| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Benelli Tornado 550 vs. BMW R nineT Scrambler – Vergleich für Alltag, Stil und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Motorrad vor allem praktisch im Alltag sein, oder soll es vor allem Charakter, Stil und ein besonderes Fahrgefühl liefern? Der Vergleich zwischen Benelli Tornado 550 und BMW R nineT Scrambler zeigt sehr gut, wie unterschiedlich die Schwerpunkte gesetzt werden können – trotz ähnlicher Zielgruppe: Menschen, die ein Motorrad möchten, das mehr ist als nur Transport.
Beide Modelle bringen ihre eigene Handschrift mit. Die Benelli Tornado 550 wirkt moderner und zielstrebiger, während die BMW R nineT Scrambler deutlich stärker in Richtung „modern classic“ tendiert. Genau diese Unterschiede ziehen sich durch das Gesamtpaket: vom Motor- und Fahrgefühl über die Ergonomie bis hin zu Ausstattung und dem, was man mit dem Motorrad im Alltag wirklich erlebt.
Erster Eindruck: Design und Ausstrahlung im direkten Vergleich
Die Benelli Tornado 550 präsentiert sich als Motorrad, das nach vorn schaut: klare Linien, ein stimmiges Gesamtbild und eine Optik, die eher nach „funktional und dynamisch“ aussieht. Der Scrambler-Ansatz der BMW ist dagegen deutlich stärker sichtbar: Die BMW R nineT Scrambler wirkt wie ein bewusst inszeniertes Motorrad, das sich auch im Stand nicht verstecken muss. Wer Wert auf eine markante Retro-Anmutung legt, findet hier eine sehr starke Identität.
Im Alltag zeigt sich: Die Benelli wirkt oft wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Die BMW wirkt eher wie ein Motorrad, das man auch gerne „zeigt“ – und das durch seine Ausstrahlung automatisch mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Beim Fahrgefühl trennt sich die Spreu schnell. Die Benelli Tornado 550 steht für einen modernen, direkten Antrieb, der sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm kontrollierbar anfühlt. Das Motorrad wirkt dabei so abgestimmt, dass man zügig in den Rhythmus kommt: Gas geben, Tempo aufbauen, sauber beschleunigen – ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad müsse „erst warm werden“ oder man müsse es ständig neu sortieren.
Die BMW R nineT Scrambler setzt dagegen stärker auf den typischen BMW-Charakter: Der Motor und die Art, wie Leistung anliegt, wirken oft „mechanischer“ und emotionaler. Das spürt man besonders dann, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B geht, sondern wenn Kurven, Drehzahlen und der Klang eine größere Rolle spielen. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur effizient, sondern auch besonders „echt“ anfühlt, wird hier eher fündig.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Stärken der Benelli: unkomplizierte Handhabung, ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut, und ein Antrieb, der im Alltag sehr gut funktioniert. Schwächen im Vergleich: weniger „Show“-Charakter – wer vor allem Emotionen und Retro-Feeling sucht, findet das bei der BMW stärker.
Stärken der BMW: deutlich mehr Charakter, ein Fahrgefühl, das sich stärker nach „Motorrad“ anfühlt, und eine Auslegung, die sich besonders auf kurvige Strecken und Genussfahrten freut. Schwächen im Vergleich: wer primär maximale Zweckmäßigkeit sucht, kann die BMW als etwas „spezieller“ erleben – vor allem, wenn man das Motorrad sehr häufig im Alltag unter Zeitdruck nutzt.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sollen Spaß machen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Benelli Tornado 550 wirkt so abgestimmt, dass sie in vielen Situationen agil bleibt: beim Einlenken, beim Wechsel zwischen Kurven und auch dann, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das hilft besonders im Alltag, wenn man ständig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und wechselnden Belägen pendelt.
Die BMW R nineT Scrambler spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man bewusst fährt: Die Stabilität und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Bremsen wirken oft sehr „erwachsen“. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, sobald man das Tempo erhöht oder längere Strecken am Stück fährt.
Was das im Vergleich bedeutet
Benelli: Tendenz zu einem Motorrad, das sich leicht in den Fahrfluss einfügt und sich auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollieren lässt. BMW: Tendenz zu mehr Ruhe und Souveränität bei zügiger Fahrt – dafür kann sie im Alltag weniger „locker“ wirken, wenn man nur kurz und schnell unterwegs ist.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Handling und Komfort
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad wirklich zu einem passt. Die Benelli Tornado 550 ist so ausgelegt, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer eine angenehme Balance zwischen aufrechter Position und sportlicherer Haltung bietet. Dadurch eignet sie sich gut für Pendeln, kurze Touren und auch längere Ausfahrten, ohne dass man nach einiger Zeit das Gefühl hat, man müsse „gegen“ die Sitzposition arbeiten.
