| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Honda CRF 1000 L Africa Twin, geht es im Kern selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt, wie gut es mit dem eigenen Tempo und den eigenen Wegen harmoniert und wie souverän es mit unterschiedlichen Strecken umgeht. Genau das wird in diesem Vergleich deutlich: Die Benelli steht für einen klaren Retro-Look und ein unkompliziertes Fahrgefühl, während die Honda als Reiseenduro auf lange Distanzen und wechselnde Untergründe ausgelegt ist.
Grundidee: Retro-Bobber vs. Reiseenduro
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist vom Charakter her nah an dem, was viele unter „einfach losfahren“ verstehen: ein Motorrad, das optisch sofort auffällt und sich im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Landstraßen angenehm handlich anfühlt. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin dagegen ist ein Motorrad, das man eher mit Touren, Fernweh und dem Gedanken an „auch wenn die Straße mal schlechter wird“ verbindet. Das zeigt sich auch in der Art, wie beide Maschinen aufgebaut sind: Die Benelli wirkt kompakter und leichter zu bewegen, die Honda ist spürbar auf Stabilität und Reserven ausgelegt.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Benelli ist auf ein lebendiges, alltagstaugliches Ansprechverhalten ausgelegt. Sie macht Spaß, wenn das Tempo moderat bleibt und wenn man die Maschine eher „mit Gefühl“ statt mit maximaler Leistung bewegt. Die Honda spielt in einer anderen Liga: Der größere Hubraum und die Auslegung als Reiseenduro sorgen dafür, dass sich auch längere Abschnitte entspannt fahren lassen. Gerade bei konstantem Tempo und bei Überholmanövern wirkt die Africa Twin souveräner, weil sie Reserven mitbringt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke ist das unkomplizierte, direkte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise oder bei häufigem Autobahn-Tempo die „große Reserve“ fehlt, die man von größeren Motoren kennt.
- Honda CRF 1000 L Africa Twin: Stärke ist die Durchzugskraft und die entspannte Art, auch längere Strecken zu bewältigen. Schwäche ist, dass das Motorrad durch seine Ausrichtung und Größe weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es vor allem um enge Stadtpassagen oder sehr spontane Richtungswechsel geht.
Fahrwerk, Stabilität und Komfort
Im Fahrwerksvergleich trennt sich die Spreu schnell: Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist auf wechselnde Untergründe ausgelegt. Das merkt man daran, wie sie Unebenheiten wegsteckt und wie stabil sie sich bei höheren Geschwindigkeiten und auf unruhigerem Belag anfühlt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 fährt sich dagegen eher „straßenorientiert“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, denn genau dafür ist sie gemacht: Sie soll auf Asphalt und bei typischen Landstraßenrouten ein stimmiges, ruhiges Setup bieten und dabei den Retro-Charakter unterstützen.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Wer häufig auf gutem Asphalt unterwegs ist und das Motorrad vor allem für Feierabendrunden, Wochenendfahrten oder kurze Touren nutzt, wird mit der Benelli sehr schnell warm. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Gepäck mitnimmt oder auch mal auf schlechteren Straßen unterwegs ist, profitiert deutlich von der Africa Twin. Die Honda wirkt dann wie ein „Alleskönner“, während die Benelli eher als „Spezialist für den Alltag mit Stil“ punktet.
Bremsen und Kontrolle
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „stark oder nicht stark“, sondern um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die Honda bietet durch ihre Auslegung als Reiseenduro häufig ein sehr kontrolliertes Gefühl, besonders wenn das Motorrad beladen ist oder wenn die Strecke länger und abwechslungsreicher wird. Die Benelli kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker auf das abgestimmte Fahrprofil für den Alltag. Das bedeutet: Für zügiges Fahren auf der Straße ist sie sehr passend, während die Africa Twin bei anspruchsvolleren Bedingungen und längeren Fahrten mehr Gelassenheit ausstrahlt.
Ergonomie, Sitzposition und Handling
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt auf eine entspannte, aber sportlich angehauchte Haltung ab, die zum Bobber-Style passt. Das Handling wirkt dadurch oft direkt und unkompliziert, besonders wenn es darum geht, das Motorrad in Bewegung zu halten und schnell auf Verkehrssituationen zu reagieren.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das kann sich je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit unterschiedlich anfühlen: Wer eine aufrechte, tourentaugliche Haltung mag, wird die Africa Twin schnell schätzen. Wer dagegen sehr „kompakt“ und agil im Stadtverkehr unterwegs sein möchte, kann die Honda als etwas weniger handlich wahrnehmen.
Handling im Vergleich
- Benelli: wirkt leichter zu bewegen und macht Spaß bei kurzen Strecken und häufigen Richtungswechseln.
- Honda: fühlt sich bei Tempo und Stabilität sehr souverän an, verlangt aber mehr „Motorradgefühl“, wenn es eng wird.
Ausstattung, Alltagstauglichkeit und Tourenfokus
Hier zeigt sich der größte Unterschied im Konzept: Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist klar auf Touren ausgelegt. Das merkt man daran, dass sie als Reiseenduro gedacht ist: für längere Strecken, wechselnde Bedingungen und typisches Touring-Equipment. Dadurch ist sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „schön“ sein soll, sondern auch praktisch für längere Fahrten.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen auf den Stil und die Freude am Fahren. Sie ist ideal, wenn der Fokus auf dem Look, dem unkomplizierten Handling und dem Fahrspaß auf der Straße liegt. Wer viel Gepäck transportiert oder regelmäßig abseits der typischen Route unterwegs ist, wird bei der Honda eher das passende Gesamtpaket finden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Geht es mehr um Alltag und Stil oder um Reisen und Vielseitigkeit?
Benelli Leoncino Bobber 400 – passend für
- Fahrten in der Stadt und auf Landstraßen, bei denen Agilität und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Reserven
- Menschen, die ein Motorrad mit klarer Optik suchen und gern „direkt“ fahren
- Touren, die eher kurz bis mittel sind und bei denen Asphalt der Hauptfokus bleibt
Honda CRF 1000 L Africa Twin – passend für
- Fahrerinnen und Fahrer, die lange Strecken planen und ein Motorrad für unterschiedliche Untergründe möchten
- Menschen, die Komfort und Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten schätzen
- Touring mit Gepäck, häufigen Etappen oder dem Wunsch, auch mal abseits der Standardroute zu fahren
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem stimmigen Retro-Charakter, direktem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das im Alltag schnell Spaß macht. Sie punktet besonders dort, wo kurze bis mittlere Strecken, Asphalt und ein unkomplizierter Umgang im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, aber nicht ständig maximale Reserven braucht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist die richtige Entscheidung, wenn Reisen, Stabilität und Vielseitigkeit wichtiger sind als reines Stadt-Handling. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn es länger wird, wenn die Strecke wechselt und wenn das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleiben soll. Wer ein Allround-Reiseenduro sucht, das nicht nach kurzer Zeit „an seine Grenzen“ kommt, wird mit der Africa Twin deutlich zufriedener sein.
Kurz gesagt: Benelli für Stil und Alltag, Honda für Touren und Abenteuer.