| UVP | 8.369 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- fette Optik mit 50er Gabel!
- fetter Sound
- Reihentwin mit Charakter
- gut ablesbares Cockpit
- hoher und breiter Lenker
- obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
- Bremsen
- keine Traktionskontrolle
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 40)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60R 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Benelli Leoncino 800 Trail vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Tour, Alltag und mehr
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt wie die pragmatische Antwort auf den Wunsch nach einem vielseitigen Bike, das nicht nur auf Asphalt funktioniert, sondern auch Lust auf abwechslungsreiche Strecken macht. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus steht dagegen klar für Touring-Qualitäten: Komfort, Elektronik und eine Ausstattung, die auf lange Fahrten ausgelegt ist. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken zeigen sich in der Praxis, wo liegen die Schwächen – und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrprofil?
Grundidee und Charakter: Trail-Vielseitigkeit vs. Touring-Komfort
Benelli Leoncino 800 Trail: bodenständig, flexibel, neugierig
Die Leoncino 800 Trail ist als Konzept eher auf Allround getrimmt. Der Fokus liegt auf einem Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und gleichzeitig auf Nebenstraßen nicht klein beigibt. Im Vergleich zeigt sich: Während die Yamaha stark über Komfort und Assistenzsysteme punktet, setzt die Benelli mehr auf direktes Fahrgefühl und eine unkomplizierte Art, Kilometer zu sammeln.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: ausgelegt für lange Strecken
Die Tracer 9 GT Plus ist ein Touring-Bike mit klarer Premium-Ausrichtung. Im Vergleich fällt auf, dass Yamaha die Maschine besonders auf entspanntes Reisen optimiert: Windschutz, Ergonomie und Elektronik greifen ineinander. Das macht sie vor allem dann stark, wenn Strecken länger werden und der Fokus auf Komfort liegt.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Benelli wirkt in der Praxis eher wie ein Motorrad, das zügig aus dem Drehzahlbereich heraus arbeitet und dabei eine gewisse „Trail“-Gelassenheit ausstrahlt. Die Yamaha dagegen spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es um konstantes Tempo und souveränes Beschleunigen bei höheren Geschwindigkeiten geht.
Wichtig ist dabei weniger die reine Zahl, sondern die Art, wie die Leistung nutzbar wird. Die Benelli passt gut zu Fahrten, bei denen häufig gewechselt wird zwischen Stadt, Landstraße und kurvigen Abschnitten. Die Yamaha fühlt sich dagegen besonders dann richtig an, wenn man entspannt durchzieht und die Maschine die Arbeit übernimmt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Benelli: wendig und lebendig
Die Leoncino 800 Trail wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sich einfach bewegen lässt. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn die Strecke unruhiger wird, zeigt sich die Stärke: Das Bike bleibt handlich und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Yamaha: souverän und tourentauglich
Die Tracer 9 GT Plus ist im Vergleich weniger „leichtfüßig“ im Sinne von spontaner Richtungsänderung, dafür aber stabil und berechenbar. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen spielt das Fahrwerk seine Vorteile aus. Wer viel reist, profitiert von der Ruhe, die das Motorrad ausstrahlt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind auf sportlich-sichere Nutzung ausgelegt, aber der Schwerpunkt unterscheidet sich. Die Benelli punktet im Vergleich mit einem direkten Ansprechverhalten, das zu zügigem Fahren in Kurven und auf Landstraßen passt. Die Yamaha bietet dagegen oft das Gefühl von konstanter Bremsperformance über längere Zeit – ein Plus, wenn man viel unterwegs ist und das Motorrad nicht „neu“ denken muss, sondern einfach funktioniert.
In der Praxis bedeutet das: Bei der Benelli steht das aktive Fahren im Vordergrund, bei der Yamaha eher das entspannte, kontrollierte Tempo.
Elektronik und Assistenz: moderne Helfer im Alltag
Benelli: ausreichend, aber eher pragmatisch
Die Leoncino 800 Trail liefert Elektronik, die das Fahren unterstützt, ohne den Charakter zu überdecken. Im Vergleich wirkt sie wie ein System, das sich anfühlt, als wäre es dafür da, Sicherheit und Alltagstauglichkeit zu erhöhen – nicht, um das Motorrad in ein „Assistenz-Experiment“ zu verwandeln.
