UVP 8.369 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 6.999 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
So fährt sich der neue Italo-Scrambler von Benelli
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Wie schlägt sich günstige Adventure-Bike mit 60 PS aus Italien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • fette Optik mit 50er Gabel!
  • fetter Sound
  • Reihentwin mit Charakter
  • gut ablesbares Cockpit
  • hoher und breiter Lenker
  • obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
Kontra:
  • Bremsen
  • keine Traktionskontrolle
Pro:
  • eigenständiges Design
  • komfortabler Tourer
  • auffällig stabile Straßenlage
  • Preis / Leistung
Kontra:
  • Windschild macht Geräusche
  • knapp bemessene Leistung
  • Getriebe etwas hakelig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht234kg
Radstand1.480mm
Länge2.200mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.210mm
Gewicht213kg
Radstand1.470mm
Länge2.200mm
Radstand1.470mm
Sitzhöhe: 820-845 mm
Höhe1.390mm

Motor

Motor-BauartReihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt
Hubraum754ccm
Hub62mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung76 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite306km
Leistung60 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt18Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneUpside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 40)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge
Reifen vorne120/70R 19
Reifen hinten170/60R 17
RahmenbauartStahlbrückenrahmen
Federung vorneUpside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm
Federung hintenKayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenAluminiumschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 255 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.
 
Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!

Preis/Service/Farben

  • Preis: 8.999 Euro
  • Service: Alle 10.000 km
  • Verfügbarkeit: ab 01/2023
  • Farben: Grau, Grün

Fazit - was bleibt hängen

Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.985 €
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: Weiß, Rot, Grau

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Benelli Leoncino 800 Trail vs. Moto Morini X-Cape 650 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aus dem Bereich der straßenorientierten Adventures kommen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich das Bike im Alltag anfühlt, wie gut es sich auf wechselndem Untergrund bewegen lässt und wie stimmig Motor, Fahrwerk und Ergonomie zusammenarbeiten. Genau hier lohnt sich der Blick auf den Benelli Leoncino 800 Trail und die Moto Morini X-Cape 650. Beide zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur „von A nach B“ – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Grundidee: Trail-Feeling vs. kompakter Adventure-Ansatz

Der Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie ein Allrounder mit klarer Tendenz Richtung souveräne Landstraßen-Performance und entspannte Touren. Der größere Hubraum und die Auslegung auf kräftiges Ansprechverhalten machen ihn besonders interessant, wenn häufig zügig gefahren wird oder wenn Überholmanöver und Autobahnabschnitte einfach „mitlaufen“ sollen.

Die Moto Morini X-Cape 650 verfolgt dagegen einen eher kompakten, agilen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, sich leicht zu bewegen, schnell im Kopf zu sein und auch bei kleineren Touren oder im Stadt- und Landstraßenmix eine gute Figur zu machen. Wer ein Bike sucht, das nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Handling unkompliziert bleibt, findet hier einen starken Kandidaten.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im direkten Vergleich zeigt sich: Der Benelli Leoncino 800 Trail profitiert von der 800er-Klasse. Das macht sich vor allem in der Art bemerkbar, wie der Motor Last aufnimmt. Beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich wirkt das Motorrad oft „entspannter“, weil weniger nachgeschoben werden muss. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten gefahren werden oder wenn Gepäck und Sozius das Bike fordern.

Die Moto Morini X-Cape 650 spielt ihre Stärken eher über das Zusammenspiel aus Drehfreude und kontrollierbarer Leistungsentfaltung aus. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen kann das sehr angenehm sein: Das Motorrad lässt sich fein dosieren, und man bekommt schnell das Gefühl, dass es mitdenkt. Wer häufig enge Kehren fährt oder lieber „mit Gefühl“ statt mit Dauerzug unterwegs ist, wird die Charakteristik der 650er-Klasse zu schätzen wissen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Benelli Leoncino 800 Trail steht die Tendenz zu ruhigerem Geradeauslauf und souveräner Stabilität im Vordergrund. Das hilft auf längeren Strecken, wenn man nicht ständig gegen Lenkeinschläge arbeiten möchte. In Kombination mit der Motorleistung ergibt sich ein Gesamtpaket, das sich für zügige Touren gut eignet.

Die Moto Morini X-Cape 650 setzt stärker auf Beweglichkeit. Das zeigt sich besonders beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel in der Stadt und auf kurvigen Strecken, wo ein leichtes Handling viel ausmacht. Auch wenn das Motorrad nicht auf „maximale“ Stabilität bei Tempo getrimmt ist, bringt es eine angenehme Portion Alltagstauglichkeit mit.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?

Ergonomie entscheidet oft darüber, ob eine Tour Spaß macht oder zur Belastung wird. Der Benelli Leoncino 800 Trail wirkt auf längere Strecken ausgelegt: Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, ohne dass man sich komplett „in die Maschine fallen“ lässt. Dadurch bleibt die Kontrolle auch dann gut, wenn man nach mehreren Stunden Fahrt nicht mehr ganz so frisch ist.

