| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Benelli Leoncino 125 vs Triumph Bonneville T100 – Vergleich für Alltag, Stil und Fahrspaß
Wenn es um Benelli Leoncino 125 und Triumph Bonneville T100 geht, treffen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht der moderne, unkomplizierte Einstieg in die Retro-Optik mit dem Leoncino 125. Auf der anderen Seite liefert die Bonneville T100 den klassischen Triumph-Charakter, der viele Fahrerinnen und Fahrer schon beim ersten Blick begeistert. Beide Motorräder wirken auf ihre Art „einfach stimmig“ – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Im folgenden Vergleich geht es nicht nur um die reinen Eckdaten, sondern vor allem darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, auf der Landstraße, im Stadtverkehr und bei der Frage, wie viel Motorradgefühl man aus dem jeweiligen Konzept herausholt.
Design und Charakter: Retro-Vibes, aber mit unterschiedlicher Handschrift
Die Benelli Leoncino 125 setzt auf eine klare, moderne Interpretation des Retro-Looks. Die Linien wirken leicht, das Gesamtbild ist stimmig und macht Lust darauf, das Motorrad unkompliziert zu bewegen. Gerade im Stadtbild wirkt das Design frisch und zugänglich.
Die Triumph Bonneville T100 steht dagegen für den klassischen „Modern Classic“-Stil. Hier ist der Anspruch stärker auf zeitlose Proportionen und den typischen Triumph-Charakter ausgerichtet. Das Motorrad wirkt erwachsener, „präsenter“ – und genau das spürt man auch beim Blick auf Details und die Art, wie das Bike insgesamt wirkt.
Stärken und Schwächen beim Look
Die Stärke des Leoncino 125 liegt darin, dass es optisch schnell überzeugt, ohne zu „überladen“ zu sein. Schwäche: Wer sehr stark auf den ikonischen Triumph-Charakter steht, wird beim Leoncino 125 weniger dieses Gänsehaut-Gefühl bekommen.
Die Stärke der Bonneville T100 ist die Ausstrahlung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gern zeigt. Schwäche: Wer ein eher leichtes, unaufgeregtes Handling sucht, könnte sich durch den „klassisch schweren“ Eindruck eher zurückhaltend fühlen.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Konzepte, unterschiedliche Erwartungen
Beim Motor trennen sich die Wege deutlich. Das Leoncino 125 ist als 125er auf Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Fahrbarkeit ausgelegt. Das bedeutet: Es ist darauf optimiert, im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken entspannt zu funktionieren. Die Leistungsentfaltung ist eher „zugänglich“ als sportlich fordernd.
Die Bonneville T100 ist dagegen ein Motorrad, das stärker auf souveränes Dahingleiten und kräftiges Ansprechverhalten ausgelegt ist. Gerade wenn die Strecke länger wird oder das Tempo konstant gehalten werden soll, spielt die größere Motorisierung ihre Vorteile aus. Das Fahrgefühl wirkt insgesamt gelassener und weniger „auf Kante genäht“.
Wie sich das in der Praxis zeigt
Im direkten Vergleich wird klar: Das Leoncino 125 eignet sich besonders gut für Fahrten, bei denen man häufig stoppt, anrollt und sich durch den Verkehr bewegt. Die Bonneville T100 ist stärker im Element, wenn es flüssig vorangehen soll – etwa auf der Landstraße oder auf Touren, bei denen man nicht ständig nachjustieren möchte.
Schwäche beim Leoncino 125: Wer regelmäßig zügig fährt oder häufig mit höherem Tempo unterwegs ist, merkt schneller, dass das Konzept eher auf „entspannt“ als auf „durchziehen“ ausgelegt ist. Schwäche bei der Bonneville T100: Wer ein sehr leichtes, reaktionsschnelles Handling im Sinne von „klein und wendig“ erwartet, muss sich darauf einstellen, dass das Motorrad insgesamt mehr „klassische“ Substanz mitbringt.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Auch bei Fahrwerk und Bremsen zeigen sich die Unterschiede im Charakter. Das Leoncino 125 wirkt darauf abgestimmt, in typischen Alltagssituationen sicher und berechenbar zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt eine entspannte Linie, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad „muss“ erst in den richtigen Modus gebracht werden.
Die Bonneville T100 setzt stärker auf souveräne Stabilität. Gerade bei wechselnden Fahrbahnbelägen oder wenn man etwas flotter unterwegs ist, wirkt das Gesamtpaket ruhiger. Die Bremsanlage ist so ausgelegt, dass man dosiert und kontrolliert verzögern kann – passend zu einem Motorrad, das auch auf längeren Strecken überzeugt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Das Leoncino 125 punktet mit einem unkomplizierten Handling und einem Fahrgefühl, das Einsteigerinnen und Einsteiger schnell „mitnimmt“. Schwäche: Wer sportlich ambitioniert fährt, wird die Grenzen eher früher spüren.
