| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- sehr zugängliches Motorrad
- einfaches Handling & Bedienung
- komfortables Fahrwerk
- gute Erstbereifung von Pirelli
- hohe Reichweite
- TFT-Display mit Reifendruckontrolle
- Standgeräusch 98 dbA
- ab 7.000 Umin etwas träge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Länge | 2.100 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 7.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Federung vorne | 41 mm-Upside-Down-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit
Die Voge 500 AC ist eine gut gemachte Maschine, mit der man sehr schnell vertraut ist und mit der man viel Spaß haben kann. Sie ist äußert zugänglich und eignet sich dank der Sitzgeometrie für viele Fahrergrößen. Das Handling ist einfach und das Rangieren des Bikes geht leicht von der Hand.Die Optik mit dem kurzen Heck dürfte jüngere A2-Aspiranten ansprechen und auch in Sachen Ausstattung und Preis muss sich die Voge 500 AC nicht vor den Konkurrenten verstecken. Man darf gespannt sein, welche anderen Bikes noch von Voge auf Europas Straßen geschickt werden.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Voge 500 AC: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Konzepten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt klar auf den Bobber-Charakter: kompakte Proportionen, markante Optik und ein Look, der sofort nach „Style“ ruft. Die Voge 500 AC wirkt dagegen moderner und alltagstauglicher gedacht – mit einer Ausrichtung, die sich nicht nur auf den ersten Eindruck verlässt, sondern auch auf die Praxis im Alltag.
Im folgenden Vergleich schauen wir uns an, wie sich die beiden Modelle in der Kombination aus Design, Fahrgefühl, Komfort und Alltagstauglichkeit gegenüberstehen. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – ohne dass es auf reine Datenwerte ankommt. Denn am Ende zählt, welches Motorrad sich im Alltag wirklich „richtig“ anfühlt.
Erster Eindruck: Bobber-Statement vs. moderne Allround-Optik
Benelli Leoncino Bobber 400: klassischer Bobber-Vibe
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Karten sehr deutlich aus. Der Bobber-Style ist nicht nur ein optisches Detail, sondern prägt das Gesamtbild: Sitzposition, Linienführung und die „cleanere“ Anmutung wirken wie aus einem Guss. Wer ein Motorrad sucht, das auf Parkplätzen und bei kurzen Stopps sofort auffällt, findet hier eine klare Richtung.
Voge 500 AC: zeitgemäß und vielseitig
Die Voge 500 AC wirkt dagegen weniger „Showpiece“, mehr „funktional“. Die Optik ist zwar ebenfalls eigenständig, aber sie wirkt stärker auf Alltag und Nutzung ausgelegt. Dadurch entsteht ein Motorrad, das sich weniger nach „nur für die Saison“ anfühlt, sondern eher nach einem Begleiter für verschiedene Streckenarten.
Motor und Charakter: Wie fühlt sich das Fahren an?
Beim Fahrgefühl entscheidet nicht nur die reine Leistungsentfaltung, sondern auch, wie gut das Motorrad die Kraft in den Alltag übersetzt. Genau hier unterscheiden sich die Konzepte spürbar.
Benelli Leoncino Bobber 400: Drehmomentgefühl für den Stadt- und Landstraßenrhythmus
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist darauf ausgelegt, im typischen Tempo angenehm zu reagieren. Das macht sie besonders interessant für Fahrten in der Stadt und für entspannte Touren auf der Landstraße. Der Charakter wirkt eher „direkt“: Gas geben, reagieren lassen, entspannt weiterrollen. Das passt gut zu Fahrern, die nicht ständig am Drehzahlbereich arbeiten wollen, sondern ein harmonisches Gesamtgefühl suchen.
Voge 500 AC: souveräner Allround-Flow
Die Voge 500 AC spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen Fahrfluss aus. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst: zügigeres Vorankommen auf Landstraßen, ruhigeres Gleiten in der Stadt und ein insgesamt stimmiges Tempo-Profil. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht auf eine einzige Fahrart festlegt, findet hier eine überzeugende Basis.
Handling und Fahrwerk: Agil oder stabil?
Das Handling ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil es direkt beeinflusst, wie sicher man sich fühlt – besonders bei wechselnden Straßenverhältnissen.
Benelli Leoncino Bobber 400: lebendig im Rhythmus
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Alltag agil. Das macht sie angenehm für Kurvenfahrten und für das „Durchschlängeln“ im Stadtverkehr. Gleichzeitig kann das Konzept je nach Fahrstil dazu führen, dass man bei sehr ruppigen Straßen stärker auf die eigene Linie achten muss. Wer jedoch bewusst fährt und das Motorrad im passenden Tempo bewegt, bekommt ein stimmiges, spaßorientiertes Handling.
Voge 500 AC: stabiler Eindruck für längere Strecken
Die Voge 500 AC vermittelt einen eher stabilen Eindruck. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Untergrund nicht durchgehend perfekt ist. Das Motorrad wirkt dadurch weniger „nervös“ und eher wie ein verlässlicher Partner. Wer häufig pendelt oder Touren plant, profitiert von dieser Ruhe im Fahrgefühl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bremsen sind nicht nur Technik, sondern auch Gefühl. Beide Motorräder müssen im Alltag schnell und berechenbar reagieren.
Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet vor allem dann, wenn man zügig und kontrolliert verzögert und dabei ein direktes Ansprechverhalten erwartet. Die Voge 500 AC wirkt dagegen in der Abstimmung oft etwas „runder“, was sich besonders bei wiederholten Bremsmanövern im Stadtverkehr oder bei wechselnden Geschwindigkeiten bemerkbar macht.
Beide Konzepte können überzeugen – die Unterschiede liegen eher im Charakter: Benelli eher direkt und sportlich, Voge eher gleichmäßig und alltagssicher.
Komfort und Sitzposition: Wie gut lässt es sich fahren?
Benelli Leoncino Bobber 400: Stil trifft auf sportliche Haltung
Die Sitzposition der Benelli Leoncino Bobber 400 ist klar vom Bobber-Gedanken geprägt. Das sorgt für einen markanten Look und ein Fahrgefühl, das eher „nah am Motorrad“ wirkt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ein Vorteil, weil man sich schnell verbunden fühlt. Auf sehr langen Fahrten kann die sportlichere Ausrichtung jedoch weniger entspannend wirken als bei einem stärker allround-orientierten Setup.
Voge 500 AC: entspannter für den Alltag
Die Voge 500 AC wirkt in der Gesamthaltung oft etwas alltagstauglicher. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus Stop-and-go, Ampeln und wechselnden Streckenprofilen. Wer regelmäßig unterwegs ist und nicht jedes Mal „auf Komfort“ verzichten möchte, bekommt hier einen Vorteil.
Ausstattung und Praxis: Was bringt der Alltag?
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr ist besser“, sondern darum, ob die Dinge sinnvoll zusammenpassen. Hier zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied:
- Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt stärker auf den Stil fokussiert. Das kann bedeuten, dass der Fokus mehr auf dem Gesamtbild und dem Fahrgefühl liegt als auf maximaler „Alltags-Assistenz“.
- Voge 500 AC wirkt stärker als durchdachtes Gesamtpaket für den täglichen Einsatz. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft wie ein „einfach losfahren“-Kandidat an.
Welche Seite gewinnt, hängt also davon ab, ob die Priorität eher beim Look und beim direkten Fahrgefühl liegt oder bei einem möglichst unkomplizierten Alltag.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Bobber-Optik mit klarer Identität – wirkt sofort stimmig und auffällig.
- Agiles Handling – macht Kurven und kurze Strecken besonders spaßig.
- Direktes Fahrgefühl – passt gut zu Fahrern, die gerne „mit dem Motorrad arbeiten“.
Schwächen bzw. Grenzen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Komfortpotenzial kann bei sehr langen Fahrten stärker ins Spiel kommen.
- Allround-Anspruch ist weniger im Fokus als der Stil und das Fahrgefühl.
Stärken der Voge 500 AC
- Allround-Charakter – eignet sich für unterschiedliche Streckenarten.
- Stabiler Eindruck – hilft besonders bei längeren Fahrten und wechselndem Untergrund.
- Alltagstauglichkeit – wirkt wie ein Motorrad, das man gern regelmäßig nutzt.
Schwächen bzw. Grenzen der Voge 500 AC
- Optik-Charakter ist weniger „Bobber-Statement“ als die Benelli.
- Fokus auf Vielseitigkeit kann für Fans eines sehr klaren Stil-Konzepts weniger emotional wirken.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage entscheiden: Was soll das Motorrad im Alltag leisten – und wie soll es sich anfühlen?
Benelli Leoncino Bobber 400 – ideal für…
… alle, die ein Motorrad mit starker visueller Identität suchen und dabei Wert auf ein direktes, lebendiges Fahrgefühl legen. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne Kurven genießt und das Motorrad auch als „Statement“ versteht, trifft mit der Benelli oft genau den richtigen Ton.
Voge 500 AC – ideal für…
… alle, die ein vielseitiges Alltagsmotorrad möchten: für Pendeln, Wochenendtouren und wechselnde Strecken. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich ruhig und verlässlich anfühlt, bekommt mit der Voge eine gute Grundlage für regelmäßige Fahrten.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Bobber-Optik, direktem Fahrgefühl und agilerem Handling liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad nicht nur nutzen, sondern auch sichtbar genießen möchten – vor allem auf kurzen bis mittleren Strecken. Ihre Grenzen zeigen sich eher dort, wo maximaler Langstreckenkomfort oder ein kompromissloser Allround-Anspruch im Vordergrund steht.
Die Voge 500 AC gewinnt dagegen, wenn Alltagstauglichkeit, Stabilität im Fahrgefühl und ein vielseitiger Charakter wichtiger sind. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern regelmäßig bewegt und das sich auf unterschiedlichen Streckenprofilen souverän anfühlt. Wer weniger „Statement“ und mehr „einfach losfahren“ sucht, bekommt hier die rundere Wahl.
Unterm Strich: Stil und Lebendigkeit sprechen eher für die Benelli, Vielseitigkeit und Ruhe eher für die Voge.