| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Benelli Leoncino 125 vs Benelli Leoncino 500: Vergleich der beiden Leoncino-Modelle
Wer sich für die Benelli Leoncino-Reihe interessiert, stößt schnell auf zwei sehr nahe Verwandte: die Benelli Leoncino 125 und die Benelli Leoncino 500. Optisch folgen beide dem typischen Leoncino-Charakter: ein moderner Retro-Look, der sich gut im Alltag macht und gleichzeitig Lust auf Ausfahrten macht. Doch sobald es um den Fahrbetrieb geht, zeigen sich deutliche Unterschiede. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken haben die beiden Modelle, wo liegen die Grenzen – und welche Leoncino passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?
Gemeinsamkeiten: Warum beide Leoncino-Modelle so ähnlich wirken
Auch wenn die Hubräume unterschiedlich sind, teilen die Leoncino-Modelle einige Grundideen. Dazu gehört vor allem das konzeptuelle Gesamtpaket: ein Motorrad, das nicht auf maximale Sportlichkeit getrimmt ist, sondern auf Alltagstauglichkeit und ein entspanntes, angenehmes Fahrgefühl. Das Design wirkt stimmig, die Bedienung ist auf einen breiten Fahrerkreis ausgelegt und die Maschinen sind darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt.
Im Vergleich der aufgelisteten Werte fällt außerdem auf, dass beide Modelle in vielen Bereichen eine ähnliche Philosophie verfolgen: Der Fokus liegt auf einem nutzbaren Charakter, nicht auf „Show“-Daten. Dadurch lassen sich die Unterschiede besonders gut herausarbeiten: Dort, wo die Zahlen auseinandergehen, spürt man später auch die Konsequenzen im Fahrbetrieb.
Motor und Antrieb: Der größte Unterschied im Alltag
Benelli Leoncino 125: Charakter für Stadt und entspanntes Cruisen
Die Benelli Leoncino 125 ist klar auf den Bereich ausgelegt, in dem 125er-Motorräder ihre Stärken ausspielen: Stadtverkehr, kurze Strecken, entspanntes Tempo und ein Fahrstil, bei dem man nicht ständig am Limit arbeiten muss. Im Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich: Die 125er liefert weniger Reserven, dafür wirkt sie oft harmonisch und leicht zu dosieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf einfacher Handhabung und unkompliziertem Vorankommen liegt.
Stärke: Die Leoncino 125 ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird und man lieber gleichmäßig fährt statt ständig zu beschleunigen.
Schwäche: Bei längeren Strecken mit zügigem Tempo oder wenn häufig mehrere Personen oder Gepäck dabei sind, wird die 125er schneller „ausgereizt“. Dann fehlt eher der letzte Punch, den größere Hubräume bieten.
Benelli Leoncino 500: Mehr Reserven für Touren und Überholmanöver
Die Benelli Leoncino 500 bringt im Vergleich der aufgelisteten Werte deutlich mehr Leistungsreserven mit. Das zeigt sich nicht nur in der reinen Zahl, sondern vor allem darin, wie sich das Motorrad im Alltag „freier“ anfühlt. Mehr Leistung und ein stärkerer Drehmomentcharakter sorgen dafür, dass Beschleunigungen souveräner wirken und man im Verkehr häufiger mit weniger Schaltarbeit auskommt.
Stärke: Die 500er eignet sich besonders, wenn neben der Stadt auch Landstraße und Touren regelmäßig auf dem Plan stehen. Überholmanöver und zügiges Fahren lassen sich entspannter angehen.
Schwäche: Wer primär kurze Strecken fährt und das Motorrad möglichst „leicht“ im Kopf und in der Handhabung halten möchte, kann bei der 500er mehr Motorrad als nötig empfinden – nicht unbedingt im Handling, aber im Anspruch an den Fahrstil und die Erwartungshaltung.
Fahrgefühl: Wie sich die Unterschiede in den Werten bemerkbar machen
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte rund um Gewicht und Fahrdynamik zeigt sich: Beide Leoncino-Modelle sind nicht als reine „Sportmaschinen“ gedacht. Trotzdem verändert der größere Motor bei der 500er die Wahrnehmung. Die 125er wirkt oft agiler im Kopf, weil sie schneller „im richtigen Bereich“ ist und man das Motorrad leichter in den Alltag integriert. Die 500er dagegen spielt ihre Vorteile aus, wenn es darum geht, konstant zu fahren und Reserven zu nutzen.