Die Bonneville T100 punktet mit Stabilität und einem insgesamt erwachsenen Sicherheitsgefühl. Schwäche: Wer sehr enge Stadtpassagen bevorzugt oder das Motorrad besonders leicht „durchschieben“ möchte, könnte die größere „Masse im Gefühl“ als weniger agil empfinden.
Komfort und Alltag: Wie gut passen beide Motorräder in den Tagesablauf?
Komfort ist mehr als nur Sitzhöhe. Es geht darum, wie entspannt man auf dem Motorrad sitzt, wie gut man sich auf längeren Strecken fühlt und wie „stressfrei“ das Bike im Alltag bleibt. Das Leoncino 125 ist hier klar auf den Alltag zugeschnitten: Es wirkt handlich, wirkt zugänglich und lässt sich im Stadtverkehr gut kontrollieren. Das macht es besonders attraktiv für Fahrten zur Arbeit, kurze Ausflüge oder das erste Motorrad, bei dem man nicht sofort das Gefühl haben möchte, ständig „arbeiten“ zu müssen.
Die Bonneville T100 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Fokus. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man gern für längere Strecken nutzt. Der Komfort wirkt insgesamt „runder“, und das Fahrgefühl unterstützt das entspannte Reisen. Wer häufig unterwegs ist und Touren mag, findet hier schnell eine passende Basis.
Alltagstauglichkeit: Wo liegen die Unterschiede?
Das Leoncino 125 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag aus vielen kurzen Wegen besteht und das Motorrad vor allem leicht zu handhaben sein soll. Die Bonneville T100 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag auch aus längeren Fahrten besteht und man dabei ein souveränes, klassisches Fahrgefühl sucht.
Schwäche beim Leoncino 125: Bei längeren Strecken kann man schneller merken, dass das Konzept eher auf „entspanntes Tempo“ ausgelegt ist. Schwäche bei der Bonneville T100: Wer vor allem im dichten Stadtverkehr unterwegs ist und das Motorrad möglichst „klein“ im Gefühl haben möchte, könnte die größere Präsenz als weniger praktisch empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was man beim Kauf wirklich spürt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „Features“, sondern darum, wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert. Das Leoncino 125 wirkt wie ein Bike, das bewusst auf das Wesentliche setzt. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht kompliziert wirkt und sich schnell in den Alltag integrieren lässt.
Die Bonneville T100 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das stärker auf das Gesamtpaket ausgerichtet ist. Dazu gehören nicht nur technische Aspekte, sondern auch die Art, wie sich das Motorrad anfühlt: stimmig, hochwertig und mit einem klaren Anspruch an das Fahrerlebnis.
Stärken und Schwächen bei der Kaufentscheidung
Das Leoncino 125 ist stark, wenn man ein Motorrad sucht, das optisch überzeugt, leicht zu bewegen ist und einen Einstieg in die Welt der Retro-Motorräder bietet. Schwäche: Wer sehr hohe Ansprüche an „Premium-Feeling“ stellt, wird beim Leoncino 125 weniger Treffer landen.
Die Bonneville T100 ist stark, wenn man ein Motorrad möchte, das sich wie ein echtes „Triumph“-Erlebnis anfühlt und auch auf längeren Strecken überzeugt. Schwäche: Wer vor allem ein besonders günstiges, unkompliziertes Alltagsgerät sucht, könnte feststellen, dass das Konzept preislich und vom Anspruch her eher in eine andere Kategorie fällt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino 125 und Triumph Bonneville T100 hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Benelli Leoncino 125: passend für…
Das Leoncino 125 passt besonders gut, wenn der Fokus auf Stadtverkehr, kurzen bis mittleren Strecken und einem unkomplizierten Einstieg liegt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut, optisch modern-klassisch wirkt und sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet hier eine stimmige Lösung.
Triumph Bonneville T100: passend für…
Die Bonneville T100 passt besonders gut, wenn längere Fahrten, souveränes Tempo und ein klassisches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sieht, sondern als Erlebnis, wird mit der Triumph sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 125 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag aus vielen kurzen Wegen besteht, das Motorrad leicht zu handhaben sein soll und ein moderner Retro-Look im Vordergrund steht. Sie überzeugt durch unkompliziertes Fahrgefühl und eine klare Ausrichtung auf Alltagstauglichkeit – ideal für Einsteigerinnen und Einsteiger oder alle, die entspannt unterwegs sein möchten.
Die Triumph Bonneville T100 ist die bessere Wahl, wenn längere Strecken, ein souveränes Tempo und der klassische Triumph-Charakter wichtiger sind. Sie wirkt insgesamt „erwachsener“ im Fahrgefühl und bietet mehr Reserven für flüssiges Fahren. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur fährt, sondern auch Stil und Fahrspaß ausstrahlt, liegt mit der Bonneville T100 richtig.
Kurz gesagt: Leoncino 125 für den unkomplizierten Einstieg und die Stadt – Bonneville T100 für Touren, Charakter und ein rundes Gesamtgefühl.