| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.390 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- 1. der Motor!
- 2. der Motor!
- 3. der Motor!
- 4. der Motor!
- 5 ...
- Stößige Hinterradfederung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 261 | kg |
| Sitzhöhe: | 649 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.133 | ccm |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 95 PS | |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Indian Scout Bobber – Vergleich für den richtigen Bobber
Bobber sind mehr als nur ein Stil: Sie stehen für eine klare Linie, eine aufgeräumte Optik und ein Fahrgefühl, das oft näher an der Straße bleibt als bei vielen modernen „Allroundern“. Wer zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Indian Scout Bobber schwankt, bekommt zwei sehr unterschiedliche Ansätze. Beide Modelle wirken wie aus einer Retro-Werkstatt, aber sie zielen auf verschiedene Fahrerprofile: einmal eher zugänglich und alltagstauglich, einmal mit dem Anspruch, sich wie ein echtes Premium-Bike anzufühlen.
Design & Charakter: Zwei Bobber, zwei Philosophien
Beim Benelli Leoncino Bobber 400 steht die kompakte, moderne Interpretation im Vordergrund. Die Proportionen wirken stimmig, die Silhouette ist klar und der Look bleibt trotz der Bobber-typischen Elemente angenehm „clean“. Das macht das Bike besonders interessant, wenn der Stil im Vordergrund steht, aber das Motorrad auch im Alltag unkompliziert bleiben soll.
Der Indian Scout Bobber wirkt dagegen wie ein Statement. Die Optik ist deutlich „erwachsener“ und vermittelt mehr Präsenz. Typische Bobber-Details sind zwar ebenfalls vorhanden, aber die Gesamtanmutung wirkt hochwertiger und stärker auf Premium-Inszenierung getrimmt. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das schon beim Anblick Aufmerksamkeit bekommt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Bikes sind für den entspannten bis sportlich-dynamischen Einsatz gedacht, aber sie liefern den Charakter unterschiedlich. Der Benelli Leoncino Bobber 400 spielt seine Stärken vor allem dort aus, wo es um gleichmäßige Fahrbarkeit geht. Der Motor wirkt auf den Punkt abgestimmt für Stadt, Landstraße und kurze Ausfahrten. Das Ansprechverhalten und die Abstimmung sorgen dafür, dass sich das Motorrad leicht dosieren lässt – ideal, wenn nicht jede Fahrt ein „Performance-Event“ sein soll.
Der Indian Scout Bobber geht dagegen stärker in Richtung „Punch“ und souveräne Beschleunigung. Der Motorcharakter wirkt kräftiger und vermittelt mehr Reserven, besonders wenn es aus dem Stand heraus zügig werden soll oder wenn längere Strecken mit wechselndem Tempo anstehen. Das macht das Bike besonders attraktiv, wenn Überholvorgänge, Autobahn-ähnliche Taktungen oder einfach mehr Dynamik gewünscht sind.
Stärken & Schwächen beim Motorvergleich
- Benelli Leoncino Bobber 400: sehr gut dosierbar, angenehm für den Alltag, unkompliziertes Fahrgefühl. Schwäche: wer maximale Durchzugskraft erwartet, wird eher beim Indian fündig.
- Indian Scout Bobber: spürbar mehr Dynamik und Reserven, souveräner Charakter. Schwäche: das Bike wirkt stärker auf „große“ Fahrten und Premium-Anspruch getrimmt – dadurch kann es im reinen Stadtbetrieb weniger „leichtfüßig“ wirken als die kompakter ausgelegte Alternative.
Fahrwerk & Handling: Agil oder souverän?
Beim Benelli Leoncino Bobber 400 steht ein Handling im Vordergrund, das sich schnell anfühlt. Gerade in engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Landstraßen macht die kompaktere Auslegung Spaß. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dabei zu „schwer“ zu wirken. Für viele Fahrer ist das ein entscheidender Punkt: Bobber sollen zwar cool aussehen, aber im Alltag muss das Handling stimmen.
Der Indian Scout Bobber fährt sich dagegen eher souverän und stabil. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Tempo zu tragen und die Maschine auch bei längeren Strecken ruhig zu halten. In schnellen Kurven oder bei zügiger Fahrweise zeigt sich die Premium-Orientierung: Das Bike bleibt berechenbar und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass es nicht „nur“ gut aussieht, sondern auch ernsthaft fährt.
Bremsen & Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind auf sportlich-entspanntes Fahren ausgelegt, aber die Bremswirkung und Dosierbarkeit unterscheiden sich im Charakter. Der Benelli Leoncino Bobber 400 lässt sich im Alltag gut kontrollieren und bietet ein direktes Feedback. Der Indian Scout Bobber wirkt in der Bremsperformance insgesamt „erwachsener“: Die Verzögerung fühlt sich kräftiger an und die Dosierung bleibt auch bei dynamischerem Einsatz stabil.
