| UVP | 8.369 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 21.390 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- fette Optik mit 50er Gabel!
- fetter Sound
- Reihentwin mit Charakter
- gut ablesbares Cockpit
- hoher und breiter Lenker
- obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
- Bremsen
- keine Traktionskontrolle
- satte Straßenlage
- 1.000 km Stück kein Problem
- luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- voll ausgestattet nicht ganz billig
- schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 279 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 5 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 526 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 40)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60R 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!
Fazit - was bleibt hängen
Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.
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Benelli Leoncino 800 Trail vs BMW R 1250 RT – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Leoncino 800 Trail steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz: leicht zugänglich, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Asphalt-Route Spaß zu machen. Die BMW R 1250 RT dagegen ist klar auf Langstrecke und Komfort ausgelegt. Wer regelmäßig große Strecken fährt, kennt den Unterschied zwischen „irgendwie ankommen“ und „entspannt ankommen“.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit Blick auf das, was im Fahralltag wirklich zählt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Komfort, Elektronik, Wind- und Wetterschutz sowie die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad für unterschiedliche Einsatzzwecke eignet.
Grundcharakter: vielseitig vs. tourentauglich
Benelli Leoncino 800 Trail: agil und neugierig
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Die Sitzposition und die Auslegung zielen darauf, dass sich das Bike schnell in den Alltag einfügt: kurze Strecken, spontane Ausfahrten, Landstraße und auch mal ein unbefestigter Weg. Der Trail-Ansatz sorgt dafür, dass das Motorrad nicht nur auf glatten Linien Spaß macht, sondern auch dort, wo die Straße weniger perfekt ist.
BMW R 1250 RT: souverän und komfortorientiert
Die BMW R 1250 RT ist dagegen ein klassisches Tourenmotorrad. Der Fokus liegt auf Stabilität, Ruhe und einem Fahrgefühl, das lange Strecken „glattzieht“. Das Motorrad ist so konzipiert, dass es auch bei wechselnden Bedingungen nicht aus dem Konzept gerät: Wind, Temperaturwechsel, Autobahntempo oder Landstraßen mit vielen Kurven – die RT bleibt dabei gelassen.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die Benelli Leoncino 800 Trail spielt ihre Stärken eher in der Dynamik aus: Beschleunigung aus dem Drehzahlbereich, ein direkteres Ansprechverhalten und das Gefühl, dass man das Motorrad aktiv bewegt. Das passt besonders gut, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo Touren und Alltag sich vermischen.
Die BMW R 1250 RT wirkt hingegen wie ein „Langstreckenwerkzeug“. Der Antrieb ist darauf ausgelegt, konstant zu tragen und dabei jederzeit Reserven zu haben. Gerade bei Autobahnfahrten oder längeren Etappen zeigt sich der Vorteil: weniger Stress im Kopf, mehr Gelassenheit im Handgelenk. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach entspannt fahren möchte, wird die Art des Antriebs besonders schätzen.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. stabil auf Kurs
Benelli: Handling für wechselnde Strecken
Die Benelli Leoncino 800 Trail punktet mit einem Handling, das sich schnell anfühlt. Gerade in Kurven, beim Rangieren oder auf Straßen mit wechselndem Belag wirkt das Motorrad unkompliziert. Der Trail-Charakter unterstützt dabei, dass man nicht nur „auf Linie“ fährt, sondern auch mal bewusst die Fahrbahnstruktur nutzt.
Schwäche: Wer sehr sportlich am Limit fährt oder lange, harte Autobahnabschnitte mit hoher Frequenz abspult, merkt eher, dass die Auslegung nicht primär auf maximale Langstreckenruhe optimiert ist. Das Motorrad bleibt zwar souverän, aber der Fokus liegt klar woanders.
BMW: Stabilität und Komfort im Zusammenspiel
Die BMW R 1250 RT ist im Fahrwerk-Konzept auf Stabilität und Komfort getrimmt. Das Motorrad liegt ruhig, federt spürbar souverän und vermittelt ein Gefühl von „Kurs halten“. Dadurch wird die Konzentration auf das Wesentliche reduziert: Straße lesen, Linie wählen, entspannt bleiben.
Schwäche: Im engen Stadtverkehr oder bei sehr langsamen Manövern kann die RT weniger „spielerisch“ wirken als die Benelli. Das ist kein Nachteil im Sinne von „schlecht“, sondern eine Konsequenz aus dem tourentauglichen Gesamtkonzept.
Komfort: Windschutz, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Beim Komfort trennen sich die Wege deutlich. Die BMW R 1250 RT ist auf Wind- und Wetterschutz ausgelegt. Das spürt man besonders bei längeren Fahrten: weniger „Arbeit“ gegen den Fahrtwind, mehr Ruhe im Oberkörper und ein insgesamt entspannteres Fahrgefühl. Auch die Ergonomie ist auf längere Etappen optimiert, sodass Pausen seltener nötig werden, um wieder „durchzuatmen“.