Die Moto Morini X-Cape 650 punktet vor allem mit einem kompakten Gefühl. Das kann besonders für Fahrerinnen und Fahrer interessant sein, die eine eher aufrechte oder zumindest nicht zu gestreckte Haltung bevorzugen. Wer häufig stop-and-go fährt oder oft absteigen muss, profitiert von einem Motorrad, das sich im Alltag leichter „handhaben“ lässt.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auf der Straße sicher wirken. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied in der Art, wie das Vertrauen entsteht: Der Benelli Leoncino 800 Trail vermittelt häufig das Gefühl, dass er auch bei zügigerer Gangart stabil bleibt. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man häufiger stark verzögert oder wenn die Strecke unruhiger wird.

Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt im Alltag oft „direkter“. Das kann bedeuten, dass Brems- und Lenkimpulse schneller umgesetzt werden. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein Vorteil, weil man sich weniger auf große Reserven verlassen muss, sondern die Maschine fein dosieren kann.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren

Im Alltag zählt vor allem, wie schnell man sich mit dem Motorrad wohlfühlt. Der Benelli Leoncino 800 Trail ist dann besonders stark, wenn der Tag nicht nur aus kurzen Strecken besteht. Sobald mehr Landstraße oder Autobahnanteile dazukommen, spielt der 800er seine Stärken aus: gleichmäßiges Tempo, souveräne Beschleunigung und ein insgesamt „touriges“ Gefühl.

Die Moto Morini X-Cape 650 ist dagegen häufig die bessere Wahl für gemischte Tage. Wer pendelt, oft im Verkehr steht und zwischendurch auch mal spontan eine Runde dreht, profitiert von der kompakteren Auslegung. Das Motorrad wirkt dadurch weniger „groß“ im Kopf – und das macht im Alltag einen spürbaren Unterschied.

Tourenkomfort und Ausstattung: Was zählt auf längeren Strecken?

Auf Touren wird es schnell wichtig, wie gut das Motorrad mit wechselnden Bedingungen klarkommt: Wind, Temperaturwechsel, unterschiedliche Straßenqualität. Der Benelli Leoncino 800 Trail wirkt hier wie der Kandidat für längere Etappen. Die Kombination aus Motorcharakter und stabilerem Fahrgefühl unterstützt entspanntes Fahren, ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss.

Die Moto Morini X-Cape 650 kann ebenfalls lange Strecken ab, aber mit einem anderen Fokus: eher „leicht und agil“ statt „groß und souverän“. Wer Touren plant, bei denen kurvige Strecken und spontane Abstecher im Vordergrund stehen, wird die Art zu fahren oft als sehr passend empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Benelli Leoncino 800 Trail – Stärken

  • Mehr Reserven durch 800cc: Beschleunigung und Durchzug wirken oft entspannter.
  • Tour-orientiertes Fahrgefühl: Stabilität und ruhigerer Charakter passen gut zu längeren Strecken.
  • Allround-Charakter: eignet sich für Alltag, aber besonders für gemischte Touren.

Benelli Leoncino 800 Trail – Schwächen

  • Weniger „kompakt“ im Handling: wer ein besonders leichtes Gefühl sucht, könnte die Agilität im Vergleich als weniger dominant empfinden.
  • Anspruch an Fahrstil: wer sehr langsam und sehr technisch unterwegs ist, merkt eher, dass das Motorrad auf Straße und Tour ausgelegt ist.

Moto Morini X-Cape 650 – Stärken

  • Agilität im Alltag: schnelle Richtungswechsel und unkompliziertes Handling.
  • Feine Dosierbarkeit: der Motorcharakter unterstützt kontrolliertes Fahren.
  • Guter Mix aus Komfort und Kompaktheit: ideal für Pendeln und kürzere Touren.

Moto Morini X-Cape 650 – Schwächen

  • Weniger „Durchzug-Reserve“ als 800cc: bei sehr zügiger Fahrweise kann man eher mehr Drehzahl nutzen wollen.
  • Touriges Tempo braucht mehr Planung: für lange Autobahnabschnitte ist der Charakter weniger „groß“ als beim 800er.

Welche Wahl passt besser? – Fazit

Der Benelli Leoncino 800 Trail ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das auf Touren souverän wirkt und im Alltag vor allem dann glänzt, wenn mehr Strecke zusammenkommt: Landstraße, zügige Abschnitte und entspanntes Tempo. Der 800er-Charakter sorgt dabei für mehr Reserven und ein ruhigeres Gesamtgefühl, das besonders auf längeren Fahrten angenehm ist.

Die Moto Morini X-Cape 650 passt dagegen besser, wenn das Motorrad vor allem im gemischten Alltag überzeugen soll: Pendeln, Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und spontane Ausfahrten. Die kompaktere Auslegung und die agile Art zu fahren machen sie attraktiv für alle, die ein unkompliziertes Handling möchten und lieber fein dosieren als dauerhaft „mit Gewalt“ beschleunigen.

Kurz gesagt: Benelli für mehr Tourensouveränität und Reserven, Moto Morini für Agilität, Alltagstauglichkeit und ein leichtes Fahrgefühl.

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