| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Honda CB 500 X – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für den klassischen Bobber-Look mit kompakter, markanter Silhouette. Die Honda CB 500 X dagegen wirkt wie ein verlässlicher Allrounder: aufrecht, praktisch und mit dem Anspruch, sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken zu funktionieren. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Es geht weniger darum, welches Modell „besser“ ist, sondern darum, welches Modell besser zum eigenen Einsatzprofil passt.
Erster Eindruck: Stil und Haltung im Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – kompakt, reduziert, auffällig
Die Benelli spielt ihre Stärken vor allem über das Design aus. Der Bobber-Charakter wirkt direkt, ohne viel Schnickschnack. Das Motorrad sieht so aus, als würde es gern im Fokus stehen – und genau das macht es für viele Fahrer attraktiv, die nicht nur fahren, sondern auch gern hinschauen. Gleichzeitig ist die Leoncino Bobber 400 so konzipiert, dass sie sich im Alltag nicht wie ein „Projekt“ anfühlt: handlich, unkompliziert und mit einem Look, der auch ohne große Umbauten stimmig bleibt.
Honda CB 500 X – aufrecht, funktional, reisetauglich gedacht
Die Honda CB 500 X wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Die aufrechte Sitzposition und die Ausrichtung auf Alltag und Tour machen den Unterschied. Wer regelmäßig pendelt, gern am Wochenende rausfährt oder auch mal eine längere Strecke plant, findet in der CB 500 X eine klare Philosophie: Komfort und Kontrolle sollen im Vordergrund stehen. Der Stil ist weniger „Show“, mehr „Werkzeug“, aber gerade das macht die Honda für viele so sympathisch.
Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere auf der Straße unterscheiden
Benelli: Bobber-Feeling mit direktem Zugriff
Im Fahrgefühl zeigt die Benelli vor allem ihre Nähe zum „einfach losfahren“-Gedanken. Der Fokus liegt auf einem lebendigen, unmittelbaren Eindruck. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Strecken wirkt das Motorrad agil und leicht zu handeln. Die Sitzposition und die kompakte Bauweise unterstützen ein Fahrverhalten, das sich schnell anfühlt – ideal, wenn der Alltag viele Richtungswechsel, enge Passagen oder spontanes Beschleunigen mit sich bringt.
Stärken zeigt die Leoncino Bobber 400 besonders dann, wenn der Rhythmus stimmt: zügig durch die Kurven, entspannt im Verkehr und mit einem Gefühl, das eher „nah am Fahrer“ ist. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man viel Komfort über lange Zeit sucht oder wenn die Strecke anspruchsvoller wird: Dann wird spürbar, dass der Bobber-Charakter nicht automatisch auf maximale Langstreckenbequemlichkeit ausgelegt ist.
Honda: ruhiger Allround-Flow und gute Kontrolle
Die Honda CB 500 X spielt ihre Stärken mit einem eher gleichmäßigen, souveränen Fahrstil aus. Das Motorrad wirkt stabil und berechenbar, was gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen hilft. In der Praxis bedeutet das: weniger „Arbeit“ im Kopf, mehr Vertrauen in das Motorrad. Gerade auf Landstraßen oder bei längeren Fahrten ist diese Art von Kontrolle ein echter Vorteil.
Die CB 500 X punktet außerdem, wenn es um die Balance zwischen sportlicher Kurvenfahrt und entspannter Reise geht. Schwächen liegen eher in der Erwartungshaltung: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein reiner Bobber „von selbst“ anfühlt, wird bei der Honda eher einen anderen Charakter erleben. Die CB 500 X ist weniger emotional „pur“, sondern mehr funktional „rund“.
Komfort und Sitzposition: Alltag vs. längere Strecken
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied in der Auslegung. Die Honda CB 500 X ist spürbar auf Komfort und eine aufrechte Haltung getrimmt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, weil der Körper weniger in eine bestimmte Position „gezwungen“ wird. Auch im Stadtverkehr ist das angenehm, weil man sich leichter auf den Verkehr konzentrieren kann.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fokus stärker auf Stil und ein kompakteres Handling legt. Das kann im Alltag sehr viel Spaß machen, besonders wenn kurze Strecken und schnelle Manöver im Vordergrund stehen. Auf längeren Touren kann sich jedoch zeigen, dass der Bobber-Charakter nicht automatisch die gleiche Langstrecken-Ergonomie bietet wie ein Modell, das explizit als Allrounder gedacht ist.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Wo die Unterschiede spürbar werden
Beim Thema Bremsen und Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um das Zusammenspiel: Wie gut lässt sich das Motorrad kontrollieren, wie stabil bleibt es in Kurven und wie sicher fühlt es sich beim Verzögern an?
Die Honda CB 500 X wirkt in der Summe oft wie das Motorrad, das „ruhiger“ bleibt, wenn die Straße unruhig wird. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur perfekte Bedingungen fährt, sondern auch mal schlechteren Belag, wechselnde Fahrbahnen oder längere Abschnitte hat. Die Benelli kann ebenfalls überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken stärker in Situationen aus, in denen das Motorrad leicht und direkt wirken darf.
