| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs. BMW G 310 GS – Vergleich für Alltag, Tour und Einsteiger
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, entscheidet am Ende oft das Detail: Wie fühlt sich der Motor im Alltag an, wie gut lässt sich das Bike im Stadtverkehr bewegen und wie souverän wirkt es auf längeren Strecken? Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Benelli Tornado 550 und der BMW G 310 GS. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Motorrad für verschiedene Situationen suchen – mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Motorräder miteinander verglichen: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Handling, Komfort und Ergonomie sowie die Frage, wie alltagstauglich sich das jeweilige Konzept im echten Betrieb anfühlt. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern um passende Stärken und mögliche Schwächen – je nachdem, welche Art von Fahrprofil im Vordergrund steht.
Grundidee der beiden Motorräder: Tornado 550 als kraftvoller Allrounder, G 310 GS als kompakte GS-Alternative
Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das mehr „Substanz“ mitbringt: Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Mix aus Leistungspotenzial und Alltagstauglichkeit. Dadurch kann sie sich besonders dann gut anfühlen, wenn nicht nur die Stadt, sondern auch Landstraße und zügigeres Fahren eine Rolle spielen.
Die BMW G 310 GS steht dagegen für ein kompaktes, leicht zu handhabendes Konzept. Sie ist darauf ausgelegt, den Einstieg in die Adventure-Welt möglichst unkompliziert zu machen: handlich, alltagstauglich und mit dem typischen GS-Gefühl, das viele Fahrer an der Marke schätzen.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede zwischen 550er-Drive und 310er-Konzept
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell, dass die Benelli Tornado 550 tendenziell mehr Reserven für dynamischere Situationen bietet. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn Beschleunigung aus niedrigeren Geschwindigkeiten gefragt ist oder wenn Überholmanöver auf der Landstraße mehr „Luft“ brauchen. Die Tornado 550 wirkt dadurch häufig souveräner, wenn das Tempo nicht nur gemütlich, sondern auch mal flotter sein soll.
Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärken eher in der Alltagspraxis aus: Der Motor ist auf ein gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt, das sich im Stadtverkehr angenehm kontrollieren lässt. Gerade bei häufigem Anfahren, Stop-and-go und kurzen Strecken kann das den Unterschied machen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich entspannt bewegen lässt, wird hier schnell warm mit dem Konzept.
Stärken und Schwächen beim Motor-Vergleich
- Benelli Tornado 550: Pluspunkte bei Durchzug und Reserven für zügigere Fahrten; potenziell weniger „entspannt“ im Sinne von „immer sofort passend“, wenn man sehr langsam und fein dosiert fährt.
- BMW G 310 GS: Pluspunkte bei leichter Handhabung und gutem Ansprechverhalten im Alltag; als Schwäche kann sich ergeben, dass bei sehr ambitioniertem Tempo oder langen Autobahnabschnitten die Reserven begrenzter wirken.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Bikes im Alltag anfühlen
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die BMW G 310 GS ist durch ihr kompaktes Format besonders im Stadtverkehr im Vorteil: enge Passagen, Rangieren und das schnelle Umsetzen im Alltag wirken leichter. Auch auf kurvigen Strecken kann die Handlichkeit überzeugen, weil das Motorrad schnell „mitdenkt“.
Die Benelli Tornado 550 kann dagegen mit einem stabileren Eindruck punkten, sobald die Strecke etwas mehr fordert. Auf Landstraßen und bei längeren Fahrten wirkt sie oft ruhiger in der Linie, was das Fahrgefühl entspannter machen kann. Wer häufig außerhalb der Stadt unterwegs ist, merkt den Unterschied zwischen „leicht bewegen“ und „stabil laufen“.
Komfort und Fahrgefühl auf unterschiedlichen Strecken
Beide Motorräder sind grundsätzlich für den Alltag gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die BMW wirkt häufig wie ein Motorrad, das man gerne „einfach fährt“, weil es sich unkompliziert bewegt. Die Benelli kann sich dagegen wie ein Motorrad anfühlen, das mehr Fahrspaß liefert, wenn die Route länger wird und man nicht ständig auf die kleinste Lücke im Verkehr achten muss.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei der Ergonomie geht es nicht nur um „Sitzhöhe“, sondern um das Gesamtpaket: Sitzposition, Lenkergefühl, Reichweite und wie gut sich das Motorrad über längere Zeit kontrollieren lässt. Die BMW G 310 GS ist als kompakteres Adventure-Bike konzipiert, wodurch sich die Sitzposition oft als zugänglich und alltagstauglich anfühlt. Das kann vor allem für Einsteigerinnen und Einsteiger interessant sein, die ein Motorrad suchen, das schnell Vertrauen aufbaut.
