| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Benelli Leoncino 125 vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino 125 und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird ein Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: ein leichtes, alltagstaugliches 125er Naked Bike mit sympathischem Charakter und eine hochdrehende, technisch stark ausgestattete Performance-Maschine aus dem Segment der großen Naked Bikes. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt, findet in diesem Vergleich die wichtigsten Unterschiede – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit klaren Stärken und realistischen Schwächen.
Grundcharakter: entspanntes 125er Feeling vs. kompromisslose Performance
Benelli Leoncino 125: nahbar und unkompliziert
Die Benelli Leoncino 125 steht für ein Motorrad, das schnell Spaß macht, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Fahrgefühl, das sich besonders im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken auszahlt. Das Bike wirkt wie gemacht für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die ein leichtes Naked Bike suchen, das nicht ständig „fordert“.
In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad lässt sich angenehm bewegen, bleibt im Alltag flexibel und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Fahrpraxis noch nicht perfekt ist. Wer gern spontan fährt, findet hier ein Modell, das nicht nur für die Garage gedacht ist.
Triumph Speed Triple 1200 RR: sportlich, direkt und technisch
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Motorrad, das sportliche Ambitionen klar zeigt. Der Charakter ist deutlich dynamischer: Das Bike will zügig gefahren werden und belohnt eine aktive Fahrweise. Dabei geht es nicht nur um „mehr“ – sondern um ein anderes Fahrgefühl: direkterer Antritt, spürbare Reserven und eine Elektronik, die das Motorrad in vielen Situationen kontrollierbar macht.
Die RR-Version steht zudem für eine Ausstattung, die eher in Richtung Performance und Präzision tendiert. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist oder Kurvenfahrten liebt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Tage anfühlt.
Fahrgefühl im Alltag: wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein grundlegender Unterschied: Die Benelli Leoncino 125 ist auf Alltagstauglichkeit und Leichtigkeit ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie „langsam“ ist – aber sie ist so abgestimmt, dass sie sich im normalen Tempo souverän anfühlt. Überholvorgänge und Beschleunigungen wirken eher wie „dosierte“ Manöver, während das Motorrad insgesamt entspannter bleibt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen spielt in einer anderen Liga. Das Motorrad bietet deutlich mehr Reserven und reagiert spürbar unmittelbarer. Dadurch wird das Fahren auf Landstraßen oft leichter: Man muss weniger „planen“, weil das Bike aus vielen Situationen heraus zügig beschleunigen kann. Allerdings kann genau das auch eine Herausforderung sein – wer sehr defensiv fährt, muss sich an den sportlichen Charakter erst gewöhnen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Benelli Leoncino 125: agil und alltagstauglich
Die Benelli Leoncino 125 wirkt im Handling wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“. Gerade bei Stadtfahrten, beim Rangieren oder auf kurvigen Nebenstraßen zeigt sich die Stärke: Das Bike bleibt handlich und vermittelt ein unkompliziertes Gefühl. Das Fahrwerk unterstützt dabei eine ruhige Linie, ohne den Fokus auf kompromisslose Rennstrecken-Performance zu legen.
Als Schwäche kann man festhalten: Wer sehr sportlich fährt oder häufig mit hoher Beladung unterwegs ist, wünscht sich bei einem 125er natürlich mehr Reserven. Das Motorrad bleibt aber insgesamt stimmig für seinen Einsatzbereich.
Triumph Speed Triple 1200 RR: präzise und sportlich geführt
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist spürbar auf präzises Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen auf Stabilität bei zügigem Tempo und auf ein klares Rückmeldungsgefühl. In schnellen Kurven oder bei dynamischer Fahrweise wirkt das Motorrad wie „auf Schiene“ – es lädt dazu ein, Linien sauber zu fahren und das Tempo zu halten.
Als mögliche Schwäche kann gelten: Durch die sportliche Ausrichtung fühlt sich das Motorrad im ganz normalen Stadttrubel manchmal weniger „entspannt“ an als ein leichteres Bike. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, merkt eher, dass die RR-Charakteristik auf Fahrspaß bei Tempo und Kurven optimiert ist.
