| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
MotorradTest.de auf YouTube
Benelli Imperiale 400 vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich der Charaktere
Manchmal treffen im Motorradvergleich zwei Welten aufeinander: klassischer Stil und entspanntes Cruisen auf der einen Seite, kompromisslose Performance und sportliche Aggressivität auf der anderen. Genau das passiert beim Vergleich von Benelli Imperiale 400 und Triumph Speed Triple 1200 RR. Beide Modelle machen Spaß – aber auf sehr unterschiedliche Art. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt, findet hier einen klaren Blick auf die wichtigsten Unterschiede: vom Fahrgefühl über die Dynamik bis hin zu Komfort, Bremsen und Handling.
Grundcharakter: Retro-Cruiser vs. High-Performance-Roadster
Die Benelli Imperiale 400 steht für einen zugänglichen, bodenständigen Charakter. Das Motorrad wirkt wie gemacht für ruhige Touren, Stadtfahrten und Strecken, auf denen man eher den Moment genießt als die Uhr. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein Roadster, der auf Dynamik ausgelegt ist. Hier geht es um zügiges Fahren, präzises Ansprechen und ein sportliches Gesamtpaket, das auch bei ambitionierter Gangart konstant liefert.
Im Vergleich zeigt sich: Die Imperiale 400 ist die Wahl für entspannte Fahrten mit klassischem Look. Die Speed Triple 1200 RR ist die Wahl für Fahrer, die spürbar mehr Reserven wollen und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Kurven und flotte Landstraßen nutzen.
Leistung und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Bei der Leistung und der Motorauslegung liegen Welten zwischen beiden Motorrädern. Die Triumph bringt deutlich mehr Power und damit auch mehr Durchzug. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten oder beim Überholen, wenn schnell eine passende Reserve gebraucht wird. Die Imperiale 400 ist dagegen eher auf gleichmäßiges, harmonisches Fahren ausgelegt. Sie fühlt sich dann besonders stimmig an, wenn die Fahrweise ruhig bleibt und der Fokus auf einem flüssigen Rhythmus liegt.
Das bedeutet nicht, dass die Imperiale „zu wenig“ wäre – vielmehr ist die Abstimmung eine andere. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, im Alltag flexibel bleiben möchte und nicht ständig das Gefühl haben will, den Motor „ausreizen“ zu müssen, findet in der Imperiale 400 eine sehr passende Basis. Wer dagegen regelmäßig zügig fährt, sportlich beschleunigt oder längere Strecken mit dynamischen Passagen plant, wird die Speed Triple 1200 RR deutlich souveräner erleben.
Fahrgefühl im Vergleich: Drehfreude vs. Gelassenheit
Die Triumph spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man das Motorrad aktiv bewegt: Gas auf, Linie halten, aus Kurven heraus beschleunigen. Das Ansprechverhalten wirkt dabei direkt und sportlich. Die Benelli dagegen vermittelt eher Gelassenheit. Das Motorrad lädt dazu ein, den Takt zu finden, sauber zu schalten und die Fahrt zu genießen. In der Praxis heißt das: Die Triumph belohnt eine dynamische Fahrweise stärker, die Benelli belohnt eine gleichmäßige, entspannte Nutzung.
Fahrwerk und Handling: Präzision oder Komfort-Fokus?
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Alltags-Roadster“ und „Sport-orientiertem High-Performance-Bike“. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist auf präzises Handling und Stabilität bei zügiger Fahrt ausgelegt. In schnellen Richtungswechseln und bei sportlicher Kurvenfahrt wirkt das Motorrad kontrolliert und gibt dem Fahrer ein klares Feedback.
Die Benelli Imperiale 400 ist dagegen eher auf ein angenehmes Fahrgefühl im Alltag abgestimmt. Das Motorrad bleibt dabei gutmütig und vermittelt Sicherheit, ohne den Anspruch zu haben, jede sportliche Linie maximal auszureizen. Wer häufig über Stadtstraßen rollt, mit wechselndem Belag unterwegs ist oder einfach entspannt fahren möchte, profitiert von dieser Charakteristik.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die sportliche Präzision und die Souveränität bei zügiger Gangart. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr ruhiger Fahrweise „zu viel“ sein kann – also mehr Performance, als man im Alltag wirklich abruft.
- Benelli Imperiale 400: Stärke ist die entspannte, gutmütige Art und das unkomplizierte Handling. Schwäche ist, dass bei sehr sportlichem Fahren die Reserven und die Dynamik der Triumph fehlen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Ein Vergleich ohne Blick auf die Bremsen wäre unvollständig. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist klar auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Das zeigt sich in der Bremsperformance und im Gefühl beim Dosieren: Beim harten Verzögern und in Situationen, in denen schnell wieder beschleunigt werden soll, wirkt die Triumph besonders souverän.
