| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Ausstattung
- Komfort
- Cockpit & Bedienung
- Platzverhältnisse
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 271 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.540 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.215 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 141 PS bei 9.350 U/Min | |
| Drehmoment | 122 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 211 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Triumph Tiger 1200 XCA – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Triumph Tiger 1200 XCA, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein kompakter Bobber-Charakter auf ein großes, voll ausgestattetes Adventure-Bike. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Bikes im Alltag und auf längeren Touren schlagen, wo sie ihre Stärken ausspielen und wo man als Fahrer eher Kompromisse eingeplant haben sollte.
Grundcharakter: Bobber-Feeling vs. Reise-Adventure
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stil und Leichtigkeit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für ein reduziertes, markantes Design und einen Fahrstil, der eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ klingt. Das Motorrad wirkt leichtfüßig und lädt dazu ein, Stadt und Landstraße entspannt zu erkunden. Gerade wenn das Tempo moderat bleibt, kommt der Bobber-Charakter besonders gut zur Geltung: Man sitzt nah am Motorrad, spürt die Dynamik direkt und hat das Gefühl, jederzeit die Kontrolle zu behalten.
Triumph Tiger 1200 XCA – Komfort und Reichweite
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen ein echtes Langstrecken- und Reisegerät. Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einer Ausstattung, die für viele Situationen vorbereitet ist. Das Bike wirkt wie gemacht für längere Etappen, bei denen man nicht nur Strecke abspulen möchte, sondern auch entspannt ankommen will. Wer häufig unterwegs ist, merkt schnell: Hier ist vieles darauf ausgelegt, dass der Fahrer auch nach Stunden noch frisch bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Zielgruppen
Leoncino Bobber 400: drehfreudig im Alltag
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist eher auf Alltagstauglichkeit und ein gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das bedeutet: Beschleunigungen fühlen sich meist „direkt“ an, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss. Für kurze bis mittlere Strecken, für Stadtverkehr und für Landstraßen mit flüssigen Kurven ist das ein Vorteil. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei so, dass man das Motorrad gut im Griff hat – auch dann, wenn man nicht dauerhaft sportlich fährt.
Tiger 1200 XCA: souverän bei Tempo und Last
Die Triumph Tiger 1200 XCA spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügiger wird oder wenn das Motorrad mehr „arbeiten“ muss – etwa mit Gepäck oder bei längeren Autobahnabschnitten. Die Kraft wirkt insgesamt souveräner, und das Bike bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig. Das ist ein großer Pluspunkt für Reisende, die nicht ständig nach dem passenden Gang suchen möchten, sondern lieber entspannt durchziehen.
Fahrwerk und Handling: Agil vs. stabil
Benelli: handlich und nah am Fahrer
Im Handling zeigt die Benelli Leoncino Bobber 400 ihre Leichtigkeit. Gerade in engen Bereichen und bei häufigem Richtungswechsel wirkt sie unkompliziert. Das Fahrwerk vermittelt ein direktes Feedback, sodass man Kurven schnell „lesen“ kann. Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: Ein Bobber ist nicht automatisch dafür gemacht, jede Situation wie ein großes Reiseenduro zu meistern. Wer sehr sportlich oder auf anspruchsvollen Strecken unterwegs ist, wird eher merken, dass die Auslegung auf Alltag und Fahrspaß ausgelegt ist.
Triumph: Stabilität für lange Strecken
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist im Vergleich deutlich auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. In der Praxis heißt das: Gerade auf langen Etappen und bei „viel Straße“ fühlt sich das Bike wie ein verlässlicher Begleiter an. Der Preis dafür ist, dass das Handling im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt als bei der Benelli.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet
Leoncino Bobber 400: entspannt, aber sportlich genug
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet eine Sitzposition, die eher nach „genießen“ aussieht: nicht zu aufrecht, aber auch nicht komplett gestreckt. Das hilft im Alltag, weil man nicht sofort verkrampft. Für längere Touren ist das Motorrad durchaus geeignet, allerdings hängt es stärker vom persönlichen Körpergefühl ab. Wer sehr lange am Stück fährt, wird bei einem kleineren Adventure- oder Touring-Setup oft mehr Komfort erwarten – und genau da zeigt sich der Unterschied zur Triumph.
Tiger 1200 XCA: Touring-Komfort als Schwerpunkt
Bei der Triumph Tiger 1200 XCA ist Komfort ein zentrales Thema. Die Ergonomie ist auf längere Fahrten ausgelegt, und die Ausstattung unterstützt das Ganze. Dazu zählt auch, dass das Bike so „arbeitet“, dass man weniger ermüdet. Gerade wenn Wind, Wetter und Streckenlänge eine Rolle spielen, wirkt die Triumph im Vergleich deutlich reifer und tourentauglicher.
