UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2014 bis 2020
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein
Pro:
  • Motorleistung
  • präzises Fahrwerk
  • Komfort
  • Assistenzsysteme
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm
Gewicht213kg
Radstand1.485mm
Länge2.156mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 795-820 mm
Höhe1.117mm

Motor

Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum1.198ccm
Hub68mm
Bohrung106mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km
Leistung147 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment124 NM bei 7.750 U/Min
Höchstgeschw.255km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite350km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16
RahmenbauartGitterrohr
Federung hintenMonofederbein (Federweg 149)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

Fazit - auf ewig jung

Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!

Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...

… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.

Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.290 €
  • Gebraucht (1200er, 3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 1200 seit 2014
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, grau

MotorradTest.de auf YouTube

Benelli Leoncino Bobber 400 vs Ducati Monster 1200 S – Vergleich für alle, die ein Bike mit Charakter suchen

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch deutlich unterschiedliche Wege gehen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen modernen Bobber-Look mit alltagstauglicher Größe und einem Motor, der sich eher nach „entspannt fahren“ anfühlt. Die Ducati Monster 1200 S dagegen ist die klassische Naked-Bike-Ansage: kompakt im Auftritt, aber mit deutlich mehr Biss und einem Fahrgefühl, das stark auf Dynamik und Kontrolle ausgelegt ist.

Im Folgenden geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal „besser“ zu nennen, sondern die Unterschiede so einzuordnen, dass klar wird, welches Bike zu welchem Fahrstil passt. Dabei werden die im Vergleich genannten Eckdaten und Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt – inklusive Stärken und Schwächen.

Design und Charakter: Bobber-Optik vs. Ducati-Naked-Identity

Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Statement im Retro-Style: tiefer, kompakter und mit einer Optik, die bewusst „clean“ bleibt. Das Motorrad zieht Blicke auf sich, ohne überladen zu sein. Gerade im Stadtbild wirkt die Bobber-Formensprache stimmig, weil sie nicht nach „groß und schwer“ aussieht, sondern nach „leicht zu bewegen“.

Die Ducati Monster 1200 S setzt dagegen auf die typische Naked-Ästhetik: klare Linien, sichtbare Technik und ein Auftritt, der sofort nach Performance aussieht. Die S-Variante bringt dabei den Eindruck von mehr Premium-Anspruch mit. Wer ein Motorrad sucht, das auch im Stand nach Fahrspaß aussieht, wird hier eher fündig als bei einem klassischen Cruiser-Design.

Stärken und Schwächen im Look

Die Benelli punktet mit einem stimmigen Bobber-Charakter und einer Optik, die sich gut in den Alltag einfügt. Die Ducati spielt ihre Stärke eher über das „Ducati-Feeling“ aus: aggressiver, sportlicher und hochwertiger im Gesamteindruck. Schwäche der Benelli: Wer eine sehr „sportliche“ Silhouette erwartet, könnte den Bobber-Charakter weniger kompromisslos finden. Schwäche der Ducati: Der Premium-Anspruch kann auch bedeuten, dass man beim Budget und bei der Erwartungshaltung genauer hinschauen muss.

Motor und Fahrgefühl: entspannter Drehmoment-Flow vs. spürbare Power

Beim Motor trennt sich die Spreu schnell. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Der Motor wirkt eher wie ein Begleiter: gleichmäßig, alltagstauglich und mit einem Charakter, der sich für Stadtverkehr und entspannte Landstraßenfahrten besonders eignet. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „Spaß“, sondern auch „Alltag“ liefern soll.

Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen ein Motorrad, das Leistung und Dynamik in den Vordergrund stellt. Der Motorcharakter ist deutlich „präsenter“: Beschleunigung fühlt sich kräftiger an, und das Bike wirkt insgesamt reaktionsfreudiger. Gerade beim zügigen Fahren auf Landstraßen oder beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven zeigt die Ducati ihre Stärken.

Wie sich das in der Praxis auswirkt

Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli ist leichter „zu fahren“, weil sie weniger extreme Leistungsanforderungen stellt. Das kann gerade für Einsteiger oder für alle, die entspannt unterwegs sind, ein echter Vorteil sein. Die Ducati verlangt mehr Aufmerksamkeit – nicht im negativen Sinn, sondern weil die Leistungsentfaltung mehr Reserven bietet und das Motorrad dadurch schneller „Tempo aufbaut“.

Stärken der Benelli: gut kontrollierbar, angenehm im Alltag, macht Spaß ohne ständige Leistungsdosierung. Schwächen: Wer regelmäßig sehr sportlich fährt oder lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird die Grenzen früher spüren. Stärken der Ducati: starke Performance, souveräne Dynamik, macht auch bei ambitionierter Fahrweise Freude. Schwächen: weniger „entspanntes“ Fahrprofil, dafür mehr Fokus auf Fahrstil und Abstimmung.

Fahrwerk und Handling: leichtes Handling vs. sportliche Stabilität

Das Handling ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Punkt – aber mit unterschiedlichem Ziel. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man gern bewegt: in der Stadt, beim Rangieren und auf kurvigen Strecken, auf denen man nicht ständig „gegen“ das Bike arbeiten möchte. Das Fahrwerk unterstützt dabei eher den Charakter eines alltagstauglichen, unkomplizierten Naked/Bobber-Mix.

