| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
MotorradTest.de auf YouTube
Benelli Leoncino Bobber 400 vs 125: Vergleich für Alltag, Einsteiger und Touren
Wer sich für die Benelli Leoncino Bobber interessiert, landet schnell bei zwei spannenden Varianten: der Benelli Leoncino Bobber 400 und der Benelli Leoncino 125. Beide Modelle greifen den Bobber-Charakter auf, wirken im Look stimmig und machen Lust auf die erste eigene Tour. Gleichzeitig unterscheiden sie sich spürbar in dem, was im Alltag wirklich zählt: Fahrbarkeit, Reserven im Verkehr, Reichweite im Kopf und das Gefühl, wie „entspannt“ oder „fordernd“ sich eine Strecke anfühlt.
Im folgenden Vergleich geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag auswirken. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – damit klar wird, welches Bike besser zu Fahrstil, Einsatzgebiet und Erwartungen passt.
Design und Charakter: Bobber-Vibe bei beiden, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Benelli Leoncino 125 teilen die typische Bobber-Sprache: kompakte Proportionen, ein „cleanes“ Auftreten und ein Look, der nicht nach Showroom wirkt, sondern nach echter Fahrmaschine. In der Praxis zeigt sich aber: Die 400er wirkt insgesamt „erwachsener“ im Auftritt, während die 125er stärker auf Leichtigkeit und Zugänglichkeit setzt.
Das ist wichtig, weil das Design nicht nur optisch ist. Es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt: als Fahrzeug für kurze Wege und erste Erfahrungen oder als Basis, die auch bei längeren Strecken souverän bleibt. Beide Modelle machen Spaß – aber die 400er zielt stärker auf „mehr Reserven“, die 125er auf „einfach losfahren“.
Motor und Fahrgefühl: Wo die 400er Reserven bietet, punktet die 125er mit Leichtigkeit
Der größte Unterschied liegt natürlich im Motor. Die Benelli Leoncino Bobber 400 bringt mehr Hubraum und damit in der Regel auch mehr Durchzug und Reserven. Das zeigt sich besonders im Stadtverkehr: Beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim Überholen auf Landstraßen fühlt sich die 400er oft entspannter an. Man muss weniger „planen“, weil der Motor schneller wieder in einen nutzbaren Bereich kommt.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen die Variante für ein sehr unkompliziertes Fahrgefühl. Sie ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für kurze Strecken, Pendeln und „einfach mal raus“ gedacht ist. Der Motor arbeitet dabei eher im Bereich, in dem man ihn bewusst nutzt: Drehzahl aufbauen, sauber schalten, dann passt das Tempo. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Viele Fahrer empfinden genau dieses „Mitdenken“ als Teil des Spaßes.
Vergleich der typischen Leistungswirkung im Alltag
Im direkten Vergleich lässt sich das so zusammenfassen:
- Benelli Leoncino Bobber 400: Mehr Reserven bei Beschleunigung und im flüssigen Fahrbetrieb. Besonders auf Strecken mit Verkehr und häufigen Geschwindigkeitswechseln wirkt das beruhigend.
- Benelli Leoncino 125: Sehr zugänglich und leicht zu handeln. Für Stadt und Landstraße bis zu moderaten Tempi ist das Fahrgefühl oft „direkt“ und angenehm.
Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird die 400er meist als entspannter erleben. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich schnell „beherrschbar“ anfühlt, findet in der 125er oft die passendere Wahl.
Getriebe, Schalten und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag funktionieren. Der Unterschied zeigt sich jedoch in der Art, wie man das Motorrad nutzt. Die 125er wird häufiger im „aktiven“ Bereich gefahren: Schalten und Drehzahl im Blick behalten, um jederzeit genug Schub zu haben. Das kann anfangs sogar helfen, ein Gefühl für Motor und Getriebe aufzubauen.
Die 400er dagegen lässt sich oft „ruhiger“ fahren. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – aber sie verzeiht mehr. Wer nicht ständig am Drehzahlmesser hängen möchte, bekommt mit der 400er häufiger ein komfortables Fahrbild.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich weniger um „besser oder schlechter“, sondern um den Charakter. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt in der Regel stabiler im Tempo, weil Motor und Gesamtpaket auf mehr Reserven ausgelegt sind. Das ist besonders spürbar, wenn die Strecke nicht nur aus Stadt besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten auf Landstraßen.
Die Benelli Leoncino 125 spielt ihre Stärken oft in der Leichtigkeit aus. Das Motorrad lässt sich im Alltag gut bewegen, wirkt handlich und macht das Rangieren und schnelle Richtungswechsel angenehm. Gerade für Einsteiger ist das ein echter Vorteil, weil man sich auf das Fahren konzentrieren kann, statt auf das Handling „gegenarbeiten“ zu müssen.
