| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen entspannten, stilbewussten Retro-Look mit Bobber-Anklängen und einem eher zugänglichen Fahrgefühl. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist deutlich sportlicher gedacht: italienische Leidenschaft, ein klarer Fokus auf Dynamik und ein Auftritt, der sofort nach „Fahren“ ruft. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – denn am Ende entscheidet nicht nur die Leistung, sondern vor allem, wie sich das Motorrad im Alltag und in der Kurve anfühlt.
Design & Charakter: Retro-Bobber vs. sportliche italienische Präsenz
Benelli Leoncino Bobber 400: Stil mit entspannter Ausstrahlung
Die Benelli wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt, ohne ständig „auf der Hut“ zu sein. Der Bobber-Charakter zeigt sich in der reduzierten Optik, der klassischen Linienführung und dem insgesamt stimmigen Look. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es vor allem Spaß machen soll – im Stadtverkehr genauso wie auf kurzen Ausfahrten am Wochenende.
MV Agusta Superveloce 800: Sportlichkeit, die man sieht und spürt
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen ein Statement. Die Silhouette wirkt zielgerichtet, die Proportionen sprechen eine klare Sprache und der Gesamteindruck ist deutlich „Performance“. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch beim Fahren den Fokus auf Dynamik legt, findet hier eine Maschine, die genau dafür gebaut wirkt.
Fahrgefühl im Vergleich: Zugänglichkeit vs. sportlicher Anspruch
Wie sich die Benelli anfühlt
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken dort aus, wo viele Fahrer Alltag und Freizeit mischen: leichtes Handling, ein eher entspanntes Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der nicht zwingend nach „maximalem Tempo“ verlangt. Gerade wenn das Motorrad auch mal im dichten Verkehr bewegt wird oder wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, wirkt die Benelli angenehm unkompliziert.
In der Praxis bedeutet das: Die Maschine lädt dazu ein, flüssig zu fahren, ohne dass man ständig an der eigenen Fahrtechnik „arbeiten“ muss. Das ist ein Pluspunkt für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell Vertrauen aufbaut.
Wie sich die MV Agusta anfühlt
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf sportliche Momente ausgelegt. Im Vergleich zur Benelli wirkt das Motorrad „spitzer“: Das Fahrgefühl ist direkter, die Dynamik steht schneller im Vordergrund und das Motorrad fordert eher dazu auf, die Gänge passend zu wählen und die Linie bewusst zu fahren.
Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß versteht, wird die MV Agusta als deutlich motivierender erleben.
Leistung & Drehmoment: Unterschiedliche Philosophien
Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich eine klare Tendenz: Die MV Agusta Superveloce 800 ist in der Kategorie „sportlich“ deutlich stärker positioniert. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Charakter, Alltagstauglichkeit und einem Fahrgefühl, das nicht überfordert.
Wichtig ist dabei weniger, wer „mehr“ hat, sondern wie sich das im Fahrbetrieb bemerkbar macht. Die MV Agusta spielt ihre Reserven vor allem dann aus, wenn es zügig werden soll oder wenn man Beschleunigung aus dem Kurvenausgang heraus spürt. Die Benelli punktet eher mit einem souveränen, gut dosierbaren Tempo – ideal für entspannte Fahrten, bei denen man nicht ständig „am Limit“ fährt.
Handling & Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
Benelli: angenehm handlich
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich vor allem dann stark, wenn es um unkompliziertes Handling geht. In der Stadt, auf Landstraßen und bei wechselnden Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad leicht zu bewegen an. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke gedacht ist.
Auch bei moderatem Tempo bleibt das Fahrgefühl ruhig und berechenbar. Das ist eine Stärke, weil sie das Motorrad für unterschiedliche Fahrerprofile interessant macht.
MV Agusta: sportlich präzise
Die MV Agusta Superveloce 800 ist im Handling stärker auf Präzision und sportliche Linie ausgelegt. Im Vergleich zur Benelli fühlt sich das Motorrad eher wie ein „Fahrzeug für Kurven“ an: Man bekommt schneller Rückmeldung, kann das Motorrad aktiver bewegen und spürt, dass die Abstimmung auf Dynamik zielt.
Das kann bedeuten, dass man auf schlechten Straßen oder bei sehr entspanntem Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit braucht. Wer aber gern gezielt fährt, wird die Präzision schnell zu schätzen wissen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag und in der Kurve
Im Vergleich der Bremswirkung zeigt sich typischerweise ein Unterschied zwischen „alltagstauglich souverän“ und „sportlich durchsetzungsfähig“. Die MV Agusta Superveloce 800 ist in der sportlichen Auslegung tendenziell stärker, was sich vor allem bei zügigem Fahren bemerkbar macht. Die Benelli Leoncino Bobber 400 bleibt dabei nicht hinter dem Anspruch zurück, wirkt aber eher als Motorrad, das auf kontrolliertes Fahren ausgelegt ist.
