UVP 7.069 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2016 bis 2018
Was kann der Italo SuperSportler für 6.999 Euro?
Weiter zum Testbericht
Die will nicht nur spielen
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Extrem wendig
  • Sportlicher Motor
  • Exklusiv
Kontra:
  • Verarbeitung
  • Autobahntauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht198kg
Radstand1.420mm
Länge2.090mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.155mm
Gewicht201kg
Radstand1.485mm
Länge2.100mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe860mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil
Hubraum554ccm
Hub71mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung56 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite413km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment95 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite307km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrahmen
Federung vorne41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm
Federung hinten45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 - 17'
Reifen hinten160/60 - 17'
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vornePirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17
Reifen hintenPirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorne2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.
 
Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß, Schwarz

Fazit - gelingt der Kompromiss?

Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes  ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.
Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt. 
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was  zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.

Danke. Würde mir sehr helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Für ein vier Jahre altes Modell zahlt man etwa 8500 Euro.
  • Verfügbarkeit: ab 2013 bis 2017. Die Duc ist ein seltenes Modell - deutschlandweit stehen selten mehr als 20 zum Verkauf.
  • Farben: rot, weiß, rot-weiß, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Benelli Tornado 550 vs. Ducati Hyperstrada 939: Vergleich für Alltag, Tour und Kurven

Wer zwei so unterschiedliche Charaktere wie die Benelli Tornado 550 und die Ducati Hyperstrada 939 gegeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Daten, sondern um Fahrgefühl, Anspruch und den eigenen Stil. Beide Motorräder bewegen sich im Bereich der straßennahen Allrounder, doch die Schwerpunkte liegen spürbar anders. Während die Benelli Tornado 550 auf einen modernen, zugänglichen Einstieg in die sportliche Fahrweise setzt, bringt die Ducati Hyperstrada 939 eine deutlich markantere Handschrift mit – spürbar im Antrieb, im Setup und im Gesamtgefühl beim Fahren.

Grundidee im Vergleich: zugänglich vs. charakterstark

Benelli Tornado 550: pragmatisch und alltagstauglich gedacht

Die Tornado 550 wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag ernst nimmt: unkompliziert, mit einem Fokus auf nutzbare Dynamik und ein Setup, das sich auch auf kürzeren Strecken gut anfühlt. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde geplant ist, sondern auch für den Weg zur Arbeit oder für spontane Touren, spielt die Benelli ihre Stärken aus. Das Fahrkonzept zielt darauf ab, dass sich das Motorrad schnell „richtig“ anfühlt – ohne dass man ständig gegen das Bike arbeiten muss.

Ducati Hyperstrada 939: sportlich, aber mit Reise-Gen

Die Hyperstrada 939 ist dagegen stärker auf den Charakter ausgelegt, den viele mit Ducati verbinden: ein Antrieb, der sich nicht versteckt, und ein Gesamtpaket, das sportliche Ansprüche mit Alltagstauglichkeit verbindet. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, wirken bewusster und „direkter“. Das macht die Ducati besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur funktionieren, sondern auch begeistern soll – gerade in kurvigen Regionen und auf längeren Strecken, auf denen man gern zügig unterwegs ist.

Motor und Ansprechverhalten: wie sich die Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei eher wie ein Motor, der die Leistung gleichmäßig in den Alltag übersetzt. Das bedeutet: Beschleunigungen fühlen sich oft harmonisch an, und das Motorrad lässt sich gut dosieren. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das auch dann funktioniert, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist – etwa im Stadtverkehr oder bei wechselnden Geschwindigkeiten.

Die Ducati Hyperstrada 939 dagegen vermittelt mehr „Kante“ im Antrieb. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor aus dem Drehzahlbereich heraus arbeitet, wirken sportlicher und emotionaler. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man gern zügig beschleunigt, früh in die Kurve geht und das Motorrad aktiv bewegt. Gleichzeitig kann diese Charakteristik auch bedeuten, dass man das Setup und den eigenen Fahrstil stärker „mitdenken“ sollte, um das volle Potenzial komfortabel auszuschöpfen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken eher in der Alltagstauglichkeit aus: Das Motorrad wirkt gut kontrollierbar, lässt sich in vielen Situationen ruhig bewegen und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar. Das hilft besonders auf Strecken, die nicht nur aus glattem Asphalt bestehen – etwa wenn der Belag mal rauer ist oder die Linie nicht immer perfekt passt.

Die Ducati Hyperstrada 939 wirkt im Vergleich sportlicher abgestimmt. In schnellen Wechseln und in zügigen Kurven zeigt sich, dass das Motorrad gern geführt wird und eine klare Rückmeldung gibt. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man Kurvenarbeit mag und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht. Auf der anderen Seite kann ein sportlicheres Setup bei sehr entspanntem Fahren oder bei längeren, weniger „sportlichen“ Etappen etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen, damit der Komfort genau zur eigenen Erwartung passt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder zielen darauf ab, zuverlässig zu verzögern, aber die Art des Bremsgefühls unterscheidet sich. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei tendenziell gut dosierbar: Das macht sie attraktiv, wenn man häufig im Verkehr unterwegs ist oder wenn man gern sanft und kontrolliert bremst. Das Vertrauen entsteht oft dadurch, dass sich das Motorrad in der Verzögerung stabil verhält und die Bremsleistung gleichmäßig anliegt.

