| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
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Benelli Leoncino 125 vs. BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Kurven und leichtes Gelände
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Einsteiger“ klingen, steckt dahinter oft eine ganz unterschiedliche Philosophie. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der Benelli Leoncino 125 und der BMW G 310 GS. Beide sind für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die ein handliches Bike suchen, das im Alltag funktioniert und gleichzeitig genug Charakter für Ausfahrten mitbringt. Doch während die Leoncino 125 eher den Fokus auf Stil, entspannte Straßenfahrten und ein klassisches Fahrgefühl legt, steht bei der G 310 GS die Idee im Vordergrund, vielseitig zu sein: Stadt, Landstraße und auch leichtes Gelände sollen sich nicht wie „falsches Terrain“ anfühlen.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede beider Modelle herausgearbeitet – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit Blick auf das, was im echten Fahrbetrieb zählt: Handhabung, Sitzposition, Motorcharakter, Fahrkomfort, Alltagstauglichkeit, Ausstattung und mögliche Schwächen.
Grundidee der beiden Motorräder: Roadster-Vibe vs. GS-Anspruch
Benelli Leoncino 125: klassischer Roadster-Charakter
Die Benelli Leoncino 125 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach so“ fährt: unkompliziert, optisch nah an den großen Roadstern und mit einer Haltung, die eher auf Straße und Alltag ausgerichtet ist. Das Bike fühlt sich in typischen Stadt-Situationen wie Ampelstops, kurzen Wegen und flüssigen Feierabendrunden besonders stimmig an. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nach „Projekt“ aussieht, sondern nach „so passt das“, wird hier schnell warm.
BMW G 310 GS: kompakte Reiseenduro
Die BMW G 310 GS bringt den GS-Gedanken in eine kleinere, leichter zu handhabende Form. Das zeigt sich vor allem im Anspruch: Das Motorrad ist so ausgelegt, dass es nicht nur auf Asphalt Spaß macht, sondern auch auf unbefestigten Wegen nicht sofort an Grenzen stößt. Wer gern mal einen Feldweg mitnimmt, eine Schotterpassage überbrückt oder einfach eine „mehrseitige“ Maschine möchte, findet in der G 310 GS eine klare Richtung.
Fahrgefühl im Alltag: leicht zu bewegen, leicht zu mögen
Handhabung und Wendigkeit
Beide Motorräder sind für Einsteiger interessant, weil sie nicht wie große Maschinen wirken. In der Praxis zeigt sich aber ein Unterschied: Die Leoncino 125 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig rangiert, langsam fährt und das Motorrad im Alltag „mit dem Körper“ steuert. Die BMW G 310 GS ist ebenfalls handlich, wirkt aber durch die Enduro-Anmutung und die typische GS-Geometrie etwas „zielgerichteter“ für wechselnde Untergründe. Das heißt: Im Stadtverkehr bleibt sie angenehm, aber sie fühlt sich gleichzeitig so an, als wäre sie für mehr als nur den Asphalt gebaut.
Lenkgefühl und Stabilität
Auf der Straße kann die Leoncino 125 mit einem eher direkten, roadster-typischen Lenkgefühl punkten. Das macht sie besonders attraktiv für Kurvenfahrten, bei denen man das Motorrad zügig „einlenkt“ und wieder herausnimmt. Die G 310 GS hingegen vermittelt mehr „Aufbau“: Sie wirkt stabiler, wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn man nicht perfekt glatten Belag erwischt. Das ist ein Vorteil, wenn der Alltag eben nicht nur aus makellosem Asphalt besteht.
Motor und Antrieb: Charakter statt reine Leistung
Benelli Leoncino 125: entspanntes Ansprechverhalten
Die Benelli Leoncino 125 steht für ein Fahrgefühl, das sich auf Alltagstempo und harmonisches Mitschwimmen konzentriert. Der Motor wirkt so, als wäre er darauf ausgelegt, gleichmäßig zu laufen und nicht ständig „nach Drehzahl“ zu verlangen. Das ist angenehm, wenn man im Stadtverkehr stop-and-go fährt oder wenn man einfach entspannt unterwegs sein möchte.
BMW G 310 GS: souveränes Gefühl bei wechselnden Situationen
Die BMW G 310 GS zielt stärker auf Vielseitigkeit. Der Motorcharakter passt gut zu Situationen, in denen man mal zügiger beschleunigt, mal konstant fährt und dann wieder langsam über unebenen Untergrund rollt. Dadurch wirkt die G 310 GS oft wie ein Motorrad, das man „einfach machen lässt“ – besonders dann, wenn die Strecke nicht planbar ist.
Sitzposition und Ergonomie: bequem im Alltag, passend zum Fahrstil
Ergonomie der Leoncino 125
Die Benelli Leoncino 125 bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Cruisen und eine natürliche Körperhaltung ausgelegt ist. Das unterstützt den Komfort bei kurzen bis mittleren Strecken und macht das Motorrad zu einer guten Wahl, wenn der Fokus auf Alltag und Straßenfahrten liegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert davon, dass das Bike nicht „zu enduro-lastig“ wirkt.
