| UVP | 8.369 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- fette Optik mit 50er Gabel!
- fetter Sound
- Reihentwin mit Charakter
- gut ablesbares Cockpit
- hoher und breiter Lenker
- obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
- Bremsen
- keine Traktionskontrolle
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 40)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60R 17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Benelli Leoncino 800 Trail vs. MV Agusta Superveloce 800: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei 800er-Klasse-Modelle aufeinandertreffen, wird die Entscheidung schnell spannend: Die Benelli Leoncino 800 Trail setzt auf einen alltagstauglichen, vielseitigen Charakter mit Trail-Genen – während die MV Agusta Superveloce 800 deutlich stärker in Richtung sportlicher Anspruch und markanter Auftritt tendiert. Beide Motorräder versprechen Fahrspaß, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Was passt besser zu welchem Fahrstil, und wo zeigen sich die typischen Stärken und Schwächen der beiden Konzepte?
Grundcharakter: Trail-Vielseitigkeit vs. sportlicher Fokus
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie ein Motorrad, das man gerne täglich bewegt und auch mal abseits der üblichen Route mitnimmt. Der Trail-Ansatz zielt auf eine entspannte, robuste Alltagstauglichkeit: Man sitzt nicht nur „sportlich“, sondern eher „bereit“, um verschiedene Streckenarten zu meistern. Das macht sie besonders interessant, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Feldwegen besteht.
Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen steht für einen deutlich sportlicheren Charakter. Hier geht es weniger um „Allround“ im Sinne von Abenteuer-Optionen, sondern mehr um ein Motorrad, das Kurven und Dynamik in den Vordergrund stellt. Wer sich an präzisem Fahrgefühl, sportlicher Optik und einem klaren Performance-Fokus erfreut, findet in diesem Modell eher die passende Richtung.
Motor & Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beide Motorräder bewegen sich im 800er-Bereich und liefern damit genug Reserven für zügiges Fahren. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im „Einsatzprofil“: Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt so ausgelegt, dass sie im Alltag souverän zieht und dabei gut dosierbar bleibt. Das ist besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, moderates Landstraßentempo und entspannte Touren im Wechsel stehen.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es dynamischer wird. Der Antrieb wirkt stärker auf sportliches Tempo und zügiges Beschleunigen ausgerichtet. Das kann sich in Kurvenfahrten bemerkbar machen: Beim Herausbeschleunigen fühlt sich das Motorrad oft „direkter“ an, während die Benelli eher den Charakter eines vielseitigen Alltagsmotorrads betont.
Fahrwerk & Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvengefühl
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell: Die Benelli Leoncino 800 Trail ist auf ein ausgewogenes Setup ausgelegt, das Unebenheiten und wechselnde Untergründe besser „mitnimmt“. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Gerade auf holprigen Abschnitten oder bei wechselndem Grip wirkt die Trail-Ausrichtung oft entspannter und weniger „nervös“.
Die MV Agusta Superveloce 800 legt den Fokus stärker auf sportliche Rückmeldung und präzises Einlenken. Das Handling fühlt sich meist dann besonders stimmig an, wenn die Straße kurvig ist und das Tempo höher ausfällt. In solchen Situationen kann die MV Agusta den Vorteil ausspielen, weil sie das Fahrgefühl stärker in Richtung „sportlich kontrolliert“ schiebt.
Stärken & Schwächen im Handling
- Benelli Leoncino 800 Trail: Stärke in der Vielseitigkeit – Schwäche eher dort, wo maximal sportliche Präzision bei sehr hohem Tempo gefragt ist.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärke in der sportlichen Linie – Schwäche eher bei unruhigen Strecken, wenn Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als kompromisslose Dynamik.
Bremsen & Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind für zügiges Fahren gedacht, aber der Charakter beim Bremsen und die Art der Verzögerung unterscheiden sich. Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt so, dass sie im Alltag ein gutes Maß an Kontrolle bietet: Man kann bremsen, ohne dass das Motorrad „zu viel“ will. Das ist praktisch, wenn häufig Verkehr, Ampeln und wechselnde Bedingungen auftreten.
Die MV Agusta Superveloce 800 zielt stärker auf sportliche Situationen. Beim kräftigen Verzögern und in dynamischen Passagen wirkt das Setup oft darauf ausgelegt, ein klares Gefühl von Stabilität zu vermitteln. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, wird hier eher die passende Rückmeldung finden.
