| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Indian FTR 1200 Sport: Vergleich für Stil, Fahrgefühl und Alltag
Wer zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Indian FTR 1200 Sport schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über Hubraum und Leistung, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die eine Maschine steht für kompakte Bobber-Optik, unkomplizierte Handhabung und ein Design, das sofort auffällt. Die andere setzt auf den Charakter eines modernen Klassikers: sportlich, kernig und mit dem Anspruch, auch auf der Landstraße richtig Spaß zu machen. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Alltag und beim Fahren unterscheiden – und wo jeweils die Stärken liegen.
Design und Charakter: Bobber-Optik vs. sportliche Indian-Identität
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie aus einer klaren Designlinie herausgeschnitten: Bobber-typische Proportionen, ein stimmiges Gesamtbild und eine Optik, die eher „cool und nahbar“ als „maximal aggressiv“ vermittelt. Gerade wenn das Motorrad auch im Stand eine gute Figur machen soll, spielt Benelli hier seine Stärken aus.
Die Indian FTR 1200 Sport dagegen bringt eine deutlich sportlichere Handschrift mit. Die Silhouette wirkt dynamischer, die Linien sind kantiger, und das Motorrad strahlt mehr „Performance“ aus. Wer ein Bike sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch optisch nach Fahrspaß aussieht, findet bei Indian genau diese Richtung.
Motor und Fahrgefühl: entspanntes Drehmoment vs. souveräne Kraft
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf ein zugängliches Fahrerlebnis ausgelegt. Das Fahrgefühl ist eher „leicht zu dosieren“ – ideal, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen, Stadtverkehr und einer Maschine liegt, die sich schnell vertraut anfühlt. Gerade im Alltag zählt, wie gut sich Leistung in den richtigen Momenten abrufen lässt, ohne dass man ständig am Gas arbeiten muss.
Die Indian FTR 1200 Sport spielt in einer anderen Liga. Hier steht spürbar mehr Reserven zur Verfügung, und das Motorrad wirkt insgesamt souveräner, wenn es zügig vorangehen soll. Besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim dynamischen Fahren auf der Landstraße zeigt sich der Vorteil der größeren Leistungs- und Drehmomentbasis. Das Bike fühlt sich dabei weniger wie „handlich im Alltag“ an, sondern eher wie „sportlich im Einsatz“.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Leistungsentfaltung. Schwäche kann sein, dass bei ambitionierter Fahrweise schneller der Wunsch nach mehr Reserve entsteht.
- Indian FTR 1200 Sport: Stärke ist die deutlich stärkere Durchzugskraft und das souveräne Fahrtempo. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Stadtverkehr oder bei sehr entspanntem Fahrstil „zu viel“ sein kann – nicht im Sinne von schlecht, sondern eher im Sinne von Anspruch an den Einsatz.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. sportlich abgestimmt
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied in der Auslegung. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig in der Stadt gefahren wird, wenn enge Situationen vorkommen oder wenn das Motorrad auch mal „einfach so“ bewegt werden soll – ohne dass man sich jedes Mal auf ein sportliches Setup einstellen muss.
Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen spürbar sportlicher abgestimmt. Das Motorrad vermittelt mehr „Biss“ in Kurven und beim dynamischen Richtungswechsel. Wer gerne zügig fährt oder Kurvenfahrten als festen Bestandteil des Wochenendes sieht, wird das Fahrwerk und die Gesamtbalance eher als Vorteil erleben.
Kurvengefühl und Stabilität
In der Praxis bedeutet das: Die Benelli bietet ein eher harmonisches, leichtgängiges Kurvengefühl. Die Indian hingegen wirkt stabiler und entschlossener, sobald das Tempo steigt und die Fahrweise dynamischer wird. Wer häufig gemütlich unterwegs ist, profitiert von der unkomplizierten Art der Benelli. Wer dagegen regelmäßig sportlich fährt, wird die Indian als „fähiger“ wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: dosierbar im Alltag vs. kraftvoll bei Tempo
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt auf ein gut dosierbares Setup, das im Stadtverkehr und auf der Landstraße zuverlässig funktioniert. Das ist besonders dann wichtig, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten gebremst wird oder wenn man im Alltag nicht ständig an die Grenzen gehen möchte.