Auch die Werte zu Sitzhöhe und Ergonomie sind im Vergleich relevant: Je nach Körpergröße kann die 125er im Handling leichter wirken, während die 500er für manche Fahrerinnen und Fahrer durch die Gesamtbalance noch angenehmer auf längeren Strecken sein kann. Entscheidend ist hier weniger „besser/schlechter“, sondern ob die Sitzposition zum eigenen Komfortprofil passt.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Alltagstempo
Im Vergleich der aufgelisteten Komponenten und Kennwerte rund um Fahrwerk und Bremsen zeigt sich typischerweise ein klares Bild: Beide Modelle sind auf sicheres, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Die 500er profitiert jedoch häufig davon, dass sie durch die höhere Motorleistung und das höhere Tempo-Potenzial auch mehr „Systemreserve“ braucht. Das kann sich in der Praxis so anfühlen, dass sie bei zügigerem Fahren ruhiger wirkt und weniger schnell an Grenzen stößt.
Die 125er ist dafür im Alltag oft sehr angenehm, weil sie nicht ständig dazu verleitet, „zu viel“ zu wollen. Das kann gerade für Einsteiger oder für Fahrten mit Fokus auf entspanntes Ankommen ein Vorteil sein.
Alltagstauglichkeit: Ausstattung, Reichweite und Nutzung
Bei der Alltagstauglichkeit spielen mehrere Faktoren zusammen: Reichweite, Verbrauch (soweit in den Vergleichsdaten abgebildet), sowie die Frage, wie oft man tanken oder planen muss. Im Vergleich der aufgelisteten Werte liegt die 125er meist im Vorteil, wenn es um die „unkomplizierte“ Nutzung geht: weniger Aufwand, weniger Stress, mehr spontane Fahrten. Die 500er kann dagegen punkten, wenn längere Strecken häufiger vorkommen und man weniger häufig anhalten möchte – oder wenn man einfach das Gefühl mag, dass das Motorrad auch bei Gegenwind und Steigungen nicht sofort „arbeitet“.
Auch die Komfort- und Bedienlogik ist relevant: Beide Leoncino-Modelle sind so gedacht, dass man sich schnell zurechtfindet. Der Unterschied entsteht vor allem dadurch, wie stark man den Motor im jeweiligen Einsatzbereich fordert.
Für wen lohnt sich welche Leoncino?
Benelli Leoncino 125 – die passende Wahl für…
- Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt
- Fahrten mit Fokus auf Stadtverkehr und kurze bis mittlere Strecken
- Menschen, die lieber entspannt cruisen statt ständig zu beschleunigen
- alle, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig „mehr“ verlangt
Benelli Leoncino 500 – die passende Wahl für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig Landstraße und Touren fahren
- Menschen, die mehr Reserven für Überholmanöver und Steigungen möchten
- Wer oft mit Gepäck unterwegs ist oder häufiger zu zweit fährt
- alle, die das Motorrad auch bei zügigerem Tempo souverän erleben wollen
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wenn die aufgelisteten Werte gegeneinander stehen, lässt sich das Ergebnis recht klar zusammenfassen:
- Leoncino 125 punktet vor allem dort, wo Alltag, Dosierbarkeit und unkomplizierte Nutzung zählen. Die Schwäche liegt in der begrenzten Reserve bei höherem Tempo oder anspruchsvolleren Bedingungen.
- Leoncino 500 bietet im Vergleich deutlich mehr Leistungs- und Drehmomentpotenzial. Dadurch wirkt sie bei Touren und Überholvorgängen entspannter. Die Schwäche ist eher die Erwartung: Wer nur kurze Strecken fährt, könnte das Mehr an Motorrad als „zu viel“ empfinden.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 125 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Stadtfahrten, entspanntem Cruisen und einem unkomplizierten Fahrgefühl liegt. Die aufgelisteten Werte zeigen hier vor allem den Charakter einer Maschine, die leicht zu nutzen ist und im Alltag wenig fordert. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, häufiger zügig unterwegs ist oder einfach mehr Reserven möchte, wird mit der Benelli Leoncino 500 glücklicher. Die im Vergleich deutlich stärkeren Leistungs- und Drehmomentwerte sorgen dafür, dass das Motorrad auch bei anspruchsvolleren Situationen souveräner bleibt.
Kurz gesagt: 125 für den entspannten Alltag und Einsteiger-Anspruch, 500 für mehr Tourenkomfort, Reserven und souveränes Fahren über längere Distanzen.