Yamaha: deutlich mehr Touring-Fokus
Die Tracer 9 GT Plus ist im Vergleich klar auf Elektronik-Komfort ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn unterschiedliche Bedingungen aufeinandertreffen: wechselnde Strecken, Temperaturunterschiede, längere Fahrten mit wechselnder Belastung. Die Yamaha wirkt dadurch wie ein Motorrad, das man auch dann entspannt fahren kann, wenn die Konzentration über Stunden gefordert ist.
Ergonomie, Sitzkomfort und Windschutz: der Unterschied zwischen „fahren“ und „reisen“
Hier trennt sich die Spreu im Vergleich deutlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Touring-Bike gebaut, und das merkt man an der Gesamtheit aus Sitzposition, Schutzwirkung und der Art, wie sich das Motorrad auf langen Strecken anfühlt. Der Windschutz und die ergonomische Abstimmung sind ein klarer Vorteil, wenn man häufig auf Autobahnabschnitten unterwegs ist oder einfach gern lange Etappen fährt.
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ebenfalls komfortabel, aber der Charakter ist anders: Sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man für Tagesausflüge und abwechslungsreiche Routen nutzt. Wer sehr lange Strecken am Stück fährt, wird bei der Yamaha tendenziell weniger Ermüdung spüren.
Ausstattung und Praxisnutzen: was man wirklich merkt
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha ist stärker auf „Ready-to-go“ ausgelegt. Das betrifft nicht nur Komfortfeatures, sondern auch die Art, wie das Motorrad für Touren vorbereitet ist. Die Benelli dagegen ist eher die Wahl, wenn man das Motorrad als vielseitige Basis sieht und sich weniger auf maximale Touring-Ausstattung verlässt.
Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Die Yamaha ist besonders attraktiv, wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Reisen plant. Die Benelli ist interessant, wenn man gern spontan fährt und das Motorrad nicht zu sehr „verplanen“ möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino 800 Trail – Stärken
- Vielseitiger Charakter für Alltag, Landstraße und abwechslungsreiche Strecken
- Lebendiges Handling und ein direktes Fahrgefühl
- Elektronik wirkt pragmatisch und unterstützt ohne zu dominieren
- Gute Basis für Fahrer, die gern selbst aktiv fahren
Benelli Leoncino 800 Trail – Schwächen
- Bei sehr langen Autobahn- oder Reiseetappen kann die Touring-Komfort-Philosophie der Yamaha fehlen
- Wer maximale Assistenz und „Premium-Touring“ erwartet, findet bei der Yamaha mehr
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken
- Touring-Komfort mit starkem Windschutz- und Ergonomie-Fokus
- Elektronik und Assistenz für entspannteres Fahren unter wechselnden Bedingungen
- Stabilität und souveränes Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
- Gesamtpaket wirkt „reisefertig“
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen
- Der Charakter ist weniger „leichtfüßig“ als bei einem trail-orientierten Konzept
- Wer vor allem kurze, spontane Touren und viel Agilität sucht, könnte den Touring-Fokus als weniger passend empfinden
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Benelli Leoncino 800 Trail ist besonders attraktiv, wenn gern abwechslungsreich gefahren wird: Stadt, Landstraße, kurvige Strecken und gelegentlich auch mal unruhigere Abschnitte. Sie passt zu Fahrern, die das Motorrad als Werkzeug sehen, um Routen zu entdecken, statt vor allem „durchzureisen“.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl, wenn häufig lange Strecken anstehen oder wenn Komfort, Windschutz und Elektronik den Unterschied machen sollen. Wer Touren plant, gern mit Gepäck unterwegs ist und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, bekommt mit der Yamaha das stimmigere Gesamtpaket.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 800 Trail überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren vielseitigen Charakter, das lebendige Handling und die pragmatische Art, Elektronik und Fahrgefühl zusammenzubringen. Sie ist ideal für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag und abwechslungsreiche Tagesausflüge suchen – mit dem Wunsch nach Agilität und direktem Kontakt zur Straße.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken dort aus, wo es wirklich zählt: bei langen Etappen, bei wechselnden Bedingungen und wenn Komfort, Stabilität und Elektronik den Ton angeben. Wer häufig reist oder einfach möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der Yamaha das rundere Touring-Paket.
Kurz gesagt: Trail-Vielseitigkeit und aktives Fahren sprechen eher für die Benelli, während Touring-Komfort und souveränes Langstreckenfahren klar für die Yamaha sprechen.