Die Indian FTR 1200 Sport ist auf mehr Reserven ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und sportlicherem Fahren ist das ein echter Vorteil: Bremsleistung und Ansprechverhalten wirken dann insgesamt „präsenter“. Wer häufig zügig unterwegs ist, wird die Indian hier als klar überlegen empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Cruisen vs. sportlicherer Fokus
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad langfristig Freude macht. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt auf eine eher entspannte Nutzung ausgelegt. Die Sitzposition passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht permanent „aktiv“ gegen die Maschine arbeiten möchte. Das macht sie attraktiv für kurze Wege, Wochenendtouren und für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell in den Alltag einfügt.
Die Indian FTR 1200 Sport richtet den Fokus stärker auf sportliches Fahren. Das bedeutet: Die Sitzposition und das gesamte Fahrgefühl unterstützen eher eine aktive Fahrweise. Für längere Touren kann das je nach Fahrstil sehr gut funktionieren – aber wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte die Benelli als angenehmer empfinden.
Für wen fühlt sich was besser an?
- Benelli: passend, wenn Komfort und unkomplizierte Handhabung im Vordergrund stehen.
- Indian: passend, wenn sportliche Dynamik und aktives Fahren wichtiger sind als maximaler Komfort.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach losfahren“
Im Alltag zählt vor allem, wie schnell man sich auf das Motorrad eingestellt hat. Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet hier mit einer zugänglichen Art: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, ohne lange darüber nachzudenken. Gerade wenn das Bike auch mal spontan für kurze Strecken genutzt wird, ist das ein Plus.
Die Indian FTR 1200 Sport ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Charakter. Sie macht besonders dann richtig Spaß, wenn die Strecke mehr bietet als nur „von A nach B“. Auf der Landstraße, bei zügigem Fahren und wenn Kurven häufiger vorkommen, spielt die Indian ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Bobber-Optik mit stimmigem, eigenständigem Look
- Alltagstaugliches, leicht zu handhabendes Fahrgefühl
- Gute Dosierbarkeit für Stadtverkehr und entspannte Landstraßenfahrten
- Attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad mit Charakter suchen, ohne sich ständig auf maximale Performance zu fokussieren
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Bei sehr dynamischer Fahrweise kann schneller der Wunsch nach mehr Reserve entstehen
- Wer primär sportlich „am Limit“ fährt, wird die Indian als klarer wahrnehmen
Indian FTR 1200 Sport – Stärken
- Deutlich sportlicheres Gesamtpaket mit mehr Durchzug und Reserven
- Stabiles, entschlossenes Fahrverhalten bei höherem Tempo
- Bremsen und Fahrdynamik wirken besonders bei sportlicher Nutzung überzeugend
- Optik und Charakter passen zu Fahrern, die ein Performance-orientiertes Motorrad suchen
Indian FTR 1200 Sport – Schwächen
- Im sehr entspannten Stadtbetrieb kann der sportliche Anspruch „zu viel“ wirken
- Für manche Fahrer ist die Benelli emotional und praktisch näher am Alltag
Welche Wahl ist die bessere: Benelli oder Indian?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, in der Stadt und auf gemütlichen Touren überzeugen soll. Sie bietet einen starken Look, ein unkompliziertes Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Indian FTR 1200 Sport ist die bessere Wahl, wenn mehr Dynamik gefragt ist: zügiges Fahren, Kurven mit Tempo und ein Motorrad, das auch bei höheren Anforderungen souverän bleibt. Wer ein Bike sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch spürbar mehr Performance liefert, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ideal für Fahrer, die ein charakterstarkes Bobber-Motorrad wollen, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag unkompliziert bleibt. Sie punktet besonders dort, wo häufig entspannt gefahren wird: Stadt, kurze Strecken und Landstraße mit moderatem Tempo. Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht. Mehr Reserven bei Beschleunigung, ein entschlosseneres Fahrverhalten und ein Setup, das bei Tempo und Kurvenfahrten stärker wirkt, machen sie zur besseren Option für alle, die regelmäßig zügig unterwegs sind. Kurz gesagt: Wer ein nahbares, stylisches Motorrad für den Alltag sucht, findet in der Benelli die passendere Basis. Wer dagegen ein Performance-orientiertes Motorrad für aktive Fahrten möchte, trifft mit der Indian die bessere Entscheidung.