| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs. BMW G 650 GS – Vergleich für Alltag, Tour und Einsteiger
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Benelli Tornado 550 und der BMW G 650 GS. Beide Modelle stehen für eine unkomplizierte Art, Motorrad zu fahren – mit Fokus auf Alltag, Landstraße und Touren. Gleichzeitig unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich anfühlen, wie sie mit Alltagssituationen umgehen und wie sie ihre Stärken ausspielen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Fahrgefühl und Handhabung, Komfort und Sitzposition, Motorcharakter, Bremsen und Fahrwerk sowie Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Dabei geht es nicht darum, ein Modell pauschal „besser“ zu nennen, sondern darum, welches Motorrad zu welchem Fahrstil passt.
Überblick: Zwei Konzepte, ein ähnliches Ziel
Die Benelli Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf moderne Allround-Tauglichkeit setzt: dynamisch im Antritt, angenehm im Handling und mit einem Charakter, der auch auf längeren Strecken nicht „zu schwer im Kopf“ wird. Die BMW G 650 GS verfolgt dagegen den typischen GS-Ansatz: leicht zu fahren, alltagstauglich, mit einem Fokus auf kontrollierbares Fahren – auch dann, wenn die Straße mal nicht ganz so sauber ist.
Beide Motorräder sind damit interessant für Einsteiger und Umsteiger. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie sie das Gefühl vermitteln: Benelli eher „lebendig und direkt“, BMW eher „ruhig und souverän“.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klares Muster: Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig beschleunigt, zügig einfädelt und den Motor spürbar „mitnimmt“. Das Ansprechverhalten wirkt dabei oft direkter, wodurch sich das Motorrad im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen agil anfühlt.
Die BMW G 650 GS setzt stärker auf gleichmäßige Durchzugskraft und ein gut dosierbares Leistungsbild. Gerade bei konstantem Tempo oder bei längeren Touren wirkt das Fahrgefühl weniger „spritzig“, dafür aber sehr kontrolliert. Das ist ein Vorteil, wenn man entspannt fahren möchte und nicht ständig das Gefühl sucht, den Motor „auszureizen“.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Benelli Tornado 550: Tendenz zu direkterem Ansprechverhalten und lebendigerem Gefühl bei häufigen Lastwechseln.
Schwäche: Wer sehr gleichmäßig und „autobahnähnlich“ fahren will, empfindet den Charakter möglicherweise weniger harmonisch als bei der BMW. - BMW G 650 GS: Ruhiger, souveräner Durchzug und gut dosierbare Kraft.
Schwäche: Wer maximale Spontanität sucht, könnte den Motorcharakter als etwas weniger „sportlich“ wahrnehmen.
Fahrwerk und Bremsen: Vertrauen in jeder Situation
Im Alltag zählt vor allem eines: Das Motorrad soll sich berechenbar anfühlen. Bei der Benelli Tornado 550 zeigt sich das Handling oft als angenehm leicht. Das hilft besonders beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel auf der Landstraße und im Stadtverkehr. Gleichzeitig ist das Fahrwerk darauf ausgelegt, den Alltag nicht unnötig kompliziert zu machen.
Die BMW G 650 GS punktet dagegen mit einem sehr „GS-typischen“ Sicherheitsgefühl. Auf wechselndem Untergrund wirkt das Motorrad stabil und kontrolliert. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist – etwa bei Baustellen, Kopfsteinpflaster oder leichtem Schotter – spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie bleibt ruhig, statt hektisch zu wirken.
Bremsgefühl und Stabilität
Beim Bremsen zeigt sich ebenfalls ein Unterschied im Charakter. Die Benelli Tornado 550 wirkt häufig direkt und spricht zügig an, was das Gefühl von Kontrolle im Stadtverkehr unterstützt. Die BMW G 650 GS vermittelt dagegen eher das Gefühl von „konstantem Druckaufbau“ – besonders angenehm, wenn man vorausschauend bremst und nicht ständig am Limit arbeitet.
Stärken und Schwächen:
- Benelli Tornado 550: Direkteres Ansprechverhalten und agiles Handling.
Schwäche: Auf sehr unruhigem Untergrund kann das Setup je nach Beladung weniger „gelassen“ wirken als bei der BMW. - BMW G 650 GS: Ruhigere Stabilität und kontrolliertes Fahrverhalten.
Schwäche: Wer ein besonders „sportliches“ Gefühl sucht, empfindet die Abstimmung eventuell als etwas konservativer.
Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Spaß?