Bremsgefühl im Vergleich
Auch bei den Bremsen zeigt sich typischerweise ein Unterschied im Einsatzprofil: Die 400er wird häufiger mit höheren Geschwindigkeiten und mehr Reserven gefahren, wodurch das Bremsgefühl im Alltag als „souveräner“ wahrgenommen werden kann. Die 125er bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Fokus liegt stärker auf kontrollierter Dosierung im moderaten Tempo.
Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege und längere Fahrten unterschiedlich geeignet
Die Sitzposition und der Komfort sind bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, weil Bobber-Design oft optisch „sportlich“ wirkt. In der Praxis zeigt sich: Die 125er ist häufig die Wahl für kurze bis mittlere Strecken, bei denen man entspannt bleibt und nicht zu lange „durchzieht“. Die 400er kann dagegen auch dann überzeugen, wenn die Fahrt länger wird oder wenn das Tempo etwas höher ausfällt.
Das heißt nicht, dass die 125er keine Touren kann. Aber wer regelmäßig längere Strecken plant, wird die 400er oft als angenehmer erleben, weil sie weniger „am Limit“ betrieben werden muss.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Landstraße
Hier entscheidet sich der Vergleich besonders deutlich. Die Benelli Leoncino Bobber 125 ist häufig die bessere Wahl für:
- Stadtverkehr mit vielen Stop-and-go-Situationen
- Einsteiger, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen
- kurze Pendelstrecken und spontane Fahrten
Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt dagegen besser, wenn:
- mehr Landstraße oder Autobahn-nahe Strecken vorkommen
- Überholmanöver und Beschleunigung häufiger „komfortabel“ sein sollen
- auch mal mit Gepäck oder zu zweit gefahren wird
Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht. Der Unterschied ist, wie viel „Stress“ man sich im Verkehr sparen möchte. Die 400er reduziert typischerweise den Aufwand, die 125er macht das Motorrad dafür besonders leicht zugänglich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Mehr Reserven bei Beschleunigung und im flüssigen Fahrbetrieb
- Entspannteres Fahren auf längeren Strecken und bei wechselndem Verkehr
- „Erwachseneres“ Gesamtgefühl für Fahrer, die mehr Luft nach oben möchten
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Kann für reine Stadtfahrten „overkill“ wirken, wenn bewusst sehr entspannt und sparsam gefahren wird
- Anspruch an Fahrstil und Erwartung: Wer nur die leichteste Handhabung sucht, fühlt sich mit der 125er oft schneller zuhause
Benelli Leoncino Bobber 125 – Stärken
- Leicht zu handhaben und ideal für Einsteiger
- Direktes Fahrgefühl durch aktives Nutzen des Motors
- Sehr passend für Stadt, kurze Strecken und entspanntes Cruisen
Benelli Leoncino 125 – Schwächen
- Auf längeren Strecken oder bei höherem Tempo sind die Grenzen schneller erreicht
- Beschleunigung und Überholen erfordern häufiger vorausschauendes Fahren
Welche Benelli passt besser? Kaufberatung nach Einsatzprofil
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Benelli Leoncino 125 hängt weniger von „richtig oder falsch“ ab, sondern davon, wie das Motorrad genutzt wird. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, wird mit der 125er schnell glücklich: Das Motorrad ist unkompliziert, wirkt handlich und macht das Fahren leicht.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder im Alltag häufiger Situationen hat, in denen man zügig reagieren möchte, bekommt mit der 400er meist das rundere Gesamtpaket. Die 400er bietet typischerweise mehr Durchzug und reduziert das Gefühl, ständig „arbeiten“ zu müssen.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 125 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für die Stadt, kurze Pendelstrecken und den Einstieg gedacht ist. Das Fahrgefühl ist leicht zugänglich, das Handling wirkt unkompliziert und die Maschine macht Spaß, weil sie direkt auf den Fahrer reagiert. Wer bewusst moderates Tempo fährt und das Motorrad als Lern- und Alltagsgerät sieht, trifft damit oft genau die richtige Entscheidung.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 empfiehlt sich, wenn mehr Reserven im Alltag wichtig sind: mehr Durchzug beim Beschleunigen, entspannteres Fahren auf Landstraßen und ein souveräneres Gefühl bei längeren Strecken. Wer häufiger unterwegs ist, auch mal zügiger fährt oder nicht ständig vorausschauend planen möchte, profitiert von der 400er deutlich stärker.
Kurz gesagt: 125 für leichtes, unkompliziertes Cruisen im Alltag – 400 für mehr Gelassenheit und Reserven bei Touren und wechselndem Verkehr.