Die Ducati Hyperstrada 939 bietet im Vergleich ein spürbar sportlicheres Bremsgefühl. Gerade bei kräftigen Verzögerungen und in Situationen, in denen man zügig in die Kurve hineinbremsen möchte, zeigt sich die Ducati als Bike, das gern „arbeiten“ darf. Das ist ein Vorteil für dynamisches Fahren. Wer dagegen sehr entspannt unterwegs ist, wird zwar ebenfalls sicher bremsen können, aber die Ducati wirkt dann eher wie ein Motorrad, das man bewusst nutzen sollte, statt es nur „mitlaufen“ zu lassen.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Reichweite und Komfort

Ergonomie ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man gern fährt. Die Benelli Tornado 550 wirkt so, als sei sie auf eine breite Nutzerschaft ausgelegt: Die Sitzposition und die Bedienung passen häufig gut zu Alltagssituationen, in denen man nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinrutschen“ möchte. Das macht die Benelli besonders interessant, wenn das Motorrad auch für längere Pendelstrecken oder für Touren genutzt wird, bei denen der Komfort im Vordergrund steht.

Die Ducati Hyperstrada 939 bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem klaren sportlichen Unterton. Die Haltung unterstützt dynamisches Fahren, ohne dass es zwangsläufig unbequem wird. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei die Kontrolle über das Motorrad spürt, wird die Ducati oft als motivierender empfinden. Wer dagegen vor allem auf entspannte, lange Fahrten setzt und möglichst wenig „sportliche“ Haltung möchte, sollte die Ergonomie besonders kritisch prüfen.

Ausstattung und Fahrassistenz: was im Alltag zählt

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag funktionieren. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei wie ein Modell, das den Fokus auf das Wesentliche legt und das Fahrerlebnis in den Mittelpunkt stellt. Das ist oft ein Vorteil, wenn man nicht zu viel „Technikballast“ erwartet, sondern ein Motorrad möchte, das sich schnell versteht.

Die Ducati Hyperstrada 939 bringt dagegen häufig mehr „Premium-Feeling“ im Gesamtpaket mit. Das kann sich in der Bedienlogik, im Eindruck der Verarbeitung und in der Art zeigen, wie das Motorrad insgesamt wirkt. Für viele ist das genau der Punkt: Nicht nur die reine Funktion, sondern das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das sich hochwertig anfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Benelli Tornado 550

  • Alltagstaugliches Fahrgefühl: gut dosierbar und unkompliziert im Handling.
  • Harmonische Leistungsentfaltung: unterstützt entspanntes Fahren ebenso wie sportliche Ausreißer.
  • Komfortorientierte Auslegung: wirkt oft passend für Pendeln und gemischte Strecken.

Schwächen der Benelli Tornado 550

  • Weniger „Ducati-Emotion“: Wer stark auf markanten Charakter setzt, könnte weniger Gänsehaut bekommen.
  • Sportliche Spitzen: In sehr dynamischen Situationen kann die Ducati das aktivere Gefühl liefern.

Stärken der Ducati Hyperstrada 939

  • Charakterstarker Antrieb: spürbar direkt und emotional im Fahrgefühl.
  • Sportlicheres Setup: macht Kurven und zügiges Fahren besonders attraktiv.
  • Premium-Eindruck: wirkt insgesamt stimmig und hochwertig.

Schwächen der Ducati Hyperstrada 939

  • Anspruch an den Fahrstil: das Motorrad belohnt aktives Fahren stärker.
  • Ergonomie individuell: wer sehr entspannt sitzen möchte, sollte die Haltung testen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Wahl zwischen Benelli Tornado 550 und Ducati Hyperstrada 939 hängt weniger davon ab, wer „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Motorradgefühl gesucht wird. Die Benelli ist besonders dann die richtige Entscheidung, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, sich schnell beherrschen lässt und auch auf gemischten Strecken Spaß macht. Wer ein Bike möchte, das nicht nur für die perfekte Tour taugt, sondern für den Alltag und spontane Fahrten, wird mit der Tornado 550 häufig sehr zufrieden sein.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen ideal für alle, die mehr Charakter und sportliche Direktheit suchen. Wenn Kurvenfahrten, zügige Beschleunigungen und ein emotionales Gesamtpaket im Vordergrund stehen, spielt die Hyperstrada ihre Stärken besonders deutlich aus. Auch wer gern längere Strecken fährt und dabei das Motorrad aktiv bewegt, findet in der Ducati oft den besseren Match.

Fazit:

Die Benelli Tornado 550 ist die stimmige Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein unkompliziertes, gut dosierbares Motorrad suchen – für Stadt, Alltag und Touren mit gemischten Bedingungen. Sie punktet mit einem harmonischen Fahrgefühl und einer Auslegung, die sich schnell vertraut anfühlt. Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen die bessere Option, wenn der Fokus stärker auf Charakter, sportlicherem Ansprechverhalten und einem aktiveren Handling liegt. Wer Kurven und zügiges Fahren liebt und das Motorrad als emotionalen Begleiter versteht, wird mit der Ducati mehr Begeisterung spüren. Kurz gesagt: Benelli für entspanntes, vielseitiges Fahren – Ducati für mehr Emotion und sportliche Dynamik.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