| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Benelli Tornado 550 vs. Ducati Supersport 950 S – welcher Supersport passt besser?
Wenn zwei Sportmotorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach „Straße und Kurve“ aussehen, wird der Unterschied oft erst beim genaueren Blick spürbar. Im Vergleich Benelli Tornado 550 gegen Ducati Supersport 950 S geht es nicht nur darum, wer auf dem Papier stärker wirkt, sondern darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf der Hausstrecke anfühlen. Genau da trennt sich die Spreu: beim Fahrwerk, bei der Bremsanlage, bei der Elektronik und vor allem bei der Art, wie beide Maschinen die Leistung in Vortrieb und Kontrolle übersetzen.
Grundidee und Charakter: Tornado 550 als sportlicher Allrounder, Supersport 950 S als Premium-Supersport
Die Benelli Tornado 550 zielt auf ein sportliches Gesamtpaket, das sich auch außerhalb der Rennstrecke gut bewegen lässt. Der Fokus liegt auf einem dynamischen, zugänglichen Fahrgefühl: sportlich genug, um Spaß zu machen, aber nicht so kompromisslos, dass jede Ausfahrt zur Belastungsprobe wird. Die Ducati Supersport 950 S dagegen kommt mit dem Anspruch, sich wie ein „großes“ Supersport-Erlebnis anzufühlen. Das merkt man an der Ausrichtung: mehr Premium-Charakter, mehr Technik-Feinschliff und ein Fahrstil, der deutlich stärker auf zügiges Kurvenfahren und präzises Handling ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: Wie die Leistung umgesetzt wird
Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich schnell: Beide Motorräder wollen sportlich sein, aber sie liefern den Charakter unterschiedlich. Die Benelli Tornado 550 wirkt in der Praxis oft als „harmonischer“ Begleiter: Leistung steht so zur Verfügung, dass man sie gut dosieren kann, ohne ständig am Gas „arbeiten“ zu müssen. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern auch aus Verkehr, Ampeln und wechselndem Grip.
Die Ducati Supersport 950 S setzt dagegen stärker auf den Eindruck von Durchzug und sportlicher Direktheit. Im Vergleich der Leistungsentfaltung wirkt sie oft wie die Maschine, die schneller in den Modus „jetzt wird’s zackig“ schaltet. Wer gerne zügig beschleunigt, früh einlenkt und die Maschine aktiv führt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtbild. Gleichzeitig kann diese Art der Umsetzung auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Motorrad die sportliche Gangart stärker einfordert.
Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität im Alltag
Im Fahrwerk-Vergleich geht es nicht nur um „hart“ oder „weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Geometrie und dem, was das Motorrad beim Einlenken und beim Herausbeschleunigen macht. Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken häufig in der Alltagstauglichkeit aus: Sie vermittelt ein kontrolliertes Gefühl und bleibt dabei gut handhabbar, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade auf längeren Touren oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein Pluspunkt.
Die Ducati Supersport 950 S wirkt im Vergleich oft noch zielgerichteter, wenn es um sportliches Fahren geht. Beim Einlenken und in der Kurvenmitte zeigt sich eher die Premium-Ausrichtung: Das Motorrad unterstützt eine dynamische Linie und fühlt sich dabei sehr „aufgeräumt“ an. Das kann bedeuten, dass die Ducati besonders dann glänzt, wenn die Strecke wirklich nach Kurven aussieht und das Tempo stimmt. Wer dagegen viel im Stop-and-Go unterwegs ist oder häufig über unruhige Fahrbahnen rollt, merkt eher, dass der Supersport-Anspruch mehr „Fokus“ verlangt.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern und in der Kurve
Beim Thema Bremsen entscheidet sich, wie sicher sich ein Motorrad in kritischen Momenten anfühlt. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die Benelli Tornado 550 bietet ein gut dosierbares Bremsgefühl, das sich für sportliche Fahrten ebenso eignet wie für entspannte Fahrten. Das ist wichtig, weil man im Alltag nicht immer „auf Anschlag“ bremst, sondern oft fein dosiert – etwa vor Kreuzungen, Kreisverkehren oder bei wechselnder Verkehrslage.
Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärke stärker in der sportlichen Verzögerung aus. Das Bremsverhalten wirkt oft direkter und vermittelt mehr „Biss“, wenn es darum geht, zügig aus höheren Geschwindigkeiten zu verzögern. In Kombination mit dem sportlichen Fahrwerk ergibt sich dadurch ein sehr überzeugendes Gefühl für Kurvenein- und -ausfahrten. Wer gerne dynamisch fährt, wird hier schnell Vertrauen aufbauen. Wer hingegen eher defensiv unterwegs ist, profitiert zwar ebenfalls von der Leistung, muss aber die Dosierung noch etwas bewusster an den eigenen Stil anpassen.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. „Fahrerfokus“
Die Elektronik ist bei modernen Supersport-Motorrädern ein entscheidender Faktor. Im Vergleich der Elektronik-Ausrichtung zeigt sich: Die Benelli Tornado 550 wirkt so, als würde sie vor allem das Fahrgefühl stabil halten und das Motorrad berechenbar machen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen nicht konstant sind oder wenn man sich erst an den eigenen Stil herantastet.
