UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Honda NTV 650 Revere – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Retro mit Charakter“ wirken, lohnt sich der Blick auf die Details. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Benelli Leoncino Bobber 400 und Honda NTV 650 Revere treffen aufeinander – mit unterschiedlichen Ansätzen bei Motorisierung, Fahrgefühl und Einsatzprofil. Während die Benelli eher auf den modernen Bobber-Look und ein agiles Handling setzt, steht bei der Honda der entspannte Reise- und Tourencharakter im Vordergrund. Beide können Spaß machen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.

Design und Grundcharakter: Bobber-Optik vs. Revere-Feeling

Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie aus einem Guss: tiefer, kompakter, mit klaren Linien und dem typischen Bobber-Ansatz. Das Motorrad vermittelt sofort den Eindruck, dass es vor allem für kurze bis mittlere Strecken, Stadtfahrten und „einfach mal los“ gemacht ist. Die Honda NTV 650 Revere dagegen wirkt klassischer und erwachsener. Sie steht weniger für „Show“ und mehr für „Fahren“ – mit einem Charakter, der an Touren erinnert und sich auch auf längeren Strecken wohlfühlt.

Stärken und Schwächen im Look

Die Benelli punktet mit einer markanten Optik, die schnell Aufmerksamkeit erzeugt. Gleichzeitig kann der Fokus auf Stil bedeuten, dass das Motorrad in der Praxis stärker nach dem eigenen Geschmack „funktionieren“ muss: Wer es bewusst sportlich und leichtfüßig mag, wird sich schnell wohlfühlen. Die Honda wirkt dagegen weniger auffällig, aber dafür stimmig. Gerade wer ein Motorrad sucht, das auch nach Jahren noch „passt“, findet in der Revere oft den besseren Alltags- und Langstreckenkompromiss.

Motor und Fahrgefühl: 400er-Agilität vs. 650er-Entspannung

Der größte Unterschied liegt im Konzept: Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf ein lebendiges, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl ausgelegt. Die Honda NTV 650 Revere bringt mit ihrer 650er Basis mehr Reserven für gleichmäßiges Dahingleiten und entspanntes Tempo. Das zeigt sich besonders beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwirkung: Die Benelli fühlt sich oft „direkter“ an, während die Honda eher „ruhig“ und souverän wirkt, wenn es um gleichmäßige Beschleunigung und konstante Fahrt geht.

Wie sich das im Alltag bemerkbar macht

Im Stadtverkehr ist die Benelli häufig im Vorteil, weil sie sich leichter anfühlt und das Handling unkompliziert bleibt. An Ampeln und beim zügigen Einfädeln ist das Fahrgefühl oft spontan. Die Honda spielt ihre Stärken eher außerhalb der eng getakteten Strecken aus: Landstraße, längere Fahrten und Autobahnabschnitte (sofern im jeweiligen Einsatzprofil relevant) profitieren von der größeren Hubraumklasse. Dadurch entsteht ein anderes Tempo-Gefühl: weniger „arbeiten“, mehr „gleiten“.

Ergonomie und Sitzposition: kompakt vs. tourentauglich

Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt auf eine kompakte, eher „direkte“ Sitzhaltung. Das kann angenehm sein, wenn kurze Wege und häufiges Rangieren im Vordergrund stehen. Die Honda NTV 650 Revere bietet dagegen typischerweise eine entspanntere Haltung, die für längere Strecken besser trägt. Wer häufig fährt, merkt den Unterschied: Bei der Benelli steht das Motorradgefühl stärker im Vordergrund, bei der Honda eher der Komfort über Zeit.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

Die Benelli ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad „leicht“ wirken soll und das Handling im Vordergrund steht. Wer jedoch längere Touren plant oder eine Sitzposition bevorzugt, die weniger fordert, wird die Honda meist als angenehmer empfinden. Schwächen zeigen sich hier weniger als „Fehler“, sondern eher als unterschiedliche Prioritäten: Die Benelli ist stärker auf Agilität getrimmt, die Honda auf entspannte Dauerbelastung.