Die Ducati Monster 1200 S zielt stärker auf Stabilität und sportliche Kontrolle. Gerade bei zügigerem Tempo und dynamischen Manövern spielt die Ducati ihre Stärken aus: Das Motorrad wirkt insgesamt „auf Linie“, vermittelt Vertrauen und lässt sich präziser in die gewünschte Richtung bringen.

Stärken und Schwächen beim Handling

Die Benelli ist im Vergleich besonders dann stark, wenn häufiges Wechseln zwischen Alltag und Feierabendrunde gefragt ist. Schwäche: Wer sehr hohe Ansprüche an sportliche Präzision bei Tempo stellt, wird eher zur Ducati greifen wollen. Die Ducati ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn Stabilität und sportliche Dynamik Priorität haben. Schwäche: Das Motorrad wirkt weniger „spielerisch“ im Sinne von entspanntem Herumprobieren, weil die Performance und das Fahrgefühl stärker auf sportliches Fahren ausgerichtet sind.

Bremsen und Sicherheit: dosierbar im Alltag vs. sportlich ausgelegt

Bremsen sind im Vergleich nicht nur ein technisches Detail, sondern entscheiden über das Vertrauen in jeder Situation. Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet ein Bremsgefühl, das sich gut in den Alltag einfügt: kontrolliert, gut dosierbar und passend zu einem Motorrad, das eher auf „komfortables Tempo“ ausgelegt ist. Das ist besonders im Stadtverkehr ein Vorteil, weil häufiges Anbremsen weniger Stress erzeugt.

Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen klar sportlicher gedacht. Das Bremsverhalten wirkt kräftiger und unterstützt dynamisches Fahren. Wer häufig zügig unterwegs ist oder auf Landstraßen die Reserven nutzen möchte, profitiert von der sportlichen Auslegung.

Was der Vergleich nahelegt

Die Benelli ist stark, wenn die Priorität auf Alltagstauglichkeit und gutem Gefühl bei moderatem Tempo liegt. Die Ducati ist stark, wenn das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten und sportlicher Fahrweise „mitgehen“ soll. Schwäche der Benelli: Bei sehr ambitionierter Fahrweise können die Reserven früher erreicht sein. Schwäche der Ducati: Wer vor allem gemütlich fährt, nutzt die sportliche Bremsleistung möglicherweise nicht vollständig.

Ausstattung und Alltag: „einfach losfahren“ vs. Premium-Fokus

Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert nutzt: Es steht für einen direkten Einstieg in den Fahrspaß, ohne dass man sich ständig mit komplexen Systemen beschäftigen muss. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für regelmäßige Fahrten gedacht ist.

Die Ducati Monster 1200 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das mehr Premium-Anspruch und mehr „Performance-Umfeld“ mitbringt. Im Vergleich wird deutlich, dass die Ducati stärker auf ein Gesamtpaket aus Fahrdynamik und hochwertigem Anspruch setzt. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn das Motorrad nicht nur „Transport“, sondern auch „Erlebnis“ sein soll.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Benelli punktet mit einem unkomplizierten Charakter und einem Look, der auch ohne große Extras funktioniert. Schwäche: Wer sehr viel Wert auf Premium-Details und sportliche Features legt, könnte die Ducati attraktiver finden. Die Ducati punktet mit dem Premium-Gesamtgefühl und der sportlichen Ausrichtung. Schwäche: Der Anspruch an Budget und Erwartungshaltung ist höher, und das Motorrad passt besser zu Fahrern, die das Potenzial auch regelmäßig abrufen.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Ducati Monster 1200 S lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt und dabei optisch überzeugt, findet in der Benelli eine sehr stimmige Wahl.

Wer dagegen regelmäßig zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und ein Naked Bike möchte, das auch bei höheren Tempi souverän bleibt, wird mit der Ducati deutlich glücklicher. Die Monster 1200 S ist im Vergleich die Maschine für alle, die Performance nicht nur „haben“, sondern spürbar erleben wollen.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Benelli Leoncino Bobber 400: ideal, wenn ein charmanter Bobber-Look, unkompliziertes Handling und ein alltagstauglicher Motor im Vordergrund stehen.
  • Ducati Monster 1200 S: ideal, wenn sportliche Dynamik, kräftige Performance und ein Premium-Fahrgefühl Priorität haben.

Fazit:

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit markantem Bobber-Charakter suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Das Fahrgefühl wirkt kontrolliert und angenehm dosierbar, das Handling unterstützt entspanntes Fahren, und die Bremsen passen gut zu moderaten bis zügigen Einsätzen. Wer häufig Stadtverkehr fährt oder einfach ein Bike möchte, das ohne großen Aufwand Spaß macht, trifft mit der Benelli eine stimmige Entscheidung.

Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik und Premium-Anspruch im Vordergrund stehen. Im Vergleich zeigt sich die Ducati als klar leistungsorientierter: Sie liefert mehr Reserven, wirkt bei zügiger Fahrweise stabil und vermittelt ein intensiveres, reaktionsfreudiges Fahrgefühl. Wer das Potenzial regelmäßig abruft und ein Naked Bike sucht, das auch bei höheren Tempi überzeugt, wird mit der Monster 1200 S deutlich mehr Freude haben.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