Ergonomie & Sitzposition: Für kurze Wege und lange Touren
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Benelli Leoncino 800 Trail bietet typischerweise eine Haltung, die sich für unterschiedliche Strecken gut anfühlt: nicht zu „eingeklemmt“, sondern eher so, dass man auch nach längerer Fahrt noch entspannt bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren und Alltagsfahrten gemischt sind.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt sportlicher positioniert. Das kann sehr gut sein, wenn die Fahrten kurvig und dynamisch sind und die aktive Fahrweise im Vordergrund steht. Für lange, entspannte Autobahn- oder Stadtfahrten kann die sportlichere Haltung jedoch eher als „bewusster“ empfunden werden – je nach Körpergröße und Vorlieben.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Praxis entscheidet weniger die reine Ausstattungsliste, sondern wie sie im Alltag genutzt wird. Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie ein Motorrad, das auf „mitnehmen statt nur anschauen“ ausgelegt ist: Man möchte es nutzen, nicht nur bewundern. Das passt zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das für verschiedene Zwecke taugt – vom Feierabendtrip bis zur Wochenendtour.
Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf den sportlichen Anspruch und den besonderen Charakter. Das kann bedeuten, dass sie sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn die Fahrt bewusst sportlich geplant ist. Wer ein Motorrad sucht, das auch optisch und emotional stark wirkt, wird hier eher glücklich.
Stärken & Schwächen in der Praxis
- Benelli Leoncino 800 Trail: Stärke in der Alltags- und Tourentauglichkeit – Schwäche eher bei rein sportlicher Auslegung, wenn man maximale „Track-Feeling“-Nähe erwartet.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärke in sportlicher Ausstrahlung und dynamischem Fahrgefühl – Schwäche eher bei sehr gemischten Untergründen, wenn Komfort und Gelassenheit dominieren sollen.
Design & Charakter: Zwei unterschiedliche Arten, 800 zu fahren
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad „liest“. Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie ein Motorrad, das bereit ist für Abwechslung: Trail-Optik, ein stimmiger Gesamteindruck und die Anmutung von „funktionaler Vielseitigkeit“. Das passt zu Fahrern, die gerne spontan entscheiden, welche Strecke es wird.
Die MV Agusta Superveloce 800 steht dagegen für einen markanten, sportlichen Auftritt. Der Charakter ist stärker auf Emotion und Performance ausgerichtet. Wer sich an einem Motorrad erfreut, das bei jeder Ausfahrt „mehr“ sein will, findet hier eher die passende Stimmung.
Welche Unterschiede sind entscheidend? Ein schneller Entscheidungsrahmen
Wenn die Entscheidung schwerfällt, hilft ein Blick auf das eigene Fahrprofil. Hier ein pragmatischer Rahmen, der die Unterschiede zwischen Benelli Leoncino 800 Trail und MV Agusta Superveloce 800 zusammenfasst:
- Viel Stadt, Landstraße und gemischte Strecken: Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt oft die stimmigere Wahl, weil sie auf Alltagstauglichkeit und Vielseitigkeit ausgelegt ist.
- Kurvenreiche Strecken, sportliches Fahren, aktives Handling: Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken stärker aus, wenn Dynamik im Vordergrund steht.
- Komfort & Gelassenheit bei wechselnden Bedingungen: Tendenziell Vorteile bei der Benelli, weil der Trail-Ansatz auf „mitmachen“ ausgelegt ist.
- Sportliches Gefühl und klare Performance-Orientierung: Tendenziell Vorteile bei der MV Agusta, weil sie stärker auf sportliche Rückmeldung und Dynamik fokussiert ist.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert, auf Touren vielseitig bleibt und auch bei wechselnden Streckenbedingungen souverän wirkt. Wer ein 800er-Motorrad möchte, das man gern täglich bewegt und das nicht nur auf perfekte Straßen angewiesen ist, findet in der Benelli meist die passendere Balance aus Komfort, Kontrolle und Nutzwert.
Die MV Agusta Superveloce 800 passt dagegen besser zu Fahrern, die sportliche Dynamik, präzises Handling und einen deutlich emotionaleren Auftritt priorisieren. Wenn kurvige Strecken, zügiges Fahren und ein klar sportlicher Charakter im Mittelpunkt stehen, kann die MV Agusta den größeren Spaßfaktor liefern.
Kurz gesagt: Trail-Vielseitigkeit gewinnt bei gemischten Einsätzen – sportlicher Fokus gewinnt, wenn die Ausfahrt bewusst dynamisch geplant ist.