Fahrwerk, Bremsen und Handling: präzise Kontrolle vs. souveräne Stabilität

Beim Vergleich der Fahrwerkswirkung zeigt sich ein typischer Klassenunterschied: Die Benelli wirkt häufig agiler und „handlicher“, während die Honda eher Stabilität und Ruhe vermittelt. Das bedeutet nicht, dass die Benelli unruhig wäre – eher, dass sie das Tempo über Wendigkeit und schnelle Richtungswechsel unterstützt. Die Honda hingegen fühlt sich oft wie ein Motorrad an, das auch bei längeren Strecken konstant bleibt.

Bremsgefühl und Alltag

Im Bremsvergleich spielt die Honda ihre Stärken besonders dann aus, wenn häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn längere Fahrten mit wechselnden Bedingungen anstehen. Die Benelli kann im Stadtbetrieb sehr gut funktionieren, weil das Motorrad leichter zu dosieren ist und sich das Tempo schneller anpassen lässt. Wer viel im Stop-and-go fährt, wird die Benelli als unkomplizierter erleben. Wer häufiger Landstraße und Touren fährt, profitiert von der souveränen Art der Honda.

Alltagstauglichkeit: Wendigkeit, Reichweite und Nutzungsszenarien

Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen, aber sie passen zu unterschiedlichen Routinen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders dann stark, wenn kurze Strecken, häufiges Umsteigen zwischen Stadt und Land oder ein „einfach mal raus“-Rhythmus im Vordergrund steht. Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen prädestiniert für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur von A nach B bringt, sondern auch das Gefühl von „Tour“ mitliefert.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Die Benelli punktet mit dem leichteren Handling und dem lebendigen Charakter. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass man bei längeren Strecken oder bei sehr zügigem Fahren eher das Gefühl hat, mehr „mitarbeiten“ zu müssen. Die Honda wirkt in solchen Situationen entspannter und bietet mehr Reserven. Dafür kann sie im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirken als die Benelli – nicht unbedingt schlechter, aber anders im Charakter.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt, optisch stark ist und im Alltag unkompliziert bleibt, findet in der Benelli Leoncino Bobber 400 häufig die passende Mischung. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt und bei längeren Fahrten souverän trägt, wird mit der Honda NTV 650 Revere meist glücklicher.

Typische Käuferprofile

Die Benelli passt besonders zu Fahrern, die gerne im urbanen Umfeld unterwegs sind, das Motorrad häufig bewegen und Wert auf einen klaren Bobber-Look legen. Die Honda passt eher zu Menschen, die regelmäßig Touren fahren, eine entspannte Sitzhaltung mögen und ein Motorrad möchten, das sich auch bei wechselnden Streckenbedingungen gelassen anfühlt.

Fazit: Benelli Leoncino Bobber 400 oder Honda NTV 650 Revere?

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn ein agiles, leicht zu kontrollierendes Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell Spaß macht und mit seinem Bobber-Charakter sofort auffällt. Sie eignet sich besonders für kürzere bis mittlere Strecken, Stadtfahrten und alle, die ein Motorrad möchten, das sich lebendig anfühlt und sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Wer dagegen oft längere Strecken fährt oder ein souveränes, entspannteres Tempo bevorzugt, wird die Honda NTV 650 Revere stärker im Vorteil sehen. Die Honda wirkt in der Praxis meist ruhiger und reservierter, was sich vor allem auf Touren und bei gleichmäßiger Fahrt bemerkbar macht. Kurz gesagt: Benelli für Stil, Wendigkeit und spontane Fahrten – Honda für Komfort, Stabilität und entspannte Kilometer. Wer das eigene Nutzungsprofil ehrlich einordnet, trifft mit dem passenden Modell die bessere Entscheidung.

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