| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Yamaha Tracer 700 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern auch an der Philosophie dahinter. Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen klaren, reduzierten Look und einen entspannten Fahrstil. Die Yamaha Tracer 700 dagegen ist stärker auf Alltag, Reichweite und Touren ausgelegt – mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu meistern. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Bobber-Feeling vs. Touren-Ambition
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert ist. Das zeigt sich im Fahrgefühl: Die Maschine ist darauf ausgelegt, sich im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken angenehm und unkompliziert zu bewegen. Der Motorcharakter und die Abstimmung zielen eher auf spontane Fahrfreude als auf „Dauer-Tempo“.
Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen ein Motorrad, das von Natur aus mehr „Allround-Tourer“ ist. Die Kombination aus sportlicher Haltung und Reise-Genen sorgt dafür, dass sich die Tracer auch auf längeren Strecken stabil und berechenbar anfühlt. Wer regelmäßig pendelt, Wochenendtouren fährt oder einfach ein Motorrad sucht, das viele Situationen abdeckt, findet hier einen klaren Schwerpunkt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorisierung zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken dort aus, wo es um kontrollierbares Beschleunigen und ein leichtes Handling geht. Das Motorrad wirkt besonders dann stimmig, wenn die Fahrt nicht auf maximale Spitzenleistung ausgelegt ist, sondern auf angenehme Dynamik im Alltag.
Die Yamaha Tracer 700 ist im Vergleich stärker auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und Durchzug ausgelegt. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Strecke länger wird oder wenn häufiger zügig beschleunigt und wieder konstant gefahren wird. Die Tracer wirkt dabei weniger wie ein „kurzer Sprint“, sondern mehr wie ein Motorrad, das sich auf Rhythmus und Reserven verlässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken liegen in der unkomplizierten Fahrbarkeit und im entspannten Charakter. Schwächen zeigen sich eher dort, wo hohe Dauerlast oder sehr sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen.
- Yamaha Tracer 700: Stärken liegen in der souveränen Allround-Performance und der besseren Eignung für längere Strecken. Schwächen können sich ergeben, wenn ein besonders „leichtes“ oder minimalistisches Fahrgefühl gesucht wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist spürbar darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen. Das macht sie attraktiv für enge Straßen, Stadtverkehr und kurvige Strecken, auf denen man häufig die Linie wechselt. Die Maschine wirkt dabei eher „direkt“ und unkompliziert.
Die Yamaha Tracer 700 setzt stärker auf Stabilität und Ruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahn- und Landstraßenabschnitten fühlt sich die Tracer berechenbar an. Das Fahrwerk unterstützt den Tourenanspruch: Man kann entspannt fahren, ohne ständig nachjustieren zu müssen.
Was das für den Fahrstil bedeutet
Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern spontan kleine Runden dreht, wird mit der Benelli oft schneller „warm“. Wer dagegen regelmäßig weitere Strecken fährt, profitiert von der Yamaha, weil sie den Fokus stärker auf gleichmäßiges Vorankommen legt.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Komfort ist nicht nur eine Frage von „weich“ oder „hart“, sondern auch von Haltung, Windschutz und dem, wie gut sich das Motorrad über Zeit anfühlt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad für kürzere bis mittlere Fahrten. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie passen gut zu einem entspannten Fahrstil, bei dem man nicht permanent „gegen“ die Strecke arbeitet.
Die Yamaha Tracer 700 ist hier klar im Vorteil, wenn es um längere Strecken geht. Durch den tourentauglichen Aufbau und den stärkeren Fokus auf Alltag und Reisen fühlt sich die Tracer auch nach mehreren Stunden weniger anstrengend an. Gerade wer Pendeln mit Wochenendtouren kombiniert, wird den Unterschied schnell merken.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber die Unterschiede zeigen sich im Kontext: Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt eher wie ein Motorrad, das man im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken gut kontrollieren kann. Die Yamaha Tracer 700 spielt ihre Stärken stärker aus, wenn häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss oder wenn man mit mehr Gepäck bzw. längeren Fahrten rechnet.