Die Benelli Tornado 550 bietet dagegen ein anderes Raumgefühl. Wer eine etwas „erwachsenere“ Sitz- und Fahrhaltung bevorzugt, kann sich hier wohler fühlen. Gleichzeitig gilt: Je nach Körpergröße und Fahrstil kann die Passform unterschiedlich wirken – und genau deshalb lohnt es sich, die eigene Komfortzone im Vergleich mitzudenken.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
- BMW G 310 GS: Pluspunkte bei zugänglicher, kompakter Gesamtwirkung; mögliche Schwäche, wenn man eine deutlich sportlichere oder „größere“ Fahrposition erwartet.
- Benelli Tornado 550: Pluspunkte bei dem Gefühl von mehr Motorrad; mögliche Schwäche, wenn man maximale Kompaktheit im Stadtbetrieb priorisiert.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Im Alltag zählt vor allem, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellen kann. Die BMW G 310 GS spielt hier häufig ihre Vorteile aus: Durch die kompakte Bauweise wirkt das Handling im Verkehr unkompliziert, und das Motorrad lässt sich im Alltag leichter „managen“. Wer viel pendelt oder häufig in urbanen Umgebungen unterwegs ist, bekommt damit ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Benelli Tornado 550 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem dann, wenn die Strecken nicht nur aus kurzen Wegen bestehen. Sobald der Tag auch mal Landstraße oder längere Abschnitte enthält, zeigt sich, dass mehr Motorpotenzial und ein stabileres Fahrgefühl Vorteile bringen können.
Touren und längere Strecken: Wer fühlt sich entspannter an?
Auf längeren Strecken wird der Unterschied zwischen „handlich“ und „komfortabel über Distanz“ deutlicher. Die BMW G 310 GS bleibt dabei angenehm kontrollierbar, kann aber bei sehr langen, gleichmäßigen Geschwindigkeiten eher als „kompakt“ wirken. Das ist nicht automatisch negativ – es hängt davon ab, wie man fährt und welche Strecken im Vordergrund stehen.
Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen oft wie die bessere Wahl, wenn man auf Touren mehr Reserven nutzen möchte. Das kann sich in einem souveräneren Gefühl bei Tempowechseln zeigen und dabei helfen, dass man sich weniger „anstrengen“ muss, um zügig voranzukommen.
Tourenfokus: Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Benelli Tornado 550: Pluspunkte bei Reserven und dem Gefühl von Stabilität auf längeren Strecken; mögliche Schwäche, wenn man maximale Leichtigkeit beim Rangieren und im engen Stadtverkehr sucht.
- BMW G 310 GS: Pluspunkte bei einfacher Handhabung und unkompliziertem Fahrgefühl; mögliche Schwäche, wenn man auf Touren regelmäßig sehr hohe Ansprüche an Durchzug und Reserven stellt.
Technik, Ausstattung und Gesamtkonzept: Was passt besser zum eigenen Stil?
Beim Vergleich der Benelli Tornado 550 und der BMW G 310 GS geht es am Ende auch um das Gesamtkonzept. Die BMW steht für ein kompakteres, markentypisch geprägtes Adventure-Feeling, das sich besonders für Einsteigerinnen und Einsteiger sowie für Fahrerinnen und Fahrer mit Fokus auf Alltag und Stadt eignet.
Die Benelli wirkt dagegen wie ein Motorrad, das mehr „Allround-Kraft“ mitbringt und dadurch für Menschen interessant ist, die nicht nur kurze Wege fahren, sondern auch regelmäßig längere Strecken oder zügigere Fahrten planen.
Fazit: Welche Maschine ist für wen die bessere Wahl?
Die BMW G 310 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: im Stadtverkehr, beim Pendeln und auf kurzen bis mittleren Strecken. Die kompakte Bauweise und das unkomplizierte Handling machen sie zu einer starken Option für Einsteigerinnen und Einsteiger sowie für alle, die ein leicht zu manövrierendes Adventure-Bike suchen. Wer häufig in engen Situationen fährt und dabei ein Motorrad möchte, das schnell Vertrauen aufbaut, wird hier sehr wahrscheinlich zufrieden sein.
Die Benelli Tornado 550 punktet vor allem, wenn die Fahrten abwechslungsreicher werden: Landstraße, längere Touren und Situationen, in denen mehr Reserven beim Anfahren und Beschleunigen helfen. Das Motorrad wirkt dann oft souveräner und gibt mehr Spielraum für dynamischere Fahrweise. Wer ein Allround-Motorrad sucht, das auch auf längeren Strecken nicht nur „funktioniert“, sondern sich spürbar kräftiger anfühlt, trifft mit der Tornado 550 eher den eigenen Geschmack.
Kurz gesagt: Stadt und unkompliziertes Handling sprechen eher für die BMW. Mehr Reserven und Tourenfokus sprechen eher für die Benelli.