Sitzposition & Ergonomie: Für kurze Wege oder längere Touren?
Die Sitzposition ist bei Bobbern oft ein Kompromiss zwischen Stil und Komfort. Beim Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt die Ergonomie eher alltagstauglich: Die Haltung ist sportlich genug, um das Motorrad lebendig zu spüren, aber nicht so kompromisslos, dass jede Fahrt zur Belastungsprobe wird. Das macht das Bike besonders interessant, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird – auch für Pendelstrecken oder spontane Feierabendrunden.
Der Indian Scout Bobber bietet eine Sitzposition, die stärker auf „Tour-Feeling“ und Premium-Komfort ausgelegt ist. Die Haltung wirkt stimmig, und gerade auf längeren Strecken spielt das Motorrad seine Stärken aus. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht nur das Aussehen, sondern auch das Fahrgefühl über Stunden wichtig findet, wird den Unterschied spüren.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
In der Praxis entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch, wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert. Der Benelli Leoncino Bobber 400 punktet vor allem durch seine unkomplizierte Art: Das Bike wirkt zugänglich, lässt sich gut in den Alltag integrieren und bleibt dabei klar im Bobber-Stil. Auch beim Thema Individualisierung ist das Modell interessant, weil es sich optisch gut in Richtung „eigener Stil“ verändern lässt.
Der Indian Scout Bobber spielt seine Stärken stärker über die Gesamtanmutung und die Premium-Ausstattung aus. Das Motorrad fühlt sich „runder“ an, als würde es aus einem Guss kommen. Wer Wert auf hochwertige Verarbeitung, stimmige Details und ein Motorrad legt, das auch nach Jahren noch wie ein besonderes Bike wirkt, findet hier eine starke Basis.
Stärken & Schwächen in der Praxis
- Benelli Leoncino Bobber 400: unkompliziert, alltagstauglich, gute Grundlage für Individualisierung. Schwäche: wer maximale Premium-Anmutung und „großes“ Fahrgefühl sucht, muss beim Indian genauer hinschauen.
- Indian Scout Bobber: Premium-Feeling, souveränes Fahrverhalten, starke Gesamtwirkung. Schwäche: kann für rein urbane Kurzstrecken weniger „effizient“ wirken, wenn man vor allem Wendigkeit und Leichtigkeit erwartet.
Für wen passt welches Bike?
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Indian Scout Bobber hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Bobber-Fahren im Vordergrund steht.
Benelli Leoncino Bobber 400: Ideal für …
… Fahrer, die einen Bobber wollen, der sich im Alltag leicht integrieren lässt. Wenn häufig Stadt, Feierabendstrecken und Landstraßen-Runden anstehen, ist das Benelli eine sehr stimmige Wahl. Auch für alle, die den Stil lieben, aber nicht jedes Detail als Premium-„Must-have“ betrachten, bietet das Motorrad eine überzeugende Balance aus Look, Fahrbarkeit und unkompliziertem Charakter.
Indian Scout Bobber: Ideal für …
… Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich besonders anfühlt und auch bei dynamischerem Fahren souverän bleibt. Wer längere Touren plant, mehr Reserven beim Beschleunigen möchte und Wert auf Premium-Details legt, wird mit dem Indian deutlich mehr „Gänsehaut“ bekommen. Der Scout Bobber ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern ein echtes Erlebnis.
Fazit:
Der Benelli Leoncino Bobber 400 ist die passende Wahl, wenn ein Bobber gesucht wird, der sich leicht beherrschen lässt, im Alltag Spaß macht und dabei optisch klar überzeugt. Seine Stärke liegt in der unkomplizierten Fahrbarkeit: gut dosierbar, angenehm für Stadt und Landstraße und eine solide Basis für individuelle Umbauten. Wer vor allem regelmäßig fährt und dabei ein Motorrad möchte, das nicht kompliziert wirkt, findet im Benelli eine sehr stimmige Lösung.
Der Indian Scout Bobber spielt seine Vorteile aus, wenn Premium-Anspruch, souveräne Dynamik und eine starke Gesamtanmutung im Vordergrund stehen. Der Motorcharakter wirkt kräftiger, das Fahrgefühl stabiler und die Brems- sowie Fahrperformance vermittelt mehr „Erwachsenheit“. Für längere Strecken, dynamischere Fahrten und alle, die beim Motorradkauf vor allem das besondere Gefühl suchen, ist der Indian Scout Bobber die bessere Wahl.