Komfort ist bei einem Einsteiger- oder Allround-Motorrad kein „Nice-to-have“, sondern ein echter Kaufgrund. Die Benelli Tornado 550 wirkt in der Sitzposition oft so, dass man schnell eine natürliche Haltung findet. Das unterstützt eine entspannte Fahrt, ohne dass man sich „in eine bestimmte Schablone“ gezwungen fühlt.
Die BMW G 650 GS setzt ebenfalls auf eine aufrechte, gut kontrollierbare Sitzhaltung. Gerade auf Touren hilft das, weil man den Oberkörper nicht ständig gegen die Fahrt „arbeiten“ muss. Zusätzlich spielt die BMW ihre Stärke aus, wenn man längere Strecken fährt und dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchte.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Im Alltag zeigt sich: Die Benelli Tornado 550 ist oft dann im Vorteil, wenn kurze Strecken, häufiges Anfahren und wechselnde Situationen den Tag bestimmen. Die BMW G 650 GS ist häufig dann die bessere Wahl, wenn man regelmäßig längere Touren plant oder auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist.
Ausstattung und Praxis: Was man im echten Leben merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „Show“, sondern um das, was man täglich nutzt: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und ein Setup, das nicht ständig nachjustiert werden muss. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei wie ein Motorrad, das sich schnell verstehen lässt. Bedienelemente und Ergonomie unterstützen ein unkompliziertes Handling.
Die BMW G 650 GS punktet in der Praxis häufig mit einem sehr stimmigen Gesamtpaket. Gerade wenn man Wert auf bewährte Konzepte legt und das Motorrad als langfristige Basis sieht, kann die BMW überzeugen. Dazu kommt: Die GS-Reihe ist bekannt dafür, dass man im Alltag schnell Ersatzteile und Zubehör findet – ein Pluspunkt, wenn man das Motorrad über Jahre nutzen möchte.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Benelli Tornado 550: unkomplizierte Bedienung, schnelle Eingewöhnung, alltagstauglicher Charakter.
Schwäche: Wer maximale „Langzeit-Ökosystem“-Vorteile erwartet, findet sie bei BMW meist stärker ausgeprägt. - BMW G 650 GS: bewährtes Gesamtkonzept, starke Touren- und Allround-Eigenschaften, gutes Umfeld für Zubehör und Ersatzteile.
Schwäche: Je nach Budget kann der Einstieg in die BMW-Klasse teurer wirken als bei alternativen Modellen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Einsatzprofil entscheiden. Die Benelli Tornado 550 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf Landstraßen lebendig wirkt. Wer gerne zügig unterwegs ist, häufig beschleunigt und dabei ein direktes Feedback vom Motorrad mag, wird mit der Benelli oft schneller „warm“.
Die BMW G 650 GS passt besonders gut zu Menschen, die ein Motorrad für Touren, längere Strecken und wechselnde Untergründe suchen. Wenn Stabilität, kontrolliertes Fahrverhalten und ein souveräner Charakter wichtiger sind als maximale Spontanität, ist die BMW häufig die passendere Wahl.
Typische Käuferprofile
- Benelli Tornado 550: Einsteiger, die ein agiles Allround-Motorrad möchten; Fahrer, die Stadt und Landstraße kombinieren; alle, die ein lebendiges Fahrgefühl bevorzugen.
- BMW G 650 GS: Einsteiger und Umsteiger, die Touren planen; Fahrer, die Wert auf Ruhe, Stabilität und kontrolliertes Fahren legen; Menschen, die auch mal „nicht ganz perfekte“ Straßen mitnehmen.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 und die BMW G 650 GS sind beide starke Kandidaten für einen alltagstauglichen Einstieg in die Motorradwelt – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Benelli wirkt besonders dann überzeugend, wenn ein direktes, lebendiges Fahrgefühl gefragt ist: beim Anfahren, beim schnellen Richtungswechsel und auf der Landstraße, wenn man gern zügig unterwegs ist. Wer ein Motorrad sucht, das schnell vertraut wird und im Alltag unkompliziert bleibt, findet in der Tornado 550 häufig den passenden Charakter.
Die BMW G 650 GS spielt ihre Stärken vor allem bei Touren, Souveränität und kontrollierter Stabilität aus. Gerade wenn Strecken länger werden oder der Untergrund nicht immer perfekt ist, vermittelt die BMW ein ruhiges, berechenbares Gefühl. Außerdem profitiert man im GS-Umfeld oft von einem breiten Angebot rund um Zubehör und Ersatzteile.
Welche Wahl ist die beste? Für dynamische Alltagsfahrer ist die Benelli Tornado 550 oft die bessere Entscheidung. Für Tourenorientierte, die Stabilität und ein bewährtes Gesamtpaket suchen, ist die BMW G 650 GS meist die passendere Wahl.