Ausstattung und Elektronik: Viel Hilfe bei der Triumph
Benelli: Fokus auf das Wesentliche
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt im Vergleich eher auf ein stimmiges Gesamtpaket ohne überladenen Technikfokus. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Viele Fahrer möchten ein Motorrad, das sich unkompliziert anfühlt und nicht ständig „Regelwerk“ verlangt. Wer vor allem Wert auf Fahrgefühl und Stil legt, findet hier schnell Zugang.
Triumph: Elektronik und Features für viele Situationen
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen deutlich stärker auf Assistenz, Fahrmodi und eine moderne Elektronik ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn Bedingungen wechseln: unterschiedliche Untergründe, wechselndes Tempo oder längere Strecken mit unterschiedlichen Anforderungen. Die Elektronik kann dabei helfen, das Motorrad leichter zu kontrollieren und den Fahrkomfort zu erhöhen. Gleichzeitig gilt: Wer ein Motorrad möglichst puristisch mag, könnte sich an der Vielzahl an Funktionen erst gewöhnen müssen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Die Triumph Tiger 1200 XCA wirkt insgesamt wie ein Sicherheits- und Komfortpaket, bei dem Bremsleistung und Stabilität besonders im Vordergrund stehen. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ebenfalls alltagstauglich und vermittelt ein gutes Gefühl, aber sie ist eher auf „normale“ Nutzung ausgelegt. Wer häufig sehr sportlich fährt oder viel mit Gepäck unterwegs ist, wird bei der Triumph eher das Gefühl haben, dass das Motorrad Reserven mitbringt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour
Benelli: ideal für kurze Wege und Kurven
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders stark, wenn der Alltag im Mittelpunkt steht: kurze Wege, spontane Ausfahrten, Landstraßen mit schönen Kurven und ein Motorrad, das nicht „zu groß“ wirkt. Auch wenn man nicht ständig auf maximale Reichweite oder maximale Ausstattung achtet, kann die Benelli überzeugen. Ihre Stärke liegt in der unkomplizierten Nutzung und dem direkten Fahrgefühl.
Triumph: gemacht für lange Strecken
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung und Komfort wichtiger sind als „leicht und wendig“. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert von der Reiseausrichtung: Stabilität, Elektronikunterstützung und eine insgesamt tourentaugliche Auslegung. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Fahrten, bei denen man nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch entspannt bleibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Leichtes, handliches Fahrgefühl – besonders im Alltag und auf kurvigen Strecken.
- Bobber-Charakter mit direktem Zugang zum Fahrspaß.
- Unkomplizierte Nutzung ohne den Eindruck, ständig mit Technik „arbeiten“ zu müssen.
Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Weniger Reserven für sehr lange, zügige Autobahnabschnitte im Vergleich zur großen Triumph.
- Komfortpotenzial für Extremtouren hängt stärker vom individuellen Empfinden ab.
Stärken der Triumph Tiger 1200 XCA
- Reise- und Komfortfokus – ideal für lange Strecken.
- Souveräne Leistungsentfaltung bei Tempo und Last.
- Umfangreiche Elektronik für wechselnde Bedingungen und mehr Unterstützung.
Schwächen der Triumph Tiger 1200 XCA
- Weniger spielerisch im engen Stadtverkehr durch die größere Auslegung.
- Mehr Komplexität durch die Vielzahl an Funktionen – nicht jedermanns Geschmack.
Welche Wahl passt besser?
Der Vergleich zeigt im Kern zwei unterschiedliche Philosophien: Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die Wahl, wenn Stil, Handlichkeit und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gerne spontan unterwegs sind, Kurven genießen und ein Motorrad suchen, das nicht „zu viel“ ist.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und eine moderne Ausstattung wichtiger sind. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Stabilität legt und die Unterstützung durch Elektronik schätzt, bekommt mit der Tiger 1200 XCA ein sehr starkes Gesamtpaket.
Fazit:
Wer ein Motorrad für den Alltag, für spontane Ausfahrten und für kurvige Strecken sucht, liegt mit der Benelli Leoncino Bobber 400 richtig. Sie wirkt leicht, direkt und macht Spaß, ohne dass man sich erst durch viele Einstellungen arbeiten muss. Die Triumph ist im Vergleich die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig lange Touren planen, Komfort priorisieren und auch bei höherem Tempo souverän unterwegs sein möchten. Die Triumph Tiger 1200 XCA punktet mit Stabilität, moderner Elektronik und einer Reiseauslegung, die das Motorrad zu einem verlässlichen Begleiter macht. Kurz gesagt: Benelli für den unkomplizierten Fahrspaß und den Bobber-Charakter, Triumph für Touring, Reserven und maximale Unterstützung auf der Strecke.