| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Triumph Bonneville T100: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen lässigen Bobber-Charakter: kompakt, markant und mit dem Anspruch, sich im Alltag leicht zu bewegen. Die Triumph Bonneville T100 dagegen ist ein Klassiker im besten Sinne – britisches Retro-Feeling, bewährte Technik und ein Fahrstil, der sich besonders auf der Landstraße und bei entspannten Touren zuhause fühlt.
Im folgenden Vergleich geht es nicht nur um den ersten Eindruck. Es wird vor allem darum gehen, wie sich die beiden Modelle im Alltag anfühlen, wo sie ihre Stärken ausspielen und welche Kompromisse man typischerweise in Kauf nimmt. So lässt sich schneller entscheiden, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Design und Charakter: Bobber-Look vs. britische Bonneville-Ästhetik
Benelli Leoncino Bobber 400: kompakt, kantig, „cool“
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie aus einem Guss: Bobber-typische Proportionen, ein reduzierter Look und eine Gestaltung, die bewusst auf Stil setzt. Das Motorrad sieht nicht nur gut aus, sondern vermittelt auch das Gefühl, dass es unkompliziert bewegt werden möchte. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken spielt dieser „einfach draufsetzen und losfahren“-Charakter seine Vorteile aus.
Triumph Bonneville T100: zeitlos, hochwertig, klassisch
Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen stärker auf „klassische Eleganz“ getrimmt. Das Design wirkt stimmig und erwachsen, ohne laut zu sein. Viele Details erinnern an die Bonneville-Tradition, und genau das macht den Reiz aus: Wer Retro mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich auch nach Jahren noch stimmig anfühlt. Der Look passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man nicht nur von A nach B will, sondern die Tour selbst genießt.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude und Alltagstempo vs. entspannte Kraftentfaltung
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Benelli Leoncino Bobber 400 zielt eher auf ein lebendiges, direktes Ansprechverhalten im Alltag. Das Motorrad wirkt so, als wäre es darauf ausgelegt, häufige Beschleunigungen, kurze Schaltvorgänge und dynamische Fahrten in der Stadt oder auf der Landstraße angenehm zu gestalten.
Die Triumph Bonneville T100 steht hingegen für eine Charakteristik, die sich stärker nach „entspanntem Durchzug“ anfühlt. Das Motorrad wirkt oft dann besonders stimmig, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern gleichmäßig unterwegs ist. Auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo spielt die T100 ihre Stärken aus: ruhigeres Fahrbild, souveränes Gefühl und ein Motor, der sich gut in den Tourenrhythmus einfügt.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. souverän auf der Strecke
Benelli: agil im Alltag
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Handling tendenziell handlicher. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig in engen Situationen gefahren wird: Einfädeln, Rangieren, kurze Richtungswechsel oder das schnelle Anpassen an den Verkehr. Wer ein Motorrad sucht, das sich „einfach“ anfühlt, bekommt hier einen klaren Vorteil.
Triumph: stabil und komfortorientiert
Die Triumph Bonneville T100 vermittelt dagegen eher das Gefühl von Stabilität und Ruhe. Gerade auf der Landstraße kann das ein echter Pluspunkt sein: weniger „Hektik“ im Fahrbild, dafür ein souveräner Eindruck. Das ist besonders dann relevant, wenn man längere Strecken plant oder wenn die Straßen nicht immer perfekt sind.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Fokus
Bei beiden Motorrädern ist eine gute Bremsdosierung entscheidend – und genau da zeigt sich oft der Unterschied im Fahrstil. Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärke eher in Situationen aus, in denen man häufig fein dosieren muss: Stadtverkehr, Ampeln, wechselnde Geschwindigkeiten. Die Triumph Bonneville T100 wirkt im Vergleich häufig dann besonders überzeugend, wenn man zügig und kontrolliert aus höheren Geschwindigkeiten verzögert und dabei ein stabiles Gefühl behalten möchte.
Wichtig ist: Die tatsächliche Bremsleistung hängt auch von Reifen, Belagzustand und Fahrweise ab. Trotzdem lässt sich aus dem Gesamteindruck ableiten, wie sich die Motorräder typischerweise anfühlen – und welches Konzept besser zu einem passt.