Ergonomie der G 310 GS
Die BMW G 310 GS sitzt typischerweise so, dass man eine aufrechte, kontrollierte Haltung einnimmt. Das hilft beim Überblick im Verkehr und kann auf längeren Strecken angenehm sein. Gleichzeitig passt die Position gut, wenn man das Motorrad auch mal über unebene Wege bewegt, weil man sich nicht komplett „in die Straße“ legt, sondern stabil bleibt.
Komfort und Fahrwerk: Straße vs. Untergrund
Benelli: Komfort für Asphalt
Die Leoncino 125 spielt ihre Stärken vor allem auf glattem bis leicht welligem Belag aus. Das Fahrwerk fühlt sich dabei oft so an, als würde es die typischen Alltagsunebenheiten gut „wegstecken“, ohne dass das Motorrad dabei zu schwammig wird. Für Pendler und Stadtfahrer ist das ein klarer Pluspunkt, weil man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann: flüssig fahren, entspannt ankommen.
BMW: mehr Reserven bei wechselnden Bedingungen
Die G 310 GS wirkt im Vergleich häufig „robuster“ für wechselnde Bedingungen. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man bewusst oder unbewusst auf schlechteren Belag trifft. Die Enduro-Optik ist nicht nur Deko: Das Motorrad vermittelt eher das Gefühl, dass man auch mal einen Umweg über einen Feldweg nehmen kann, ohne dass es sofort unangenehm wird.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Benelli Leoncino 125: klare, straßenorientierte Ausrichtung
Die Benelli Leoncino 125 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht. Die Bedienung ist im Alltag unkompliziert, und das Gesamtpaket ist eher auf „einsteigen, losfahren“ ausgelegt. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt und ein Motorrad möchte, das optisch und fahrerisch nach Roadster klingt, wird hier besonders zufrieden sein.
BMW G 310 GS: funktional und ausbaufähig
Die BMW G 310 GS ist stärker auf Funktion und Erweiterbarkeit ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für unterschiedliche Einsatzzwecke wirkt: Stadtfahrten sind genauso möglich wie Ausflüge, bei denen man nicht nur auf den schnellsten Weg schaut. Gerade wenn Zubehör oder ein „Reise-Setup“ später eine Rolle spielt, kann die G 310 GS im Vorteil sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino 125
- Straßenfokus: fühlt sich besonders auf Asphalt und in der Stadt stimmig an.
- Roadster-Charakter: macht das Motorrad emotional attraktiv und unkompliziert im Handling.
- Entspanntes Fahrgefühl: passt gut zu ruhigerem Tempo und harmonischem Mitschwimmen.
Mögliche Schwächen der Benelli Leoncino 125
- Weniger „Offroad-Reserve“: für unbefestigte Wege eher geeignet, wenn es nicht zu anspruchsvoll wird.
- Fokus auf Straße: wer regelmäßig abseits des Asphalts fährt, könnte die BMW-Philosophie bevorzugen.
Stärken der BMW G 310 GS
- Vielseitigkeit: wirkt auf wechselndem Untergrund souveräner.
- Stabilitätsgefühl: gibt mehr Sicherheit, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
- GS-Anspruch: passt gut zu Ausflügen, bei denen man flexibel bleibt.
Mögliche Schwächen der BMW G 310 GS
- Enduro-Feeling: kann im reinen Stadtbetrieb je nach Vorlieben etwas „anders“ wirken als ein klassischer Roadster.
- Stil vs. Fokus: wer nur maximal straßenorientiert fahren will, könnte die Leoncino als passender empfinden.
Welche Entscheidung passt? Einfache Orientierung nach Fahrprofil
Für wen ist die Benelli Leoncino 125 die bessere Wahl?
Die Benelli Leoncino 125 ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Pendeln, kurze Wege, gelegentliche Ausfahrten und ein Motorrad, das optisch wie fahrerisch nach „Roadster“ wirkt. Wer ein leicht zu handhabendes Bike sucht, das sich auf Asphalt besonders stimmig anfühlt und nicht nach „Enduro-Einsatz“ verlangt, trifft mit der Leoncino oft genau die richtige Entscheidung.
Für wen ist die BMW G 310 GS die bessere Wahl?
Die BMW G 310 GS lohnt sich vor allem dann, wenn das Einsatzgebiet breiter ist: Stadt und Landstraße sind selbstverständlich, aber auch unbefestigte Wege sollen gelegentlich möglich sein. Wer gern flexibel plant, Ausflüge abseits der Standardroute mag und ein Motorrad bevorzugt, das auf wechselnde Bedingungen mit mehr Reserven reagiert, findet in der G 310 GS eine sehr stimmige Basis.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 125 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße und Alltag liegt: Sie wirkt unkompliziert, vermittelt ein roadster-typisches Fahrgefühl und passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Komfort, Handlichkeit und ein stimmiger Look im Vordergrund stehen. Wer selten oder nur sehr leicht abseits des Asphalts unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärken aus, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist: Stadtfahrten bleiben angenehm, aber das Motorrad fühlt sich auch dann stimmig an, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn ein Umweg über unbefestigte Wege reizt. Wer ein Einsteiger-Motorrad sucht, das nicht nur für den Alltag, sondern auch für abwechslungsreiche Ausflüge gemacht ist, trifft mit der G 310 GS häufig die passendere Entscheidung.