Die Ducati Supersport 950 S setzt stärker auf ein Paket, das sportliches Fahren aktiv unterstützt und dabei sehr fein abgestimmt wirkt. Das kann bedeuten, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen sehr souverän bleibt und die sportliche Linie leichter abrufbar ist. Gleichzeitig ist das ein Bereich, in dem man sich mit den Modi und der Logik der Systeme beschäftigen sollte, um das volle Potenzial sauber zu nutzen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei Supersport-Maschinen ist die Ergonomie oft der Punkt, der über „macht Spaß“ oder „wird auf Dauer anstrengend“ entscheidet. Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich häufig als die zugänglichere Option: Die Sitzposition unterstützt sportliches Fahren, ohne sofort das Gefühl zu erzeugen, dass jede Fahrt nur für kurze Sessions gedacht ist. Das macht sie interessant für Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind und nicht nur am Wochenende.
Die Ducati Supersport 950 S ist klar sportlich ausgelegt. Im Vergleich fühlt sie sich oft noch „rennsportnäher“ an, was auf der einen Seite sehr viel Fahrspaß bringen kann, auf der anderen Seite aber mehr Aufmerksamkeit für die eigene Körperhaltung verlangt. Wer gerne aktiv fährt und die Maschine „arbeitet“, wird die Ducati besonders genießen. Für lange Alltagsfahrten kann die Benelli dadurch im Komfortempfinden im Vorteil sein.
Alltagstauglichkeit und Touren: Welche Maschine passt zu welchem Rhythmus?
Im Alltagstauglichkeits-Vergleich spielt nicht nur die Leistung eine Rolle, sondern auch Dinge wie Übersichtlichkeit, Handling im Stadtverkehr und das Verhalten bei wechselnden Bedingungen. Die Benelli Tornado 550 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gerne öfter nutzt: Es bleibt handlich, vermittelt ein sicheres Gefühl und macht auch dann Spaß, wenn die Fahrt nicht perfekt geplant ist.
Die Ducati Supersport 950 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Ausfahrt mit Anspruch“ an. Wer Touren plant, Kurven sucht und das Motorrad bewusst bewegt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Wer dagegen vor allem kurze Strecken fährt oder viel im dichten Verkehr unterwegs ist, könnte die Benelli als entspannter erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Benelli Tornado 550 – Stärken
- Sportlicher Charakter mit gutem Zugang: Leistung und Fahrgefühl wirken oft harmonisch.
- Bremsen und Fahrwerk vermitteln ein kontrolliertes, alltagstaugliches Sicherheitsgefühl.
- Ergonomie und Gesamtpaket wirken häufig „weniger kompromissbehaftet“ für regelmäßige Nutzung.
Benelli Tornado 550 – mögliche Schwächen
- Wer maximalen Premium-Supersport-Anspruch sucht, könnte bei der „letzten“ sportlichen Direktheit weniger Feuer bekommen als bei der Ducati.
- Bei sehr ambitioniertem Fahrstil kann die Ducati in der sportlichen Gesamtinszenierung stärker wirken.
Ducati Supersport 950 S – Stärken
- Sehr sportliche Umsetzung: Motor, Fahrwerk und Bremsen wirken als stimmiges Paket für dynamisches Fahren.
- Elektronik unterstützt sportliche Fahrmanöver und erhöht das Vertrauen in schnellen Situationen.
- Premium-Charakter und zielgerichtetes Handling machen Kurvenfahrten besonders intensiv.
Ducati Supersport 950 S – mögliche Schwächen
- Sportlicher Fokus kann im Alltag mehr „Fahrerarbeit“ verlangen, besonders bei längeren Fahrten.
- Wer eher entspannt fährt, muss die sportliche Leistungs- und Techniklogik nicht zwingend voll ausnutzen.
Welche Maschine ist die bessere Wahl? Fazit:
Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl, wenn ein sportliches Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht bewegen lässt und bei Touren nicht sofort in Richtung „nur für kurze Sessions“ kippt. Wer Wert auf ein harmonisches Fahrgefühl legt, gut dosierbare Bremsen möchte und ein Motorrad bevorzugt, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der Benelli oft den passenderen Begleiter.
Die Ducati Supersport 950 S passt besser, wenn der Fokus klar auf dynamischem Kurvenfahren und einem Premium-Supersport-Erlebnis liegt. Wer die Maschine aktiv bewegt, die Elektronik als Unterstützung nutzen möchte und beim Verzögern sowie in der Kurvenmitte ein besonders direktes, sportlich abgestimmtes Gesamtpaket erwartet, wird mit der Ducati mehr „Gänsehaut“ bekommen.
Kurz gesagt: Benelli für sportlichen Alltag und entspannte Touren, Ducati für ambitionierte Ausfahrten und maximalen Supersport-Anspruch.