Die Benelli Imperiale 400 bremst ebenfalls zuverlässig, aber mit einem anderen Anspruch. Im Alltag und bei moderater Fahrweise reicht das völlig aus. Wer jedoch regelmäßig sportlich fährt oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, wird die Triumph als deutlich „sportlicher“ erleben.
Komfort und Alltag: Welche Maschine macht den Alltag leichter?
Komfort ist mehr als nur Sitzhöhe. Es geht um die Frage, wie entspannt sich ein Motorrad im Alltag bewegt: beim Anfahren, im Stop-and-Go, bei kurzen Strecken und auf längeren Touren. Die Benelli Imperiale 400 punktet hier mit einem unkomplizierten, ruhigen Charakter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – ohne dass man ständig „auf Leistung“ fahren muss.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR kann ebenfalls Touren, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das heißt: Wer die Speed Triple als Performance-Maschine versteht und entsprechend fährt, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Wer dagegen vor allem entspannt pendelt und möglichst wenig „Motorrad-Anspruch“ möchte, könnte die Imperiale als passender empfinden.
Stadt vs. Landstraße: Unterschiedliche Prioritäten
In der Stadt spielt die Benelli ihre Vorteile aus: leichteres Handling im Alltag, entspannter Charakter und ein Fahrgefühl, das nicht nach „Sportmodus“ verlangt. Auf der Landstraße und in kurvigen Abschnitten wird die Triumph stärker: mehr Reserven, mehr Dynamik und ein Fahrstil, der sich wie gemacht anfühlt, wenn man zügig unterwegs ist.
Design und Technik: Stil als Teil des Fahrgefühls
Beim Design sind beide Motorräder klar eigenständig. Die Benelli Imperiale 400 setzt auf klassischen Retro-Look und vermittelt dadurch eine gewisse Leichtigkeit. Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt dagegen modern, kantig und leistungsorientiert. Das Design ist hier nicht nur Optik, sondern spiegelt den Anspruch wider: sportlich, aggressiv und auf Performance getrimmt.
Technisch betrachtet ist die Triumph ebenfalls näher an der „Performance-Schiene“, während die Benelli eher als alltagstaugliches, stilbewusstes Motorrad verstanden wird. Das zeigt sich in der Art, wie sich beide Maschinen anfühlen: Die eine lädt zum entspannten Fahren ein, die andere zum aktiven Gestalten der Fahrt.
Welche Kaufentscheidung passt? Ein realistischer Blick
Wenn die Frage lautet, welches Motorrad „besser“ ist, hilft ein Blick auf die eigenen Prioritäten. Der Vergleich zwischen Benelli Imperiale 400 und Triumph Speed Triple 1200 RR ist weniger ein Duell um absolute Werte, sondern eher ein Vergleich zweier Fahrphilosophien.
- Imperiale 400 ist besonders passend, wenn der Fokus auf Alltag, entspanntem Cruisen, klassischem Stil und einem unkomplizierten Fahrgefühl liegt.
- Speed Triple 1200 RR ist besonders passend, wenn der Fokus auf sportlicher Dynamik, hoher Reserven, präzisem Handling und einer Performance-orientierten Fahrweise liegt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zusammengefasst lässt sich sagen: Die Triumph ist die Maschine für Fahrer, die mehr Tempo, mehr Durchzug und mehr sportliche Kontrolle suchen. Die Benelli ist die Maschine für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag leicht anfühlt, dabei stilvoll bleibt und ohne ständigen Leistungsdruck Spaß macht. Wer die Schwächen in Relation zu den eigenen Erwartungen betrachtet, trifft meist schneller die richtige Wahl.
Fazit:
Die Benelli Imperiale 400 ist die bessere Wahl für alle, die ein klassisch geprägtes Motorrad für Stadt und entspannte Touren suchen. Sie überzeugt mit einem zugänglichen Fahrgefühl, unkomplizierter Handhabung und einem Charakter, der nicht nach sportlicher Höchstleistung verlangt. Wer häufig gemütlich unterwegs ist und das Motorrad vor allem als Genussmittel im Alltag sieht, wird mit der Imperiale deutlich zufriedener sein.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt dagegen am besten zu Fahrern, die sportlich fahren wollen und ein Motorrad suchen, das bei Beschleunigung, Bremsen und Kurvenfahrt spürbar mehr Reserven bietet. Die Triumph spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Dynamik gefragt ist und das Motorrad aktiv bewegt wird. Wer dagegen vor allem entspannt pendelt, könnte die Speed Triple als „zu viel“ empfinden.
Kurz gesagt: Benelli für entspanntes Cruisen mit Stil, Triumph für Performance, Präzision und sportliche Ambitionen.