| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Benelli Tornado 550 vs. BMW F 450 GS – Motorradvergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen „Allround“-Gedanken heraus gebaut sind, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Duell Benelli Tornado 550 gegen BMW F 450 GS. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die flexibel unterwegs sein wollen – auf der Straße genauso wie auf dem Weg dorthin. Doch während das eine Modell eher mit einem unkomplizierten, zugänglichen Gesamtpaket punktet, setzt das andere stärker auf die typische BMW-Logik aus Fahrdynamik, Elektronik und durchdachter Ergonomie.
Überblick: Zwei Konzepte, ein Anspruch
Der Vergleich beginnt sinnvollerweise bei der Grundidee: Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt – mit einem Charakter, der auch im Alltag nicht kompliziert wird. Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen einen Ansatz, der stärker auf präzises Handling, moderne Assistenzsysteme und ein sehr stimmiges Gesamtgefühl abzielt. Beide Motorräder können als Reise- und Tourenmaschine dienen, aber sie erzählen dabei unterschiedliche Geschichten.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie sich die Kraft nutzbar macht. Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Benelli Tornado 550 wirkt oft dann besonders stark, wenn man zügig beschleunigen möchte, ohne ständig am Drehzahlrad zu drehen. Das macht sie interessant für Stadtverkehr, Landstraße und dynamische Feierabendrunden.
Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken häufig in einem anderen Bereich aus: Sie fühlt sich in vielen Situationen sehr „geordnet“ an. Das bedeutet nicht, dass sie weniger agil wäre – eher, dass die Kraftübertragung und das Ansprechverhalten sehr kontrolliert wirken. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das gerade bei wechselnden Bedingungen (Temperatur, Belag, Beladung) Sicherheit gibt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Benelli Tornado 550: Pluspunkte sammelt sie durch ein zugängliches Ansprechverhalten und ein unkompliziertes Nutzungsprofil. Als mögliche Schwäche kann empfunden werden, dass sie weniger „technisch“ wirkt als die BMW – wer maximale Feinarbeit erwartet, könnte mehr Präzision vermissen.
- BMW F 450 GS: Die Stärke liegt in der kontrollierten Kraftentfaltung und dem insgesamt sehr runden Zusammenspiel. Schwächepotenzial zeigt sich eher dort, wo man ein besonders direktes, „roh“ wirkendes Gefühl sucht – die BMW ist häufig bewusst kultivierter.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk entscheidet sich, wie souverän ein Motorrad mit Unebenheiten, Tempo und Richtungswechseln umgeht. Die Benelli Tornado 550 vermittelt im Vergleich oft den Eindruck, dass sie sich schnell in den Fahrfluss bringt. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei häufigen Richtungswechseln wirkt sie lebendig und unkompliziert.
Die BMW F 450 GS setzt dagegen stärker auf eine sehr saubere Rückmeldung. Das Fahrwerk wirkt häufig so abgestimmt, dass es auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße weniger „einladend“ ist. Auf längeren Touren kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und der Fahrer mehr Ruhe im Kopf behält.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Benelli Tornado 550: Vorteilhaft ist die spürbare Agilität und das schnelle Einlenken. Als mögliche Schwäche kann gelten, dass sie je nach Fahrstil und Beladung etwas weniger „Gelassenheit“ ausstrahlt als die BMW.
- BMW F 450 GS: Pluspunkte liegen in der Stabilität und der ruhigen Rückmeldung. Schwächepotenzial: Wer ein besonders leichtes, „sportliches“ Ansprechverhalten erwartet, könnte die BMW als etwas weniger verspielt empfinden.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag und auf Touren ein Kernpunkt. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS wirkt häufig besonders berechenbar, also mit einem Gefühl von „ich weiß, was passiert“. Das ist gerade bei Nässe, beim Anbremsen in Kurven oder bei wechselndem Untergrund ein Plus.
Die Benelli Tornado 550 bietet ebenfalls eine solide Bremsleistung und lässt sich in der Regel gut dosieren. Der Unterschied liegt eher im Charakter: Die BMW wirkt oft noch einen Tick „präziser“, während die Benelli eher auf ein direktes, pragmatisches Bremsgefühl setzt.
Vergleich der Brems-Charakteristik
- Benelli Tornado 550: Stärken sind die gute Dosierbarkeit und das unkomplizierte Handling. Schwäche: Wer maximale „Feinheit“ sucht, könnte die BMW als etwas besser abgestimmt wahrnehmen.
- BMW F 450 GS: Stärke ist die hohe Berechenbarkeit und das sichere Ansprechverhalten. Schwäche: Für manche Fahrer ist der Charakter möglicherweise weniger „direkt“ als erwartet, weil er bewusst kontrolliert ist.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Elektronik ist heute mehr als nur Komfort – sie beeinflusst das Fahrgefühl. Die BMW F 450 GS punktet im Vergleich häufig mit einem sehr stimmigen Elektronikpaket. Das kann sich in einer besonders harmonischen Abstimmung von Traktionskontrolle, Fahrmodi und weiteren Helfern zeigen. Dadurch wird das Motorrad in vielen Situationen „einfacher“, ohne dass man ständig nachdenken muss.
Die Benelli Tornado 550 ist ebenfalls modern unterwegs und bietet eine sinnvolle elektronische Unterstützung. Im direkten Vergleich wirkt sie jedoch oft etwas weniger „umfassend“ in der Art, wie die Systeme miteinander zusammenspielen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – wer lieber schlicht fährt, kommt mit der Benelli häufig gut zurecht.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Benelli Tornado 550: Pluspunkte durch ein pragmatisches Setup und eine gut nutzbare Unterstützung. Schwäche: Wer maximale Systemtiefe und fein abgestimmte Fahrmodi erwartet, könnte bei der BMW mehr „Werkzeug“ finden.