Die BMW R nineT Scrambler bringt ebenfalls eine komfortable, aber spürbar charaktervolle Sitz- und Fahrhaltung mit. Gerade das Scrambler-Feeling sorgt dafür, dass man das Motorrad gerne „führt“. Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet, wird die BMW oft als sehr stimmig empfinden. Wer dagegen maximale Alltagsentspannung sucht, kann die BMW als etwas weniger „neutral“ erleben – je nach Körpergröße und Fahrstil.
Ausstattung und Technik: Moderne Features vs. klassischer Anspruch
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Benelli Tornado 550 wirkt in der Gesamtanmutung moderner und pragmatischer: Technik und Bedienung sind darauf ausgelegt, dass man schnell zurechtkommt und das Motorrad im Alltag einfach nutzt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht ständig an Einstellungen herumfummeln möchte.
Die BMW R nineT Scrambler wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst seinen Stil pflegt. Technik ist vorhanden, aber das Gesamtgefühl bleibt stärker „klassisch“. Das kann ein Vorteil sein, weil es die Bedienung und das Fahrerlebnis emotionaler macht. Es kann aber auch bedeuten, dass man den Fokus stärker auf das Motorrad als Erlebnis legt – weniger auf „maximale Funktionalität um jeden Preis“.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
Benelli: eher pragmatisch, schnell zugänglich und alltagstauglich. Schwächen im Vergleich: weniger „Premium-Inszenierung“ im Gesamtpaket. BMW: mehr Stil, mehr Charakter und ein stimmiges Gesamtbild. Schwächen im Vergleich: wer vor allem auf reine Zweckmäßigkeit achtet, könnte den Mehrwert anders gewichten.
Design im Detail: Scrambler-Optik, Verarbeitung und Individualität
Die BMW R nineT Scrambler lebt stark von ihrer Optik. Gerade die Scrambler-Elemente und die „modern classic“-Anmutung machen sie zu einem Motorrad, das sich auch durch Zubehör und Umbauten gut weiterentwickeln lässt. Wer gerne individualisiert, findet hier eine Plattform, die optisch viel Spielraum bietet.
Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bereits ab Werk stimmig ist. Es muss nicht zwingend „umgebaut“ werden, um attraktiv zu sein. Das ist ein Vorteil für alle, die ein Motorrad möchten, das sofort passt und nicht erst nach und nach zum eigenen Projekt wird.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Was man beim Vergleich wirklich abwägt
Beim Kauf geht es selten nur um Zahlen. Trotzdem beeinflussen Kostenfaktoren die Entscheidung: Anschaffung, Nutzung, Service und der persönliche Anspruch an das Motorrad. Im Vergleich wirkt die Benelli Tornado 550 häufig wie die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Motorrad mit starkem Alltagsfokus suchen und dabei ein gutes Gesamtpaket erwarten.
Die BMW R nineT Scrambler wirkt eher wie die Wahl für Menschen, die bereit sind, mehr in das „Gesamtgefühl“ zu investieren: Design, Charakter, Markenidentität und das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das sich deutlich von der Masse abhebt.
Für wen passt welches Motorrad?
Benelli Tornado 550 – ideal für…
Die Benelli Tornado 550 passt besonders gut, wenn im Vordergrund steht, ein Motorrad zu fahren, das im Alltag schnell funktioniert: unkompliziert, agil und mit einem modernen, direkten Fahrgefühl. Wer viele kurze Strecken fährt, gerne spontan unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das nicht kompliziert wirkt, trifft hier oft eine sehr stimmige Wahl.
BMW R nineT Scrambler – ideal für…
Die BMW R nineT Scrambler passt besonders gut, wenn Stil und Charakter einen großen Stellenwert haben. Wer gerne Kurven fährt, das Motorrad auch als Erlebnis betrachtet und Wert auf eine markante Optik legt, findet in der BMW häufig genau den richtigen Mix aus Fahrgefühl und Ausstrahlung. Auch wer Individualität durch Zubehör und Umbauten mag, wird die BMW oft als besonders passende Basis empfinden.
Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist im Vergleich die pragmatischere Wahl: Sie wirkt modern, unkompliziert und alltagstauglich, mit einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig Spaß macht und sich leicht in den Fahrfluss einfügt, findet hier einen starken Kandidaten. Die BMW R nineT Scrambler spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Emotion zählt: beim Klang, beim Charakter und in der Art, wie das Motorrad geführt werden will. Sie ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch optisch und vom Gesamtgefühl her etwas Besonderes sein soll – und wenn längere Ausfahrten, kurvige Strecken und das „Motorrad-Erlebnis“ im Vordergrund stehen.
Kurz gesagt: Benelli für den unkomplizierten Alltag und dynamische Nutzung, BMW für Stil, Charakter und Genussfahrten.