Stärken und Schwächen lassen sich hier so zusammenfassen: Die Honda bietet tendenziell mehr Gelassenheit und Stabilität über längere Zeit, während die Benelli eher mit dem unmittelbaren Fahrgefühl punktet. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und gern „aktiv“ fährt, wird die Benelli oft als besonders passend empfinden. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder Wert auf gleichmäßigen Komfort legt, findet in der Honda häufig die bessere Basis.
Motor und Antrieb: Charakter statt reine Zahlen
Auch wenn man beim Vergleich gern auf Kennzahlen schaut, entscheidet am Ende der Charakter. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Alltag eher darauf ausgelegt, zügig und unkompliziert zu reagieren. Das passt gut zu einem Fahrstil, der nicht ständig nach dem „perfekten Moment“ sucht, sondern einfach losfährt und dabei Spaß hat.
Die Honda CB 500 X ist dagegen stärker auf einen gleichmäßigen, alltagstauglichen Rhythmus ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn man nicht nur kurze Sprints fährt, sondern auch längere Abschnitte, bei denen man konstant unterwegs sein möchte. Die Honda wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das „mitdenkt“: nicht übertrieben, sondern zuverlässig.
Schwächen zeigen sich meist in der Erwartung: Wer eine besonders „bobber-typische“ Emotionalität sucht, wird bei der Benelli eher fündig. Wer ein Motorrad möchte, das sich über viele Kilometer hinweg angenehm und berechenbar anfühlt, wird die Honda häufiger als stimmig erleben.
Alltagstauglichkeit: Werkstatt, Ersatzteile und Nutzung
Im echten Leben zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Bei der Honda CB 500 X spielt die Marke Honda traditionell ihre Stärke aus: Verfügbarkeit, Service-Strukturen und die breite Erfahrung im Umgang mit solchen Modellen sind für viele ein beruhigender Faktor. Das macht die Honda besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendfahrten gedacht ist, sondern auch für den regelmäßigen Einsatz.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann ebenfalls alltagstauglich sein, aber der Fokus liegt stärker auf dem individuellen Charakter. Wer gern mit einem Motorrad fährt, das sich optisch abhebt und nicht wie „jeder zweite“ wirkt, findet in der Benelli einen starken Gegenentwurf. Als mögliche Schwäche kann sich je nach Region zeigen, wie einfach Service und Teile verfügbar sind. Das ist nicht pauschal schlecht, aber es lohnt sich, vor dem Kauf die lokale Situation zu prüfen.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um das, was im Alltag hilft. Die Honda CB 500 X ist als Allrounder gedacht und wirkt entsprechend praxisorientiert. Das zeigt sich oft in Details, die man auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen zu schätzen lernt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen stärker auf den Bobber-Look und eine reduzierte, stimmige Gesamtoptik. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich nicht nach „Touring-Büro“ anfühlt, sondern nach Stil und Charakter, wird die Benelli besonders attraktiv finden. Schwächen liegen eher dort, wo man maximale Reise- oder Komfortauslegung erwartet.
Für wen passt welches Motorrad?
Benelli Leoncino Bobber 400: ideal für Stil-Fahrer
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders passend, wenn der persönliche Fahrspaß stark mit dem Look und dem direkten Fahrgefühl zusammenhängt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gern kurze bis mittlere Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich nicht nach Standard anfühlt, trifft mit der Benelli häufig eine gute Wahl. Auch wer gern „anders“ fährt und sich optisch abheben möchte, findet in der Leoncino Bobber 400 einen stimmigen Begleiter.
Honda CB 500 X: ideal für Allrounder und Vielfahrer
Die Honda CB 500 X passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das zuverlässig in vielen Situationen funktioniert: Pendeln, Wochenendtouren, längere Ausfahrten und auch mal wechselnde Straßenverhältnisse. Wer Wert auf eine aufrechte Sitzposition, ruhigen Fahrfluss und ein insgesamt berechenbares Gesamtpaket legt, wird mit der Honda oft zufriedener sein. Auch für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich über die Zeit „einfach bewährt“, ist die CB 500 X eine sehr naheliegende Wahl.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Stil, direktes Fahrgefühl und ein unkomplizierter Alltag zählen. Sie ist die bessere Wahl für Fahrer, die gern im Verkehr agil unterwegs sind, kurze bis mittlere Strecken genießen und ein Motorrad suchen, das optisch klar Position bezieht. Ihre Schwäche zeigt sich eher bei dem Wunsch nach maximaler Langstrecken-Ergonomie und „Tour-Relax“, weil der Bobber-Charakter stärker auf unmittelbaren Spaß ausgelegt ist.
Die Honda CB 500 X ist dagegen die stimmigere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als Allrounder über viele Kilometer hinweg überzeugt. Die aufrechte Sitzhaltung, der ruhige Fahrfluss und die insgesamt berechenbare Art machen sie besonders attraktiv für regelmäßige Nutzung, längere Fahrten und wechselnde Bedingungen. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässliches Gesamtpaket anfühlt, trifft mit der CB 500 X häufig die bessere Entscheidung.