| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Benelli Leoncino 125 vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Alltag, Kurven und Anspruch
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, merkt schnell: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um Charakter. Der Benelli Leoncino 125 steht für einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der Naked Bikes – leicht zu handeln, alltagstauglich und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf mehr macht. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein Statement: ein kompromissloses, leistungsorientiertes Naked Bike, das auf Dynamik und Kontrolle bei hohen Ansprüchen ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle miteinander eingeordnet: Motor und Leistungsentfaltung, Fahrwerk und Handling, Bremsen sowie die Frage, wie gut sich die jeweiligen Stärken im Alltag oder auf längeren Touren ausspielen.
Motorcharakter und Leistungsentfaltung: vom entspannten Einstieg bis zur Attacke
Benelli Leoncino 125: souverän im Alltag
Der Benelli Leoncino 125 wirkt wie gemacht für den Alltag. Seine Leistungsabgabe ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu funktionieren und das Fahren unkompliziert zu halten. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken zeigt sich, dass ein kleinerer Motor nicht automatisch „langsam“ bedeutet, sondern vor allem gut dosierbar sein kann. Das macht das Motorrad angenehm, wenn häufig angefahren, beschleunigt und wieder gebremst wird.
KTM 1290 Super Duke R: Druck von unten bis oben
Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga. Hier steht die Dynamik im Vordergrund: Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, und das Fahrgefühl ist deutlich „aggressiver“. Besonders beim zügigen Beschleunigen aus Kurven oder beim Überholen zeigt sich der Vorteil der großen Leistungsreserve. Während der Leoncino 125 eher auf entspanntes Vorankommen setzt, ist die Super Duke R auf Tempo, Durchzug und sportliche Reaktionen getrimmt.
Fahrwerk und Handling: leichtfüßig vs. sportlich präzise
Leoncino 125: angenehm zu bewegen
Beim Benelli Leoncino 125 liegt der Fokus auf einem Handling, das sich schnell vertraut anfühlt. Das Motorrad wirkt handlich und eignet sich dadurch besonders für Situationen, in denen häufig manövriert werden muss: enge Straßen, Parklücken, wechselnde Untergründe. In Kurven fährt sich der Leoncino dabei eher „ruhig“ und berechenbar, was gerade Einsteigern hilft, ein sicheres Gefühl aufzubauen.
Super Duke R: präzise Kontrolle bei Tempo
Die KTM 1290 Super Duke R ist auf sportliche Fahrweise ausgelegt. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, auch bei zügigem Fahren Stabilität zu geben und das Motorrad präzise in der Linie zu halten. Das Handling ist direkt, aber nicht beliebig: Wer die KTM bewegt, spürt, dass sie für höhere Ansprüche gemacht ist. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern aktiv fahren und das Motorrad „mitarbeiten“ lassen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und bei sportlicher Gangart
Benelli Leoncino 125: solide Basis
Beim Benelli Leoncino 125 geht es vor allem um ein sicheres, gut dosierbares Bremsverhalten. Gerade im Stadtverkehr ist das entscheidend: Die Bremsen sollen zuverlässig funktionieren, ohne dass man ständig nachjustieren muss. In Kombination mit der insgesamt eher entspannten Fahrcharakteristik entsteht so ein Motorrad, das sich im Alltag stressarm bewegt.
KTM 1290 Super Duke R: starke Verzögerung für hohe Ansprüche
Die KTM 1290 Super Duke R bringt Bremsleistung mit, die zu ihrer Leistungsstärke passt. Bei sportlicher Gangart ist das ein echter Vorteil: Wenn das Tempo hoch ist und die Situation schnelle Entscheidungen verlangt, zählt die Fähigkeit, das Motorrad kontrolliert zum Stehen zu bringen. Die Super Duke R wirkt dabei wie ein Werkzeug, das für dynamische Manöver gemacht ist.
Alltagstauglichkeit vs. Touren- und Fahrspaß: Was passt besser?
Leoncino 125: unkompliziert, flexibel, alltagstauglich
Der Benelli Leoncino 125 punktet vor allem dort, wo Alltag zählt: kurze Wege, häufiges Stop-and-Go, spontane Fahrten. Das Motorrad ist so konzipiert, dass es nicht „zu viel“ ist. Dadurch eignet es sich besonders für Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das schnell verfügbar ist und sich ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren lässt.
Super Duke R: wenn Fahrspaß und Reserven Priorität haben
Die KTM 1290 Super Duke R ist eher die Wahl für Menschen, die gern mehr wollen: längere Strecken, zügige Fahrten, Kurven mit Tempo und ein Motorrad, das auf Leistung reagiert. Im Alltag kann sie zwar ebenfalls funktionieren, aber ihr Charakter entfaltet sich besonders dann, wenn die Straße Raum für Dynamik bietet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken des Benelli Leoncino 125
- Einfaches Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut.
- Alltagstauglichkeit durch eine unkomplizierte Leistungsentfaltung.
- Gute Basis für Einsteiger oder für alle, die ein Naked Bike ohne großen Aufwand fahren möchten.
Schwächen des Benelli Leoncino 125
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt die Leistungsreserve, die größere Motoren bieten.
- Wer häufig hohe Geschwindigkeiten oder aggressive Beschleunigung sucht, wird eher zur stärkeren Kategorie greifen wollen.
Stärken der KTM 1290 Super Duke R
- Deutlich mehr Dynamik durch den leistungsstarken Motor und den starken Durchzug.
- Sportliche Präzision im Handling, besonders bei zügiger Gangart.
- Bremsen und Kontrolle für hohe Ansprüche.
Schwächen der KTM 1290 Super Duke R
- Der Fokus auf Performance kann im Alltag „zu viel“ wirken, wenn eher entspannt und sparsam gefahren wird.
- Das Motorrad verlangt mehr Aufmerksamkeit, weil die Reaktionen deutlich direkter sind.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zeigt vor allem eins: Beide Motorräder sind stark – aber in unterschiedlichen Aufgaben. Der Benelli Leoncino 125 ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem leicht zu fahren, unkompliziert und alltagstauglich sein soll. Die KTM 1290 Super Duke R ist die Wahl, wenn Leistung, sportliche Kontrolle und Fahrspaß mit Reserven im Vordergrund stehen.
Fazit:
Der Benelli Leoncino 125 ist ideal für Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das sich schnell vertraut anfühlt und im Alltag überzeugt: Stadtverkehr, kurze Strecken und eine entspannte Art zu fahren stehen hier im Mittelpunkt. Die Stärken liegen in der gut dosierbaren Leistungsentfaltung, dem handlichen Handling und einem Bremsverhalten, das Sicherheit im Alltag vermittelt. Wer dagegen vor allem Dynamik will, wird mit dem Leoncino 125 irgendwann an Grenzen stoßen.
Die KTM 1290 Super Duke R passt am besten zu Menschen, die sportlich fahren möchten und ein Motorrad suchen, das bei Tempo und Beschleunigung konsequent liefert. Ihre Stärke ist die Kombination aus starker Motorcharakteristik, präziser Fahrwerksarbeit und Bremsleistung für hohe Ansprüche. Wer häufig zügig unterwegs ist oder Kurven mit mehr Tempo angeht, findet in der Super Duke R den passenden Partner. Kurz gesagt: Leoncino 125 für unkomplizierten Einstieg und Alltag, Super Duke R für Performance, Reserven und sportlichen Fahrspaß.