| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. KTM 1190 Adventure – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die KTM 1190 Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein kompakter, stilbetonter Bobber-Ansatz und ein ausgewachsenes Adventure-Konzept aufeinander. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die Konzepte im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.
Grundcharakter: Stil und Agilität vs. Reise- und Abenteuerfokus
Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen klaren Look: tiefere Anmutung, klassische Bobber-Optik und ein Fahrgefühl, das eher auf Übersichtlichkeit und unkomplizierten Spaß ausgelegt ist. Die Maschine wirkt wie gemacht für die Stadt, für Feierabendrunden und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „großem Projekt“ aussieht, sondern nach „einfach losfahren“.
Die KTM 1190 Adventure verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Das Adventure-Design ist nicht nur optisch, sondern auch funktional gedacht: mehr Reserven, mehr Dynamik und ein Konzept, das auf längere Strecken, wechselnde Bedingungen und Touren mit Gepäck ausgelegt ist. Wer mit dem Gedanken spielt, nicht nur die nächste Kurve, sondern auch den nächsten Kilometer zu planen, findet hier eine deutlich andere Ausrichtung.
Motor und Antrieb: Wie sich die Konzepte im Fahralltag unterscheiden
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf einen Charakter, der sich leicht dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad vor allem für entspannte Fahrten genutzt werden soll. Der Antrieb wirkt dabei weniger „auf maximale Durchzugskraft getrimmt“, sondern eher auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Drehfreude und Alltagstauglichkeit.
Die KTM 1190 Adventure bringt dagegen deutlich mehr „Biss“ in das Gesamtpaket. Der Motor ist spürbar darauf ausgelegt, auch bei höheren Lasten und längeren Etappen souverän zu bleiben. Das zeigt sich vor allem dann, wenn das Tempo steigt, wenn es bergauf geht oder wenn das Motorrad mit Gepäck und längerer Fahrdauer gefordert wird. Während die Benelli eher zum entspannten Rhythmus einlädt, fordert die KTM eher dazu auf, den Fahrtwind zu genießen und Reserven auszunutzen.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Beim Handling spielt die Bauart eine große Rolle. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich leichter zu bewegen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig enge Situationen vorkommen: Einfädeln im Stadtverkehr, Rangieren, kurze Strecken mit vielen Richtungswechseln oder einfach das Gefühl, jederzeit „kontrolliert“ zu bleiben. In Kurven vermittelt die Benelli einen eher direkten Eindruck – nicht hektisch, aber nah am Fahrer.
Die KTM 1190 Adventure steht für Stabilität. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch dann Ruhe zu bewahren, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auf längeren Autobahnabschnitten, bei wechselndem Belag oder wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht, spielt die KTM ihre Stärken aus. Das Handling ist weniger „spielerisch“, dafür aber sehr berechenbar. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei hoher Beanspruchung gelassen bleibt, wird hier eher fündig.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für den Alltag vs. Tourenhaltung
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet eine Sitzposition, die zum Bobber-Charakter passt: eher aufrechter, kompakter und mit einem Fokus auf unmittelbares Fahrgefühl. Das ist angenehm, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen. Gerade im Alltag zählt, dass man schnell „im Tritt“ ist und nicht das Gefühl hat, sich erst an eine bestimmte Haltung gewöhnen zu müssen.
Die KTM 1190 Adventure ist ergonomisch stärker auf Touren ausgelegt. Die Haltung unterstützt längere Fahrten und lässt sich in der Praxis oft als „entspannt, aber aktiv“ beschreiben. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nach 30 Minuten endet, sondern nach mehreren Stunden. Gleichzeitig kann die KTM je nach Fahrstil und Körpergröße weniger „kompakt“ wirken als die Benelli – dafür bietet sie aber mehr Reserven für wechselnde Anforderungen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das auf kontrolliertes Fahren ausgelegt ist. Das Bremssystem unterstützt dabei vor allem den Alltag – also sauberes Anhalten, sicheres Verzögern und ein Gefühl von direkter Rückmeldung. Für Stadtverkehr und Landstraße ist das in der Regel genau das, was man braucht.
Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn mehr Leistung im Spiel ist und wenn die Fahrt dynamischer oder länger wird. Die Bremsleistung und die Gesamtstabilität wirken darauf abgestimmt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Wer häufig auf längeren Strecken unterwegs ist oder Touren plant, bei denen die Route nicht immer planbar ist, profitiert von dieser Ausrichtung.
Ausstattung und Einsatzbereiche: Was passt besser zu welchem Fahrprofil?
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem als Alltagsmaschine genutzt wird. Der Stil steht im Vordergrund, die Handlichkeit hilft im Verkehr, und die Maschine wirkt wie ein guter Begleiter für spontane Fahrten. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das nicht nach „großer Reise“ aussieht, aber trotzdem Spaß macht, findet in der Benelli eine stimmige Wahl.
Die KTM 1190 Adventure ist dagegen eher für Menschen gemacht, die regelmäßig Touren fahren – gern auch mit Gepäck oder auf Strecken, die nicht nur aus perfektem Asphalt bestehen. Das Adventure-Konzept sorgt dafür, dass sich die KTM nicht auf einen einzigen Fahrmodus festnagelt. Sie fühlt sich sowohl auf schnellen Strecken als auch auf anspruchsvolleren Abschnitten zuhause.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Leichtes Handling und unkomplizierte Bedienung im Alltag
- Bobber-Charakter mit stimmigem Look und direktem Fahrgefühl
- Alltagstauglichkeit für Stadt, Landstraße und kurze Touren
Benelli Leoncino Bobber 400 – mögliche Schwächen
- Für sehr lange, anspruchsvolle Touren kann das Konzept weniger „Reserve“ bieten als ein großes Adventure
- Wer häufig hohe Geschwindigkeiten oder viel Last fährt, wird eher bei der KTM fündig
KTM 1190 Adventure – Stärken
- Reise- und Tourenfokus mit stabiler, berechenbarer Fahrweise
- Mehr Reserven bei dynamischerem Fahren und längeren Etappen
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
KTM 1190 Adventure – mögliche Schwächen
- Im Stadtverkehr kann das größere Konzept weniger „spielerisch“ wirken als die Benelli
- Wer ein möglichst kompaktes Motorrad sucht, findet in der KTM eher ein „großes“ Gesamtpaket
Welche Maschine ist die bessere Wahl?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt, optisch überzeugt und im Alltag schnell Freude macht. Sie ist ideal, wenn viele Fahrten kurz oder mittellang sind, wenn Stadtverkehr eine Rolle spielt und wenn das Motorrad vor allem als unkomplizierter Begleiter dienen soll.
Die KTM 1190 Adventure ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Touren planen, gern zügig unterwegs sind oder denen es wichtig ist, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur „von A nach B“ bringt, sondern die Reise selbst in den Mittelpunkt stellt, findet in der KTM das passendere Konzept.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die stimmige Wahl für alle, die ein handliches, stilbetontes Motorrad für den Alltag und für entspannte Touren suchen. Ihr Vorteil liegt in der unkomplizierten Bedienung, dem direkten Fahrgefühl und der Art, wie sie sich im Verkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken anfühlt. Die KTM 1190 Adventure hingegen spielt ihre Stärken aus, wenn längere Fahrten, mehr Dynamik und ein vielseitiges Einsatzprofil gefragt sind. Wer Reserven, Stabilität und Reise-Komfort priorisiert, bekommt mit der KTM das passendere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Für den Alltag mit Fokus auf Stil und Agilität ist die Benelli überzeugender. Für Touren, die auch mal anspruchsvoller werden dürfen, ist die KTM die bessere Wahl.