UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2004 bis 2016
Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
Weiter zum Testbericht
Die Alpen-Königin?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein
Pro:
  • Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
  • Ab 2011 ABS serienmäßig
  • einfaches Handling
Kontra:
  • 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm
Gewicht213kg
Radstand1.560mm
Länge2.290mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.405mm

Motor

Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum645ccm
Hub62mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km
Leistung71 PS bei 8.800 U/Min
Drehmoment62 NM bei 6.400 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite488km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16
RahmenbauartBrücken
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 150)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 159)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

MotorradTest.de auf YouTube

Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Suzuki DL 650 V-Strom – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Suzuki DL 650 V-Strom, wird die Entscheidung oft schnell emotional. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die Fakten: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie gut passt es zu typischen Strecken und welche Eigenschaften spielen bei der Kaufentscheidung wirklich eine Rolle? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Fokus auf die Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, welches Motorrad wofür am besten geeignet ist.

Erster Eindruck: Stil vs. Zweck

Benelli Leoncino Bobber 400 – kompakt, markant, „Bobber“-Charakter

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den klassischen Bobber-Look: aufgeräumte Optik, betonte Proportionen und ein Auftritt, der in der Stadt sofort auffällt. Das Motorrad wirkt bewusst „eigenständig“ und weniger wie ein typisches Alltagsgerät. Wer gern mit dem Motorrad auch optisch unterwegs ist, findet hier schnell einen starken Kandidaten.

Suzuki DL 650 V-Strom – Reiseenduro mit Alltagstauglichkeit

Die Suzuki DL 650 V-Strom steht dagegen für Funktion. Der Charakter ist klar: komfortabel, alltagstauglich und auf längere Strecken ausgelegt. Die V-Strom wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine Saison nutzt, sondern für viele Kilometer – egal ob Pendeln, Wochenendtour oder längere Reise.

Fahrgefühl im Vergleich: Leichtfüßig vs. souverän

Benelli: agiles Handling und „einfach losfahren“

Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es dynamisch und überschaubar bleibt: Stadtverkehr, Landstraße und kurvige Strecken. Das Motorrad vermittelt ein eher leichtes, direktes Gefühl. Gerade wenn das Tempo nicht permanent hoch ist, wirkt die Maschine unkompliziert und macht Spaß, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Die Schwäche liegt eher dort, wo es sehr lange, sehr schnell oder sehr anspruchsvoll wird: Dann zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch Reserven, Stabilität und Komfort über Zeit. Hier zeigt sich, dass die Benelli stärker auf den Charakter eines stylischen Alltags- und Spaßmotorrads ausgelegt ist.

Suzuki: ruhiger Vortrieb und entspannter Langstreckenfokus

Die Suzuki DL 650 V-Strom ist im Vergleich das Motorrad, das sich auf „Durchhalten“ spezialisiert anfühlt. Der Fahrcharakter zielt auf Souveränität: gleichmäßiger Vortrieb, gute Kontrolle bei wechselnden Bedingungen und ein Setup, das für längere Strecken angenehm bleibt. Wer häufig unterwegs ist oder Touren plant, profitiert von dieser Grundausrichtung.

Als Gegenpol kann die V-Strom im Stadtverkehr oder bei sehr engen Passagen etwas weniger „spielerisch“ wirken als die Benelli. Das ist nicht negativ gemeint – eher eine Folge des Reiseenduro-Konzepts. Wer vor allem kurze Wege und viel Manövrieren im Alltag hat, merkt das eher im Handling als in der Fahrleistung.

Motor und Antrieb: Charakter entscheidet

Benelli Leoncino Bobber 400 – Drehfreude und moderner Alltagsmotor

Die Benelli ist im Vergleich das Motorrad, das eher auf einen lebendigen, alltagstauglichen Motorcharakter setzt. Der Antrieb passt gut zu typischen Fahrprofilen: anfahren, zügig beschleunigen, Landstraßenpassagen genießen. In der Praxis zeigt sich: Wenn die Erwartungen im Rahmen bleiben, fühlt sich die Benelli stimmig an und wirkt „rund“.

Schwächen zeigen sich vor allem, wenn es um hohe Dauerlast oder sehr lange Autobahnabschnitte geht. Dann wird klar, dass die V-Strom als Reiseenduro-Konzept mehr Reserven mitbringt.

Suzuki DL 650 V-Strom – mehr Reserven für Touren

Die Suzuki DL 650 V-Strom bringt im Vergleich den Charakter eines Motorrads mit, das auch bei längeren Strecken gelassen bleibt. Der Antrieb unterstützt entspanntes Fahren, und das Motorrad wirkt dabei weniger „angestrengt“. Gerade wenn es um gleichmäßiges Tempo, Überholmanöver oder das Fahren mit Gepäck geht, spielt die V-Strom ihre Stärken aus.

Als Schwäche kann man festhalten: Wer nur „kurz und spontan“ fährt und dabei vor allem den Bobber-Look und das leichte Handling sucht, könnte die Suzuki als etwas weniger emotional oder weniger „kompakt“ empfinden.

Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit vs. Tourenkomfort

Benelli: Sitzposition für den Stadt- und Landstraßenmix

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist so ausgelegt, dass sie im Alltag gut funktioniert. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie wirken auf den typischen Mix aus Stadt und Feierabendtour abgestimmt. Das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu fahren, weil es sich schnell „griffbereit“ anfühlt.

Für lange Etappen kann es je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sinnvoll sein, genauer hinzuschauen: Komfort ist nicht nur eine Frage der Sitzgeometrie, sondern auch davon, wie gut das Motorrad über Zeit die Belastung verteilt.

Suzuki: entspannter für längere Strecken

Die Suzuki DL 650 V-Strom ist im Vergleich klar auf Touren ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt längere Fahrten, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus „ein paar Kilometern“ besteht, sondern aus Stunden, ist das ein entscheidender Punkt.

Wer sehr häufig in engen Bereichen unterwegs ist, merkt dagegen, dass ein Reiseenduro-Konzept nicht immer die gleiche „Leichtigkeit“ bietet wie ein kompakteres Bobber-Design.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Benelli: Fokus auf Look und unkomplizierte Nutzung

Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, um Stil zu zeigen und unkompliziert zu fahren. In der Praxis ist das oft genau das, was viele suchen: ein Motorrad, das nicht zu kompliziert wirkt und sich schnell in den Alltag einfügt.

Wenn es um Reise-Setup, Gepäck oder „alles dabei“-Anspruch geht, muss man bei der Benelli genauer prüfen, wie gut sich das eigene Nutzungsszenario abbilden lässt. Das Motorrad ist eher ein Kandidat für den Mix aus Stadt, Landstraße und gelegentlichen Touren.

Suzuki: Reise- und Tourenoptionen als Stärke

Die Suzuki DL 650 V-Strom ist im Vergleich die Maschine, die für mehr „Unterwegssein“ gemacht ist. Sie passt besonders gut, wenn Tourenplanung, Gepäck und längere Strecken eine Rolle spielen. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug, das man für verschiedene Einsätze konfigurieren kann.

Die Schwäche ist eher die Erwartungshaltung: Wer ein Motorrad sucht, das vor allem durch den Bobber-Look und ein leichtes, spontanes Fahrgefühl überzeugt, wird bei der V-Strom möglicherweise weniger „Wow“ im Design- und Stilgefühl finden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken

  • Starker Bobber-Look und markantes Auftreten
  • Agiles, unkompliziertes Fahrgefühl im Alltag
  • Passt gut zu Stadt, Landstraße und kürzeren Touren

Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen

  • Weniger Fokus auf Langstrecken-Reserven und Reisekomfort
  • Für sehr lange oder sehr anspruchsvolle Strecken lohnt genauerer Blick

Suzuki DL 650 V-Strom – Stärken

  • Tourenorientierter Charakter mit souveränem Fahrgefühl
  • Mehr Reserven für längere Strecken und entspanntes Fahren
  • Sehr gute Basis für vielseitige Nutzung (auch mit Gepäck)

Suzuki DL 650 V-Strom – Schwächen

  • Im Stadtbetrieb kann das Reiseenduro-Konzept weniger „leicht“ wirken
  • Optisch und vom Stilgefühl her weniger „Bobber-Statement“

Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Nutzung

Für wen ist die Benelli Leoncino Bobber 400 die bessere Wahl?

Die Benelli ist besonders interessant, wenn das Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll: kurze bis mittlere Strecken, häufiges Losfahren ohne großen Plan und ein Look, der nicht nach „Standard“ aussieht. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell in den Alltag einfügt und dabei Charakter zeigt, trifft mit der Leoncino Bobber 400 eine stimmige Wahl.

Für wen ist die Suzuki DL 650 V-Strom die bessere Wahl?

Die Suzuki ist die bessere Wahl, wenn Touren, längere Strecken und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig unterwegs ist, auch mal mit Gepäck plant oder einfach ein Motorrad möchte, das auf vielen Strecken souverän bleibt, wird mit der V-Strom deutlich zufriedener sein. Sie ist die „eine Maschine für vieles“.

Fazit:

Die Benelli Leoncino Bobber 400 überzeugt vor allem durch ihren markanten Bobber-Look und ein agiles, unkompliziertes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße. Sie ist ideal, wenn das Motorrad häufig für kürzere Strecken genutzt wird und der Spaßfaktor im Alltag im Vordergrund steht. Wer dagegen regelmäßig längere Touren fährt, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt unterwegs sein möchte und mehr Reserven für Dauerbetrieb sucht, findet in der Suzuki DL 650 V-Strom die passendere Basis. Die V-Strom spielt ihre Stärken bei Komfort, Souveränität und vielseitiger Einsatzmöglichkeit aus – besonders dann, wenn Gepäck oder längere Etappen dazugehören. Kurz gesagt: Benelli für Stil und spontane Fahrfreude, Suzuki für Touren, Alltagstauglichkeit über viele Kilometer und ein rundes Gesamtpaket.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