Bremsen: Vertrauen im Alltag und Kontrolle bei Tempo
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Benelli Leoncino 125 bietet Bremsleistung, die im Alltag gut funktioniert und ein sicheres Gefühl vermittelt. Das ist besonders wichtig für Einsteiger und für Situationen, in denen man nicht ständig „auf Sport“ fährt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt dagegen eine Bremsanlage mit, die für deutlich höhere Geschwindigkeiten und sportliche Manöver ausgelegt ist. Das Ergebnis ist ein stärkeres Sicherheitsgefühl bei zügiger Fahrweise: Man kann später bremsen, dosierter arbeiten und spürt insgesamt mehr Kontrolle. Wer sportlich fährt, wird das schnell merken.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Performance-Feinschliff
Benelli Leoncino 125: einfache Bedienung, klare Basics
Bei der Benelli Leoncino 125 steht die Bedienbarkeit im Vordergrund. Die Elektronik wirkt eher als Unterstützung im Alltag: Sie hilft, das Motorrad berechenbar zu halten, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss. Das ist ein Pluspunkt, wenn das Motorrad vor allem für Pendeln, kurze Strecken und entspanntes Fahren genutzt wird.
Triumph Speed Triple 1200 RR: mehr Möglichkeiten, mehr Kontrolle
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist deutlich „elektronischer“ im Sinne von Fahrmodi und fein abgestimmter Unterstützung. Das kann ein Vorteil sein, wenn unterschiedliche Streckenbedingungen anstehen oder wenn die Fahrweise variiert. Gerade bei sportlicher Fahrt hilft die Elektronik dabei, das Motorrad kontrollierbar zu halten, ohne den Fahrspaß zu bremsen.
Als mögliche Schwäche: Wer möglichst simpel fahren möchte, könnte die Vielfalt an Optionen als „zu viel“ empfinden. Das Motorrad ist aber nicht kompliziert – es ist nur stärker in Richtung Performance-Setup gedacht.
Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Nutzung
Die Benelli Leoncino 125 punktet bei Komfort im Sinne von unkompliziertem Handling. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind darauf ausgelegt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt – vor allem, wenn die Strecken nicht extrem lang sind. Für Pendler und Stadtfahrer ist das ein echter Vorteil.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist sportlicher positioniert. Das bedeutet: Der Körper wird stärker in eine aktive Haltung geführt. Für Kurvenfahrten und zügige Ausfahrten ist das großartig. Wer jedoch sehr häufig lange, gemütliche Strecken fährt oder viel im urbanen Stop-and-Go unterwegs ist, sollte prüfen, ob die sportliche Ergonomie zum persönlichen Komfortempfinden passt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino 125
- Leichtes, nahbares Fahrgefühl für Alltag und Einsteiger
- Handliches Handling – besonders in der Stadt und auf kurzen Strecken
- Unkomplizierte Nutzung, klare Basics ohne Überforderung
Schwächen der Benelli Leoncino 125
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlen Reserven im Vergleich zu großen Bikes
- Für lange Autobahnphasen oder hohe Tempi ist sie weniger „gemacht“
Stärken der Triumph Speed Triple 1200 RR
- Deutlich dynamischer Charakter mit spürbaren Reserven
- Präzises Fahrwerk und starkes Sicherheitsgefühl bei Tempo
- Elektronik und Fahrmodi für Kontrolle und Feintuning
Schwächen der Triumph Speed Triple 1200 RR
- Sportliche Ausrichtung kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken
- Für sehr einfache, stressfreie Nutzung kann die Performance-Orientierung zu viel sein
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Benelli Leoncino 125 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das schnell Freude macht, ohne dass man ständig an Grenzen denkt. Ideal ist sie für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und für Fahrer, die ein leichtes Naked Bike bevorzugen. Auch als Einstieg in die Motorradwelt oder als Zweitmotorrad für spontane Touren ist sie eine sehr stimmige Wahl.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR richtet sich an Fahrer, die sportliche Dynamik suchen und bereit sind, ein Motorrad mit Performance-Anspruch zu nutzen. Wer Kurven liebt, gern zügig fährt und Wert auf präzise Kontrolle sowie eine moderne Elektronik legt, bekommt hier ein Bike, das sich in vielen Situationen souverän zeigt. Für Menschen, die das Motorrad nicht nur „fahren“, sondern erleben wollen, ist die RR besonders attraktiv.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 125 ist die bessere Wahl, wenn Alltag, Leichtigkeit und unkomplizierter Fahrspaß im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrten in der Stadt, zu entspannten Landstraßenrunden und zu Fahrern, die ein nahbares Naked Bike suchen, das sich ohne großen Aufwand gut beherrschen lässt. Ihre Stärke liegt in der stimmigen Gesamtbalance für den Alltag – mit klaren Grenzen, die aber zum Konzept passen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die richtige Entscheidung, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und moderne Elektronik wichtiger sind als reine Alltagsentspannung. Sie spielt ihre Stärken besonders bei zügiger Fahrweise und auf kurvigen Strecken aus, wo Reserven, Kontrolle und Fahrgefühl zusammenkommen. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei Tempo begeistert und nicht nur „mitfährt“, findet in der Speed Triple 1200 RR den passenden Charakter.