| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
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Benelli Leoncino 125 vs Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit
Wer zwischen der Benelli Leoncino 125 und der Honda CB 500 F schwankt, steht vor einer typischen Entscheidung: Soll es eher ein leichtes, unkompliziertes 125er sein, das sich besonders im Stadtverkehr wohlfühlt – oder eine ausgewachsene 500er, die auf der Landstraße und bei längeren Strecken mehr Reserven mitbringt? Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur um die nackten Eckdaten, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen und wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter und Einsatzbereich
Die Benelli Leoncino 125 setzt auf einen modernen Retro-Look und ein Konzept, das vor allem auf Alltag, kurze Wege und entspanntes Fahren ausgelegt ist. Die Maschine wirkt bewusst zugänglich: Sie soll leicht zu handhaben sein, ohne dass man sich ständig Gedanken über „zu viel“ oder „zu wenig“ machen muss.
Die Honda CB 500 F verfolgt dagegen einen klaren Ansatz: ein straßentaugliches Allround-Motorrad mit dem Anspruch, sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße souverän zu bewegen. Das Gesamtpaket ist eher „erwachsen“: Die CB 500 F ist darauf ausgelegt, auch dann noch Spaß zu machen, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo etwas anzieht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell, dass die beiden Modelle unterschiedliche Schwerpunkte haben. Die Benelli Leoncino 125 ist als 125er natürlich auf ein anderes Leistungs- und Drehmomentniveau ausgelegt als die Honda CB 500 F. Das bedeutet nicht, dass die Leoncino „zu wenig“ wäre – vielmehr ist sie auf harmonisches, entspanntes Fahren optimiert. In der Stadt ist das oft genau richtig: Anfahren, Beschleunigen im Verkehrsfluss und zügiges Vorankommen funktionieren unkompliziert.
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn mehr Reserven gefragt sind. Im Vergleich wirkt die 500er insgesamt „gelassener“: Überholmanöver, zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven oder das Fahren mit etwas mehr Tempo fühlt sich in der Regel souveräner an. Wer häufig Landstraße fährt oder Pendelstrecken hat, profitiert meist stärker von der größeren Motorbasis.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in ihrer Ausrichtung. Die Benelli Leoncino 125 wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das man gern „einfach macht“: leicht zu bewegen, schnell im Kopf sortiert und angenehm, wenn es im dichten Verkehr eng wird. Gerade das Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkergefühl und dem insgesamt eher kompakten Charakter spielt der Leoncino in die Karten.
Die Honda CB 500 F vermittelt dagegen häufig mehr Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Das ist besonders auf längeren Strecken ein Vorteil. In Kurven kann die CB 500 F sehr kontrolliert wirken, während die Leoncino eher über ihre Agilität und das unkomplizierte Handling punktet. Kurz gesagt: Die Benelli ist oft die „leichtere“ Wahl im Stadtbetrieb, die Honda eher die „souveränere“ Wahl für längere Touren.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „aus dem Stadtverkehr heraus“ und „aus höheren Geschwindigkeiten heraus“. Die Benelli Leoncino 125 ist für den typischen Stadt- und Kurzstreckenbetrieb ausgelegt. Das bedeutet: häufiges Anhalten, dosiertes Bremsen an Ampeln und kontrolliertes Verzögern bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten stehen im Vordergrund. In diesem Umfeld kann die Leoncino sehr passend wirken.
Die Honda CB 500 F bringt im Vergleich den Vorteil mit, dass sie bei zügigerem Fahren und auf Landstraßen oft mehr Reserven bietet. Das kann sich in der Praxis so anfühlen, dass sich das Motorrad auch dann noch gut kontrollieren lässt, wenn das Tempo höher ist oder der Verkehr dynamischer wird. Wer regelmäßig außerhalb der Stadt unterwegs ist, wird diesen Punkt häufig als Stärke wahrnehmen.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf kurzen und längeren Strecken
Die Sitzposition ist ein entscheidender Faktor, weil sie direkt beeinflusst, wie entspannt man nach einer Stunde Fahrt noch ankommt. Die Benelli Leoncino 125 zielt tendenziell auf eine angenehme, alltagstaugliche Haltung ab. Das kann besonders dann überzeugen, wenn häufig im Stop-and-Go gefahren wird oder wenn das Motorrad „einfach passen“ soll.
Die Honda CB 500 F wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten weniger schnell ermüdet. Die Ergonomie ist dabei nicht nur „bequem“, sondern auch funktional: Man sitzt so, dass man das Motorrad kontrolliert führen kann, ohne ständig gegen die eigene Haltung zu arbeiten. Wer Pendeln oder Touren plant, findet in der CB 500 F häufig das stimmigere Gesamtgefühl.
Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es im Vergleich weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, ob die vorhandenen Features im Alltag sinnvoll sind. Die Benelli Leoncino 125 wirkt in ihrer Ausrichtung eher pragmatisch: Sie soll das Fahren erleichtern und nicht überladen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad sucht, das man schnell versteht und ohne großen Aufwand nutzt.
Die Honda CB 500 F ist in der Regel stärker auf ein rundes Gesamtpaket getrimmt. Im Vergleich kann das bedeuten, dass sich die Maschine in der täglichen Nutzung „vollständiger“ anfühlt: vom Fahrgefühl über die Bedienung bis hin zu dem Eindruck, dass das Motorrad für unterschiedliche Situationen gemacht ist. Gerade wenn man das Motorrad nicht nur für kurze Wege, sondern auch für variierende Strecken nutzt, spielt das seine Stärken aus.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kosten: Langfristig denken
Ein Vergleich wäre unvollständig, wenn man nicht auch an die Zeit nach dem Kauf denkt. Bei der Honda CB 500 F spielt traditionell das Thema Zuverlässigkeit und ein gut ausgebautes Service-Umfeld eine große Rolle. Das kann sich langfristig positiv auswirken, weil man im Alltag schneller Lösungen findet und Ersatzteilversorgung meist unkompliziert ist.
Die Benelli Leoncino 125 kann dagegen vor allem dann überzeugen, wenn man ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis sucht und bereit ist, sich bei Service und Teilen etwas genauer zu informieren. In vielen Fällen ist das kein Problem – aber im Vergleich zur Honda ist die „Planbarkeit“ oft ein Punkt, der bei der CB 500 F stärker wahrgenommen wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino 125 – Stärken
- Stadtfokus: unkompliziertes Handling und angenehmes Fahren im Verkehrsalltag.
- Leichtes Gefühl: wirkt oft handlich und schnell „im Griff“.
- Pragmatisches Konzept: reduziert Komplexität und macht das Motorrad alltagstauglich.
Benelli Leoncino 125 – Schwächen
- Begrenzte Reserven: im Vergleich zur 500er weniger Spielraum bei höheren Geschwindigkeiten.
- Tourenanspruch: für lange Strecken ist die 125er-Klasse naturgemäß stärker eingeschränkt.
Honda CB 500 F – Stärken
- Allround-Charakter: funktioniert häufig sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße.
- Mehr Reserven: im Vergleich oft souveräner bei zügigem Fahren und Überholmanövern.
- Rundes Gesamtgefühl: Ergonomie, Stabilität und Bedienung wirken stimmig.
Honda CB 500 F – Schwächen
- Klassenunterschied: wer nur kurze Strecken fährt, braucht nicht zwingend die größere Leistung.
- Anspruch an Budget: im Vergleich zur 125er ist das Gesamtpaket meist teurer.
Welche Wahl passt besser? Typische Käuferprofile
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie das Motorrad genutzt wird. Die Benelli Leoncino 125 ist besonders interessant, wenn der Alltag aus kurzen Strecken besteht, das Motorrad leicht zu bewegen sein soll und man ein Modell sucht, das schnell vertraut wirkt. Auch für Einsteiger, die erst einmal entspannt in die Motorradwelt starten möchten, kann die Leoncino eine sehr passende Richtung sein.
Die Honda CB 500 F ist dagegen die naheliegende Wahl, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad auch dann noch Spaß machen soll, wenn die Fahrt dynamischer wird. Wer Pendeln mit Landstraßenanteil kombiniert oder Touren plant, profitiert im Vergleich häufig stärker von der souveränen Art der CB 500 F.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 125 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem in der Stadt unterwegs sind, ein handliches Motorrad suchen und sich über ein unkompliziertes Fahrgefühl freuen. Sie punktet im Alltag durch ihre Zugänglichkeit und passt besonders dann, wenn kurze Strecken, häufiges Anfahren und entspanntes Tempo im Vordergrund stehen. Ihre Grenzen zeigt sie im Vergleich dort, wo mehr Reserven gefragt sind – etwa bei längeren Fahrten oder wenn das Tempo spürbar anzieht.
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken vor allem auf der Landstraße und bei längeren Strecken aus. Im Vergleich wirkt sie insgesamt souveräner, bietet mehr Spielraum beim Fahren und vermittelt ein rundes Gesamtgefühl aus Stabilität, Ergonomie und Kontrolle. Wer ein Motorrad sucht, das als vielseitiger Begleiter für unterschiedliche Strecken funktioniert, findet in der CB 500 F meist die stimmigere Entscheidung.