Ausstattung und Praxis: Alltag, Gepäck und Touren-Setup
Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet vor allem über ihren Stil und die einfache, direkte Nutzung. Sie ist ein Motorrad, das man gern „pur“ fährt. Wer Zubehör plant, kann das natürlich individuell gestalten, aber das Grundkonzept ist eher reduziert.
Die Yamaha Tracer 700 ist stärker auf Praxis ausgelegt. Gerade im Vergleich wird deutlich, dass die Tracer für Touren und längere Einsätze gedacht ist: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „startklar“ für die nächste Fahrt machen kann. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch im Alltag eine Rolle spielt.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken bei unkomplizierter Handhabung und dem reduzierten Konzept. Schwächen eher bei der Frage, wie gut sie sich für sehr lange Touren „von Haus aus“ eignet.
- Yamaha Tracer 700: Stärken bei Tourenkomfort, Alltagstauglichkeit und dem Gesamtpaket für längere Strecken. Schwächen eher, wenn ein besonders minimalistisches Bobber-Feeling im Vordergrund steht.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kostenblick
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch die langfristigen Aspekte eine Rolle. Im Vergleich wirkt die Yamaha Tracer 700 oft besonders attraktiv, wenn man Wert auf ein etabliertes Gesamtkonzept legt: Ersatzteilversorgung, Service-Strukturen und die generelle Erwartung an Alltagstauglichkeit sind häufig ein Pluspunkt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann dagegen punkten, wenn man ein Motorrad sucht, das sich bewusst anders anfühlt und optisch klar positioniert ist – bei gleichzeitig moderner Auslegung für den täglichen Gebrauch.
Wichtig ist: Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Fahrleistung, Pflege und Fahrweise ab. Trotzdem lässt sich im Vergleich festhalten, dass die Tracer als Touren-Allrounder oft die „weniger riskante“ Wahl ist, wenn das Motorrad regelmäßig und über längere Zeit genutzt wird.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders passend für Menschen, die ein Motorrad mit Charakter suchen: optisch markant, fahrbar im Alltag und mit einem Fokus auf unkomplizierten Fahrspaß. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf ein stimmiges, reduziertes Gesamtbild legt, wird mit der Benelli häufig schneller glücklich.
Die Yamaha Tracer 700 richtet sich stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für viele Lebenslagen wollen: Pendeln, Landstraße, längere Touren und auch mal eine längere Fahrt am Stück. Wer Komfort über Zeit, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und ein tourentaugliches Gesamtpaket priorisiert, findet in der Tracer die passendere Basis.
Typische Entscheidungshilfe
- Benelli Leoncino Bobber 400 wählen, wenn der Stil und das unkomplizierte Handling wichtiger sind als maximale Langstrecken-Performance.
- Yamaha Tracer 700 wählen, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Tourenkomfort und Allround-Einsatz stärker in den Mittelpunkt stellt.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Yamaha Tracer 700 sind beide überzeugend – aber sie spielen in unterschiedlichen Rollen. Die Benelli ist die richtige Wahl, wenn ein markantes Bobber-Feeling, ein unkomplizierter Charakter und ein agiles Handling im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut für Stadtfahrten, spontane Ausflüge und Fahrer, die ein Motorrad eher „direkt“ erleben möchten als auf lange Strecken optimiert zu sein.
Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für viele Einsätze suchen: längere Touren, regelmäßiges Pendeln und ein Fahrgefühl, das auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt. Im Vergleich zeigt sich die Tracer als klarer Allrounder mit stärkerer Stabilität und mehr Komfortfokus. Wer also ein Motorrad möchte, das möglichst viele Fahrprofile abdeckt, liegt mit der Yamaha meist näher am Ziel.