- BMW F 450 GS: Stärke ist die sehr stimmige Elektronik und die spürbare Wirkung auf Sicherheit und Komfort. Schwäche: Wer es bewusst minimalistisch mag, könnte die BMW als „zu viel“ empfinden.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Gerade bei einem Motorrad, das für Straße und gelegentlichen Schotter gedacht ist, zählt der Komfort. Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich oft so, als sei sie auf schnelle Alltagstouren ausgelegt: Sitzposition und Ergonomie sind so gestaltet, dass man zügig in eine entspannte Haltung findet. Das macht sie attraktiv für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die nicht jedes Mal „ein Motorradprojekt“ starten wollen.
Die BMW F 450 GS bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie fühlt sich häufig wie ein sehr durchdachtes Gesamtpaket an, bei dem Ergonomie, Windschutzgefühl (je nach Setup) und die Bedienlogik zusammenpassen. Auf längeren Strecken kann das den Unterschied machen, weil man weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Komfort-Vergleich: Wo die Unterschiede spürbar werden
- Benelli Tornado 550: Vorteilhaft ist die unkomplizierte Handhabung und das schnelle Wohlfühlen. Schwäche: Je nach Körpergröße und Setup kann die BMW im Langstreckenkomfort noch einen Tick besser wirken.
- BMW F 450 GS: Stärke ist die stimmige Ergonomie und das ruhige Langstrecken-Gefühl. Schwäche: Wer ein besonders leichtes, „unmittelbares“ Handling ohne viel Systemdenken bevorzugt, könnte die BMW als etwas „strukturierter“ empfinden.
Stadt, Landstraße und Schotter: Welche Maschine wohin passt
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit typischen Situationen klarkommt: Stop-and-go, enge Straßen, Schlaglöcher, wechselnde Beläge. Die Benelli Tornado 550 wirkt hier oft besonders angenehm, weil sie sich schnell bewegen lässt und nicht das Gefühl vermittelt, dass man „zu vorsichtig“ sein muss.
Die BMW F 450 GS spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn die Strecke anspruchsvoller wird: schlechter Asphalt, Schotterpassagen, längere Touren mit wechselnder Beladung. Das Motorrad wirkt dann wie gemacht für Fahrer, die Sicherheit und Kontrolle hoch priorisieren.
Wartung, Zuverlässigkeit und Gesamtkosten: Praxis statt Theorie
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch die langfristigen Faktoren eine Rolle. Im Vergleich ist es sinnvoll, nicht nur auf den ersten Eindruck zu schauen, sondern auf das, was im Alltag wirklich zählt: Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit, Werkstattnetz und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad über die Jahre betreiben lässt.
Die BMW F 450 GS profitiert häufig von der breiten Infrastruktur und dem etablierten Marken-Ökosystem. Die Benelli Tornado 550 kann dagegen mit einem oft sehr attraktiven Gesamtpaket punkten, wenn man Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legt und ein Motorrad sucht, das sich nicht „zu wertvoll“ anfühlt.
Stärken und Schwächen im Langzeitblick
- Benelli Tornado 550: Stärke ist das pragmatische Gesamtpaket und die Tendenz zu einem wirtschaftlichen Einstieg. Schwäche: Je nach Region kann das Service-Feeling variieren, während die BMW meist breiter aufgestellt ist.
- BMW F 450 GS: Stärke ist die etablierte Infrastruktur und das sehr runde Gesamtbild. Schwäche: Der Einstieg kann höher ausfallen, und wer nur „einfach fahren“ will, zahlt unter Umständen mehr für das Gesamtpaket.
Welches Motorrad ist „besser“? Der Vergleich nach Fahrertyp
Am Ende entscheidet nicht der Tabellenvergleich, sondern die Frage: Welche Art von Motorrad passt zum eigenen Fahrstil? Die Benelli Tornado 550 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell erschließt, im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren nicht überkompliziert wirkt. Sie ist eine gute Wahl, wenn der Fokus auf einem lebendigen, zugänglichen Charakter liegt.
Die BMW F 450 GS ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein sehr stimmiges Gesamtpaket suchen: kontrolliertes Fahrverhalten, moderne Elektronik, ruhiges Langstrecken-Gefühl und ein Motorrad, das auch bei anspruchsvolleren Bedingungen souverän bleibt. Wer Wert auf präzise Abstimmung und ein „sicheres“ Fahrgefühl legt, wird mit der BMW häufig glücklicher.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren unkomplizierten Charakter: Sie fühlt sich schnell vertraut an, lässt sich im Alltag angenehm bewegen und wirkt wie ein Motorrad, das man gern einfach nutzt – für Stadt, Landstraße und spontane Touren. Wer ein lebendiges, pragmatisches Gesamtpaket sucht und nicht ständig nach dem „letzten Feinschliff“ greift, findet hier eine starke Option.
Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken eher in der Präzision und im Gesamtgefühl aus: Fahrwerk und Bremsen wirken sehr berechenbar, die Elektronik unterstützt harmonisch und das Motorrad bleibt auch auf längeren Strecken ruhig. Wer Kontrolle, moderne Assistenz und ein besonders stimmiges Setup priorisiert, bekommt mit der BMW die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Benelli für unkomplizierten Fahrspaß und ein zugängliches Motorradgefühl, BMW für maximale Abstimmung, Sicherheit und Komfort auf Tour.