Für die Praxis heißt das: Wer häufig dynamisch unterwegs ist, profitiert von der sportlicheren Bremscharakteristik der MV Agusta. Wer überwiegend entspannt fährt, bekommt mit der Benelli ein stimmiges Sicherheitsgefühl, ohne dass das Motorrad „zu viel“ wird.
Komfort & Alltag: Sitzgefühl, Ergonomie und Nutzung
Benelli: entspannt für gemischte Einsätze
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch mal länger fährt, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „arbeiten“ zu müssen. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie passen eher zu einem entspannten Fahrstil. Gerade wenn die Touren nicht ausschließlich aus sportlicher Fahrerei bestehen, ist das ein Pluspunkt.
MV Agusta: sportlicher Komfort mit Fokus auf Dynamik
Die MV Agusta Superveloce 800 ist ergonomisch stärker auf sportliches Fahren ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie unkomfortabel ist – aber sie ist eher für Fahrer gemacht, die das Motorrad aktiv bewegen wollen. Auf längeren Strecken kann das je nach Fahrstil und Körperbau unterschiedlich empfunden werden.
Wer gern zügig unterwegs ist und die Maschine als „Spaßgerät“ sieht, wird den Komfort eher als passend erleben. Wer dagegen primär entspannt pendelt oder lange geradeaus fährt, könnte die Benelli als angenehmer wahrnehmen.
Sound & Erlebnis: Emotionen zählen mit
Bei Motorrädern wie diesen geht es nicht nur um Daten. Der Sound und das Gesamtgefühl sind Teil der Entscheidung. Die Benelli wirkt dabei wie ein Motorrad, das man mit einem Grinsen bewegt: eher bodenständig, nahbar und mit einem Charakter, der Retro-Vibes transportiert. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen steht für mehr „Show“ und mehr sportliche Emotion – ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern das man auch spürt.
Für wen passt welches Motorrad?
Benelli Leoncino Bobber 400 – die bessere Wahl für…
Die Benelli ist besonders interessant für Fahrer, die ein stylisches Retro-Bike suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, Landstraßen entspannt genießt und dabei nicht ständig nach dem „nächsten Kick“ sucht, findet in der Leoncino Bobber 400 eine stimmige Option. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein Motorrad mit Charakter möchten, ohne sofort in eine sehr sportliche Fahrweise gedrängt zu werden, ist sie eine starke Wahl.
MV Agusta Superveloce 800 – die bessere Wahl für…
Die MV Agusta Superveloce 800 passt am besten zu Fahrern, die sportliche Dynamik wirklich ausleben wollen. Wer Kurven aktiv fährt, gern zügig beschleunigt und ein Motorrad sucht, das eine klare sportliche Rückmeldung gibt, wird mit der Superveloce deutlich mehr „Performance-Gefühl“ erleben. Auch wer Wert auf eine markante Optik und ein emotionales Fahrerlebnis legt, wird hier eher glücklich.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Entspanntes, gut dosierbares Fahrgefühl für gemischte Einsätze
- Handliches Handling im Alltag
- Retro-Bobber-Optik mit stimmigem Charakter
Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Weniger Fokus auf maximale sportliche Durchsetzungskraft im Vergleich zur MV Agusta
- Wer konsequent sportlich unterwegs ist, könnte die sportliche „Spitze“ vermissen
Stärken der MV Agusta Superveloce 800
- Deutlich sportlicheres Gesamtpaket mit mehr Dynamik
- Präziseres, direkteres Fahrgefühl für Kurven und zügiges Fahren
- Starke emotionale Wirkung durch Design und Performance-Charakter
Schwächen der MV Agusta Superveloce 800
- Sportlicher Fokus kann im entspannten Alltag weniger „locker“ wirken
- Je nach Fahrstil kann die Abstimmung mehr aktive Aufmerksamkeit verlangen
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad mit Retro-Bobber-Charakter gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und ein entspanntes, gut kontrollierbares Fahrgefühl bietet. Sie eignet sich besonders für gemischte Strecken, für Stadt und Landstraße und für Fahrer, die Fahrspaß möchten, ohne dass das Motorrad ständig nach sportlicher Höchstleistung verlangt. Wer Wert auf Stil, einfache Handhabung und ein nahbares Erlebnis legt, trifft mit der Benelli eine stimmige Entscheidung.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken aus, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: mehr Durchzug, direkteres Feedback und ein Handling, das Kurvenfahrten deutlich intensiver macht. Für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen wollen und zügiges Fahren genießen, ist die MV Agusta die passendere Wahl. Kurz gesagt: Benelli für entspanntes, stilvolles Fahren – MV Agusta für sportlich ambitionierte Ausfahrten.