Die Benelli Leoncino 800 Trail bietet ebenfalls einen angenehmen Komfort, aber mit anderer Priorität. Sie ist eher das Motorrad für „viel unterwegs“ – also für Touren, bei denen auch mal spontan die Route gewechselt wird. Der Windschutz ist nicht der Hauptfokus wie bei der RT, dafür ist das Motorrad oft leichter in den Alltag zu integrieren: aufsteigen, losfahren, genießen.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. klare Linie
Die BMW R 1250 RT spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Elektronik den Unterschied macht: Assistenzsysteme, Fahrmodi und die Art, wie das Motorrad die Leistung und das Fahrverhalten unterstützt. Das sorgt für ein sehr konsistentes Fahrgefühl – auch wenn Wetter, Temperatur oder Belag wechseln. Gerade auf langen Strecken kann das die Müdigkeit reduzieren, weil das Motorrad „mitdenkt“.
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ebenfalls modern, aber eher in Richtung „funktional und nutzbar“. Das Motorrad wirkt dadurch oft leichter zugänglich: man fährt, spürt und passt an. Wer Elektronik als Unterstützung möchte, aber nicht als Hauptthema, findet hier einen stimmigen Ansatz.
Gepäck, Touring-Setup und Praxis
Wenn es um Touring geht, ist die BMW R 1250 RT klar im Vorteil. Das Motorrad ist für längere Reisen ausgelegt, inklusive der typischen Anforderungen an Stauraum, Wetterschutz und eine Sitzposition, die auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen mehrere Länder oder Regionen am Stück gefahren werden, wird die RT als besonders passend empfinden.
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „Reisegerät“, sondern auch „Alltagswerkzeug“ sein soll. Für Wochenendtrips und abwechslungsreiche Routen funktioniert das Konzept sehr gut. Wer allerdings sehr häufig maximal beladen fährt und dabei vor allem auf Langstreckenkomfort setzt, wird die RT als runderes Gesamtpaket sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino 800 Trail
- Vielseitiger Charakter: passt zu Alltag, Landstraße und auch zu leicht abseits der Route.
- Agiles Handling: wirkt schnell und unkompliziert in der Bewegung.
- Direktes Fahrgefühl: man hat das Gefühl, das Motorrad aktiv zu „führen“.
Schwächen der Benelli Leoncino 800 Trail
- Langstreckenfokus weniger stark: bei sehr langen Autobahnabschnitten kann die RT den Komfortvorteil deutlicher ausspielen.
- Wind- und Wetterschutz nicht im gleichen Maß wie bei einem klaren Tourenmodell.
Stärken der BMW R 1250 RT
- Komfort auf Distanz: Windschutz, Ergonomie und ruhiges Fahrverhalten.
- Elektronik als Unterstützung: hilft, das Motorrad in wechselnden Bedingungen konsistent zu fahren.
- Touring-Setup: besonders stimmig für Reisen mit Gepäck und langen Etappen.
Schwächen der BMW R 1250 RT
- Weniger „spielerisch“ im engen Alltag: das tourentaugliche Gesamtkonzept macht sich bei langsamen Manövern bemerkbar.
- Fokus auf Komfort: wer maximale Agilität und Trail-Feeling sucht, findet das eher bei der Benelli.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino 800 Trail und BMW R 1250 RT hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die eigenen Fahrten aussehen.
Für wen ist die Benelli Leoncino 800 Trail die bessere Wahl?
Die Benelli passt besonders gut, wenn häufig gemischte Strecken gefahren werden: Stadtanteile, Landstraße, spontane Umwege und gelegentlich auch mal schlechterer Untergrund. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Alltag einfügt und dabei genug Charakter hat, um auch auf kurzen Touren Spaß zu machen, trifft mit der Leoncino 800 Trail einen sehr stimmigen Nerv.
Für wen ist die BMW R 1250 RT die bessere Wahl?
Die BMW R 1250 RT ist ideal, wenn lange Strecken, hoher Komfort und entspanntes Reisen im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig Autobahn fährt, mit Gepäck unterwegs ist und Wert auf Windschutz, Ergonomie und moderne Unterstützung legt, bekommt mit der RT ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Auch wenn das Ziel nicht nur „ankommen“, sondern „gut ankommen“ ist, spielt die RT ihre Stärken besonders deutlich aus.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf abwechslungsreichen Strecken Spaß macht – inklusive dem Gefühl, auch mal abseits der perfekten Linie unterwegs zu sein. Sie punktet mit Agilität, einem direkten Fahrgefühl und einer unkomplizierten Art, Touren spontan zu gestalten.
Die BMW R 1250 RT ist die passendere Entscheidung für alle, die vor allem lange Strecken fahren und dabei maximalen Komfort möchten. Ihr Vorteil liegt im souveränen Langstrecken-Charakter: ruhiges Fahrverhalten, starker Wind- und Wetterschutz, eine auf Reisen ausgelegte Ergonomie und Elektronik, die das Fahren konsistent unterstützt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach möglichst entspannt Kilometer sammeln will, findet in der RT das rundere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Trail-Vielseitigkeit für gemischte Einsätze – Tourenkomfort für lange Etappen.