Komfort und Sitzgefühl: kurz & knackig vs. entspannter Tourenrhythmus
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht auch darum, wie gut das Motorrad zur eigenen Körperhaltung passt und wie ermüdend sich längere Fahrten anfühlen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist tendenziell auf den Alltag zugeschnitten: kurze Wege, häufiges Anhalten, schnelle Richtungswechsel. Das kann bedeuten, dass sie sich auf kürzeren Strecken besonders angenehm anfühlt.
Die Triumph Bonneville T100 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das man gern länger fährt. Der Gesamteindruck ist häufig „tourentauglicher“ – nicht unbedingt, weil sie alles maximal macht, sondern weil das Zusammenspiel aus Sitzgefühl, Fahrwerk und Motorcharakter gut harmoniert.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“
Benelli: ideal für den täglichen Einsatz
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig im Alltag genutzt wird. Der Stil ist nahbar, die Handhabung wirkt unkompliziert und das Motorrad passt gut in Situationen, in denen man nicht jedes Mal „groß“ planen muss. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nach „nur für schöne Tage“ anfühlt, findet hier eine starke Basis.
Triumph: für Genussfahrten und längere Ausflüge
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man mehr Zeit auf der Straße verbringt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Ausfahrten, bei denen man die Strecke bewusst fährt. Auch wenn sie im Alltag natürlich funktioniert, liegt der Fokus stärker auf dem Fahrgefühl und dem klassischen Gesamterlebnis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Bobber-Optik mit klarer Identität: wirkt auffällig, ohne überladen zu sein.
- Agiles Handling: besonders praktisch in der Stadt und bei häufigen Richtungswechseln.
- Alltagsorientierter Charakter: macht Lust auf kurze Fahrten und spontane Touren.
Schwächen bzw. typische Kompromisse der Benelli
- Fokus auf den „Urban-/Alltagsmodus“: wer vor allem lange Autobahn- oder Reiseetappen plant, könnte mehr Komfort-Reserven erwarten.
- Charakter stärker „direkt“ als „tourig“: nicht jeder mag dieses lebendige, eher kompakte Fahrgefühl.
Stärken der Triumph Bonneville T100
- Stimmiges Retro-Gesamtpaket: Design, Fahrgefühl und Markencharakter greifen gut ineinander.
- Ruhiger, souveräner Eindruck: besonders angenehm auf der Landstraße und bei längeren Fahrten.
- Tourenorientierter Gesamteindruck: wirkt wie ein Motorrad, das man gern ausfährt.
Schwächen bzw. typische Kompromisse der Triumph
- Stärkerer „Genuss“-Fokus: wer ein möglichst leichtes, kompromisslos agiles Stadtbike sucht, könnte die T100 als weniger „handlich“ empfinden.
- Anspruch an das eigene Fahrprofil: nicht jede Fahrweise passt perfekt zum Charakter eines klassischen Retro-Motorrads.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Genau hier unterscheiden sich Benelli Leoncino Bobber 400 und Triumph Bonneville T100 am deutlichsten.
Benelli Leoncino Bobber 400 – die passende Wahl, wenn…
- häufig in der Stadt oder auf kurzen Strecken gefahren wird,
- ein Motorrad mit markantem Bobber-Look gesucht wird,
- ein agiles, unkompliziertes Handling wichtiger ist als maximaler Tourenkomfort.
Triumph Bonneville T100 – die passende Wahl, wenn…
- mehr Wert auf klassisches Retro-Feeling und stimmige Gesamtharmonie gelegt wird,
- regelmäßig längere Ausfahrten geplant sind,
- ein ruhigeres, souveränes Fahrgefühl auf der Landstraße besonders reizvoll ist.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad mit klarer Bobber-Identität gesucht wird und der Alltag im Vordergrund steht. Das Handling wirkt tendenziell agiler, der Charakter ist direkt und macht besonders dann Spaß, wenn häufig beschleunigt, abgebremst und um die Ecke gefahren wird. Wer ein Motorrad möchte, das unkompliziert wirkt und optisch sofort überzeugt, findet in der Benelli einen stimmigen Begleiter.
Die Triumph Bonneville T100 passt besser, wenn das Motorrad vor allem als Genussgerät für längere Fahrten gesehen wird. Der Gesamteindruck ist klassisch, souverän und auf harmonisches Fahren ausgelegt. Wer Retro liebt und ein ruhigeres, tourentaugliches Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der T100 deutlich mehr „Bonneville-Moment“ erleben.
Kurz gesagt: Stadt, Stil und Agilität sprechen eher für die Benelli – klassisches Retro-Erlebnis und entspannte Touren eher für die Triumph.