besonders für den Alltag, für Stadt und Landstraße und für alle, die ein Retro-Motorrad suchen, das schnell vertraut ist und entspannt Spaß macht. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder beim Fahren öfter Reserven braucht, wird die Grenzen der Benelli eher spüren.
Die Triumph Bonneville T100 punktet mit einem insgesamt souveräneren Fahrgefühl: Der Antrieb wirkt kraftvoller und harmonischer, das Motorrad liegt stabiler und vermittelt mehr Gelassenheit bei Tempo und Distanz. Dafür ist sie eher die Wahl, wenn das „Premium-Gesamtpaket“ im Vordergrund steht und man bereit ist, mehr in das Marken- und Qualitätsgefühl zu investieren.
Kurz gesagt: Benelli für entspanntes Cruisen und pragmatischen Retro-Genuss, Triumph für Touren, mehr Reserven und ein rundes Premium-Klassiker-Erlebnis.